Welches Format besitzt du? Oder anders gefragt: Gibt es das Album auch auf Vinyl oder nur auf Magnetband?
2026 | Erwartungen und erste Eindrücke
- Kinkster
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Re: 2026 | Erwartungen und erste Eindrücke
Leider wohl bisher nur als Tape.JackofH hat geschrieben: 15 Jul 2026, 09:31Welches Format besitzt du? Oder anders gefragt: Gibt es das Album auch auf Vinyl oder nur auf Magnetband?
Meine nächste Sendung bei Radio StoneFM am Donnerstag 18.06.2026 um 22:00: On the Decks Vol. 69: Mixed Tape #27
- Herr Rossi
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Re: 2026 | Erwartungen und erste Eindrücke
Kann ich nur voll unterstützen.latho hat geschrieben: 13 Jul 2026, 15:29Deine ersten vier will ich eigentlich auch alle haben. Holly habe ich überlegt, bin aber nicht sicher.Herr Rossi hat geschrieben: 13 Jul 2026, 00:55 Alben
1 OLIVIA RODRIGO - You Look Pretty Sad For A Girl So In Love
2 KACEY MUSGRAVES - Middle Of Nowhere
3 ELLA LANGLEY - Dandelion
4 MISTY MILLER - And All Shall Be Well
Ich wundere mich etwas, dass Olivia hier bislang keinen "Folklore"-Effekt erlebt, das ist ein absolut erwachsenes, großes Storytelling-Album, durchdacht vom ersten bis zum letzten Ton.
Und ja, Misty leider nur als Tape (und Bandcamp-Download). @JackofH
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Re: 2026 | Erwartungen und erste Eindrücke
01 Tautumeitas - Līgojami
02 Kareyce Fotso - Gwà
03 Oum - Dialddar
04 Fatoumata Diawara - Massa
05 Tuuletar - Maammo
06 Souad Massi - Zagate
07 Dominique Fils-Aimé - My World Is The Sun
08 WÖR x Kongero - Songbooks Live
09 Mélissa Laveaux - At My Softest, I Am Most Dangerous
10 Momoko Gill - Momoko
11 Black Sea Dahu - Everything
12 Altın Gün - Garip
13 Tamikrest - Assikel
14 Deep Purple - SPLAT!
15 Aly Keïta Trio - Balafon Evolution
16 Ana Carla Maza - Alamar
17 Imarhan - Essam
18 Madonna - Confessions II
19 Lucinda Williams - World's Gone Wrong
20 Gorillaz - The Mountain
02 Kareyce Fotso - Gwà
03 Oum - Dialddar
04 Fatoumata Diawara - Massa
05 Tuuletar - Maammo
06 Souad Massi - Zagate
07 Dominique Fils-Aimé - My World Is The Sun
08 WÖR x Kongero - Songbooks Live
09 Mélissa Laveaux - At My Softest, I Am Most Dangerous
10 Momoko Gill - Momoko
11 Black Sea Dahu - Everything
12 Altın Gün - Garip
13 Tamikrest - Assikel
14 Deep Purple - SPLAT!
15 Aly Keïta Trio - Balafon Evolution
16 Ana Carla Maza - Alamar
17 Imarhan - Essam
18 Madonna - Confessions II
19 Lucinda Williams - World's Gone Wrong
20 Gorillaz - The Mountain
Wann kommt Horst Lichter mit dem Händlerkärtchen und knallt mich ab?
-
slowslowtrain
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Re: 2026 | Erwartungen und erste Eindrücke
Schöne Liste. Sexistential begeistert dich nicht so sehr wie die vorherigen Alben?Herr Rossi hat geschrieben: 13 Jul 2026, 00:55 Alben
1 OLIVIA RODRIGO - You Look Pretty Sad For A Girl So In Love
2 KACEY MUSGRAVES - Middle Of Nowhere
3 ELLA LANGLEY - Dandelion
4 MISTY MILLER - And All Shall Be Well
5 JESSIE WARE - Superbloom
6 RAYE - This Music May Contain Hope
7 BABY ROSE - Yearnalism
8 HOLLY HUMBERSTONE - Cruel World
9 BRIGITTE CALLS ME MAYBE - Irreversible
10 THE FEMCELS - I Have To Get Hotter
- Herr Rossi
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Re: 2026 | Erwartungen und erste Eindrücke
Mein eindeutiger Favorit "Robyn" ist ja nun schon rund 20 Jahre alt und wird in Ehren gehalten, für mich eins der besten Alben der 2000s (ich habe die European Edition von 2007). "Body Language" hatte natürlich den Überhit und einige Highlights, habe ich aber schon nicht mehr so stark in Erinnerung. Ich mochte die experimentierfreude EP mit Röyksopp sehr, die die lange Pause unterbrach. "Honey" war gut, hab ich aber seitdem nicht wieder gehört, und für "Sexistential" fürchte ich ein ähnliches Schicksal. Insgesamt müsste ich mal alle wieder im direkten Vergleich hören. Das Berliner Konzert hätte ich natürlich auch gerne gesehen, hätte die alte Liebe wahrscheinlich wieder aufgefrischt.slowslowtrain hat geschrieben: 17 Jul 2026, 09:42 Schöne Liste. Sexistential begeistert dich nicht so sehr wie die vorherigen Alben?
Mit dem neuen Lykke Li-Album geht es mir ähnlich, es ist gelungen und klingt wieder sehr klassisch, aber der Funke will nicht mehr so überspringen wie einst.
Wo landet "Sexistential" denn bei dir im Jahresranking bzw. wie sähe es insgesamt aus?
Re: 2026 | Erwartungen und erste Eindrücke
Update:
Mal eine erste recht sichere Auswahl, natürlich bisher noch kein Anspruch auf Vollständigkeit.
**** 1/2

