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darauf, dass bei Ammons ein vergleichsweise enges Zeitfenster mit vergleichsweise vielen Alben dokumentiert ist, können wir uns auf jeden Fall einigen... weiss auch nicht, wie die Leute, damals Ammons gekauft haben... die echten Fans waren wahrscheinlich froh, dass alle paar Monate ein neues Album von ihrem Lieblingskünstler herauskam... andere waren stolz, ein Ammons Album zu besitzen, dass die Nachbarn nicht hatten... unter Jazzfans haben wahrscheinlich schon damals Leute geunkt, er nehme zu viel auf - auch das natürlich unter anderem auch ein Beiprodukt der Suchtprobleme...Friedrich hat geschrieben: 06 Jul 2026, 13:17Ja, so ist das wohl. Ist halt meine subjektive Wahrnehmung, die auf einer Erfahrung beruht, die ich vor inzwischen schon einigen Jahren gemacht habe und damit zwangsläufig nicht mehr ganz frisch ist. Aus heutiger Perspektive würde ich das vielleicht relativieren. Und dass Ammons versuchte, auf den Bossa-Zug aufzuspringen (aber ganz woanders landete), kann man ihm sowieso nicht zum Vorwurf machen. Das gleiche hat ja sogar Coleman Hawkins - und zwar treffsicherer - gemacht.gypsy tail wind hat geschrieben: 06 Jul 2026, 12:47 Bei Ammons würde ich schon umdrehen: viele gute und einige okaye. Aber wo bei 50+ Alben "viele" und wo "einige" liegt, ist wohl unterschiedlich (frag drei Leute, was "häufig" heisst und du kriegst Antworten im Bereich 20–90%).
Ich habe ja auch gar nichts gegen Brother Jug und lege die paar Alben oder Compis, die ich von ihm habe, gerne auf.
Ah, sorry, mir zeigt es halt "you own this" an. Da muss man etwas genauer gucken als ich es vorhin tat!lotterlotta hat geschrieben: 06 Jul 2026, 16:49 @gypsy-tail-wind
bei wabb nicht mehr aufrufbar, hab sie in spanien bestellt....
Das Besondere am Sound von Ammons dürfte sein, dass das Publikum den Sound körperlich spüren konnte. Sowas steht in Interviews mit Arthur Taylor und bei Auskünften von Waldron recht ähnlich, aber für die meisten Leute ist das heute einfach nicht mehr so relevant. Vorhin spielte ich das Album "Blue Gene", das nur Stücke von Waldron hat, es ist wirklich sehr gut. Beim ersten Stück von Waldron, das von der Komposition her etwas an Mingus erinnert, fand ich Ammons auch überzeugend. Für mich persönlich hat der Blickwinkel der Musiker auf Ammons mir die Musik noch etwas näher gebracht. Und im Detail sind einige Sachen echt nicht weniger hip/originell - Art Farmer, Donald Byrd, Idrees Sulieman, Pepper Adams und besonders auch Waldron lieferten sehr tolle Beiträge. Wobei ja Waldron A&R, Komponist, Arrangeur und Pianist in einer Person war. Wer hätte sonst noch so eine Aufgabe machen können? Jemand wie Ellington bestimmt, oder jemand wie Benny Golson (der ja relativ viel für Lee Morgan geschrieben und arrangiert hatte).redbeansandrice hat geschrieben: 06 Jul 2026, 16:38darauf, dass bei Ammons ein vergleichsweise enges Zeitfenster mit vergleichsweise vielen Alben dokumentiert ist, können wir uns auf jeden Fall einigen... weiss auch nicht, wie die Leute, damals Ammons gekauft haben... die echten Fans waren wahrscheinlich froh, dass alle paar Monate ein neues Album von ihrem Lieblingskünstler herauskam... andere waren stolz, ein Ammons Album zu besitzen, dass die Nachbarn nicht hatten... unter Jazzfans haben wahrscheinlich schon damals Leute geunkt, er nehme zu viel auf - auch das natürlich unter anderem auch ein Beiprodukt der Suchtprobleme...Friedrich hat geschrieben: 06 Jul 2026, 13:17Ja, so ist das wohl. Ist halt meine subjektive Wahrnehmung, die auf einer Erfahrung beruht, die ich vor inzwischen schon einigen Jahren gemacht habe und damit zwangsläufig nicht mehr ganz frisch ist. Aus heutiger Perspektive würde ich das vielleicht relativieren. Und dass Ammons versuchte, auf den Bossa-Zug aufzuspringen (aber ganz woanders landete), kann man ihm sowieso nicht zum Vorwurf machen. Das gleiche hat ja sogar Coleman Hawkins - und zwar treffsicherer - gemacht.gypsy tail wind hat geschrieben: 06 Jul 2026, 12:47 Bei Ammons würde ich schon umdrehen: viele gute und einige okaye. Aber wo bei 50+ Alben "viele" und wo "einige" liegt, ist wohl unterschiedlich (frag drei Leute, was "häufig" heisst und du kriegst Antworten im Bereich 20–90%).
Ich habe ja auch gar nichts gegen Brother Jug und lege die paar Alben oder Compis, die ich von ihm habe, gerne auf.
