Der letzte Film, den ich gesehen habe

Benutzeravatar
Ewalds Ghost
Beiträge: 37
Registriert: 20 Feb 2026, 10:28
Has thanked: 24 times
Been thanked: 17 times

Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von Ewalds Ghost »

TheMagneticField hat geschrieben: 10 Mär 2026, 12:35
salamandersalat hat geschrieben: 10 Mär 2026, 02:21 Die etwas niedrigere Wertung im Vergleich zum Vorgänger beruht einfach auf geringen Abnutzungserscheinungen. Kelson und seinen Knochentempel konnte man schon im Vorgänger ausgiebig bewundern, dieser hatte außerdem ein paar visuell packendere Sequenzen - und der außergewöhnliche Score kam besser zur Geltung. Und natürlich ist das Satan-Cosplay köstlich, Iron Maiden lassen mich jedoch weiterhin kalt. Nicht mein Metal.
Wie wäre denn dein Komplett Ranking der 28-Reihe @salamandersalat , und an dich und @motörwolf auch noch die Frage, wie ihr Weapons fandet (habt ihr bestimmt im RS-Forum ausgiebig beschrieben, finde es aber gerade nicht)?
Ein Ranking der 28-Reihe würde mich auch interessieren. Kenne bisher keinen einzigen Film daraus, habe mir aber vorgenommen das zu ändern.

Zu Weapons (auch wenn ich nicht direkt gefragt wurde): Gefiel mir insgesamt gut, auch wenn es gegen Ende mal wieder viel zu viel wurde. Das ist mir schon bei ein paar neueren Horrorfilmen aufgefallen: Oft sehr spannend, unheimlich, mysteriös, angenehm subtil - und am Ende geht alles holterdipolter und viel zu schnell und übertrieben.
Stranded.
Benutzeravatar
salamandersalat
Beiträge: 153
Registriert: 07 Dez 2023, 17:38
Has thanked: 111 times
Been thanked: 33 times

Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von salamandersalat »

TheMagneticField hat geschrieben: 10 Mär 2026, 12:35 Wie wäre denn dein Komplett Ranking der 28-Reihe @salamandersalat , und an dich und @motörwolf auch noch die Frage, wie ihr Weapons fandet (habt ihr bestimmt im RS-Forum ausgiebig beschrieben, finde es aber gerade nicht)?
1. 28 Years Later 9/10
2. 28 Years Later: The Bone Temple 8,5/10
3. 28 Days Later 7,5/10
4. 28 Weeks Later 6,5/10

Ich mag die Years-Filme mit Abstand am liebsten, weil dort eine gehörige Portion Alex Garland drinsteckt und deutlich weniger Danny Boyle, vor allem bezogen auf die visuelle Gestaltung. Ich war noch nie ein großer Fan der selbstoptimierten Fitnesszombies, die plötzlich spurten und übermenschliche Kräfte aufweisen können, daher kommt mir der leicht verkünstelte Ansatz in den neuen Filmen entgegen, gibt es doch mehr zu sehen als die Tristesse der Apokalypse.

Weapons ist erfrischender Popcorn-Horror mit wuchtig-witzigem Ende, große Unterhaltung. Vielleicht sollte man sein Erwartungsmanagement ähnlich handlen wie bei One Battle After Another: Keinen Klassiker erwarten, einfach mit dem Flow gehen und Spaß haben.
Keramikvasen geh'n jetzt wieder viel leichter kaputt.
Benutzeravatar
jimmydean
Beiträge: 109
Registriert: 28 Feb 2026, 19:06
Wohnort: Schwanenstadt, Oberösterreich
Been thanked: 8 times

Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von jimmydean »

