Der letzte Film, den ich gesehen habe
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe
Der Film setzt den Bruch in der Pandemie an ... klassischer Querdenker, der einerseits die Massnahmen als "Faschismus" bezeichnete und seine Fabrik offen liess (mit hunderten Erkrankungen als Folge), andererseits begeistert von der Unterstützung aus China war - wobei seine Werke dort ja nur so gut unterstützen konnten, weil in China extrem viel schärfere Massnahmen galten und die Pandemie ganz anders gehandhabt wurde. Aber das sah er dann nicht mehr oder wollte es nicht sehen.
Aber das mit 2018 stimmt natürlich, das wird auch im Film klar. Zwar wurde Musk bei Paypal gefeuert und hat auch sonst einiges verkackt und natürlich Tesla nicht gegründet (was im Film relativ ausführlich verhandelt wird), aber er war halt quasi der begabteste Spieler auf dem Feld des Kapitalismus (den Staat melken konnte er wie kaum ein zweiter, mit Tesla und mit SpaceX) und hat ja auch wirklich Vieles erreicht. Der Schulterschluss mit Trump und der ganzen rechten Social-Media-Szene ist dann quasi der zweite Teil des Filmes - und die Folge davon war, dass er dem Staat dann noch gleich alle Daten abgenommen hat ...
(Ich bin über Grimes natürlich nicht enttäuscht und drehe keine Stricke - mir ist sie egal bzw. kam mir, soweit ich sie wahrgenommen habe, immer schon sehr schräg bis leicht suspekt rein. Da hat sich durch den Film gar nichts geändert.)
Aber das mit 2018 stimmt natürlich, das wird auch im Film klar. Zwar wurde Musk bei Paypal gefeuert und hat auch sonst einiges verkackt und natürlich Tesla nicht gegründet (was im Film relativ ausführlich verhandelt wird), aber er war halt quasi der begabteste Spieler auf dem Feld des Kapitalismus (den Staat melken konnte er wie kaum ein zweiter, mit Tesla und mit SpaceX) und hat ja auch wirklich Vieles erreicht. Der Schulterschluss mit Trump und der ganzen rechten Social-Media-Szene ist dann quasi der zweite Teil des Filmes - und die Folge davon war, dass er dem Staat dann noch gleich alle Daten abgenommen hat ...
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Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' - even if it take them fifteen, twenty years. (Thelonious Monk)
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe
Vorher, definitiv vorher:Mirror Man hat geschrieben: 28 Sep 2026, 06:48Ja, ich glaube die ist auch schräg drauf. Keine Ahnung ob es an Musk liegt oder ob sie schon vorher so war.gypsy tail wind hat geschrieben: 27 Sep 2026, 19:47Ihr Kurzauftritt im Film ist auch reichlich seltsam. Zuerst in der Beziehung, da labert sie so utopistischen Techbromüll. Danach kommt die nur noch ganz kurz vor als eine der Mütter, die gegen den ************************ um ihre Kinder kämpfen.Mirror Man hat geschrieben: 27 Sep 2026, 19:18 Werde es Grimes nie verzeihen dass sie mit diesem Kotzbrocken Kinder hat.
https://en.wikipedia.org/wiki/Roko%27s_basilisk#Legacy
Der ganze Komplex rund um "AI", "Effective Altruism" etc. ist, vorsichtig formuliert, extrem problematisch. Ich lasse das hier mal als Link hier: https://en.wikipedia.org/wiki/TESCREAL, mehr würde die Forumsregeln ungemessen überdehnen.
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe
Geht der Film auf die Konsequenzen der von Musk/DOGE betriebenen Schließung von USAID ein, die nichts anderes war als Massenmord? Siehe: https://www.cgdev.org/blog/update-lives-lost-usaid-cutsgypsy tail wind hat geschrieben: 27 Sep 2026, 17:53
Nachmittagsfüllend gerade Musk gesehen, den neuen Dokumentarfilm von Alex Gibney (YT hat den Trailer inzwischen wieder freigeschaltet - als es losgehen sollte, wurde er auf allen vier grossen Plattformen als Politikwerbung gesperrt, wie einer der Produzenten erklärte, Nick Shumaker, der zu einem kurzen Q&A vor dem Vierstünder da war). Der Film zeichnet ziemlich gründlich den Werdegang mit fast allen fragwürdigen Wendungen und Manövern nach, bis hin zu DOGE, der Fake-Behörde, die wohl hauptsächlich dazu diente, alle Daten über alle US-Einwohner*innen abzuziehen, über die die Regierung verfügt.
Wie gut ist der Film denn als Film? Ich verfolge Musk (leider) schon so lange, dass ich inhaltlich eigentlich nichts neues erwarte und eigentlich nicht noch mehr Zeit mit einem rassistischen Milliardär verschwenden möchte.
