Jazz – Neue Alben und aktuelle Einspielungen
- lotterlotta
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Re: Jazz – Neue Alben und aktuelle Einspielungen
leider wieder nur als dl und cd, schade das intakt keine lps veröffentlicht......aber am jbl quartet führt kein weg vorbei, mal wieder über meinen schatten springend als solche vorbestellt....
ich wurde mal gefragt warum ich jazz höre. ganz einfach, weil er frei von hautfarbe und emotional ist....
- vorgarten
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Re: Jazz – Neue Alben und aktuelle Einspielungen
das letzte clean-feed-album wurde gerade angekündigt, was portugiesisches, von jemandem namens sei miguel:
https://mailchi.mp/tremazul/sei-miguel- ... bc776d3fed
damit ist das label geschichte, leider.
https://mailchi.mp/tremazul/sei-miguel- ... bc776d3fed
damit ist das label geschichte, leider.
- gypsy tail wind
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Re: Jazz – Neue Alben und aktuelle Einspielungen
Das hat sich ja schon lange abgezeichnet (ein, zwei Jahre?). Sei Miguel kenne ich bisher überhaupt nicht, aber wer scheint wichtig gewesen zu sein für die portugiesische Szene.
Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' - even if it take them fifteen, twenty years. (Thelonious Monk)
Demnächst auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #174 – 11.08.2026, 22:00
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- Friedrich
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Re: Jazz – Neue Alben und aktuelle Einspielungen
Erscheint heute:

SML - Spontaneous Music Live (2026)
"Improvised live by SML: Anna Butterss, Jeremiah Chiu, Josh Johnson, Booker Stardrum, and Gregory Uhlmann."
Allein das Coverfoto verspricht ja schon organisierten Wahnsinn.
SML sind im November in Europa unterwegs, u.a. am 18.11.2026 in Berlin.

SML - Spontaneous Music Live (2026)
"Improvised live by SML: Anna Butterss, Jeremiah Chiu, Josh Johnson, Booker Stardrum, and Gregory Uhlmann."
Allein das Coverfoto verspricht ja schon organisierten Wahnsinn.
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„Für mich ist Rock’n’Roll nach wie vor das beste Mittel, um Freundschaften zu schließen.“ (Greil Marcus)
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redbeansandrice
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Re: Jazz – Neue Alben und aktuelle Einspielungen

Linda May Han Oh & Melissa Aldana - Beneath Lifted Skies
Kommt Mitte August heraus, ein Bass Saxophon Duo... für mich als Aldana Fan natürlich Pflicht, auch wenn das eigentlich nicht mein Format ist...
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soulpope
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Jazz – Neue Alben und aktuelle Einspielungen
redbeansandrice hat geschrieben: 04 Jul 2026, 09:00
Linda May Han Oh & Melissa Aldana - Beneath Lifted Skies
Kommt Mitte August heraus, ein Bass Saxophon Duo... für mich als Aldana Fan natürlich Pflicht, auch wenn das eigentlich nicht mein Format ist...
Die Bassistin aber auch keine Schlechte ....
"I'm not much but I'm all I have" (Philip K. Dick)
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redbeansandrice
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Re: Jazz – Neue Alben und aktuelle Einspielungen
ne, die ist sehr gut, ich freu mich auf das Album!

