Der letzte Film, den ich gesehen habe

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gypsy tail wind
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von gypsy tail wind »

Grievous Angel hat geschrieben: 25 Jun 2026, 13:20 Super, gypsy! Habe auch großen Respekt vor der körperlichen Leistung. Ich habe nur ein einziges mal bei der Viennale am selben Tag drei Filme geschaut und war beim letzten schon bedeutend weniger aufnahme- bzw. begeisterungsfähig. Freut mich auch sehr, dass dir "Prinz Achmed" so gut gefällt, ein verdienter Klassiker zum 100. Geburtstag.
gypsy tail wind hat geschrieben: 25 Jun 2026, 08:21 Auch gestern gab es wieder zwei Filme aus der Mitchell Leisen Retro, beide, besonders der erste, Highlights. Hat der Mann je einen schwachen bzw. nur mittelguten Film gemacht?

Ich habe von Leisen durchaus Filme gesehen, die mich nicht so überzeugt haben, was bei so einer langen und beeindruckenden Karriere ja gewisserweise dazu gehört. Aber jemandem, der so einen umwerfenden Film wie "Midnight" geschaffen hat, kann ich das in keiner Weise übelnehmen. Gilt ja auch für meinen gefeierten Raoul Walsh und seine - von ihm selbst so bezeichneten - turkeys. :)

Wünsche dir noch viel Vergnügen mit den weiteren Leisen-Werken. :clap:
Ein paar kommen noch ... "Midnight" hab ich ausgelassen, da erst im Januar gesehen, zusammen mit "To Each His Own". Den anderen, den ich kannte, "Easy Living", sah ich 2011, da bin ich dann wieder hin.

Von Walsh hab ich am letzten Tag (Sonntag) noch "What Price Glory" vor mir - wie Reiniger aus dem Jahr 1926 und daher im Programm. Bin sehr gespannt darauf, und noch auf 11 weitere Langfilme, einen Re-Watch und drei Kurzfilmprogramme (zwei davon stumm). Ich weiss auch nicht, wie das alles in jeweils neun Tagen geht, Bekannte, die hier sind, beschränken sich auf 3-4 Filme pro Tag, ich habe jedes Jahr diverse Tage mit den vollen 6 (aber vor allem welche mit 4 oder meistens 5).

Vielleicht hilft es gerade, dass so unterschiedliche Filme hintereinander laufen bzw. dass ich's so zusammengestellt habe. Standard-Tag ist irgendwas in der Frühvorstellung (9 Uhr, z.B. Cinemalibero oder Stanwyck), 11 Uhr Leisen, 14 Uhr Cinemalibero, 16 Uhr Leisen, 18 Uhr Ito (oder am Nachmittag Kurzfilme/Stummfilme, wo es dann eher zwei statt drei Screenings sind), 22 Uhr Open Air oder sonstwas (z.B. Ghatak) und die späten sind die, die ich am schnellsten streiche. Heute gehe ich wohl zum letzten Mal nochmal raus, zu "New York, New York" (der Re-Watch), restauriert auf der riesigen Leinwand auf der Piazza, das muss einfach wieder mal sein - vermutlich 2000 im Kino gesehen und seither nie mehr in voller Länge. Einfach wird das alles auch dadurch, dass Leisen, Cinemalibero und Ito im selben Kino sind und ich dorthin nur 2 Minuten habe aus der Wohnung, die ich dieses Mal gefunden habe. Auf das eine, schöne Kino, das weiter weg ist, verzichte ich bis zum letzten Tag dieses Jahr ... etwas schade, aber zu 95% tatsächlich meinen Programmvorlieben geschuldet.
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Grievous Angel
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von Grievous Angel »

Ich finde das super und habe wie gesagt auch großen Respekt davor. Deine Freude am Entdecken wird dich auch noch durch die verleibenden Tage tragen, ein bisschen Extra-Kraft schicke ich dir auch noch nach Bologna. :)

"New York, New York" würde ich auch gerne einmal im Kino sehen, aber bei Scorsese mache ich mir bzgl. weiterer Retrospektiven für die Zukunft keine Sorgen. Bei der letzten war ich schon nicht mehr in Wien, aber viele Filme konnte ich glücklicherweise trotzdem im Kino sehen bis jetzt. Enjoy! :D
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gypsy tail wind
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von gypsy tail wind »