Die Rache des Schwertes - Polen 1969 - Jerzy hoffman ***

Der erste Film aus Hoffmans Verfilmung von der in Polen beliebten Szienkywicz-Trilogie. Chronologisch verwirrenderweise der letzte Teil, behandelt die Konflikte der Polen mit den Tataren und Türken (Wir in Österreich kennen ja die Rolle der Polen unter Jan Sobieski in der Wiener Türkenbelagerung von 1683). Den letzten Teil hat er dann 30 Jahre später (1999) technisch natürlich viel moderner verfilmt, der Schauspieler der hier den Schurken spielt (Daniel Olbrychski) spielte dann im zweiten Teil den Helden und im dritten Teil wieder einen eher zwielichtigen Typen. Insgesamt kann der Film durchaus mit ähnlichen Historienfilmen aus der Zeit mithalten, wurde natürlich unter sowjetischer Aufsicht gedreht. Der Film gliedert sich wiederum in drei Teile, Teil 1 ist lustig-romantisch, kippt in Teil 2 in eine sehr depressiv-gewalttätige Stimmung (inklusive Pfählung), der dritte Teil hängt dann wiederum nur lose dran. Hat mir an sich gefallen, die Stories selbst sind einfach mal was anderes als der übliche Hollywood-Schrott, und von der historischen Genauigkeit gar nicht mal so weit daneben...
Zuletzt geändert von jimmydean am 12 Mär 2026, 17:08, insgesamt 1-mal geändert.
I don't care about the girls,
I don't wanna see the world,
I don't care if I'm all alone,
as long as I can listen to the Ramones
(The Dubrovniks)
Benutzeravatar
salamandersalat
Beiträge: 153
Registriert: 07 Dez 2023, 17:38
Has thanked: 111 times
Been thanked: 33 times

Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von salamandersalat »

Zuletzt gesehen:



Jaws (Regie: Steven Spielberg - USA, 1975) [Re-Watch] 8,5/10
The Social Network (Regie: David Fincher - USA, 2010) 7/10
Luminous Procuress (Regie: Steven Arnold - USA, 1971) 9/10

John Williams Arbeiten für Steven Spielberg beschränken sich gemeinhin auf einen guten Einfall in Jingle-Länge, welcher mit Kleister und Sauce gestreckt wird, um einen zweistündigen Film untermalen zu können. Das führt im Finale von Jaws dazu, Spannung und Atmosphäre noch vor dem Boot zu versenken, wenn immer wieder jubilierender Abenteuermuzak dazwischengrätscht. Glücklicherweise ist der Rest des Films stark genug, dies auszuhalten.

Steven Arnold, einst ein Dalí-Schützling, eröffnete 1965 den ersten Laden für Hippie-Klamotten in San Francisco und entwarf Plakate für die Konzerte im Matrix Club (u.a. für Blue Cheer), bevor er Luminous Procuress drehte, eine kosmische Peep-Show mit Schlenkern zum improvisierten Tanztheater, die den Werken Kenneth Angers einiges verdankt. Arnold selbst nennt Carl Gustav Jung, wenn es um seine Inspirationen geht, auch dieser Einfluss wirkt offensichtlich.
Der Film erweist sich als Produkt und Kind seiner Zeit und Umgebung: Ein psychedelisch getönter Untergrundstreifen, der die queere Welt der Cockettes zum Dreh- und Angelpunkt auserkoren hat, ohne vordergründiges Narrativ, dafür mit dem letzten Aufbäumen der vielzitierten freien Liebe, die im Laufe der 70er Jahre ähnlich in der Versenkung verschwand wie Luminous Procuress, bevor die 80er zum Gegenschlag ausholten, um die 50er zu restaurieren und zu re-installieren. Die Kernfamilie grinst wieder besonders sauber und adrett aus dem Werbefernsehen. Unsimulierter Sex auf der Leinwand? Dafür gibt es doch jetzt aseptische Hochglanzpornos in den Videotheken.
Vierzig Jahre später haben Kommerz und Werbung queerness als schickes pseudo-progressives Mäntelchen entdeckt, natürlich kastriert und vollends verblödet, um den Leuten noch ein wenig mehr Schrott andrehen zu können, den die Geschäftswelt unbedingt loswerden will - und gleichzeitig poliert sie damit ihr angeknackstes Image auf.
Arnolds Film fristete in der Zwischenzeit ein Dasein im Obskuren, bevor qualitativ grauenvolle Kopien im Internet (z.B. auf YouTube) auftauchten. Mittlerweile kann man Luminous Procuress in voller 2K-Pracht auf Blu-ray genießen. Und den freidrehenden Sixties-Electronics-Score muss man gehört haben. Keine sparsamen Moog-Tupfer in Popsongs, sondern völlig bonkers. File under: counter culture, head trip, transgression, art, queer psychedelia.
Keramikvasen geh'n jetzt wieder viel leichter kaputt.
Benutzeravatar
TheMagneticField
Beiträge: 128
Registriert: 04 Dez 2023, 21:15
Has thanked: 6 times
Been thanked: 21 times

Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von TheMagneticField »

salamandersalat hat geschrieben: 10 Mär 2026, 15:58
TheMagneticField hat geschrieben: 10 Mär 2026, 12:35 Wie wäre denn dein Komplett Ranking der 28-Reihe @salamandersalat , und an dich und @motörwolf auch noch die Frage, wie ihr Weapons fandet (habt ihr bestimmt im RS-Forum ausgiebig beschrieben, finde es aber gerade nicht)?
1. 28 Years Later 9/10
2. 28 Years Later: The Bone Temple 8,5/10
3. 28 Days Later 7,5/10
4. 28 Weeks Later 6,5/10

Ich mag die Years-Filme mit Abstand am liebsten, weil dort eine gehörige Portion Alex Garland drinsteckt und deutlich weniger Danny Boyle, vor allem bezogen auf die visuelle Gestaltung. Ich war noch nie ein großer Fan der selbstoptimierten Fitnesszombies, die plötzlich spurten und übermenschliche Kräfte aufweisen können, daher kommt mir der leicht verkünstelte Ansatz in den neuen Filmen entgegen, gibt es doch mehr zu sehen als die Tristesse der Apokalypse.

Weapons ist erfrischender Popcorn-Horror mit wuchtig-witzigem Ende, große Unterhaltung. Vielleicht sollte man sein Erwartungsmanagement ähnlich handlen wie bei One Battle After Another: Keinen Klassiker erwarten, einfach mit dem Flow gehen und Spaß haben.

Vielen Dank (auch an @Ewalds Ghost für deine Einschätzung. Dann werde ich mich mal an die Reihe machen.
Weapons fand ich auch erstaunlich gut, vor allem auch, weil man mal völlig auf irgendwelche Twist verzichtet hat, und das "Rätsel" relativ früh gelöst wurde. Allerdings wurde ich irgendwie ständig a das Buch, das ich gerade lese
(Hex)
erinnert, wenn auch eigentlich nur das Oberthema ähnlich ist.
Zuletzt geändert von TheMagneticField am 12 Mär 2026, 10:13, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
motörwolf
Beiträge: 111
Registriert: 20 Feb 2026, 13:38
Wohnort: nahe Aachen
Has thanked: 37 times
Been thanked: 28 times

Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von motörwolf »

Weapons fand ich gut. Ich mochte die Erzählstruktur, die Figuren, die Stimmung des Films.

Zur 28-Reihe: ich habe Weeks ewig nicht gesehen, aber ich denke, eine Neusichtung würde am Ranking nichts ändern. Die ersten drei Plätze sind relativ gleichauf und von mir hoch bewertet , der vierte Platz ist immer noch gut, aber deutlich unter dem Niveau des Restes. Ich führe nicht Buch über meine Bewertungen, und weil die Sichtung hier so lange her ist, verzichte ich bei diesem Teil auf Sterne.

