Der letzte Film, den ich gesehen habe

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gypsy tail wind
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von gypsy tail wind »

Heute geht es für einmal erst spät los, daher ein paar Zeilen zu den ersten zwei Tagen beim Il Cinema Ritrovato, der etwas gehypten 40. ("XL") Ausgabe. Zuerst: obwohl im Vorverkauf fast alles ausgebucht scheint, ist es wohl nach wie vor fast immer auch "last minute" möglich, noch reinzukommen. Allerdings kriegt man dann keine Randplätze, wie ich sie - gerade in grossen Kinosälen - bevorzuge.



Amma Ariyan (Report to Mother) (IN 1986) von John Abraham war am Samstagmittag mein offizieller Festivalstart - und gleich das erste Meisterwerk, das mich völlig umgeworfen hat. Ein visuell unglaublich toller Film, 1986 in Schwarz-Weiss gedreht von einem Ghatak-Schüler, der in seinem vierten und letzten Film (Abraham starb 1987 mit 49 Jahren) nebst einer Art Road-Movie auch eine Geschichtsstunde zu seiner Heimat Kerala bietet. Ein paar Jahre zuvor hatte Abraham mit Freunden das Odessa Collective gegründet, eine Theater- und Filminitiative, das Auf- und Vorführungen für die Bevölkerung organisierte - alles im kommunistischen Geist des Bundesstaates und um Cochin herum organisiert. Der Film wurde folgerichtig mit Laien gedreht - von denen manche irgendwann einfach verschwinden, weil sie halt keine Zeit mehr hatten, um weiter an den Drehs teilzunehmen. Los geht es damit, dass ein junger Mann aus gutem Haus sich von seiner Mutter verabschiedet, um für sein Studium nach Delhi zu fahren. Im bergigen Hinterland (Wayanad) wird der Jeep, in dem er nach der ersten Busfahrt weiterreist, gestoppt: man braucht ihn, um einen Toten zu transportieren. Der junge Mann erkennt sein Gesicht, aber weiss nicht, wie er heisst ... es handelt sich um einen Naxalite (angehöriger einer maoistischen aufständischen Gruppe), einen der Polizei nicht bekannten Kommunisten, der sich an einem Baum aufgehängt hat (habe? das wird im Film nie hinterfragt, aber vielleicht ist das auch gar nicht nötig?). Jedenfalls bricht der junge Mann seine Reise ab und sucht Freunde, die den Toten kennen sollten, um ihn zu identifizieren und seine Eltern zu informieren. So nimmt der Film seinen Weg, der über Kozhikode (Calicut) nach Kochi (Cochin) führt. Bald sind sechs, sieben Freunde des Toten dabei, die Gruppe wächst auf über ein Dutzend (aber zwischendurch sind's eben auch mal wieder nur sieben oder acht), zieht durch die Gegend, um weitere Freunde mitzunehmen und zwischendurch werden Episoden von Protesten, Polizeigewalt, Korruption, Brutalität der Arbeitgeberverbände und ihrer Lakaien bis hin zu Morden erzählt und so ist das zugleich Roadmovie, Sinnsuche und Geschichtsstunde. Der Tote war Tabla-Spieler und in Rückblenden erinnern sich all seine Freunde an ihn und seine Musik - es gibt auch ein Streiflicht auf die Untergrund-Musik-Szene, die westliche Musik spielt (ein Drum-Kit statt Tabla-Trommeln) ... und das alles ist in visuell betörende Bilder gepackt, wie der Trailer aufzeigt. Dass ich die Gegend (zumindest Kochi, vom Hinterland sah ich wenig, da ich über Nacht von Mysore nach Kochi fuhr) kannte, schadete natürlich nicht für das Flash ... die Uferpromenade in Kochi sah vor 20 Jahren abgesehen vom Müll und den vielen (indischen) Touristen abgesehen genau gleich aus, die St. Francis Church mit dem Grab Vasco da Gamas natürlich eh ...



