Die besten Konzerte 2026 (so far)
Re: Die besten Konzerte 2026 (so far)
Ich habe Guns N‘ Roses vergangenes Jahr in Luxemburg gesehen und teile Rossis Meinung nicht. Ja, es stimmt, dass Axl Rose nicht mehr so bei Stimme ist. Aber das geht ja nun wirklich vielen so und nicht nur Sängern mit seiner extremen Stimmlage. Auch die Stimme von Bono ist schlecht gealtert. Aber ich fand den Auftritt wirklich großartig. Und sie haben bei 190 Minuten Spielzeit dem Publikum wirklich alles gegeben. Auch wenn ich keinen Vergleich zu früher habe.
... And you may ask yourself "Well ... how did I get here?"
- Herr Rossi
- Studio
- Beiträge: 3422
- Registriert: 14 Mär 2021, 22:44
- Wohnort: Detmold
- Has thanked: 224 times
- Been thanked: 251 times
Re: Die besten Konzerte 2026 (so far)
Gott sei Dank.Stormy Monday hat geschrieben: 18 Jul 2026, 10:03Der Magdeburger Dom ist seltsam leer, wenn ich an die Pracht bayrischer Kirchen oder französischer Kathedralen denke.
- Herr Rossi
- Studio
- Beiträge: 3422
- Registriert: 14 Mär 2021, 22:44
- Wohnort: Detmold
- Has thanked: 224 times
- Been thanked: 251 times
Re: Die besten Konzerte 2026 (so far)
Das freut mich! Also es war nicht nur die Stimme. Vielleicht haben wir Axl auch nur an einem schlechten Abend erwischt. Das waren ja diese superheißen Tage. G'n'R liegen schon eher außerhalb meines üblichen Spielfelds, aber ich mochte sie zu ihrer großen Zeit durchaus, insbesondere "Estranged" und "November Rain" hätte ich schon gerne in ihrer ganzen Größe gefeiert.
- Stormy Monday
- Beiträge: 309
- Registriert: 27 Nov 2023, 18:39
- Wohnort: Hinter den Bergen, bei den 7 Zwerginnen
- Been thanked: 26 times
Re: Die besten Konzerte 2026 (so far)
Als Atheist liebe ich diese Pracht trotzdem. Oder gleich so, Sedlec, Kutna Hora, TschechienHerr Rossi hat geschrieben: 20 Jul 2026, 08:48Gott sei Dank.Stormy Monday hat geschrieben: 18 Jul 2026, 10:03Der Magdeburger Dom ist seltsam leer, wenn ich an die Pracht bayrischer Kirchen oder französischer Kathedralen denke.Also die barocke Überfülle ist nicht so meins. Meine Präferenzen bei Kirchen sind konträr zu meinen musikalischen Vorlieben, je archaischer und zurückgenommener, desto lieber.
In Magdeburg ist der Dom quasi eine monumentale Ausstellungshalle herausragender mittelalterlicher Kunst. Wir waren anderthalb Stunden auf Foto-Tour. Ich muss mal schauen, welche Bilder-Upload-Möglichkeiten es derzeit gibt, dann melde ich mich an anderer Stelle wieder.


Beiträge nicht KI generiert ***Contre la guerre***...and the saviors who are fast asleep ...