1. 28 Years Later: The Bone Temple 10/10
2. 28 Days Later 9,5/10
3. 28 Years Later 9,5/10
4. 28 Weeks Later
Benutzeravatar
gypsy tail wind
DJ
Beiträge: 833
Registriert: 15 Mär 2021, 00:06
Has thanked: 149 times
Been thanked: 80 times

Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von gypsy tail wind »



German Concentration Camps Factual Survey (GB 1945/2010-2014) - heftige Bilder vorhin im Kino. Aufnahmen, die die Briten, die Amerikaner und die Russen drehten, als sie im April 1945 die Konzentrationslager in Deutschland vorfanden und - sofern noch möglich - die verhungernden, verdurstenden, an Epidemien hinsiechenden Menschen befreiten und versorgten. Sidney Bernstein hatte die Idee für den Film - er hatte eine Woche nach dessen Befreiung Belsen besucht und da den Entschluss gefasst. Damals wurde der Film wohl aus verschiedenen Gründen nicht fertig gestellt, nicht zuletzt, weil gerade in der völlig zerstörten britischen Zone klar wurde, dass ohne Einbezug Deutscher nichts funktionieren würde - angesichts der völlig unfassbaren Bilder schwer zu ertragen.

Die Filmrollen wurden 1952 im Imperial War Museum deponiert, die letzte wurde gar nie fertiggestellt. Anhand der Schnittlisten hat man im IWM von 2009 bis 2014 den Film völlig neu erstellt: die Bilder digitalisiert und alles genau rekonstruiert - inklusive der letzten, sechsten Rolle, die es davor so gar nicht gab. Dazu wurde der Kommentar neu aufgenommen - was hilfreich ist, da es keine Untertitel gibt. Zur Einbettung gibt es eine kurze Einführung und dann eine etwas längere (12, 14 Minuten?) Einbettung von einem KZ-Überlebenden und diversen Leuten vom IWM, die an der Restaurierung, Rekonstruktion, Fertigstellung des Films beteiligt waren. Gezeigt wurde der Film ein einziges Mal im Rahmen des ersten Teils einer grossen Hitchcock-Retro ("Für kurze Zeit hatte Alfred Hitchcock die Oberleitung inne, die strenge Strukturierung des Films nach Einzellagern und der Einsatz von animierten Karten gehen wohl auf ihn zurück." - so Thomas Tode, Zeughauskino, Jun 2025).
Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' - even if it take them fifteen, twenty years. (Thelonious Monk)

Demnächst auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #173 – 09.06.2026, 22:00
Benutzeravatar
FifteenJugglers
Beiträge: 44
Registriert: 09 Nov 2024, 11:33
Has thanked: 12 times
Been thanked: 14 times

Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von FifteenJugglers »

Zuletzt gesehen:

Im Heimkino: "Phantasm" (Don Coscarelli, 1979)

Hatte den vor einer Ewigkeit mal in einer leicht gekürzten Fassung im Open-Air-Kino gesehen. Jetzt erstmals komplett. Aberwitzige Einfälle wechseln ab mit Szenen, die an den Oktopus aus "Bride of the Monster" von Ed Wood erinnern. Visuell und musikalisch* weiß der Film aber insgesamt zu überzeugen. Vom Drehbuch her nicht so ganz. Irgendwie hat "Phantasm" es trotzdem auf insgesamt vier(!) Fortsetzungen gebracht.

*Ein Freund, der sich eigentlich mit allem auskennt, war den ganzen Film über davon überzeugt, dass die Musik von Goblin stammt. Nein, tut sie nicht.