Dann gab es schon drei Vorstellungen aus der Classic Hollywood-Reihe, die dieses Jahr Mitchell Leisen gewidmet ist. Den Auftakt in die Retro machte am Samstagnachmittag Easy Living (USA 1937), den ich 2011 bei einer Screwball-Reihe schon mal gesehen, aber nicht mehr viel Erinnerung daran hatte. Sehr unterhaltsam natürlich - aber mein Highlight gab's Samstagabend in der Spätvorstellung mit Darling, How Could You! (USA 1951), Leisens Schlusskapitel bei Paramount, bei dem auf den ersten Blick wenig auf ein Meistwerk hinweist: gedreht ihn den noch zur Verfügung stehenden Sets von "The Heiress" und mit einem eingekauften Drehbuch. Doch was der Cast (Joan Fontaine, John Lund, Mona Freeman usw.) unter der tollen Regie Leisens daraus macht, ist immens vergnüglich. Das Elternpaar kehrt zu Beginn aus Panama zurück, wo der Mann als Arzt bei den Kanalbauten dabei war - zuhause warten neben einem Baby eine sechzehjährige Tochter und ein jüngerer Sohn, die die Gouvernante aus Versehen in ein kitschiges Theaterstück voller französischer Wörter ("libertin", "roué") statt in "Peter Pan" geschickt hat. Die Sechzehnjährige (Freeman war beim Dreh 24 oder 25, aber man nimmt ihr das Teenagermädchen ab) hat dabei eine Art Erwachen, denkt sie, und glaubt, nun alles über die "seedy side" des Lebens - Sex, Affären - zu wissen, überträgt die Dreiecksgeschichte stracks auf die Eltern und ihren (gemeinsamen, aber das weiss sie nicht) Freund Steve. Nicht nur das führt zu einer endlosen Reihe von Gags - das Tempo ist hoch aber nicht rasant, das ganze vielleicht weniger bissig als bei Wilder. Wie Sturges, der das Drehbuch für "Easy Living" schrieb ein Kollege/Mitarbeiter/Konkurrent Leisens - und dieser wiederum versteckte trotz Heirat seine homosexuellen Neigungen nicht. Dass Fontaine sich glücklich den neuen Mutterfreunden hingeben will, überhaupt den ganzen Plot, darf man sicher auch als Satire auf das bürgerlicher Ideal der (Klein- oder Kern-)Familie lesen, und das trägt zum immensen Vergnügen auch bei.

Bei "Easy Living" ist natürlich der Song, der durch den Film läuft - aber nie mit Worten, glaub ich? - von Ralph Rainger/Leo Robin ein Hit geworden, u.a. dank Billie Holiday. Und der Film ist super, aber mit den besten des Genres kann er nicht ganz mithalten, finde ich.

Gestern gab es zwei Leisen-Vorstellungen - beide abseits der Screwball-Comedy. Am Morgen wurde sein letzter Film, die 26minütige Episode der TV-Reihe "The Twilight Zone", The Sixteen-Millimeter Shrine (USA 1959) als Vorfilm gezeigt. Zu üppiger Musik von Franz Waxman sitzt Ida Lupino als abgetakelter Star aus einer frühen Ära, Barbie Jane, in ihrer "mansion" im dunklen Salon und schaut ununterbrochen ihre 25 Jahre zurück liegenden Filme an. Eine Art Norma Desmond-Variante. Zur Autoreflexivität des tollen Filmes trägt noch bei, dass ein ehemaliger Co-Star, den ihr letzter verbliebener Freund zum Besuch im düsteren Schrein aufbietet, eine äusserliche Ähnlichkeit mit Leisen selbst aufweist (Jerome Cowan). Leisen lebte zwar noch einige Jahre (er starb 1972 im Alter von 74), aber Filme machte er keine mehr - was mit einer anscheinend nicht wirklich dokumentierten Affäre zu tun hat, in der ein oder zwei junge Männer eine Rolle spielten ... jedenfalls wendeten sich danach viele ehemalige Gefährten ab.