Grievous Angel hat geschrieben: 25 Jun 2026, 13:56 Ich finde das super und habe wie gesagt auch großen Respekt davor. Deine Freude am Entdecken wird dich auch noch durch die verleibenden Tage tragen, ein bisschen Extra-Kraft schicke ich dir auch noch nach Bologna. :)
Danke - mich belebt das alles irgendwie auch immer sehr.
Grievous Angel hat geschrieben: 25 Jun 2026, 13:56 "New York, New York" würde ich auch gerne einmal im Kino sehen, aber bei Scorsese mache ich mir bzgl. weiterer Retrospektiven für die Zukunft keine Sorgen. Bei der letzten war ich schon nicht mehr in Wien, aber viele Filme konnte ich glücklicherweise trotzdem im Kino sehen bis jetzt. Enjoy! :D
Würde ich auch nicht, ich hab seit 2000 wohl zwei davon mehrheitlich ausgelassen, weil ja doch dieselben sechs, sieben Filme immer dabei sind und ich auch ein paar auf DVD oder im Kino mehrfach gesehen habe ("Taxi Driver", "Mean Streets", "Casino", "Goodfellas") - bisschen schade, dass "Casino" der letzte echt gute Film war (wobei ich immer mehr Mühe mit all diesen Mob-Stories und ihren ekelhaften Typen habe). Aber hier ist das halt schon super, wenn der Sound richtig über die Piazza knallt, wo vermutlich zwei-, dreitausend Leute sitzen. Ich glaub all meine Highlights dort waren Musicals oder Musikfilme ("Les Parapluies de Cherbourg", Chaplin oder der stumme "Stella Dallas" mit Orchester, selbst "Babylon" knallte in der Situation richtig gut, und meine letzte Begegnung mit "Mean Streets" war auch dort, vor zwei Jahren).
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salamandersalat
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von salamandersalat »

gypsy tail wind hat geschrieben: 25 Jun 2026, 14:08...(wobei ich immer mehr Mühe mit all diesen Mob-Stories und ihren ekelhaften Typen habe).
Ironischerweise stieß mir das in der White-Collar-Crime-Variante The Wolf of Wall Street deutlich mehr auf als in den üblichen Welten der Mafia. Was mich in GoodFellas und Casino noch abholt, widert mich dort eher an.
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gypsy tail wind
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von gypsy tail wind »

Tag 6 begann mit einem Highlight, mit Tinimbang ka ngunit kulang (Weighed but Found Wanting) (PH 1974), dem Film, mit dem Lino Brocka sich vom kommerziellen Kino abgewendet hat. Seit gestern neben "Insiang" wohl mein Brocka-Lieblingsfilm. Junior, ein noch nicht ganz volljähriger Junge aus reichem Elternhaus, entdeckt die Liebe und wie die Welt funktioniert, hinterfragt die Bigotterie des vorherrschenden Katholizismus, seinen Schürzenjäger-Vater, der in einer Rückblende zu Beginn eine junge Frau zu einer Abtreibung zwingt. Junior freundet sich mit den beiden Outcasts seiner Kleinstadt an, einer geistig verwirrten Frau und einem entstellten Mann - und entdeckt dort tiefere Gefühle, ohne Selbstzweck und ohne Bedarf für einen religiösen Gegenpol. Es gibt dabei ein paar Wandlungen, Parties und Beerdigungen, Bier und Bowling - und Tote auch. Das hört sich mehr wie ein Melodrama an, aber die Bilder, die Brocka dafür findet, der Ton, den sein Film anschlägt, erheben ihn aus all dem. Ganz grosses, zutiefst menschliches Kino.

Dann gab es auch gestern wieder zwei Filme von Mitchell Leisen, von denen Young Man with Ideas (USA 1952) mit Glenn Ford als vertrotteltem, bis zur Karikatur verweichlichten Familienvater, der es bei seiner Arbeit als Jurist einfach nicht schafft, respektiert zu werden. Nachdem er seine Arbeitgeber vor die Wahl stellt, ihn als Partner einzustellen oder ... steht er auf der Strasse und bringt seine Familie nach Los Angeles, in der Hoffnung auf einen grossartigen Neuanfang. Der geht natürlich schief. Der Anwalt muss erst das California bar exam bestehen und dafür nochmal in die Schule gehen. Das häusliche Kleinfamilienidyll (Frau - Ruth Roman - und zwei Töchter) wird gestört, da man ein Haus inklusive Telefone erbt, das offenbar als Wettbüro diente. Genervt nimmt die Frau irgendwann eine Wette von 10 Dollar entgegen, für die der Wettende sich später 800 Dollar Gewinn erhofft - während schon die 12 Dollar zum Problem werden, die der Anwalt bei seinem Nebenjob als Schuldeneintreiber (er ist optimal ungeeignet dafür, klar) selbst auslegt, um einer Französin auszuhelfen - gegen seinen eigenen Arbeitgeber. Den Job verschafft hat ihm eine Kollegin, die schon zweimal durch die Anwaltsprüfung gerasselt ist und mit ihm gemeinsam lernen will - Denise Darcel gibt sie als wasserstoffblonde femme fatale, die den braven Anwalt völlig verwirrt. Der findet sich in einer Reihe von Demütigungen wieder, hat den Mob und mehrere femme fatales am Hals ... es gibt eine Schlägerei mit dem Mob, alle werden eingesperrt - und natürlich ein Happy End, weil der Anwalt sich selbst verteidigt, einen Freispruch für sich und Verurteilungen für den Mob erreicht. Bisschen Biedermeier, viel gutes Handwerk und der schwächste Film der Reihe - aber dennoch auch wieder einiges, was für den Film spricht: die beiden Blondinen (Nina Foch gibt die Sängerin) und ihre Charaktere, aber auch die sadistische Ader in der Erzählung, die ihren Protagonisten ordentlich quält ... man windet sich buchstäblich im Kinosessel und kommt eben doch nicht raus.

