Okay, mal sehen. Ende Mai habe ich hier im Thread zuletzt was geschrieben. Seitdem habe ich 16 Filme gesehen. Bis auf „Punch-Drunk Love“ und „Das Schloss im Himmel“ waren es alles Erstsichtungen. Und fast alle habe ich im Kino gesehen – bis auf wiederum „Punch-Drunk Love“ und „Rotwang muss weg“.
Die Übersicht, in der Reihenfolge der Sichtung (ich beschränke mich mal auf die deutschen bzw. internationalen Titel):
Punch-Drunk Love (Paul Thomas Anderson, 2002) 9,0
How to Chose a Wife (George Kuchar, 1980) 7,0
Desperate Living (John Waters, 1977) 6,5
Disclosure Day (Steven Spielberg, 2026) 7,0
Harakiri (Masaki Kobayashi, 1962) 9,0
Rotwang muß weg! (Hans-Christoph Blumenberg, 1994) 8,0
Meine Frau weint (Angela Schanelec, 2026) 8,0
Das Schloss im Himmel (Hayao Miyazaki, 1986) 8,0
Tote Taube in der Beethovenstraße (Samuel Fuller, 1973) 8,0
Polyester (John Waters, 1981) 7,5
The Furious (Kenji Tanigaki, 2025) 8,0
The Face of Another (Hiroshi Teshigahara, 1966) 8,5
The Secret of Wendel Samson (Mike Kuchar, 1966) 8,0
Hold Me While I’m Naked (George Kuchar, 1966) 7,5
Sins of the Fleshapoids (Mike Kuchar, 1965) 7,5
Eclipse of the Sun Virgin (George Kuchar, 1967) 7,5
Als Schwerpunkte kristallisieren sich heraus das japanische Kino, das sich hier aus der monatlichen Anime-Reihe sowie der Reihe im Japanischen Kulturinstitut zum Schauspieler Tatsuya Nakadai speist. „Das Schloss im Himmel" ist für mich ein feiner Miyazaki, der aber nicht zu den ganz großen gehört. Unerhört ist der Anfang, wo man einfach mal mitten in die Handlung geworfen wird – gibt es so bei Miyazaki eigentlich sonst nicht. Bei Tatsuya Nakadai habe ich mir zwei Klassiker herausgepickt, die ich vorher beide noch nicht gesehen hatte, obwohl ich von „Harakiri“ sogar die Criterion-DVD besitze. Beide sehr stark. In „Harakiri“ werden die Gepflogenheiten der Herrschenden und der Samurai-Klasse unerbittlich seziert. „The Face of Another“ behandelt japanische Weltkriegstraumata im Gewand eines ungewöhnlichen Horrorfilms. Obwohl sich der Plot nach „Mad Scientist“ anhört, geht der Horror aber viel mehr in Richtung Bergman. Teilweise etwas slow-moving und wordy, aber visuell überragend. (@salamandersalat: Ich vermute, Du kennst den Film? Sonst bitte auf die Watchlist setzen.)
Zweiter Schwerpunkt waren die Underground- und Trash-Filme von John Waters und den Kuchar-Brüdern. Auch hier habe ich längst nicht alles gesehen, was gezeigt wurde. „Desperate Living“ fand ich etwas anstrengend, „Polyester“ deutlich besser. Aber so sehr ich Waters als Typ schätze, filmisch sagen mir die Kuchar-Brüder mit ihrem fröhlichen Drauflosexperimentiere, glaube ich, mehr zu. Von den kurzen bzw. mittellangen Filmen mit oft queerem Einschlag sticht für mich vor allem die In-the-Closet-Story „The Secret of Wendel Samson“ hervor. Visuell haben sie aber alle einiges zu bieten, wenn auch auf Lo-Fi-Art.
Und dann gab es noch den Rest. Ich hebe mal Fullers „Dead Pigeon on Beethoven Street“ hervor – erstmals auf Englisch, erstmals im Kino. So wie ich das beurteilen kann unterscheidet sich die Kinofassung von der Tatort-Fassung vor allem durch die tolle Eröffnungssequenz, in der auch die Filmcrew vorgestellt wird. Ist aber schon eine ganze Weile her, dass ich die Tatort-Fassung gesehen habe. Der Film ist immer noch toll, hat bei mir aber doch etwas verloren.