Danach gab es als Hauptfilm die Theateradaption Death Takes a Holiday (USA 1934), in der der Tod drei Tage Urlaub in Italien macht und auf wundersame Weise ganz viele schwere Unfälle (Brandkatastrophen, Pferderennen, Autorennen ...) nicht tödlich verlaufen. Alfredo Casellas Stück wurde später auch als "Meet Joe Black" erneut adaptiert. Der Tod - Frederic March, der drei Jahre davor mit "Dr. Jekyll and Mr. Hyde" einen Riesenerfolg hatte - besucht als "Prinz Sirki" eine Gesellschaft von reichen Aristokraten und will dabei herausfinden, warum die Sterblichen solche Angst vor ihm haben - natürlich verliebt er sich am Ende in die junge hübsche Grazia (Evelyn Venable) und sie sich in ihn ... ein Film, der auch ein philosophische Pasticcio ist. Ehsan Khoshbakht im Programmkatalog: "It may be one of the first instances of a Hollywood film self-consciously boasting about the seriousness of its subject. Yet, Leisen, disarmingly, unrolls a mishmash of existentialism, controlled verbal comedy, and “deadly” double-talk – in the process outdoing The Seventh Seal’s humourless take on Death on the roam." - Sehr vergnüglich, aber der Vorfilm war wohl das grosse Highlight. Und an dieser Stelle muss natürlich endlich mal die in allen Filmen grossartige Ausstattung erwähnt werden. Das ist alte Schule, klar, aber hervorragend gemacht. Wenn Barbie Jane im "Shrine" mal sagt, sie wolle doch keine Schauspieler in Unterhemden sehen, sitzt der Hieb - zeigt aber auch die Verlorenheit der Position auf, die sich vermutlich auch auf Leisen übertragen lässt. Sein Kino fiel quasi aus der Zeit, wurde aber schon nach seinem Tod wieder entdeckt und neu geschätzt.

Cradle Song (USA 1933) war dann gestern am späten Nachmittag die zweite Leisen-Vorstellung, sein offizieller Erstling (davor war er Co-Regisseur bei zwei Filmen, die unter Stuart Walkers Namen liefen) - eine seltsame Geschichte über eine Waise, die in eine mutterlose Familie aufgenommen wird und mit ihrer Volljährigkeit ins Kloster eintritt. Die Geschichte spielt in Spanien - die lateinischen Phrasen der Nonnen sind aber mit genuin amerikanischem Akzent gesprochen. Bald wird im Kloster ein Neugeborenes abgegeben und die Novizin, die vier Geschwister grossgezogen hat, setzt sich durch: das Kloster behält die Kleine und die Novizin wird zu ihrer Hauptmutter. Dorothea Wieck (laut Wiki ist sie mit Clara Schumann née Wieck verwandt) spielt diese Novizin, die im Kloster zur Frau und Mutter wird und sich am Ende von ihrer Tochter trennen muss - immer mit deutschem Akzent, aber sehr bewegend. Ein schöner Film voller betörender Bilder - wie immer bei Leisen - aber von der Story her überhaupt nicht mein Fall. Dennoch scheu ein Tränchen verdrückt am Ende.

Ich muss hier mal Schluss machen, zu den anderen Filmen später - es gab noch "Sick Abed" und zwei erste aus der Reihe, die Daisuke Ito gewidmet ist, sowie ein Meisterwerk aus dem Iran, "Dayereh-Ye Mina" samt Vorfilm einer Regisseurin aus Ägypten.
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salamandersalat
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

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Guns at Batasi (Regie: John Guillermin - Großbritannien, 1964) 6/10
Go (Regie: Doug Liman - USA, 1999) 6,5/10
They Will Kill You (Regie: Kirill Sokolov - Südafrika/USA/Kanada, 2026) 7/10
Backrooms (Regie: Kane Parsons - USA, 2026) 8,5/10
Sátántangó (Regie: Béla Tarr - Ungarn/Deutschland/Schweiz, 1994) [Re-Watch] 10/10