Nduduzo Makathini - The Myth We Choose
Nein, das ist kein Regenschirm gegen Steinschlag... Wenn ein geschätzter Künstler plötzlich das ganz grosse Budget zu kriegen scheint, Gastkünstler auf 9 von 16 Tracks, sind die Gefühle immer ein bisschen gemischt... Nduduzo Makathinis Vorgängeralbum uNomkhubulwane, sein drittes für Blue Note, hatte so etwas charmantes, selbstgemachtes, das geht schnell verloren wenn Dinge sich "professionalisieren" auch wenn der Gesang dann vielleicht leichter ins Ohr geht... Wenn man dann liest, dass das Album von Makathinis Sohn im Teenageralter produziert wurde - sowas gab es bei Blue Note seit Ornette Coleman nicht - und die Mama auch mitsingen darf... legen sich manche Sorgen ein bisschen, dafür kommen neue. Ich hab das Album jetzt einmal durchgehört und bin sehr angetan. Genau wie bei uNomkhubulwane ist es gelungen, eine kohärente Stimmung durch das Album zu ziehen, auch wenn es tatsächlich einzelne Tracks gibt, an denen DJs beteiligt sind, fast ein bisschen Neo-Soul Gefühl aufkommt... Die Musik hält das aus, ohne dass es zu starke Brüche gibt, Makathinis Klavier hält alles zusammen. Drei der Gäste singen, Muneyi, Thando Zide und Umagugu Makathini... und tatsächlich war das ja eine der Diskussionen, die wir nach uNomkhubulwane hatten, wären professionellere Sänger ein Verbesserung zum Bandgesang, den es hier übrigens immer noch gibt? Kommt auf die Sänger an, Muneyi gefällt mir super gut, Zide ist sehr ok, Umagugu Makathini, die schon auf früheren Alben ihres Mannes zu hören war, ist ein Typ Jazzsängerin, der mir ein bisschen zu viel ist. Die anderen Gäste fügen sich alle extrem gut ein, den Gastschlagzeuger hätt ich wohl nicht bemerkt, wenn ich nicht mitgelesen hätte, Shabaka Hutchings flötet einmal, es gibt einen Trompeter auf einem Track. Ein besonderer Pluspunkt ist auf einem der Tracks Keenan Ahrends an der Gitarre, der war mir neulich auf einem Feya Faku Alben schon aufgefallen und ist auch wieder klasse. Grosse Empfehlung hierfür, das Album ist mindestes genauso spirituell und dabei charmant wie der Vorgänger, es ist eindeutig ein grosses südafrikanisches Klavieralbum in der Nachfolge von Ibrahim und Mseleku geworden... und es könnte bei Starbucks im Hintergrund laufen, ohne irgendwen zu stören, der das nicht will.

Nduduzo Makathini - The Myth We Choose
Nein, das ist kein Regenschirm gegen Steinschlag... Wenn ein geschätzter Künstler plötzlich das ganz grosse Budget zu kriegen scheint, Gastkünstler auf 9 von 16 Tracks, sind die Gefühle immer ein bisschen gemischt... Nduduzo Makathinis Vorgängeralbum uNomkhubulwane, sein drittes für Blue Note, hatte so etwas charmantes, selbstgemachtes, das geht schnell verloren wenn Dinge sich "professionalisieren" auch wenn der Gesang dann vielleicht leichter ins Ohr geht... Wenn man dann liest, dass das Album von Makathinis Sohn im Teenageralter produziert wurde - sowas gab es bei Blue Note seit Ornette Coleman nicht - und die Mama auch mitsingen darf... legen sich manche Sorgen ein bisschen, dafür kommen neue. Ich hab das Album jetzt einmal durchgehört und bin sehr angetan. Genau wie bei uNomkhubulwane ist es gelungen, eine kohärente Stimmung durch das Album zu ziehen, auch wenn es tatsächlich einzelne Tracks gibt, an denen DJs beteiligt sind, fast ein bisschen Neo-Soul Gefühl aufkommt... Die Musik hält das aus, ohne dass es zu starke Brüche gibt, Makathinis Klavier hält alles zusammen. Drei der Gäste singen, Muneyi, Thando Zide und Umagugu Makathini... und tatsächlich war das ja eine der Diskussionen, die wir nach uNomkhubulwane hatten, wären professionellere Sänger ein Verbesserung zum Bandgesang, den es hier übrigens immer noch gibt? Kommt auf die Sänger an, Muneyi gefällt mir super gut, Zide ist sehr ok, Umagugu Makathini, die schon auf früheren Alben ihres Mannes zu hören war, ist ein Typ Jazzsängerin, der mir ein bisschen zu viel ist. Die anderen Gäste fügen sich alle extrem gut ein, den Gastschlagzeuger hätt ich wohl nicht bemerkt, wenn ich nicht mitgelesen hätte, Shabaka Hutchings flötet einmal, es gibt einen Trompeter auf einem Track. Ein besonderer Pluspunkt ist auf einem der Tracks Keenan Ahrends an der Gitarre, der war mir neulich auf einem Feya Faku Alben schon aufgefallen und ist auch wieder klasse. Grosse Empfehlung hierfür, das Album ist mindestes genauso spirituell und dabei charmant wie der Vorgänger, es ist eindeutig ein grosses südafrikanisches Klavieralbum in der Nachfolge von Ibrahim und Mseleku geworden... und es könnte bei Starbucks im Hintergrund laufen, ohne irgendwen zu stören, der das nicht will.