Herzerwärmender Oldschool-Outlaw-Country. Eigentlich müsste es mein erster Fünfsterner für dieses Jahr sein, kommt vielleicht noch dazu, ich bin halt ein wenig vorsichtig mit "Full House".

Diese Frau könnte die Countrymusik der nächsten Jahre ordentlich umkrempeln. Klasse Album.

Comeback-Album mit Witz und Esprit.
Wer so viel echtes Deep Purple serviert, das ist schon einen Asbach uralt wert. Oder zwei.
Wenns mich juckt, gebe ich vielleicht noch den letzten halben Stern.
****
Amy Grant - The Me That Remains

Nach gut 13 Jahren kommt sie wie Phönix aus der Asche, bringt etliche hochkarätige Gäste mit und macht Kolleginnen wie Rosanne Cash wieder einmal ein wenig den Thron streitig. Und man hört durchaus, daß sie nun doch einen guten Schritt von ihrer früheren recht ausgeprägten Attitüde (mit der ich nie etwas anfangen konnte) zur sog. christlichen Musik entfernt ist.

Oftmals ein Stück unterschätzt, der gute Mr. Sutherland. Sehr gutes Songwriting und Storytelling, musikalisch toll umgesetzt und eine markant-knarzige Stimme, da passt alles zusammen. The Bottle Let Me Down ist prima gecovert. Americana-Country-Mix, wie ich ihn sehr mag.
Emeline - Emotional Virgin

Es hat ein wenig gedauert, bis ich den Nachbrenner bei dem Album gefunden habe. Das Gesamtpaket macht es aus. Very Catchy Pop mit viel Emotion und Texten, wie man sie nicht alle Tage findet.
Jim Noir - Programmes for Cools

Electro-Pop trifft Ambient. Sehr elegant und eben cool.

Da muss ich nix zu sagen. Sie ist halt irgendwie doch die Königin.

Sehr abwechslungsreicher Country-Rock mit ordentlich Drive und Power. Das kleine Atemholen bei Sail Into Silver sei ihnen gegönnt.

Country trifft Southern Rock und ein Schuss Blues ist auch dabei. Wäre das ein trinkbarer Cocktail, würde ich sagen: noch einen bitte.

Hoch glänzender Country-Pop. Ein Album für das letzte Glas Wein nach einem BBQ auf der Terrasse.

Gitarren-Wunder, fast extrem virtuos, dennoch nie kalt oder gar seelenlos. Mit u.a. Steve Vai als Gast.

Das Irreführer-Coverpic des Jahres. Country für Lagerfeuerfreunde. Locker, easy, ein Bierchen und ein wenig schwelgen.

So muss das klingen, was man gerne als Neo-Soul bezeichnet. Einer dieser berühmten Ohrenschmeichler.

Powerpop, geile Synths und Bässe, mit ordentlich 1980er Einschlag.
Sieht man sich einige Clips dazu an, könnte man sogar auf den Gedanken kommen: das ist KI.
Ist es aber nicht, hinter Savage steckt eine Koryphäe aus dem Bereich Italo-Disco.

Wie sagt man gerne zu solch einem Album: reifes Alterswerk. Wird der Sache aber nicht ganz gerecht. Liegengebliebene bzw. unveröffentlichte Songs (aber beileibe keine Ausschussware) aus der "Home before dark" - Produktion plus eine alternative Version von "Forgotton".
Fast wäre ich soweit gewesen, keine 4 Stars zu geben. Warum? Weil sicher nicht nur 9 Songs liegengeblieben sein dürften. Ein paar mehr wären toll gewesen.