- Herr Rossi
- Studio
- Beiträge: 3422
- Registriert: 14 Mär 2021, 22:44
- Wohnort: Detmold
- Has thanked: 224 times
- Been thanked: 251 times
- sparch
- DJ
- Beiträge: 1694
- Registriert: 27 Nov 2023, 18:51
- Has thanked: 15 times
- Been thanked: 107 times
Re: Die besten Konzerte 2026 (so far)
01 Vanessa Paradis - Strasbourg, Zénith (15.05.2026) *****
02 Dominique Fils-Aimé - Reutlingen, franz.K (24.03.2026) *****
03 Sona Jobarteh - Filderstadt, Filharmonie (27.05.2026) ****1/2
04 Tamikrest - Reutlingen, echaz.Hafen (13.06.2026) ****1/2
05 Šuma Čovjek - Stuttgart, Marktplatz (18.07.2026) ****1/2
06 Dota - Tübingen, Sudhaus Waldbühne (03.06.2026) ****1/2
07 Ana Carla Maza - Freiburg, Jazzhaus (11.04.2026) ****1/2
08 Derya Yıldırım & Grup Şimşek - Reutlingen, franz.K (06.02.2026) ****1/2
09 Las Baklavas - Stuttgart, Marktplatz (15.07.2026) ****1/2
10 OMG Oumy Gueye - Stuttgart, Marktplatz (18.07.2026) ****1/2
11 Da Cruz - Stuttgart, Marktplatz (17.07.2026) ****
12 Freshlyground - Stuttgart, Marktplatz (15.07.2026) ****
13 Selin Sümbültepe - Stuttgart, Marktplatz (17.07.2026) ****
14 EYPA - Stuttgart, Marktplatz (18.07.2026) ****
15 Bassekou Kouyaté & Amy Sacko - Tübingen, Sudhaus (10.03.2026) ****
16 Malphino - Reutlingen, echaz.Hafen (13.06.2026) ****
17 Paula Carolina - Tübingen, RACT! Festival (12.06.2026) ***1/2
18 Yeast Machine - Tübingen, RACT! Festival (12.06.2026) ***
Sommerfestival der Kulturen 2026, 2. Teil
Nachdem ich am Donnerstag pausiert hatte, war ich am Freitag wieder vor Ort und wurde bei Ankunft in Stuttgart erst einmal wieder von einem Gewittersturm überrascht, der mich zwang, gut eine Stunde an der Haltestelle Charlottenplatz auszuharren. So habe ich die ersten beiden Acts, 2 lokale Musiker, die sich einen Auftritt teilten, größenteils verpasst, wobei aber gerade der Teil von Rapper Bobby Sayyar in dem Moment auch nicht wirklich passte. Ab 18:30 Uhr gehörte die Bühne dann den Schweizern von Da Cruz um die aus Sao Paulo stammende Sängerin Mariana Da Cruz. Ihre afro-brasilianischen Rhythem haben live und mit voller Band noch deutlich mehr Feuer. Am Ende gab es Jorge Ben Jors Taj Mahal, bei dem Rod Stewart einst dreist klaute.
Den Abschluss des Abend bestritt dann die mir bis dahin unbekannte türkische Sängerin Selin Sümbültepe, die das Pech hatte, dass es während ihres Auftrittes wieder zu regnen begann. Glücklicherweise aber kein Sturm, so dass das Konzert nicht abgebrochen werden musste. Ein schöner Auftritt irgendwo zwischen Gaye Su Akyol und Derya Yıldırım.
Am Samstag war dann endlich Festivalwetter, nicht zu warm und vor allem kein Regen und kein Sturm mehr. Den Anfang machte die aus Mannheim stammende Band EYPA, die ihren Stil selbst als Arabic Krautrock bezeichnet, was durchaus treffend ist. Im Zentrum standen eine E-Oud sowie Schlagzeug und Synthesizer. Die Band spielte hauptsächlich Instrumentals, konnte die Spannung aber dennoch über die gut 90 Minuten aufrecht erhalten. Jede Band, jeder Künstler darf bei diesem Festival übrigens ein volles Konzert spielen.
Den 2. Auftritt bestritt dann die multikulturelle Band Šuma Čovjek aus der Schweiz, die den Bogen vom Balkan nach Nordafrika spannte. Musikalisch bedeutete das ein Mix aus Balkan Pop, Chanson und Brass, vorgetragen mit viel Verve und für mich neben Las Baklavas die Entdeckung des Festivals.
Zum Abschluss des Tages gab es Rap, Funk und Soul aus der Sahelzone, genauer gesagt aus dem Senegal. OMG Oumy Gueye bot einen mitreißenden Auftritt und live hat ihre Musik deutlich mehr Feuer als im Studio, was sicher auch an ihrer Band liegt. Die mischte auch schon mal Afrobeat mit Mbalax, wozu sich die DJ dann auch eine Tama unter die Achseln klemmte, wenn sie sich nicht gerade einen Battle mit Oumy lieferte. Zwischendurch wurde dann auch noch das halbe Publikum zum Tanzen auf die Bühne geholt. Alles in allem ein kurzweiliger Auftritt und der krönende Abschluss des Tages.