Außerdem hervorheben möchte ich „Meine Frau weint“ von Angela Schanelec – wahrscheinlich der radikalste aktuelle Film, den wir dieses Jahr im Kino zu sehen bekommen. In Kürze: Totaler Kommunikationszusammenbruch in Rivette-Ästhetik. Sehr anstrengend, aber sehenswert.
Toll ist auch noch der Blumenberg - als Meta-Film-Satire ein echter Treffer für meine private Filmrunde (die DVD gibt es immer noch für faire 5 Euro bei Frölich & Kaufmann, aber damit soll es jetzt auch mal genug sein).
Der letzte Film, den ich gesehen habe
- FifteenJugglers
- Beiträge: 75
- Registriert: 09 Nov 2024, 11:33
- Has thanked: 14 times
- Been thanked: 21 times
Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe
Zuletzt geändert von FifteenJugglers am 18 Jul 2026, 07:30, insgesamt 1-mal geändert.
- latho
- Beiträge: 416
- Registriert: 19 Feb 2026, 23:50
- Wohnort: Dollywood
- Has thanked: 57 times
- Been thanked: 56 times
Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe
Der Kobayashi-Film ist doch ein ordentlicher Brecher - den Bushido-"Ehrenkodex" der japanischen Offiziere im 2WK dermaßen brutal auf die Hörner genommen, das macht ihm so schnell keiner nach, nicht Itō, nicht Suzuki.
Ich wusste außerdem tatsächlich nicht, dass eine englische Version des Tatorts gab, hoffentlich so lustig wie die deutsche.
Ich wusste außerdem tatsächlich nicht, dass eine englische Version des Tatorts gab, hoffentlich so lustig wie die deutsche.
Zuletzt geändert von latho am 18 Jul 2026, 11:47, insgesamt 1-mal geändert.
If you talk bad about country music, it's like saying bad things about my momma. Them's fightin' words.
- gypsy tail wind
- DJ
- Beiträge: 1341
- Registriert: 15 Mär 2021, 00:06
- Has thanked: 306 times
- Been thanked: 208 times
Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe
Gestern abendfüllend im Heimkino: Oppenheimer (US/UK 2023) von Christopher Nolan - gar nicht mal so schlecht, aber die Odyssee wird mich auch eher nicht ins Kino locken.
Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' - even if it take them fifteen, twenty years. (Thelonious Monk)
Demnächst auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #174 – 11.08.2026, 22:00
Demnächst auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #174 – 11.08.2026, 22:00
- FifteenJugglers
- Beiträge: 75
- Registriert: 09 Nov 2024, 11:33
- Has thanked: 14 times
- Been thanked: 21 times
Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe
Ja, die Bavaria hat noch eine 35mm-Kopie, die sie für teuer Geld verleiht. Die ist allerdings komplett rotstichig. Die Dialoge wurden, soweit ich das beurteilen kann, 1:1 ins Deutsche übertragen. Leider gab es Tonprobleme - der Kollege hat die ganze Zeit versucht, die Lautstärke vernünftig hinzubekommen. Lag sicher an der Technik, aber vermutlich auch am Film. In der HInsicht würde ich dann die deutsche Fassung sogar vorziehen. Schön war, dass der Produktionsleiter Wolfgang Weber im Publikum war und sich spontan bereit erklärt hat, ein paar Sätze über die Entstehungsgeschichte des Films zu sagen.latho hat geschrieben: 17 Jul 2026, 23:58 Ich wusste außerdem tatsächlich nicht, dass eine englische Version des Tatorts gab, hoffentlich so lustig wie die deutsche.
Und stimmt, den Kobayashi kann man auch als Parabel auf den Zweiten Weltkrieg verstehen. Bei dem Film ist mir der Gedanke komischerweise nicht gekommen.