Am Nachmittag folgte mit Practically Yours (USA 1944) der zweite Leisen - und der ist wieder ziemlich super. Eine Komödie der Verwirrung, die mit dem Luftkrieg in Indochina beginnt. Ein Pilot (Fred MacMurray) schaltet mit einem scheinbaren Kamikaze-Angriff ein grosses japanisches Schiff aus. Sein letzter Funkspruch wird mitgeschnitten, er spricht von seinem Bürojob und von Peggy, mit der er nochmal durch den Central Park gehen und ihre Nase küssen möchte. Und da nimmt das Geschehen seinen Lauf: Peggy, die unscheinbare Arbeitskollegin (Claudette Colbert) wird vor die Mikrophone und die Kameras gekarrt, der "war effort" rechtfertigt alle Mittel. Dann werden im TV-Studio die Bilder analysiert, Frame für Frame, und ein Techniker entdeckt, dass das Flugzeug vom Rückstoss der Explosion wieder hochgeschleudert wurde - der Pilot wurde aus dem Wasser gefischt und ist gar nicht tot. Der Held kommt also nach Hause, das Narrativ schnurstracks geändert ... und dass der Pilot von "Piggy", seinem Hund sprach, merkt dann auch Peggy irgendwann. Dann gibt es einen Konkurrenten und viel Komödie und am Schluss natürlich ein Happy End. Laut dem Text von Ehsan Khoshbakht wird für die Luftaufnahmen auch dokumentarisches Material verwendet (die paar Sekunden, in denen der Kampfflieger das Schiff ausschaltet auf jeden Fall, mehr denke ich nicht). Der Film wurde ob seines Spotts über Kriegshelden damals natürlich auch angegriffen - MacMurray kriegt schon selbst in der Wochenschau eine verpasst, nachdem er sich über sich selbst lustig macht, als die Aufnahmen seiner Heldentat gezeigt werden, mit dem üblichen pathetischen Off-Kommentar natürlich. Der Film reflektiert wie vermutlich kein anderer von Leisen die Doppelbödigkeit des Kinos à la Hollywood, entlarvt, offenbart - und unterhält dabei doch hervorragend.

Meiji ichidai onna (A Woman from the Meiji Era) (JP 1955) war dann der gestrige Film in der Retro von Daisuke Ito. Auch nicht der beste, fand ich - allerdings schlug hier zum ersten Mal die Müdigkeit recht stark zu und ich habe wohl einiges nicht recht mitgekriegt in der intriganten Geschichte, in der sich eine Geisha mit allen Mitteln darum bemüht, einem jungen Kabuki-Darsteller beim Neustart seiner Karriere zu helfen. Am Ende ermordet sie im Gerangel ihren alten Freund, der zurückgekehrt ist, um mit ihr zusammen zu sein, ihr aber auf die Schliche kommt und sie mit einem Messer angreift. Der Film ist unterhaltsam und witzig - der kleine Bruder der Geisha lernt mit Innbrunst Englisch (und Recht) und streut immer wieder komische Sätze ein, bis der Ton sich ändert und er damit aufhört, stattdessen zum Mittler zwischen der Schwester und der Polizei wird - sie versteckt sich und kann noch die erste Hälfte der Zeremonie miterleben, bei der der junge Schauspieler sich einen neuen Namen gibt und eine erste Aufführung mit ihm stattfindet, bevor sie abgeführt wird.