- lotterlotta
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Re: Jazz – Neue Alben und aktuelle Einspielungen
.....der letzte satz ein qualitätsmerkmal oder ein vernichtendes urteil?redbeansandrice hat geschrieben: 04 Jul 2026, 09:51 ne, die ist sehr gut, ich freu mich auf das Album!
Nduduzo Makathini - The Myth We Choose
Nein, das ist kein Regenschirm gegen Steinschlag... Wenn ein geschätzter Künstler plötzlich das ganz grosse Budget zu kriegen scheint, Gastkünstler auf 9 von 16 Tracks, sind die Gefühle immer ein bisschen gemischt... Nduduzo Makathinis Vorgängeralbum uNomkhubulwane, sein drittes für Blue Note, hatte so etwas charmantes, selbstgemachtes, das geht schnell verloren wenn Dinge sich "professionalisieren" auch wenn der Gesang dann vielleicht leichter ins Ohr geht... Wenn man dann liest, dass das Album von Makathinis Sohn im Teenageralter produziert wurde - sowas gab es bei Blue Note seit Ornette Coleman nicht - und die Mama auch mitsingen darf... legen sich manche Sorgen ein bisschen, dafür kommen neue. Ich hab das Album jetzt einmal durchgehört und bin sehr angetan. Genau wie bei uNomkhubulwane ist es gelungen, eine kohärente Stimmung durch das Album zu ziehen, auch wenn es tatsächlich einzelne Tracks gibt, an denen DJs beteiligt sind, fast ein bisschen Neo-Soul Gefühl aufkommt... Die Musik hält das aus, ohne dass es zu starke Brüche gibt, Makathinis Klavier hält alles zusammen. Drei der Gäste singen, Muneyi, Thando Zide und Umagugu Makathini... und tatsächlich war das ja eine der Deiskussionen, die wir nach uNomkhubulwane hatten, wären professionellere Sänger ein Verbesserung zum Bandgesang, den es hier übrigens immer noch gibt? Kommt auf die Sänger an, Muneyi gefällt mir super gut, Zide ist ok, Umagugu Makathini, die schon auf früheren Alben ihres Mannes zu hören war, ist ein Typ Jazzsängerin, der mir ein bisschen zu viel ist. Die anderen Gäste fügen sich alle extrem gut ein, den Gastschlagzeuger hätt ich wohl nicht bemerkt, wenn ich nicht mitgelesen hätte, Shabaka Hutchings flötet einmal, es gibt einen Trompeter auf einem Track. Ein besonderer Pluspunkt ist auf einem der Tracks Keenan Ahrends an der Gitarre, der war mir neulich auf einem Feya Faku Alben schon aufgefallen und ist auch wieder klasse. Grosse Empfehlung hierfür, das Album ist mindestes genauso spirituell und dabei charmant wie der Vorgänger, es ist eindeutig ein grosses südafrikanisches Klavieralbum in der Nachfolge von Ibrahim und Mseleku geworden... und es könnte bei Starbucks im Hintergrund laufen, ohne irgendwen zu stören, der das nicht will.
ich wurde mal gefragt warum ich jazz höre. ganz einfach, weil er frei von hautfarbe und emotional ist....