Energetisches Album, das Leben in ehrlicher, ungekünstelter Art reflektierend. Manchmal vielleicht ein klein wenig zu sehr die Handbremse angezogen. Aber Songs wie "Matches" sind halt einfach eine Klasse für sich.

Britischer Sänger, Komponist, Multiinstrumentalist und Songwriter aserbaidschanischer Herkunft.
Magische musikalische Fusion aus Sufi-Musik, persisch-orientalischen Klängen und westlichen Electro-Sounds. Hat mich schon beim allerersten Hören gepackt.

Der ME titelte in Februar: "Entspannungs-Pop aus dem Feenwald, aber mit gesellschaftspolitischem Anspruch." Und gab 3 von 6 Sternchen. Leute, da müsst ihr euch verdruckt oder verrechnet haben. Einer gehört noch dazu, mindestens. Mit Betonung auf mindestens.

Wer sagt, daß Gitarre, Bass und Schlagwerk nicht ein organisches Ganzes mit Synths, Electro-Beats und teils auch schrägen Samples eingehen können? HIer ist der Beweis.

Dua Saleh - Of Earth & Wires
Großes, den Weltenschmerz verarbeitendes Album, daß man aufs erste Hören gar nicht als solches erkennt. Musikalisch tönt es vordergründig wie eines dieser ordentlich produzierten "Contemporary R&B" - Alben. Aber genauer hinhören lohnt sich.

13 geschlagene Jahre brauchte es, bis man wieder einmal im melancholischen Downbeat-Ambient-Electrosound der Brüder tauchen gehen konnte. Ein langes Album, knappe 70 Minuten und mir wird keine Minute auch nur ansatzweise langweilig.

Temples heißt die Band, Bliss das Album. Bisher nie etwas von der Band gehört, aber dann sehr positiv überrascht. Dance-Electro-Psych-Pop-whatever mit eindeutigen Reminiszensen an die glorreichen 80s. Chapeau, ohne wenn und aber. Bei dem einen oder anderen Song vermag ich sogar einen ganz leichten orientalischen Wind zu erkennen, kann mich aber auch täuschen.

Beim ersten Song dachte ich noch: wow, welche eine tolle Sängerin. Oha, da bin ich voll in den berühmten Fettnapf rein, die Stimme gehört einem "er". Was aber nichts daran ändert, daß sie richtig toll ist und wie Deckel auf Topf zu diesem feinen Retro-Soul-Gebräu passt. Genau so bringt man Vintage-Soul in modernem Gewand und mit Verve in die Gegenwart.

Electro-Disco-Rock aus Australien. Sowas hätte tatsächlich in den 1990ern jede Disco und jeden Club gerockt. Schön basslastig, ordentlich aufdrehen, die Terrassentür auf und die Nachbarn ärgern.
Mal eine erste recht sichere Auswahl, natürlich bisher noch kein Anspruch auf Vollständigkeit.
**** 1/2

Herzerwärmender Oldschool-Outlaw-Country. Eigentlich müsste es mein erster Fünfsterner für dieses Jahr sein, kommt vielleicht noch dazu, ich bin halt ein wenig vorsichtig mit "Full House".

Diese Frau könnte die Countrymusik der nächsten Jahre ordentlich umkrempeln. Klasse Album.
Comeback-Album mit Witz und Esprit.
Wer so viel echtes Deep Purple serviert, das ist schon einen Asbach uralt wert. Oder zwei.
Wenns mich juckt, gebe ich vielleicht noch den letzten halben Stern.
****
Amy Grant - The Me That Remains

Nach gut 13 Jahren kommt sie wie Phönix aus der Asche, bringt etliche hochkarätige Gäste mit und macht Kolleginnen wie Rosanne Cash wieder einmal ein wenig den Thron streitig. Und man hört durchaus, daß sie nun doch einen guten Schritt von ihrer früheren recht ausgeprägten Attitüde (mit der ich nie etwas anfangen konnte) zur sog. christlichen Musik entfernt ist.

Oftmals ein Stück unterschätzt, der gute Mr. Sutherland. Sehr gutes Songwriting und Storytelling, musikalisch toll umgesetzt und eine markant-knarzige Stimme, da passt alles zusammen. The Bottle Let Me Down ist prima gecovert. Americana-Country-Mix, wie ich ihn sehr mag.
Emeline - Emotional Virgin
Es hat ein wenig gedauert, bis ich den Nachbrenner bei dem Album gefunden habe. Das Gesamtpaket macht es aus. Very Catchy Pop mit viel Emotion und Texten, wie man sie nicht alle Tage findet.
Jim Noir - Programmes for Cools

Electro-Pop trifft Ambient. Sehr elegant und eben cool.