Am Abend dann auf der Piazza New York, New York (USA 1977) - bekannt, klar, aber was für ein übler, klebriger, frauenverachtender Typ De Niros Musiker ist, hatte ich wohl gehörig verdrängt. Liza Minelli ist allerdings hervorragend und die Musik auch ganz gut - man merkt ihr halt gar sehr den Siebziger-Gloss an, der von der Tontechnik über die nicht unauthentische Swingmusik der Vierziger gelegt wurde, arrangiert hat Ralph Burns, zu hören ist u.a. auch Russ Freeman und im Film zu sehen u.a. Nat Pierce (ob auch zu hören, ist mir unklar, Wiki gibt ein paar Namen vom Soundtrack-Album, im Abspann des Films stehen andere, aber das sind die zu sehenden Leute, die man vielleicht gar nie hört?). Georgie Auld spielt bekanntlich die Saxophon-Soli (und im Film den Bandleader) - sehr vielseitig, von der nervigen Zirkus-Akrobratik von Jazz at the Philharmonic über zarte Balladen (und Duette mit Minelli) bis zu für seine Verhältnisse doch sehr modernen Stücken (Bebop oder kurz davor). Scorsese war das ein Herzensprojekt, und es ist am Ende auch echt gut geworden. Nach einer Stunde oder so guckte ich mal auf die Uhr, weil sie siebzehnte Ausraster-Szene von De Niro doch für etwas Langeweile sorgte, aber die noch folgenden eineinhalb Stunden flutschten dann wieder überraschend schnell durch - der Film gewinnt mächtig an Fahrt, als er nach der Trennung zu Minellis Musical-Karriere wechselt und darob fast selbst zum Musical wird. Dass die Dreharbeiten (24 statt 14 Wochen, 9 statt 7 Millionen laut der Einführung von Scott Grossman und Paolo Mereghetti) etwas aus dem Ruder liefen und der Film kommerziell kein Erfolg war, George Lucas hat wohl mal gemeint, mit einem Happy-End hätte der Film 10 Millionen mehr eingespielt.
Zuletzt geändert von gypsy tail wind am 28 Jun 2026, 08:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von gypsy tail wind »

salamandersalat hat geschrieben: 25 Jun 2026, 21:16
gypsy tail wind hat geschrieben: 25 Jun 2026, 14:08...(wobei ich immer mehr Mühe mit all diesen Mob-Stories und ihren ekelhaften Typen habe).
Ironischerweise stieß mir das in der White-Collar-Crime-Variante The Wolf of Wall Street deutlich mehr auf als in den üblichen Welten der Mafia. Was mich in GoodFellas und Casino noch abholt, widert mich dort eher an.
Ja, klar - den Film mag ich eh überhaupt nicht, an den hatte ich gar nicht mal mehr gedacht. Irgendwie mag ich Marty längst nur noch als Filmfreak.
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von gypsy tail wind »



Tag sieben begann auch wieder mit einem Highlight und wurde danach etwas schwächer: La Dérive (FR 1964) von der kaum bekannten Regisseurin Paula Delsol - eine vergessene Stimme der Nouvelle Vague, ein feministischer Film erster Güte, gedreht im Süden des Landes (Montpellier, Camargue), auch eine Art Road-Movie, das sich interessanterweise weg von Paris bewegt, von wo die Protagonistin zunächst mit Pierre (Barouh, der auch die bei der Musik des Films mitwirkt; neben Barouh-Chansons gibt es auch ein paar jazzige Tracks, die von Christian Donnadieu und Roger Bène stammen) aufbricht, der sie irgendwo schlafend allein im Zug sitzen lässt, worauf Jackie (Jacqueline Vandal) zu ihrer Mutter zurückkehrt in ein kleines Kaff, das da noch knapp von der Fischerei lebt. Die - unfruchtbare - junge Frau lässt sich auf verschiedene Affären ein, trifft seltsame Männer, es kümmert sie dabei nicht, was die Leute denken und hinter ihrem Rücken über sie reden. Ein sehr toller, 1960/61 gedrehter Film, dem die Zensur dann ein "ab 18"-Label verpasste, aber anscheinend lief er tatsächlich nicht mal so schlecht damals (siehe Video oben, leider nur mit Französischen automatischen Untertiteln zu kriegen).



