Der letzte Film, den ich gesehen habe

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Talking Head
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von Talking Head »

Mozza hat geschrieben: 25 Jul 2026, 13:43... Der Film war erst vor kurzem im Kino, ist aber schon jetzt bei Prime verfügbar. Das ging ja sehr flott.
Ich bin schon mehrere Wochen sehr verwundert, wie schnell Filme, die gerade erst im Kino liefen, bereits jetzt kostenlos bei Prime verfügbar sind.

Nach Der Astronaut und Glennkill ist das jetzt bereits der dritte "große" Film. Überhaupt hat Prime aus meiner Sicht das Angebot in letzter Zeit deutlich verbessert.

Ich habe keine Ahnung warum, denn am Aktienkurs kann es nicht liegen.
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Roberto
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von Roberto »

@Talking Head :
Prime: nicht fragen, nimm es halt einfach in Kauf. :mrgreen:
Ich denke, daß für solche Filme (gerne auch Blockbuster genannt) die Phasen der längeren oder langen Präsenz alleine im Kino vorbei sind.
Das mag man bedauern, ohne Frage. Aber wenn ich an die 2 großen Kinos in meiner Nähe denke, in denen die letzte Renovierung / Modernisierung vor ca. 15 Jahren erfolgte, habe ich ein gewisses Verständnis dafür.
Ein Kinobesuch insbesondere mit Familie, Getränk und Popcorn wird immer teurer, teils gute 20-25€ pro Person.
Und so einige Kinos kreieren wieder (wie vor 40 Jahren) diverse Sitzplatzkategorien mit entsprechendn Aufschlägen.
Das wollen oder können viele Leute nicht mehr zahlen.
Home Cinema kills Kino, über kurz oder lang wird das immer mehr Kinos zu Verhängnis.
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Talking Head
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von Talking Head »

Ok, wie es scheint, möchte Prime Netflix ein wenig das Wasser abgraben :o
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salamandersalat
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von salamandersalat »

Das sind doch alles Amazon-Produktionen, die Kinoverwertung läuft da ja eher nebenher.
Keramikvasen geh'n jetzt wieder viel leichter kaputt.
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Roberto
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von Roberto »

Talking Head hat geschrieben: 25 Jul 2026, 16:06 Ok, wie es scheint, möchte Prime Netflix ein wenig das Wasser abgraben :o
Sollen sie, dürfen sie. Aktive Konkurrenz belebt das Geschäft.
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Fevers and Mirrors
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von Fevers and Mirrors »

salamandersalat hat geschrieben: 25 Jul 2026, 17:11 Das sind doch alles Amazon-Produktionen, die Kinoverwertung läuft da ja eher nebenher.
Das ist der entscheidene Punkt.
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Talking Head
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von Talking Head »

Fevers and Mirrors hat geschrieben: 25 Jul 2026, 17:35
salamandersalat hat geschrieben: 25 Jul 2026, 17:11 Das sind doch alles Amazon-Produktionen, die Kinoverwertung läuft da ja eher nebenher.
Das ist der entscheidene Punkt.
Ja, alles Amazon-Produktionen, das ist mir bewusst. Für mich ist der entscheidende Punkt, dass die Filme so schnell, nachdem sie aus den Kinos raus sind, bei Prime kostenlos angeboten werden. So etwas hat es bei Prime bisher noch nicht oder eher ganz selten gegeben.
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Herr Rossi
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von Herr Rossi »

Ewalds Ghost hat geschrieben: 21 Jul 2026, 20:44 Naja, die Lebensrealität war auch vor knapp 3000 Jahren wohl nicht so, dass eine Meute von Dutzenden "Gästen" sich jahrelang an einem Königshof (wenn auch verwaist) vollfressen und den Sohn der Königin malträtieren konnten. Das war im Film schon sehr plakativ. Wenn an der Stelle die Vorlagen viel Raum lassen, hätte ich die Leerstelle gerne vom Film mehr ausgefüllt bekommen als "da war jeden Abend Gelage". Kann man durchgehen lassen, muss man aber nicht.
Den Film selbst habe ich noch nicht gesehen, aber einige Reviews auch von Fachleuten. Die waren insgesamt tendenziell freundlich. Der Althistoriker David Miano ("World Of Antiquity"), dessen Beiträge ich insgesamt sehr schätze, verdeutlicht, dass die Odyssee ein Werk der Dichtung und nicht der Geschichtsschreibung ist, angesiedelt in einem schon zur Zeit der Entstehung mythischen "früher" (was die Frage nach der Lebensrealität weniger dringlich erscheinen lässt). Ihn habe mehr interessiert, ob der Film der Dichtung gerecht wird, und er kommt dabei zu einem insgesamt positiven Urteil:



PS: Der Review einer Klassischen Archäologin habe ich aber entnommen, dass die Protagonisten selbst am Ende des Films über das Ende der Bronzezeit und das Heraufziehen der Dark Ages sinnieren, was schon einigermaßen "meta" ist. Damit holt der Film die Erzählung dann ohne Not in die reale Geschichte, was deine Kritik der fehlenden inneren Plausibilität stärken würde.
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motörwolf
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von motörwolf »

Herr Rossi hat geschrieben: 25 Jul 2026, 19:10
Ewalds Ghost hat geschrieben: 21 Jul 2026, 20:44 Naja, die Lebensrealität war auch vor knapp 3000 Jahren wohl nicht so, dass eine Meute von Dutzenden "Gästen" sich jahrelang an einem Königshof (wenn auch verwaist) vollfressen und den Sohn der Königin malträtieren konnten. Das war im Film schon sehr plakativ. Wenn an der Stelle die Vorlagen viel Raum lassen, hätte ich die Leerstelle gerne vom Film mehr ausgefüllt bekommen als "da war jeden Abend Gelage". Kann man durchgehen lassen, muss man aber nicht.
Den Film selbst habe ich noch nicht gesehen, aber einige Reviews auch von Fachleuten. Die waren insgesamt tendenziell freundlich. Der Althistoriker David Miano ("World Of Antiquity"), dessen Beiträge ich insgesamt sehr schätze, verdeutlicht, dass die Odyssee ein Werk der Dichtung und nicht der Geschichtsschreibung ist, angesiedelt in einem schon zur Zeit der Entstehung mythischen "früher" (was die Frage nach der Lebensrealität weniger dringlich erscheinen lässt). Ihn habe mehr interessiert, ob der Film der Dichtung gerecht wird, und er kommt dabei zu einem insgesamt positiven Urteil:



PS: Der Review einer Klassischen Archäologin habe ich aber entnommen, dass die Protagonisten selbst am Ende des Films über das Ende der Bronzezeit und das Heraufziehen der Dark Ages sinnieren, was schon einigermaßen "meta" ist. Damit holt der Film die Erzählung dann ohne Not in die reale Geschichte, was deine Kritik der fehlenden inneren Plausibilität stärken würde.
Nolans Film gehe ich gleich schauen. Die Vorfreude ist groß. Ich kenne Homers Werke allerdings nur in der Bearbeitung von Schwab, daher werde ich zur Werktreue nicht viel sagen können.
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Herr Rossi
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von Herr Rossi »

@motörwolf: Viel Spaß (hoffentlich)! Ich bin auch mit Adaptionen von Schwab und anderen aufgewachsen* und habe mich bislang ebenfalls nicht mit der Dichtung selbst auseinandergesetzt. Allerdings müsste man auch unterschiedliche Übersetzungen lesen, um einen profunden Eindruck vom Original zu erhalten, sagen Kenner sicher zurecht. Oder Altgriechisch lernen ...

* Bild :)

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