- latho
- Beiträge: 416
- Registriert: 19 Feb 2026, 23:50
- Wohnort: Dollywood
- Has thanked: 57 times
- Been thanked: 56 times
Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe
Die japanische Offizierskaste hatte sich einen "Bushido"-Wertekodex zurechtgezimmert, der sich auf die Ehrenvorstellungen der Samurais des 17. Jhds bezog (und schon damals extrem gummiartig war). Es drehte sich vor allem um den absoluten Gehorsam bis in den Tod (die eigenen Soldaten hatten da natürlich mitzuziehen), sehr praktisch, wenn man Kadavergehorsam braucht. Es ist also kein Wunder, dass diese Vorstellungen nach dem Krieg öfters angegriffen oder durch den Kakao gezogen wurden. Ich denke da an Itōs Sasori, wo besoffene japanische Männer nichts auf die Reihe bekommen, noch nicht mal die Vergewaltigung nackter Frauen und Banzai schreiend herumstolpern.FifteenJugglers hat geschrieben: 18 Jul 2026, 07:57Ja, die Bavaria hat noch eine 35mm-Kopie, die sie für teuer Geld verleiht. Die ist allerdings komplett rotstichig. Die Dialoge wurden, soweit ich das beurteilen kann, 1:1 ins Deutsche übertragen. Leider gab es Tonprobleme - der Kollege hat die ganze Zeit versucht, die Lautstärke vernünftig hinzubekommen. Lag sicher an der Technik, aber vermutlich auch am Film. In der HInsicht würde ich dann die deutsche Fassung sogar vorziehen. Schön war, dass der Produktionsleiter Wolfgang Weber im Publikum war und sich spontan bereit erklärt hat, ein paar Sätze über die Entstehungsgeschichte des Films zu sagen.latho hat geschrieben: 17 Jul 2026, 23:58 Ich wusste außerdem tatsächlich nicht, dass eine englische Version des Tatorts gab, hoffentlich so lustig wie die deutsche.
Und stimmt, den Kobayashi kann man auch als Parabel auf den Zweiten Weltkrieg verstehen. Bei dem Film ist mir der Gedanke komischerweise nicht gekommen.
If you talk bad about country music, it's like saying bad things about my momma. Them's fightin' words.
Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Einer der charmantesten und amüsantesten Filme dieser Sorte, die ich in den letzten Jahren gesehen habe. Nicht nur, aber auch wg. den Stimmen von Engelke und Pastewka.
- gypsy tail wind
- DJ
- Beiträge: 1341
- Registriert: 15 Mär 2021, 00:06
- Has thanked: 306 times
- Been thanked: 208 times
Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe
Die Tage zuhause, dank der glorreichen Erfindung des Zweikanaltons aber in Originalversionen (bei Clouzot kurz in die Synchronfassung reingehört, kam auszuhalten, wie die Sprecherin der TItelfigur rumfiepst wie ein Mäuschen - Deutschland, Fünfzigerjahre) - und alle zum ersten Mal:
Dr Goalie bin ig (Sabine Boss, CH 2014)
Il Boemo (Petr Václav, CH/IT/SK 2022)
L’Arbre de l’authenticité (Sammy Baloji, BE/CD 2025)
L’homme-vertige (Malaury Eloi-Paisley, FR 2024)
Manon (Henri-Georges Clouzot, FR 1949)
Paterson (Jim Jarmusch, 2016)
Ein ganz angenehmer Dialektfilm (das heisst sehr viel, meistens ist die Sprache völlig verkorkst, ein Teil davon wohl den von Beginn weg mitgedachten hochdeutschen Synchronfassungen geschuldet) zum Einstieg. Dann ein gutes Biopic über den böhmischen Komponisten Josef Mysliveček (1737–1781), der im Italien der 1770er als Opernkomponist einigermassen erfolgreich war und elendiglich an Syphilis zugrunde ging - da hätte ich trotz der Güte des Films doch lieber einen Dokumentarfilm gesehen, glaub ich - gerne auch mit dem Collegium 1704 unter Václav Luks, das unterstützt von tollen Solist*innen (vor allem Emöke Baráth, Raffaella Milanesi, Philippe Jaroussky und Simona Šaturová) den sehr feinen Soundtrack beisteuerte.