Danach gab es nochmal Leisen mit Murder at the Vanities (USA 1934), einem Varieté-Film, der mich ein wenig an die "Révue des Révues" erinnert hat. Die Rahmenhandlung neben den Szenen einer Show, bei deren Opening Night der von Hugh Hefner mitfinanzierte Film spielt. Auf der Bühne mehr oder wenig unbekleidete junge Frauen in grosser Zahl, Traum- und Paradieswelten - abseits der Bühne Abgründe und Morde. Wenn einmal mitten in die Show Blut auf eine der jungen Frauen auf der Bühne tropft, meint Ehsan Khoshbakht sicher nicht ganz zu unrecht, die Szene mache aus dem Film "an unlikely precursor to the gialli of the 1970s". Der Film lebt vom opulenten Spektakel und auch von den Songs - das Highlight für mein Jazzherz ist allerdings der instrumentale Auftritt der Band von Duke Ellington. Leisen selbst ist als Orchesterleiter im Graben der Show kurz zu sehen. Und beim Spektakel gibt es ein paar sehr tolle Ideen, etwa ein Meer mit Wellen aus Federn. Ein Reigen von tollen Tableaux vivants, Songs und dazwischen eine Krimi-Story, der man doch relativ rasch auf die Schliche kommt. Unterhaltsam, aber keiner der besten Leisen-Filme (laut Khoshbakht der beste von Leisens vier "variety films" und wohl darum in die Reihe aufgenommen). Sowas ging natürlich nur Pre-Code - ich nehme an ein Song, in dem "Sweet Marijuana" besungen wird, auch.

Albert Samama Chickli et la Séction Photographique et Cinématographique de l'Armée (FR 1916–18) war dann der erste Nachmittagstermin. Das Chikli-Projekt verfolge ich seit ein paar Jahren und bin immer sehr angetan. Vermutlich war das die letzte Runde und die abtretende Festival Co-Leiterin Mariann Lewinksy, die hinter der Reihe steckt, war nicht mal mehr dabei (ebensowenig ihre Kollegin Cecilia Cencarelli, die dieses Jahr von Festivalseite für das Chikli-Screening zuständig war). Auf dem Programm standen Filme, die er in den Jahren 1915 bis 1918 als Freiwilliger für die französische Armee machte (er war einer von nur wenigen, die sowohl als Kameramann wie auch als Fotograf tätig war) - Filme, die zur Information wie zur Propaganda genutzt wurden, nachdem sie von der Armee freigegeben wurden. Stephen Horne (p/fl) und Alice Zecchinelli (d) haben wieder gemeinsam begleitet - und das war alles ordentlich deprimierend: Szenen aus dem Schützengraben, der Abtransport von Toten und Verletzten, das Gewarte, Übungen mit Gasmasken, die komplett zerstörte Mondlandschaft bei Verdun usw., dazwischen aber auch eine amüsante Szene, bei der Soldaten splitterfasernackt im Meer baden und herumalbern - die Simulation von Alltag, ohne die der Mensch vermutlich nicht leben kann. Die gezeigten Filme bzw. Ausschnitte dauerten wohl 40 Minuten und es handelte sich um: [Les Annales de la guerre, 1918] / Les Membres de la mission musulmane en France / En Tunisie, le tirage au sort des arabes / Les Marocains devant Verdun, mars 1918 / Centre d’instruction en Algérie / Autour de l’offensive de Verdun / Terre sacrée n. 7 [L’Offensive de Verdun du 20 août 1917. Soldats au bain de mer à Malo-les-Bains août 1917] / [Compilation d’images sur le camouflage] / [École chrétienne, comité américain, train américain et décorations] (Charles Blanc und Alphonse Weber wurden im Programm auch als Regisseure genannt).

Heute gab es nur vier Vorstellungen und das war fast schon zuviel, wegen der Hitze und der fortschreitenden Erschöpfung. Hangyakuji (The Conspirator) (JP 1961) war der letzte Film der Daisuke Ito gewidmeten Reihe - ein Farbfilm, worauf ich überhaupt nicht gefasst war, und auch im Breitformat (2.21 x 1 vermute ich) - ein Historienfilm, ein grosses Drama, in dem ein junger Prinz an den Intrigen zwischen sich bekriegenden Samurai-Clans sowie dem Konflikt zwischen seiner Mutter und seiner Ehefrau zugrunde geht. Sechs Ito-Filme habe ich geschafft - und neben den drei Programmen mit praktisch allen seinen Stummfilmen (bzw. Stummfilmfragmenten) auch noch einen Langfilm verpasst. Bedauerlich, im Nachhinein, aber es ist jedes Jahr so, dass viel mehr läuft, was man gerne sehen möchte, als überhaupt möglich ist. Jedenfalls eine schöne Erweiterung meiner bescheidenen Kenntnisse des japanischen Kinos.
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von salamandersalat »

gypsy tail wind hat geschrieben: 26 Jun 2026, 08:40 Irgendwie mag ich Marty längst nur noch als Filmfreak.
Dann wäre ja vielleicht Made in England: The Films of Powell and Pressburger etwas für dich. Dort zelebriert Scorsese seine Begeisterung für die Filme der beiden.
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von gypsy tail wind »

salamandersalat hat geschrieben: 26 Jun 2026, 23:05
gypsy tail wind hat geschrieben: 26 Jun 2026, 08:40 Irgendwie mag ich Marty längst nur noch als Filmfreak.
Dann wäre ja vielleicht Made in England: The Films of Powell and Pressburger etwas für dich. Dort zelebriert Scorsese seine Begeisterung für die Filme der beiden.
Unbedingt, danke für den Hinweis!
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von gypsy tail wind »