Up next: Culk, BaBa ZuLa, Rebekka Bakken
02 Dominique Fils-Aimé - Reutlingen, franz.K (24.03.2026) *****
03 Sona Jobarteh - Filderstadt, Filharmonie (27.05.2026) ****1/2
04 Tamikrest - Reutlingen, echaz.Hafen (13.06.2026) ****1/2
05 Šuma Čovjek - Stuttgart, Marktplatz (18.07.2026) ****1/2
06 Dota - Tübingen, Sudhaus Waldbühne (03.06.2026) ****1/2
07 Ana Carla Maza - Freiburg, Jazzhaus (11.04.2026) ****1/2
08 Derya Yıldırım & Grup Şimşek - Reutlingen, franz.K (06.02.2026) ****1/2
09 Las Baklavas - Stuttgart, Marktplatz (15.07.2026) ****1/2
10 OMG Oumy Gueye - Stuttgart, Marktplatz (18.07.2026) ****1/2
11 Da Cruz - Stuttgart, Marktplatz (17.07.2026) ****
12 Freshlyground - Stuttgart, Marktplatz (15.07.2026) ****
13 Selin Sümbültepe - Stuttgart, Marktplatz (17.07.2026) ****
14 EYPA - Stuttgart, Marktplatz (18.07.2026) ****
15 Bassekou Kouyaté & Amy Sacko - Tübingen, Sudhaus (10.03.2026) ****
16 Malphino - Reutlingen, echaz.Hafen (13.06.2026) ****
17 Paula Carolina - Tübingen, RACT! Festival (12.06.2026) ***1/2
18 Yeast Machine - Tübingen, RACT! Festival (12.06.2026) ***
Sommerfestival der Kulturen 2026, 2. Teil
Nachdem ich am Donnerstag pausiert hatte, war ich am Freitag wieder vor Ort und wurde bei Ankunft in Stuttgart erst einmal wieder von einem Gewittersturm überrascht, der mich zwang, gut eine Stunde an der Haltestelle Charlottenplatz auszuharren. So habe ich die ersten beiden Acts, 2 lokale Musiker, die sich einen Auftritt teilten, größenteils verpasst, wobei aber gerade der Teil von Rapper Bobby Sayyar in dem Moment auch nicht wirklich passte. Ab 18:30 Uhr gehörte die Bühne dann den Schweizern von Da Cruz um die aus Sao Paulo stammende Sängerin Mariana Da Cruz. Ihre afro-brasilianischen Rhythem haben live und mit voller Band noch deutlich mehr Feuer. Am Ende gab es Jorge Ben Jors Taj Mahal, bei dem Rod Stewart einst dreist klaute.
Den Abschluss des Abend bestritt dann die mir bis dahin unbekannte türkische Sängerin Selin Sümbültepe, die das Pech hatte, dass es während ihres Auftrittes wieder zu regnen begann. Glücklicherweise aber kein Sturm, so dass das Konzert nicht abgebrochen werden musste. Ein schöner Auftritt irgendwo zwischen Gaye Su Akyol und Derya Yıldırım.
Am Samstag war dann endlich Festivalwetter, nicht zu warm und vor allem kein Regen und kein Sturm mehr. Den Anfang machte die aus Mannheim stammende Band EYPA, die ihren Stil selbst als Arabic Krautrock bezeichnet, was durchaus treffend ist. Im Zentrum standen eine E-Oud sowie Schlagzeug und Synthesizer. Die Band spielte hauptsächlich Instrumentals, konnte die Spannung aber dennoch über die gut 90 Minuten aufrecht erhalten. Jede Band, jeder Künstler darf bei diesem Festival übrigens ein volles Konzert spielen.
Den 2. Auftritt bestritt dann die multikulturelle Band Šuma Čovjek aus der Schweiz, die den Bogen vom Balkan nach Nordafrika spannte. Musikalisch bedeutete das ein Mix aus Balkan Pop, Chanson und Brass, vorgetragen mit viel Verve und für mich neben Las Baklavas die Entdeckung des Festivals.
Zum Abschluss des Tages gab es Rap, Funk und Soul aus der Sahelzone, genauer gesagt aus dem Senegal. OMG Oumy Gueye bot einen mitreißenden Auftritt und live hat ihre Musik deutlich mehr Feuer als im Studio, was sicher auch an ihrer Band liegt. Die mischte auch schon mal Afrobeat mit Mbalax, wozu sich die DJ dann auch eine Tama unter die Achseln klemmte, wenn sie sich nicht gerade einen Battle mit Oumy lieferte. Zwischendurch wurde dann auch noch das halbe Publikum zum Tanzen auf die Bühne geholt. Alles in allem ein kurzweiliger Auftritt und der krönende Abschluss des Tages.
Up next: Culk, BaBa ZuLa, Rebekka Bakken
Wann kommt Horst Lichter mit dem Händlerkärtchen und knallt mich ab?