Von den beiden Dokumentarfilmen gefiel mir der poetische Essay von Sammy Baloji über Belgien und den Kongo, ganz hervorragend. Mitten im Dschungel, in Yangambi, steht eine längst verlassene grosse Forschungsstation und dort fand man Notizbücher aus der Kolonialzeit. Der Film versetzt sich in Panda Farnana, einen für die Kolonialverwaltung tätigen Agronomen und den ersten Schwarzen Beamten Belgiens, sowie Abiron Bernaert, der der Latex-Produktion vorstand und dessen Forschung mit dem Ziel der Effizienzsteigerung zu grossen Monokulturen (hurra) führte. Ergänzt werden sie durch die Stimme des "arbre du rois" (weil unter ihm mal der belgische König Pause machte), der später zum "arbre de l'authenticité" wurde - auch vom Marionetten-General Mobutu geschätzt (hartes Schicksal). Den Film gibt es bis MItte Oktober auch noch in der arte Mediathek: https://www.arte.tv/fr/videos/119022-00 ... henticite/
Den Essay über Randständige in ihrer Heimatstadt Pointe-à-Pitre auf Guadeloupe von Malaury Eloi-Paisley fand ich am Ende auch toll, brauchte aber länger, um reinzufinden. Sie hat acht Jahre an dem Film gearbeitet, dokumentiert ein zunächst leerstehendes, dann im Abbruch befindendes Wohnviertel, dessen Bewohner ausharren oder durch die Strassen ziehen. Drogen, Obdachlosigkeit und verschiedene Strategien, das Leben festzuhalten, alltägliche Abläufe zu finden, während derer die Regisseurin immer wieder aufkreuzt und mit den Protagonisten spricht. Em Ende ist da nur noch eine Brache - und der Film eben doch fesselnd geworden. Ein Film über die von der Geschichte Vergessenen.
Clouzots Adaption der alten Abbé-Prévost-Geschichte ist wie erwartet kühl, glänzt einigen brillanten Momenten - aber liess mich am Ende kalt. Ganz anders "Paterson", den ich damals im Kino gucken gehen wollte, aber es nicht schaffte - ein ganz feiner Film!
Dr Goalie bin ig (Sabine Boss, CH 2014)
Il Boemo (Petr Václav, CH/IT/SK 2022)
L’Arbre de l’authenticité (Sammy Baloji, BE/CD 2025)
L’homme-vertige (Malaury Eloi-Paisley, FR 2024)
Manon (Henri-Georges Clouzot, FR 1949)
Paterson (Jim Jarmusch, 2016)
Ein ganz angenehmer Dialektfilm (das heisst sehr viel, meistens ist die Sprache völlig verkorkst, ein Teil davon wohl den von Beginn weg mitgedachten hochdeutschen Synchronfassungen geschuldet) zum Einstieg. Dann ein gutes Biopic über den böhmischen Komponisten Josef Mysliveček (1737–1781), der im Italien der 1770er als Opernkomponist einigermassen erfolgreich war und elendiglich an Syphilis zugrunde ging - da hätte ich trotz der Güte des Films doch lieber einen Dokumentarfilm gesehen, glaub ich - gerne auch mit dem Collegium 1704 unter Václav Luks, das unterstützt von tollen Solist*innen (vor allem Emöke Baráth, Raffaella Milanesi, Philippe Jaroussky und Simona Šaturová) den sehr feinen Soundtrack beisteuerte.