Und schon fast ist das Festival wieder vorbei ... der zweite Samstag ist der achte und letzte reguläre Tag - am Sonntag sind diverse Kinos schon aus dem Rennen (bis vor zwei oder drei Jahren war sonntags nur noch eins dabei und darum herum konnte man dann gut seinen Kalender füllen, inzwischen sind es noch drei der sechs Säle, die bespielt werden - wobei dieses Jahr erstmals und nicht in den gedruckten Programmen ein siebter Saal dazu kam und ich das Auditorium, wo manchmal auch Dokumentarfilme gezeigt, üblicherweise aber Vorträge und Talks stattfinden, nicht mitgezählt ist).



Das Schema hat sich wiederholt: die grosse Entdeckung gab es gleich zuerst, doch der Rest war nicht wie die beiden vergangenen Tage ein klein wenig enttäuschend, sondern wieder ziemlich toll. Die Entdeckung war heute Sevmek Zamanı (Time to Love) (TR 1965) von Metin Erksan - ein wortkarger Film über einen Innenausstatter, der sich in das Portrait einer Frau verliebt, das in einem Haus hängt, das er mit seinem Freund neu gestrichen hat. Im strömenden Regen geht der Mann zum Haus, das auf einer Insel am Hang liegt, setzt sich in einen Sessel und schaut das Bild an. Im strömenden Regen kommt die Frau mit zwei Freundinnen im Haus an - und die drei hören, dass im oberen Stock Musik läuft (Orgelmusik von Bach gibt es mehrfach neben türkischer Musik von einer sieben- oder achtköpfigen Band um einen Oud-Spieler, die Namen werden im Vorspann der neuen restaurierten Fassung alle genannt - und der Freund des Protagonisten spielt auch im Film Oud). Die Frau geht nachschauen und findet den Mann, der ihr sagt, dass er sich vor einem Jahr in ihr Bild verliebt habe und immer wieder ins Haus gekommen sei. Der Film spielt ständig am und auf dem Wasser: Fähren (nach Istanbul, nehme ich an), die Hütte an einem See, in der der Protagonist und sein Freund wohnen, Szenen in der Stadt und auf der Insel mit dem Meer oder dem erwähnten See im Hintergrund ... und der Regen, irgendwann auch Schnee. Eine poetische, märchenhafte Liebesgeschichte, die tragisch endet - enden muss. Denn die junge Frau aus der Oberschicht hat natürlich einen arschlochigen Freund, den sie nicht liebt. Der Film erzählt die Geschichte sehr stringent und die halbe Zeit fast ohne Dialog, nur mit Bildern und Musik und Wasser. Sehr, sehr schön.