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Re: Jazz – Neue Alben und aktuelle Einspielungen

....es ist schon sehr sehr lange her, dass ich eine neuerscheinung so oft hintereinander gehört habe, die scheibe versetzt mich sofort in das erlebte konzert beim letztjährigen enjoyjazz-auftritt des quartets und bin tatsächlich versucht standing ovations im wohnzimmer zu spenden, der vorgänger war schon superb, das imo zur zeit beste quartet am jazzfirmament...
ich wurde mal gefragt warum ich jazz höre. ganz einfach, weil er frei von hautfarbe und emotional ist....
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redbeansandrice
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Re: Jazz – Neue Alben und aktuelle Einspielungen
Das ist ziemlich wertfrei, Getz Gilberto kann bei Starbucks laufen, Spiritual Unity eher weniger... das hat auch Gründe in der Musik, aber super sind beide... viel von Mseleku und Ibrahim könnte zB mE bei Starbucks laufen...lotterlotta hat geschrieben: 04 Jul 2026, 11:45.....der letzte satz ein qualitätsmerkmal oder ein vernichtendes urteil?redbeansandrice hat geschrieben: 04 Jul 2026, 09:51 ne, die ist sehr gut, ich freu mich auf das Album!
Nduduzo Makathini - The Myth We Choose
Nein, das ist kein Regenschirm gegen Steinschlag... Wenn ein geschätzter Künstler plötzlich das ganz grosse Budget zu kriegen scheint, Gastkünstler auf 9 von 16 Tracks, sind die Gefühle immer ein bisschen gemischt... Nduduzo Makathinis Vorgängeralbum uNomkhubulwane, sein drittes für Blue Note, hatte so etwas charmantes, selbstgemachtes, das geht schnell verloren wenn Dinge sich "professionalisieren" auch wenn der Gesang dann vielleicht leichter ins Ohr geht... Wenn man dann liest, dass das Album von Makathinis Sohn im Teenageralter produziert wurde - sowas gab es bei Blue Note seit Ornette Coleman nicht - und die Mama auch mitsingen darf... legen sich manche Sorgen ein bisschen, dafür kommen neue. Ich hab das Album jetzt einmal durchgehört und bin sehr angetan. Genau wie bei uNomkhubulwane ist es gelungen, eine kohärente Stimmung durch das Album zu ziehen, auch wenn es tatsächlich einzelne Tracks gibt, an denen DJs beteiligt sind, fast ein bisschen Neo-Soul Gefühl aufkommt... Die Musik hält das aus, ohne dass es zu starke Brüche gibt, Makathinis Klavier hält alles zusammen. Drei der Gäste singen, Muneyi, Thando Zide und Umagugu Makathini... und tatsächlich war das ja eine der Deiskussionen, die wir nach uNomkhubulwane hatten, wären professionellere Sänger ein Verbesserung zum Bandgesang, den es hier übrigens immer noch gibt? Kommt auf die Sänger an, Muneyi gefällt mir super gut, Zide ist ok, Umagugu Makathini, die schon auf früheren Alben ihres Mannes zu hören war, ist ein Typ Jazzsängerin, der mir ein bisschen zu viel ist. Die anderen Gäste fügen sich alle extrem gut ein, den Gastschlagzeuger hätt ich wohl nicht bemerkt, wenn ich nicht mitgelesen hätte, Shabaka Hutchings flötet einmal, es gibt einen Trompeter auf einem Track. Ein besonderer Pluspunkt ist auf einem der Tracks Keenan Ahrends an der Gitarre, der war mir neulich auf einem Feya Faku Alben schon aufgefallen und ist auch wieder klasse. Grosse Empfehlung hierfür, das Album ist mindestes genauso spirituell und dabei charmant wie der Vorgänger, es ist eindeutig ein grosses südafrikanisches Klavieralbum in der Nachfolge von Ibrahim und Mseleku geworden... und es könnte bei Starbucks im Hintergrund laufen, ohne irgendwen zu stören, der das nicht will.![]()