Musikalisches Tagebuch

Ich höre gerade..., musikalisches Tagebuch
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Rockyron
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Re: Musikalisches Tagebuch

Beitrag von Rockyron »

RHCP - The Getaway (2016)
deftones - Koi No Yokan (2012)
Lamb of God - VII: Sturm und Drang (2015)
My Dying Bride - The Ghost of Orion (2020)
Lamb of God - Wrath (2009)
Bauhaus - Mask (1981)
Jeru the Damaja - Wrath of the Math (1996)
Suicidal Tendencies - Prime Cuts (1997)
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Al Swearengen
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Re: Musikalisches Tagebuch

Beitrag von Al Swearengen »

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Wopperdaler
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Re: Musikalisches Tagebuch

Beitrag von Wopperdaler »

Gestern:

Sweet - Sweetlife (2002)
UFO - The Wild, The Willing And The Innocent (1981)
Muse - The Wow! Signal (2026)
Evergrey - Architects Of A New Weave (2026)
Think I'll sit down and invent some fool - some Grand Court Jester
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Mr. Blue
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Re: Musikalisches Tagebuch

Beitrag von Mr. Blue »

In letzter Zeit gehört :

Cal Tjader Stan Getz Sextet - Stan Getz with Cal Tjader
Buddy Guy - Feels Like Rain
Luke Combs - The Way I am
Rich Hopkins & Luminarios - El Paso
Big Big Train - The Underfall Yard
Rodrigo Y Gabriela - In Between Thoughts...A New World
Mitch Ryder - The Antology 1979 - 1994
Kevin Morby - Little Wide Open
V.A. - Acoustic Guitar Scene
Giulio Tampalini - The Spanish Guitar (2x)
Avishai Cohen Trio - Eternal Child (2x)
Golden Earring - To The Hilt
Courtney Barnett - MTV Unplugged Melbourne
Jefferson Airplane - Surrealistic Pillow
Eddie Boyd - The Complete Blue Horizon Sessions
Timo Brauwers - On My Way
Blue Blue Blue Over You
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kathisi
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Re: Musikalisches Tagebuch

Beitrag von kathisi »

Jan Lustiger hat geschrieben: 07 Jul 2026, 15:43
kathisi hat geschrieben: 07 Jul 2026, 10:22
Talking Head hat geschrieben: 07 Jul 2026, 10:17 Die Alben von Blondie hören sich auch nach dieser langen Zeit für meine Ohren unglaublich frisch und unverbraucht an. Alle sehr gut gealtert. Kann man nicht unbedingt von jeder Band/jedem Interpreten aus dieser Zeit behaupten!
Kann ich zumindest für die ersten drei Alben unterschreiben - danach läßt es meiner Ansicht halt doch nach und man verzettelt sich im Eurodisco-Zeitgeist. Wobei "Call Me" natürlich ein Knaller ist!
Kann ich nicht nachvollziehen. Zum einen gibt es kein Blondie-Album, auf dem Eurodisco tatsächlich das tragende Element ist - das waren eigentlich immer nur Einzeltracks. Zum anderen geht es dem Eurodisco-Zeitgeist 2026 deutlich besser als seinem Rock- oder auch "New Wave"-Pendant. Autoamerican und vor allem The Hunter würden sich heute deutlich frischer anhören, wenn sie tatsächlich einen stringenten Disco-Einfluss aufweisen würden. Die Weichen dafür, dass jemand heute mit einem Track à la "One Way or Another" einen Hit haben könnte, werden derzeit zwar von Olivia Rodrigo gestellt, aber wie weit die Kreise sein werden, die dieser Impuls zieht, muss sich noch zeigen. Im Vergleich ist es alles andere als lange her, dass "Heart of Glass" Pate für kontemporäre Charterfolge stand. Stichwort: Nu-Disco.

Madonna feiert gerade ihren vierten (?) Karrierefrühling dank eines Albums, das wiederum an ein anderes Album von ihr anknüpft, das 2005 die logische Überführung von Electrodisco ins 21. Jahrhundert darstellte. Möglich ist das, weil die 2010er die Kanonisierung queerer Dance-Kultur innerhalb eines größeren popkulturellen Kontexts entscheidend vorangebracht haben. Davon hat die Nu-Disco-Welle der frühen 2020er profitiert, die wiederum eine Abkehr von der Dominanz abstrakterer Produktionen im Electronica-Bereich (was Simon Reynolds damals kontroverserweise als "Conceptronica" bezeichnete, aber auch unter dem ungelenken Begriff "Deconstructed Club" firmiert) darstellte.