Als zweiten Film im Morgenprogramm gab es dann den letzten von Mitchell Leisen, Lady in the Dark (USA 1944) - in schönstem Technicolor gedreht und mal wieder ein halbes Musical (Kurt Weill/Ira Gershwin - Vorlage ist ihr Broadway-Musical von 1941). Liza, die Chefredakteurin einer Modezeitschrift leidet unter eine nicht erklärbaren Krankheit und wird zur Psychoanalyse geschickt - was sie überhaupt die deppertste denkbare Idee findet (eine Ansicht, die sie mit ihrer Darstellerin, Ginger Rogers, teilte). Der Film hat so seine Probleme - Rogers passt nicht in die Rolle, der Plot hat so viele Löcher wie schweizer Käse, das Drehbuch war so schlecht, dass eine unbekannte Frau (Briony Dixon vom BFI in ihrer Einführung) oder Leisen (Ehsan Khoshbakht im Katalog) es - ohne Credit, die an die Autoren des gestrichenen Drehbuchs gingen - neu schreiben musste. Es gibt zwei Traum- und eine Tagtraumszene von Rogers, in denen Leisen die Farben aufs Schönste ausspielt und die Musik auch stark zum Tragen kommt. Ihr Kindheitstrauma hängt mit dem Song "My Ship" zusammen, der sich als eine Art Leitmotiv durch den Film zieht - und wie üblich fast nur ohne Worte zu hören ist. Um Rogers' Editorin - und in ihren Träumen - gesellen sich verschiedene Typen von Männern: der erfolgreiche Geschäftsmann, den sie zu lieben glaubt und der nach Jahren endlich eine Scheidung hinkriegt, um mit ihr sein zu können (Warner Baxter), der schwule Fotograf ihrer Zeitschrift (Mischa Auer), der für die Werbung zuständige Angestellte bei der Zeitschrift (Ray Milland), der seit Jahren auf den Job von Rogers' Figur aus ist, und der Hollywood-Star (Jon Hall), den sie am Ende fast heiraten würde - mit der glorreichen Idee, endlich wie eine Frau zu leben: die Arbeit zu schmeissen und ein Leben als Hausfrau zu führen - bis sich der von allen bewunderte und besabberte Schauspieler als weichlicher Typ erweist, der ihr das Management seiner ganzen Karriere überlassen will und sie merkt, dass sie eben doch besser bei ihrer Zeitschrift bleibt - die sie fortan mit Milland zusammen leiten will ... eine kurze Kussszene der beiden gibt es am Ende auch noch. Ein glorreiches Camp-Trainwreck, das unglaublich viel Spass macht - oder wie Khoshbakht im Programmbuch schreibt, "unquestionably, a fascinating mess – a campy feast of garish colours splashed across oversized sets, and a cinematic orgy designed to cure a frigid character."

Der Nachmittag ging dann los mit der letzten Vorstellung der Josephine Baker-Reihe (die erste sah ich auch, die drei dazwischen verpasste ich leider): Fausse Alerte (FR 1940) von Jacques de Baroncelli. Der Film, der erst nach Kriegsende freigegeben wurde, kombiniert eine Romeo-und-Julia-Geschichte (bei der sich die jeweils alleinstehenden Eltern im Luftschutzkeller dann auch verlieben) mit der Ankunft von Baker, die dort ein Cabaret eröffnet, und die jungen Liebenden unterstützt. Ein Clochard, exzentrische Concièrges, ein Wirtepaar und mehr gallige und gallische Figuren gibt es auch in dem Film, der noch vor Beginn der Besatzung gedreht wurde - aber als Baker (seit 1937 Bürgerin Frankreichs) bereits Teil der Gegenspionage war und in verschiedenen Funktionen gegen die Deutschen kämpfe. Eine unterhaltsame RomCom - natürlich mit etwas Music Hall und ein paar Chansons. Davor gab es vier kurze Segmente aus der Zeit: Le Pot au feu des vieux (FR 1933) / [Joséphine Baker chante au Théâtre des Armées] (FR 1939) / [Joséphine Baker 1941] (FR 1941) / [Joséphine Baker dans la Zone] (FR 1939) - Baker auf der Bühne (noch vor dem Tanzverbot, das von 1940-44 für alle ausser die Besatzer galt und an das Baker als Schwarze und mit jüdischem Ehemann selbstverständlich hielt - ein Auftritt vor Deutschen kam für sie nicht in Frage), beim Suppenschöpfen oder beim Geschenke an arme Kinder verteilen.

Dann nahm ich noch das zweite von zwei Programmen mit, die dem französischen Regisseur Éric Duvivier (1928-2018) gewidmet waren - dem Juniorpartner der Programmschiene "Great Small Gauge" (in der alles ausser 35 mm gezeigt wird), die hauptsächlich Gunvor Nelson gewidmet war, von der ich leider gar nichts gesehen habe. Duvivier machte beinah 700 Auftragsfilme für Firmen. Sie laufen unter dem Etikett "scientific cinema", sind allerdings zumindest teilweise bemerkenswert, weil er mit Mitteln arbeitet, die man eher mit Stan Brakhage oder Maya Deren verbindet. Im Programm waren die Filme Le Monde du nouveau-né, Concerto mécanique pour la folie (beide FR 1964 und je 19 Minuten) und Phobie d’impulsion (FR 1967, 23 Minuten). Im ersten versucht Duvivier, die Welt aus den Augen eines Neugeborenen zu zeigen: vom Mutterbauch bis zu den ersten Lebensmonaten, dem Moment, in dem der Kopf stabil ist und das Baby anfangen kann, die Umwelt bewusster und nicht nur verschwommen und verwackelt wahrzunehmen. Gedreht für Nestlé drei Jahre bevor Brakhage mit "Scenes from Under Childhood" anfing - ziemlich irre! Der zweite Film, für Sandoz gedreht, war dann vollends abgedreht: ein surrealistischer Menschen-Automaten-Film mit überdimensionierten Telefonen, Maschinen, die Menschen zu Cyborgs verarbeiten oder vermehren und vielem mehr - Technologie und ihr Einfluss auf die Psyche, mit Jacques Higelin ("Igelin" geschrieben im Film) und Dominique Grange in den Hauptrollen. Der dritte Film (für Roche, das war ja jetzt klar) war dann eine Art Giallo, ein intimer Blick in die Seele einer jungen Mutter, die immer wieder zwanghaft an die Tötung ihres Säuglings denkt: Nadeln, eine Schere, der Zug, die Mole, das Treppenhaus ... und hier setzt Duvivier wirklich alle Mittel des Kinos ein: eine stringente Farb-Choreographie, extreme Close-Ups, unpassende Schnitte, Brüche im Raum-Zeit-Kontinuum ... und beim grotesken "Palais idéal" des Facteur Cheval schauen wir auch noch kurz vorbei, wo es eine passende Nische gibt, um einen Säugling auszusetzen. Eine krasse Grenzerfahrung, die noch immer am sacken ist.
Gesammelt, dokumentiert und vorgestellt wurden die Filme vom Projekt Medfilm der Uni Strasbourg (wo man online die ersten paar Minuten anschauen kann, was aber beim dritten Film gar nichts bringt und beim zweiten auch nur eine erste grobe Idee gibt): https://medfilm.unistra.fr/wiki/Accueil