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe
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Zuletzt geändert von gypsy tail wind am 28 Sep 2026, 13:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe
Der Film als Film ist so zweidrittelgut ... so arte-Doku im gehobeneren Segment mit ein paar besonderen Touches, die die grössere Produktion verraten (ein KI-Musk mit Riesenkopf, der seine Tweets vorliest z.B.). Und ja, auf USAID geht der Film ein - nicht allzu ausführlich, aber deutlich genug. Und auf die vielen Unfälle mit den "selbstfahrenden" (haha) Autos auch. Kommt mir wie gesagt ziemlich gründlich vor. Und kommt schon auch gut auf der grossen Leinwand. Zu Deiner letzten Überlegung kann ich nicht wirklich was sagen, ist klar ... ist bei mir ähnlich, aber ich fand den Film dennoch sehenswert, auch weil er das eine oder andere wieder in Erinnerung ruft, was ich längst wieder vergessen hatte. Obama kommt natürlich auch nicht direkt gut weg.NvF hat geschrieben: 28 Sep 2026, 10:18Geht der Film auf die Konsequenzen der von Musk/DOGE betriebenen Schließung von USAID ein, die nichts anderes war als Massenmord? Siehe: https://www.cgdev.org/blog/update-lives-lost-usaid-cutsgypsy tail wind hat geschrieben: 27 Sep 2026, 17:53
Nachmittagsfüllend gerade Musk gesehen, den neuen Dokumentarfilm von Alex Gibney (YT hat den Trailer inzwischen wieder freigeschaltet - als es losgehen sollte, wurde er auf allen vier grossen Plattformen als Politikwerbung gesperrt, wie einer der Produzenten erklärte, Nick Shumaker, der zu einem kurzen Q&A vor dem Vierstünder da war). Der Film zeichnet ziemlich gründlich den Werdegang mit fast allen fragwürdigen Wendungen und Manövern nach, bis hin zu DOGE, der Fake-Behörde, die wohl hauptsächlich dazu diente, alle Daten über alle US-Einwohner*innen abzuziehen, über die die Regierung verfügt.
Wie gut ist der Film denn als Film? Ich verfolge Musk (leider) schon so lange, dass ich inhaltlich eigentlich nichts neues erwarte und eigentlich nicht noch mehr Zeit mit einem rassistischen Milliardär verschwenden möchte.
Was ich jetzt noch überhaupt nicht erwähnt habe, sind die Ex-Frauen, von denen Justine Musk eine grosse Rolle einnimmt und auch die geläuterte (echt?) Ashley St. Clair. Etwas weniger zwiespältig ist die Tech-Journalistin Kara Swisher, die relativ früh kritisch wurde (so scheint es zumindest). Es gibt auch ehemalige Weggefährten, die mit ihm gebrochen haben (oder eher andersrum) und ein paar Leute, die mit ihm gearbeitet haben oder von seinem Handeln beeinträchtigt wurden (z.B. eine von der NASA oder Samantha Power von USAID). Der Film ist eben gerade kein "hit piece", wie Musk auf X geschrieben hatte, bevor er den Kontakt abbrach, indem er Gibney einen "douche" nannte (der erlaubt sich den Spass, gegen Ende des Films den unerträglichen Musk-Vater sagen zu lassen, wenn er in Südafrika irgendwen "douchebag" nennen würde, müsste er sich eine neue Nase kaufen).
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- salamandersalat
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe
Zuletzt gesehen:

Undisputed (Regie: Walter Hill - USA, 2002) 4,5/10
Death Defying Acts (Regie: Gillian Armstrong - Großbritannien/Australien, 2007) 6/10
Disclosure Day (Regie: Steven Spielberg - USA, 2026) 4/10
Gongdong gyeongbi guyeok JSA (Regie: Park Chan-wook - Südkorea, 2000) 7,5/10
Gardiens de l'ordre (Regie: Nicolas Boukhrief - Frankreich, 2010) 6/10
Pour elle (Regie: Fred Cavayé - Frankreich, 2008) 6,5/10
Crying Freeman (Regie: Christophe Gans - Frankreich/Kanada/Japan, 1995) 7/10
Vicious Lips (Regie: Albert F. Pyun - USA, 1986) 3,5/10
Wäre ich Steven Spielberg, dessen Name einst synonym mit Filmregisseur gebraucht wurde wie Picasso mit Maler, ich hätte furchterregende Wutanfälle (Stühle schmeißen, Brüllen wie ein Elch, Leute feuern), sollte mir die SFX-Abteilung für meinen neuen 115-Millionen-Dollar-Film diesen schlecht getricksten Quark in Disclosure Day vorlegen. Speziell die Zug-Szene und der CGI-Zoo sind eine unfassbare Frechheit. Danach schaute ich kleinlaut auf mich selbst und gestünde mir ein, einen 150 Minuten langen Verfolgungsthriller fürs 90er Fernsehprogramm gedreht zu haben. Und würde auf weitere Filmprojekte verzichten.

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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe
Der Trailer von "Disclosure Day" gefällt mir aber. Wo hast du den Film gesehen? (Kino, Streaming-Anbieter...?)
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe
Bei Prime geliehen. (Würde ich für Spielberg überhaupt ins Kino gehen?)
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe
Bist du ein Spielberg-Hasser, Lümmel?
Fürs Leihen will ich kein Geld ausgeben, wenn kaufe ich mir Filme auf Blu-Ray oder DVD oder ich streame sie nur.
Dann muss ich noch warten.
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe
Ist der Account meiner Freundin und ihr Geld. 
Spielberg hat kaum Filme gedreht, die mich begeistern können. Käme nicht mal auf eine Top 10.
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