Der letzte Film, den ich gesehen habe

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Fevers and Mirrors
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von Fevers and Mirrors »

Ja, aber das ist ja viiiel später. Die Szene, die ich meine, ist ganz früh mit Wendy, Danny und einer Ärztin daheim. Eine von etlichen dunklen Wolken, die Kubrick von Beginn an aufziehen lässt. Für King war das Alkoholthema allerdings zentral, nicht nur ein Puzzleteil von vielen.
lysol
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von lysol »

The Fury (Brian De Palma, 1978) ****1/2

Ein Highlight in De Palmas Filmografie. Zwei Jahre nach „Carrie” nochmal paranormale Aktivitäten.
Viel Blut und Tempo, de Palma inszeniert sich Richtung Topform, so dass die Story einem eigentlich egal wird. Kirk Douglas flieht in Unterhose wie ein Dreißigjähriger, John Cassavetes verliert seinen Kopf und auch Amy Irving glänzt. Dazu Daryl Hannah in ihrer ersten kleinen Rolle.
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Grievous Angel
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von Grievous Angel »

salamandersalat hat geschrieben: 23 Jul 2026, 16:17
Grievous Angel hat geschrieben: 23 Jul 2026, 04:00
salamandersalat hat geschrieben: 20 Jul 2026, 16:50 Chika Gentō Gekiga: Shōjo Tsubaki (Regie: Hiroshi Harada - Japan, 1992) 7,5/10
Yeah! :dance:
Wohl eher "Gabba, gabba! We accept you, we accept you! One of us!" :D

Midori erscheint mir etwas unteranimiert, obwohl das Projekt von Hiroshi Harada im Alleingang umgesetzt wurde, was natürlich beeindruckend ist. Mich hat das Ganze leider emotional weniger berührt als erwartet, obwohl der rührend schief gesungene Song über den Credits nochmal eine Schippe drauflegt.
Ich schaue gerade bei einem visuellen Medium wie Anime natürlich besonders auf die optische Komponente bzw. freue mich am meisten über einzigartige Stile. "Midori" ist da für mich tatsächlich eines der wenigen Exemplare, die in meinen Augen nichts vergleichbares neben sich stehen haben. Eine Micro-Budget-Anime-Albtraum-Version vom ohnehin (besonders für seine Zeit) düsteren, großartigen "Freaks". Das letzte Wiedersehen ist schon ein Zeitchen her, aber die verstörenden Bilder, die ungesunden Farbtöne und generell diese eigenartige Mischung aus Vorkriegs-Jahrmarkts-Ästhetik und Fokus auf unbewegte, handgemachte Einzelbilder habe ich immer abrufbar im Kopf.
lysol hat geschrieben: 23 Jul 2026, 23:56 The Fury (Brian De Palma, 1978) ****1/2

Ein Highlight in De Palmas Filmografie. Zwei Jahre nach „Carrie” nochmal paranormale Aktivitäten.
Viel Blut und Tempo, de Palma inszeniert sich Richtung Topform, so dass die Story einem eigentlich egal wird. Kirk Douglas flieht in Unterhose wie ein Dreißigjähriger, John Cassavetes verliert seinen Kopf und auch Amy Irving glänzt. Dazu Daryl Hannah in ihrer ersten kleinen Rolle.
Vor allem sträflich unterschätzt!
keep on sailing.
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Talking Head
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von Talking Head »

Roberto hat geschrieben: 21 Jul 2026, 23:44
Talking Head hat geschrieben: 21 Jul 2026, 18:13 Da bin ich sehr auf dein Urteil gespannt. Ansonsten mach doch mal eine TOP 100 Filme. Würde mich sehr interessieren wie viel Kawumm und Science Fiction darin vorkommt!
Oh Himmel hilf. :pray: :mrgreen:
Ich war der Ansicht, daß es sich zumindest ein wenig herumgesprochen haben dürfte, daß ich kein Freund von Listen in dreistelligem Bereich bin.
Allerdings würde darin dann tatsächlich so einiges mit Krawumm, etliches aus dem Sci-Fi-Bereich und natürlich relativ vieles aus dem Bereich Martial Arts / Wuxia darin enthalten sein.
Es wäre also mit Sicherheit keine Liste für Freunde des gepflegten Programmkinos oder der sog. Autorenfilme.
Filme sind für mich Unterhaltung, quasi auf die Leinwand oder den TV gebannte Überraschungseier. Spiel, Spass und ein wenig Schokolade. :D
Aber ich versuche mich demnächst einmal an einer Top 30 bis maximal 50 und schaue, was daraus wird.
Sehe ich genau so wie du.

Und hast du Der Astronaut schon angeschaut?

Ansonsten bin ich auch auf eine etwas kürzere Liste von dir sehr gespannt.

Ich habe mir gestern

Crazy, Stupid, Love.

angeschaut. Eine witzige kleine Komödie. Den Astralkörper von Ryan Gosling fand ich ziemlich beeindruckend.
Das Leben als Pensionär ist einfach nur geil!
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Catch-22
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von Catch-22 »

Fevers and Mirrors hat geschrieben: 23 Jul 2026, 22:27 Für King war das Alkoholthema allerdings zentral, nicht nur ein Puzzleteil von vielen.
King ist bekennender und trockener Alkoholiker, aber das ist hier wahrscheinlich allgemeines Popkulturwissen.
And this is how you can be walking and falling
At the same time
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Franky Four Fingers
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von Franky Four Fingers »

Kill Bill: The Whole Bloody Affair

Hatte ich schon bestimmt 12 Jahre nicht mehr gesehen. Immer noch geil.
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Roberto
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von Roberto »