Im Kino: "Persepolis" (Marjane Satrapi und Vincent Paronnaud, 2007)

Marjane Satrapi hat hier ihren eigenen Comic verfilmt (die Bezeichnung "Graphic Novel" lehnt sie ab). Thematisch handelt es sich um ihre eigene Coming-of-Age-Geschichte, vom Alter von zehn Jahren bis in ihre Zwanziger. Diese fällt zusammen mit bewegten Zeiten - vor allem mit der islamischen Revolution im Iran und dem Iran-Irak-Krieg. Die Verfilmung bleibt der Vorlage treu und präsentiert sich überwiegend in reduzierten Schwarz-Weiß-Bildern. Der Lebendigkeit der Charaktere, insbesondere der Familienmitglieder, tut das aber keinen Abbruch. Am Nachdrücklichsten bleibt wahrscheinlich die Großmutter in Erinnerung, im französischen Original gesprochen von der Schauspielveteranin Danielle Darrieux. Ihr ganzes Leben über konsequent unabhängig, wird sie Marjane zum prägenden Vorbild. Konfrontationen mit dem islamistischen Regime bleiben da natürlich nicht aus. Am Ende entscheidet Marjane sich für das Exil.
Benutzeravatar
salamandersalat
Beiträge: 153
Registriert: 07 Dez 2023, 17:38
Has thanked: 111 times
Been thanked: 33 times

Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von salamandersalat »

Irgendwie auf vier Fortsetzungen gebracht? Die sind alle, aus unterschiedlichen Gründen, sehenswert.
Keramikvasen geh'n jetzt wieder viel leichter kaputt.
Benutzeravatar
Grievous Angel
Beiträge: 77
Registriert: 12 Mär 2026, 01:46
Wohnort: Wuthering Heights
Has thanked: 2 times
Been thanked: 36 times

Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von Grievous Angel »

salamandersalat hat geschrieben: 11 Mär 2026, 18:05
Steven Arnold, einst ein Dalí-Schützling, eröffnete 1965 den ersten Laden für Hippie-Klamotten in San Francisco und entwarf Plakate für die Konzerte im Matrix Club (u.a. für Blue Cheer), bevor er Luminous Procuress drehte, eine kosmische Peep-Show mit Schlenkern zum improvisierten Tanztheater, die den Werken Kenneth Angers einiges verdankt. Arnold selbst nennt Carl Gustav Jung, wenn es um seine Inspirationen geht, auch dieser Einfluss wirkt offensichtlich.
Der Film erweist sich als Produkt und Kind seiner Zeit und Umgebung: Ein psychedelisch getönter Untergrundstreifen, der die queere Welt der Cockettes zum Dreh- und Angelpunkt auserkoren hat, ohne vordergründiges Narrativ, dafür mit dem letzten Aufbäumen der vielzitierten freien Liebe, die im Laufe der 70er Jahre ähnlich in der Versenkung verschwand wie Luminous Procuress, bevor die 80er zum Gegenschlag ausholten, um die 50er zu restaurieren und zu re-installieren. Die Kernfamilie grinst wieder besonders sauber und adrett aus dem Werbefernsehen. Unsimulierter Sex auf der Leinwand? Dafür gibt es doch jetzt aseptische Hochglanzpornos in den Videotheken.
Vierzig Jahre später haben Kommerz und Werbung queerness als schickes pseudo-progressives Mäntelchen entdeckt, natürlich kastriert und vollends verblödet, um den Leuten noch ein wenig mehr Schrott andrehen zu können, den die Geschäftswelt unbedingt loswerden will - und gleichzeitig poliert sie damit ihr angeknackstes Image auf.
Arnolds Film fristete in der Zwischenzeit ein Dasein im Obskuren, bevor qualitativ grauenvolle Kopien im Internet (z.B. auf YouTube) auftauchten. Mittlerweile kann man Luminous Procuress in voller 2K-Pracht auf Blu-ray genießen. Und den freidrehenden Sixties-Electronics-Score muss man gehört haben. Keine sparsamen Moog-Tupfer in Popsongs, sondern völlig bonkers. File under: counter culture, head trip, transgression, art, queer psychedelia.
Da bedanke ich mich gleich für die Empfehlung - direkt auf die Watchlist gewandert. :)
keep on sailing.