Da muss ich nix zu sagen. Sie ist halt irgendwie doch die Königin.

Sehr abwechslungsreicher Country-Rock mit ordentlich Drive und Power. Das kleine Atemholen bei Sail Into Silver sei ihnen gegönnt.

Country trifft Southern Rock und ein Schuss Blues ist auch dabei. Wäre das ein trinkbarer Cocktail, würde ich sagen: noch einen bitte.
Hoch glänzender Country-Pop. Ein Album für das letzte Glas Wein nach einem BBQ auf der Terrasse.

Gitarren-Wunder, fast extrem virtuos, dennoch nie kalt oder gar seelenlos. Mit u.a. Steve Vai als Gast.
Das Irreführer-Coverpic des Jahres. Country für Lagerfeuerfreunde. Locker, easy, ein Bierchen und ein wenig schwelgen.

So muss das klingen, was man gerne als Neo-Soul bezeichnet. Einer dieser berühmten Ohrenschmeichler.

Powerpop, geile Synths und Bässe, mit ordentlich 1980er Einschlag.
Sieht man sich einige Clips dazu an, könnte man sogar auf den Gedanken kommen: das ist KI.
Ist es aber nicht, hinter Savage steckt eine Koryphäe aus dem Bereich Italo-Disco.

Wie sagt man gerne zu solch einem Album: reifes Alterswerk. Wird der Sache aber nicht ganz gerecht. Liegengebliebene bzw. unveröffentlichte Songs (aber beileibe keine Ausschussware) aus der "Home before dark" - Produktion plus eine alternative Version von "Forgotton".
Fast wäre ich soweit gewesen, keine 4 Stars zu geben. Warum? Weil sicher nicht nur 9 Songs liegengeblieben sein dürften. Ein paar mehr wären toll gewesen.

Energetisches Album, das Leben in ehrlicher, ungekünstelter Art reflektierend. Manchmal vielleicht ein klein wenig zu sehr die Handbremse angezogen. Aber Songs wie "Matches" sind halt einfach eine Klasse für sich.
Britischer Sänger, Komponist, Multiinstrumentalist und Songwriter aserbaidschanischer Herkunft.
Magische musikalische Fusion aus Sufi-Musik, persisch-orientalischen Klängen und westlichen Electro-Sounds. Hat mich schon beim allerersten Hören gepackt.
Der ME titelte in Februar: "Entspannungs-Pop aus dem Feenwald, aber mit gesellschaftspolitischem Anspruch." Und gab 3 von 6 Sternchen. Leute, da müsst ihr euch verdruckt oder verrechnet haben. Einer gehört noch dazu, mindestens. Mit Betonung auf mindestens.

Wer sagt, daß Gitarre, Bass und Schlagwerk nicht ein organisches Ganzes mit Synths, Electro-Beats und teils auch schrägen Samples eingehen können? HIer ist der Beweis.

Dua Saleh - Of Earth & Wires
Großes, den Weltenschmerz verarbeitendes Album, daß man aufs erste Hören gar nicht als solches erkennt. Musikalisch tönt es vordergründig wie eines dieser ordentlich produzierten "Contemporary R&B" - Alben. Aber genauer hinhören lohnt sich.

13 geschlagene Jahre brauchte es, bis man wieder einmal im melancholischen Downbeat-Ambient-Electrosound der Brüder tauchen gehen konnte. Ein langes Album, knappe 70 Minuten und mir wird keine Minute auch nur ansatzweise langweilig.

Temples heißt die Band, Bliss das Album. Bisher nie etwas von der Band gehört, aber dann sehr positiv überrascht. Dance-Electro-Psych-Pop-whatever mit eindeutigen Reminiszensen an die glorreichen 80s. Chapeau, ohne wenn und aber. Bei dem einen oder anderen Song vermag ich sogar einen ganz leichten orientalischen Wind zu erkennen, kann mich aber auch täuschen.

Beim ersten Song dachte ich noch: wow, welche eine tolle Sängerin. Oha, da bin ich voll in den berühmten Fettnapf rein, die Stimme gehört einem "er". Was aber nichts daran ändert, daß sie richtig toll ist und wie Deckel auf Topf zu diesem feinen Retro-Soul-Gebräu passt. Genau so bringt man Vintage-Soul in modernem Gewand und mit Verve in die Gegenwart.
Electro-Disco-Rock aus Australien. Sowas hätte tatsächlich in den 1990ern jede Disco und jeden Club gerockt. Schön basslastig, ordentlich aufdrehen, die Terrassentür auf und die Nachbarn ärgern.
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