Zwar ist die Nu-Disco-Ära schon wieder vorbei, beendet mit tatkräftiger Beihilfe von Billie Eilish. Aktuell befinden wir uns in einer Phase, in der Künstlerinnen wie Charli XCX oder Slayyyter übersaturierte Techno-Beats erfolgreich in einen Pop-Kontext überführen (also ein bisschen die Geschichte von elektronischer Musik in den 90ern wiederholen, aber erweitert um eine post-ironische Self-Awareness, die geradezu "2020er" schreit) und mit ihren klanglich wie inhaltlich ungenierten Exzess zelebrierenden Dance-Pop-Dekonstruktionen die Widersprüche, die Nu-Disco und Conceptronica voneinander trennten, aufheben. Letzten Endes hat sich Disco als verlässlicher Träger neuer Impulse innerhalb der Massenkultur der letzten 20 Jahre erwiesen. Oder um Stephin Merritt zu zitieren: "Disco music never died / Everything became discofied"

PS. Der Post ist ein bisschen ausgeufert, aber vielleicht bietet er ja ganz interessante Diskussionsanstöße, also lasse ich ihn mal so stehen.
Sorry @Jan Lustiger, da habe ich mich mit einem Satz als der Disco und Dance-Analphabet verraten, der ich tatsächlich bin. Danke für die ausführliche Antwort und der fachkundigen Einordnung. Streichen wir das Wort Eurodisco und ersetzen es durch Produktion - die ist auf den genannten Alben einfach nicht mehr so konsequent stimmig und verliert sich in Experimenten- Lowlight ist hier für mich "Europa" - daher vielleicht auch der Reflex mit meiner Assoziation oben.
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krauspop
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Re: Musikalisches Tagebuch

Beitrag von krauspop »

King Floyd - Think About It (197)
Bobby Bare - Bobby Bare Sings Lullabys, Legends and Lies (1973)
Nina Hagen Band - Unbehagen (1983)
Serge Gainsbourg - Vu de l'extérieur (1973)
mary in the junkyard - Role Model Hermit (2026)
Zoh Amba - Eyes Full (2026)
Conscious Pilot - Human Poultry (2026)
River Shook - River Shook (2026)
The Bug Club - Every Single Muscle (2026)
Gorilla Biscuits - Start Today (1989)
Ann Sexton - Loving You, Loving Me (1973)
Roger McGuinn - Roger McGuinn (1973)
Claudia Lennear - Phew (1973)
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Mirror Man
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Re: Musikalisches Tagebuch

Beitrag von Mirror Man »

Grover Washington, Jr. - Feels So Good
Firehouse - Live at Glenn Miller Café
Ben Crosland Quartet - Wooltown Reflections
Roxy Music - Flesh + Blood
Buddy Rich - Tuff Dude
Alewya - Zero
Hiromi Trio Project - Voice
Natalie Merchant - Leave Your Sleep (2/2)
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madmartl
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Re: Musikalisches Tagebuch

Beitrag von madmartl »

Supertramp - Breakfast in America (1979)
Cock Robin - After here through midland (1987)
Fleetwood Mac - The very best of CD 1 (2009)
No Doubt - Return of Saturn (2000)
Foreigner- 4 (1981)
You can't beat two guitars, bass and drums. (Lou Reed)
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Jan Lustiger
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Re: Musikalisches Tagebuch

Beitrag von Jan Lustiger »

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Savage - Tonight (1984)
Vince Staples - Cry Baby (2026)
Pet Shop Boys - Very: Further Listening 1992-1994 (Compilation, 2001)
Megadeth - So Far, So Good... So What! (1988)
blink-182 - Nine (2019)
Ramones - Brain Drain (1989)
The Skatalites - Return of the Big Guns (1984)
Ramones - Animal Boy (1986)
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kathisi
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Re: Musikalisches Tagebuch

Beitrag von kathisi »

Mittwoch:

Abdullah Ibrahim - African Piano (Japo/ECM, rel. 1970, rec. 1969) *****
Im Nachgang zum Tode von Abdullah Ibrahim nun endlich diese Platte im Player. Sehr gut, tatsächlich. Da werden weitere Spins folgen.

Billie Holiday - You Got To My Head (Dreyfus Jazz, comp. 2002, rec. 1937-1949) *****
Und mit ein paar Wochen Abstand nochmal Billie. Und wieder Gänsehaut, wenn sie "Strange Fruit" singt.

Billie Holiday - Solitude (Verve, rel. 1957, rec. 1952) **** 1/2
Und nochmal Billie, diesmal mit dem Verve-Album von 1957, die Sammlung von Clef-Singles, die in zwei Sessions in 1952 aufgenommen worden sind. Nahezu alles, was von Billie veröffentlicht wurde, ist toll. Punkt!

John Scofield - Überjam (Verve, rel. 2002, rec. 2001) **** 1/2
John Scofield - EnRoute (Verve, rel. 2004, rec. 2003) **** 1/2

Heute Abend nach langer Zeit mal wieder meine wohl meistgehörten Jazz-Alben - was darin begründet war, dass ich sie damals bei Erscheinen oft beim Sport auf dem Ergometer gehört habe. Irgendwann beim Wiederhören fiel das Rating dann aber eher mäßig aus (Schlechter Tag?). Und heute? "EnRoute" mit Stewart und Swallow als dichte Rhythmusgruppe unter den wunderbaren Gitarrenläufen ist schon sehr gut. Aufwertung!
"Überjam" hat auf dem Papier mit John Medeski an der Orgel, Avi Bortnik an der zweiten Gitarre, Karl Denson am Sax und Adam Deitch an den Drums die funkigere Besetzung. Und so steigt es auch ein, tiefe Funkbeats grundieren den Opener und in Folge auch das ganze Album. Die Orgel wummert, die Gitarren jammen. Groovt! Nicht jeder Track hält das hohe Niveau - trotzdem aber insgesamt wieder eine deutliche Aufwertung!
Dazu hat "Überjam" hat eines meiner Lieblingscover ever.

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Love Goes On!