Von den beiden Dokumentarfilmen gefiel mir der poetische Essay von Sammy Baloji über Belgien und den Kongo, ganz hervorragend. Mitten im Dschungel, in Yangambi, steht eine längst verlassene grosse Forschungsstation und dort fand man Notizbücher aus der Kolonialzeit. Der Film versetzt sich in Panda Farnana, einen für die Kolonialverwaltung tätigen Agronomen und den ersten Schwarzen Beamten Belgiens, sowie Abiron Bernaert, der der Latex-Produktion vorstand und dessen Forschung mit dem Ziel der Effizienzsteigerung zu grossen Monokulturen (hurra) führte. Ergänzt werden sie durch die Stimme des "arbre du rois" (weil unter ihm mal der belgische König Pause machte), der später zum "arbre de l'authenticité" wurde - auch vom Marionetten-General Mobutu geschätzt (hartes Schicksal). Den Film gibt es bis MItte Oktober auch noch in der arte Mediathek: https://www.arte.tv/fr/videos/119022-00 ... henticite/
Den Essay über Randständige in ihrer Heimatstadt Pointe-à-Pitre auf Guadeloupe von Malaury Eloi-Paisley fand ich am Ende auch toll, brauchte aber länger, um reinzufinden. Sie hat acht Jahre an dem Film gearbeitet, dokumentiert ein zunächst leerstehendes, dann im Abbruch befindendes Wohnviertel, dessen Bewohner ausharren oder durch die Strassen ziehen. Drogen, Obdachlosigkeit und verschiedene Strategien, das Leben festzuhalten, alltägliche Abläufe zu finden, während derer die Regisseurin immer wieder aufkreuzt und mit den Protagonisten spricht. Em Ende ist da nur noch eine Brache - und der Film eben doch fesselnd geworden. Ein Film über die von der Geschichte Vergessenen.
Clouzots Adaption der alten Abbé-Prévost-Geschichte ist wie erwartet kühl, glänzt einigen brillanten Momenten - aber liess mich am Ende kalt. Ganz anders "Paterson", den ich damals im Kino gucken gehen wollte, aber es nicht schaffte - ein ganz feiner Film!
Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' - even if it take them fifteen, twenty years. (Thelonious Monk)
Demnächst auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #174 – 11.08.2026, 22:00
Demnächst auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #174 – 11.08.2026, 22:00
- FifteenJugglers
- Beiträge: 75
- Registriert: 09 Nov 2024, 11:33
- Has thanked: 14 times
- Been thanked: 21 times
Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe
Samstag im Kino gesehen:
Deep End (Jerzy Skolimowski, 1970)
Am Ende der Swinging Sixties ist nur die Gier nach Sex übrig geblieben. Frauen mittleren Alters holen sich ihre Kicks in den privaten Kabinen des öffentlichen Schwimmbads und Schwimmlehrer begrapschen Schülerinnen. Hineingezogen in den ganz normalen Wahnsinn wird auch der 15jährige Mike (John Moulder-Brown), der seine erste Stelle im Schwimmbad antritt. Mike entwickelt eine ungesunde Obsession für seine ältere Kollegin Susan (Jane Archer) und wird zum Stalker. Der Film hat seine komischen Momente, aber eine gewisse Grundanspannung wird man eigentlich nie los. Wahnsinnige Farben. Tolle Kopie auch (die Restaurierung von 2011). Essential viewing.
Deep End (Jerzy Skolimowski, 1970)
Am Ende der Swinging Sixties ist nur die Gier nach Sex übrig geblieben. Frauen mittleren Alters holen sich ihre Kicks in den privaten Kabinen des öffentlichen Schwimmbads und Schwimmlehrer begrapschen Schülerinnen. Hineingezogen in den ganz normalen Wahnsinn wird auch der 15jährige Mike (John Moulder-Brown), der seine erste Stelle im Schwimmbad antritt. Mike entwickelt eine ungesunde Obsession für seine ältere Kollegin Susan (Jane Archer) und wird zum Stalker. Der Film hat seine komischen Momente, aber eine gewisse Grundanspannung wird man eigentlich nie los. Wahnsinnige Farben. Tolle Kopie auch (die Restaurierung von 2011). Essential viewing.
- salamandersalat
- Beiträge: 421
- Registriert: 07 Dez 2023, 17:38
- Has thanked: 261 times
- Been thanked: 107 times
Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe
Erwartungen geschickt unterlaufen: Keine Erwähnung von Can.
Keramikvasen geh'n jetzt wieder viel leichter kaputt.