@Talking Head :
Nee, den Astronauten muss ich mir noch anschauen, er kommt wohl nächste Woche dran.
Eine Liste von mir gibts erst dann, wenn das Wetter nicht mehr ganz so sonnig und warm sein sollte. Oder dann, wenn die nächste Hitzewelle anrollt. ;)

Zu Crazy, Stupid, Love.: hier muss ich gestehen, daß ich nicht wirklich auf diese romantischen Komödien stehe. Obwohl es mich wiederum auf Grund der sehr positiven Reviews reizen würde, reinzuschauen.
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motörwolf
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von motörwolf »

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Masters of the Universe (Travis Knight, 2026)

Der kleine Prinz Adam wird von seinen Eltern auf die Erde geschickt, als seine Heimatwelt Eternia vom bösen Skeletor erobert wird. Leider verliert er bei der Reise durch das magische Portal sein Zauberschwert, ohne das er nicht zurück kann, um seine Welt zu retten. Als er es endlich findet, erlebt er das Abenteuer seines Lebens.

Von diesem Film habe ich eigentlich nicht viel erwartet. Ich meine, es ist ein Film zu einer Spielzeugfiguren-Reihe von Mattel, also, was soll soll er schon groß bieten? Dabei hätte man aus Barbie lernen können, dass in den richtigen Händen aus jeder Vorlage etwas werden kann. Travis Knight hat offenbar diese richtigen Hände, denn MOTU ist ein echter Kracher geworden. Das fängt schon damit an, dass der Film einfach verdammt gut aussieht, nicht nur die tollen Sets, sondern auch die CGI. In diesem Punkt allein wischt MOTU schon den Boden mit beispielsweise Filmen wie dem Mandalorian & Grogu. Auch der Soundtrack hat mir deutlich besser gefallen als der zu letztgenanntem Film. Und, fast am wichtigsten, das Drehbuch ist um Längen besser. Natürlich bleibt auch die Geschichte um He-Man recht flach, Shakespeare-Drama braucht hier niemand erwarten. Aber es macht Spaß, Prinz Adam zu sehen, wie er als Fremdkörper in unserer Welt lebt und seinen Weg zurück nach Eternia sucht. Gott sei Dank ist das hier auch nur eine relativ kurze Episode im Film, denn das Spielen auf der Erde war einer der größten Schwachpunkte des gleichnamigen Films von Garry Goddard (1987). Spaß ist ein gutes Stichwort. MOTU nimmt sich und seine Figuren zu keinem Zeitpunkt wirklich ernst, was schnell zu einem Problem hätte werden können, doch trotz ein paar Gags, die nicht komplett zünden, ist MOTU für mich zumindest ein richtig lustiger Film geworden. Beispielhaft sei hier gesagt, dass die bekannten Namen der Figuren hier schon ziemlich durch den Kakao gezogen werden (im Film heißen die Figuren eigentlich anders, Namen wie Ram-Man, Mekanek usw hat Adam den Figuren auf der Erde gegeben, weil er die echten Namen nicht wusste). Besonders Fisto bietet da immer wieder Platz für zotige Gags. Das muss man freilich mögen, mir hat es gefallen. Auch He-Man selbst bekommt den gebührenden Spott ab für diesen Über-Macho-Namen. Interessanterweise ist He-Man aber im Prinzip gar kein Macho-Prolet. Er hat zwar den Körper eines Kriegers und führt eine mächtige Waffe, aber ähnlich wie in der animierten Serie He-Man – Tal der Macht ist er eigentlich ein Mann des Wortes. Immer wieder versucht er im Film, Kämpfe durch Diplomatie zu verhindern, doch Erfolg hat er damit nie. Denn sein Gegner Skeletor (Jared Leto in seiner besten Rolle ;-)) kennt erklärtermaßen nur eine einzige Sache, die er wirklich liebt: böse sein. Auch das fand ich recht erfrischend. Der Kerl ist ein Dämon, also böse, Feierabend. Kein Trauma in der Kindheit, einfach der gute, saubere Spaß am Verwüsten und Unterjochen ganzer Planeten motiviert ihn. Schön! Damit bleibt der Film in seiner Figurenzeichnung ziemlich nah an der/den Vorlagen, die auch sonst vom Team stets wertschätzend aufgegriffen wurden. Am auffälligsten ist noch die Veränderung der Figur des Man-At-Arms, der hier durch seine initiale Niederlage in den Alkoholismus abrutscht. Vielleicht wollte man seinem Darsteller Idris Elba einfach wenigstens ein bisschen mehr Möglichkeiten geben, sein Talent zu zeigen :-)
Ich bin, wie gesagt, mit niedrigen Erwartungen in den Film gegangen, heraus kam ich ziemlich gehypt. Und das eigentlich von der ersten Minute an, wenn im MGM-Logo Leo the Lion durch Battle Cat ersetzt wird. Mein innerer 10-jähriger war da schon voll dabei. Und auch sonst waren das 140 wirklich vergnügliche Minuten, darum gebe ich 8/10 Zauberschwertern.
Zuletzt geändert von motörwolf am 25 Jul 2026, 15:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Mozza
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von Mozza »

Das liest sich doch wirklich ganz gut!
Der Film war erst vor kurzem im Kino, ist aber schon jetzt bei Prime verfügbar. Das ging ja sehr flott.
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Roberto
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von Roberto »

@motörwolf : liest sich, als sollte ich mir den Film wirklich unbedingt anschauen. 8-)
Bisher hat mich -obwohl bei Prime ständig beworben- MOTU nie wirklich interessiert. Ich habe noch diesen Trash aus 1987mit Dolph Lundgren in Erinnerung. Damals von Cannon Group produziert, war er irgendwie im Trend der (Cannon)Zeit.
Egal, ich setze den Film mal gerne auf meine to do-Liste.

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