Von der umfassende Reihe zu Ritwik Ghatak mit allen acht Spielfilmen in neuen 4k-Restaurationen (nur beim "A River Called Titas" steht kein Jahr, der wurde schon im Rahmen des World Cinema Project der Film Foundation restauriert) habe ich leider nur zwei geschafft - und das erste war ein Re-Watch ("Meghe Dhaka Tara" aka "The Cloud-Capped Star"). Heute gab es als letzten Film im Dreierblock am Nachmittag Jukti, Takko Aar Gappo (Reason, Debates and Story) (IN 1974–77). Der Film mit Ghatak in der Hauptrolle als Säufer, der von seiner Frau (mit Sohn) verlassen wird, worauf er mit seinem Bruder, einer unterwegs aufgelesenen aus Bangladesh vertriebenen jungen Frau und einem nach Schulschliessungen in der Provinz nach Kalkutta gezogenen ehemaligen Lehrer zu Fuss durch Bengalen zieht, die indische Hälfte natürlich, 1971 während des Bangladesch-Krieges. Ein hochpolitischer Film, der natürlich alles andere als autobiographisch ist, in den obendrein zu Beginn und dann noch zweimal seltsame kurze Szenen mit einem alten Mann, der stumm in einer Hütte hockt und drei schwarz gekleideten Tänzern am Strand oder in der Wüste eingeblendet werden ... "One has to do something" sagt Ghataks Figur, oder dass er brenne, die Welt brenne, alles brenne. Die ganzen Anspielungen, Zitate (Gedichte und allerlei politisches Zeug), Lieder usw. kann ich zum grössten Teil nicht einordnen und habe vermutlich vieles auch nicht mal als Zitat oder Anspielung erkannt - aber dass der Film vom Grundanliegen auch heute sehr aktuell wirkt, ist bemerkenswert. Die Kuratorin der Reihe, Sanghita Sen (Northumbria University) meinte, für Ghatak, der 1976 starb, sei es damals schon völlig klar gewesen, dass der Kapitalismus unweigerlich in den Faschismus führen würde - und nur eine Revolution das verhindern könne. Die Kurve kriegen wir allem Anschein nach vor der Klimakatastrophe nicht mehr und danach ist es dann wohl auch egal ... wie sich 45 Grad oder was immer es an der Sonne dann so ist, auf den Kopf auswirken, habe ich die Tage das eine oder andere Mal erlebt, auch wenn ich selten länger als 10 Minuten an der Sonne war ... auch die 40 am Schatten sind nicht lustig, und wenn nach minutenlangem kalten Duschen immer noch alles "brennt", ist das schon krass. Willkommen in der Gegenwart. Aber morgen tauche ich nochmal ins Kino ein, vier Filme stehen zum Abschluss auf dem Programm, zwei stumme mit Klavierbegleitung am Vormittag/Mittag und je ein weiterer am Nachmittag und am Abend, und bis ich heimfahre, ist die Hitzewelle dann erstmal vorbei.
Zuletzt geändert von gypsy tail wind am 28 Jun 2026, 09:04, insgesamt 1-mal geändert.
Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' - even if it take them fifteen, twenty years. (Thelonious Monk)

Demnächst auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #174 – 11.08.2026, 22:00