Es ist WM, sogar Deutschlandspiel, und die nachoverschlingenden Nervensägen werden von Public Viewing-Screens und Flachbildfernsehern gebabysittet, perfekter Zeitpunkt, um mal wieder ins Kino zu gehen. Die Vollklimatisierung des Saals nimmt man gerne mit, ist ja plötzlich dieser Sommer ausgebrochen, den eine bestimmte Art von Mensch das ganze Jahr über dringendst herbeisehnt.
Wer hätte gedacht, dass mich mal ein Film in zahnbelagfarbener Tapeten-Optik zu Begeisterungsstürmen hinreißen kann, allein aufgrund seiner visuellen Wirkung und Machart. Backrooms verschiebt Gebrauchseinrichtung und Büromonotonie in die Sphären der unangenehm im Hinterkopf kratzenden Nervosität, dem überwältigenden Gefühl vegetativer Unruhe, und setzt dies in perspektivisch reizvoll eingefangene Bilder um, welche der zugrundeliegenden Web-Serie durch fast 3000 Quadratmeter reale Bauten eine Durchschlagskraft verschaffen, die vorher höchstens erahnbar gewesen sein muss. Die Found Footage-Teile des Films im Video-Look mühen sich Schritt zu halten, müssen sich letztendlich jedoch geschlagen geben.
Leider hat man Will Soodik fürs Drehbuch engagiert, der zuvor vor allem für TV-Serien wie Homeland, Borgia und Westworld schrieb. Aus dieser Praxis schleppt er Erklärungsansätze und Küchenpsychologie mit, glücklicherweise kollidieren diese nicht so heftig mit dem faszinierenden Ton des restlichen Films wie man es vermuten würde. Der große Schwachpunkt von Backrooms ist sein narrativer Aufhänger: Mir persönlich hätte es vollkommen ausgereicht, wenn eine nicht näher beschriebene Person in die Backrooms glitcht und dort 120 Minuten verbringt. Die für Spielfilmdramen üblichen Traumata und Hintergrundgeschichten können den Backrooms nichts von Belang hinzufügen - außer einer möglichen Erklärungsebene. Aus diesem Grund sähe ich auch eine Fortsetzung im Kino lieber als eine angedrohte Serie, die mir dann wieder alles bis ins kleinste Detail ausbuchstabiert. Fürs Erste bleibt Kane Parsons Kinodebüt aber eine erfreuliche Ausnahme im Spielfilmeinerlei, ein eigenwilliger Vibe-Film in eigenständigen Visuals - und einer außergewöhnlichen Farbpalette. Das Gelbe vom Ei.
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motörwolf
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von motörwolf »

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Dolly (Rod Blackhurst, 2025)

Macy und ihr Freund Chase reisen zum Wandern in eine entlegene Gegend in Tennessee. Chase (Sean William Scott) will Macy dort seinen Lieblingsplatz auf der Welt zeigen und ihr einen Antrag machen. Schon während der Wanderung finden sie Seltsames, nämlich haufenweise Puppen, mitten im Wald. Am Ziel angekommen, hören beide irritierende Geräusche. Als Chase dem nachgeht, begegnet er einer gewaltigen Frau mit dem Porzellangesicht einer Puppe, die gerade eine kopflose Leiche beerdigt. Und der Horror beginnt...

Der Film basiert auf Blackhursts eigenem Kurzfilm Babygirl von 2022, den ich leider nicht kenne. Auch denTrailer oder eine Synopsis habe ich vor dem Kinobesuch nicht gesehen. Das Plakat in der Kino-App allein hatte meine Neugier geweckt, erwartet habe ich aber nicht viel. Um so mehr war Dolly für mich eine echte kleine Überraschung, bekommen habe ich nämlich eine dreckige kleine Horrorperle.
Gedreht wurde Dolly auf 16mm mit sichtbarer Körnung. So hat schon das Bild einen 70er-Horror-Vibe, der perfekt zu den ersten Bildern im Cold Opening passt. Wir sehen da nämlich die Titelfigur in einem häuslichen Umfeld, das an das Haus der Sawyers in The Texas Chain Saw Massacre erinnert. Wie froh kann man sein, nicht riechen zu können, was man sieht. Verfall, Verwesung und Fliegen. Und inmitten dessen treibt die offensichtlich völlig irre Dolly seltsame Dinge mit einer kopflosen Leiche. Der Ton ist gesetzt.
Apropos Ton: Die Tonspur ist in allen Teilen stark, vor allem die Songs haben mir gut gefallen. Diesbezüglich sticht besonders Abspann hervor. Da durchbricht der Sänger des begleitenden Liedes plötzlich die Vierte Wand und entlässt den Zuschauer mit einem finalen Gag. Ebenso stark ist das Sounddesign. Nachdem beispielsweise Chase eine heftige Verletzung der Atemwege hinnehmen musste, erzeugt dss Geräusch seiner Atmung sofort Unbehagen, sobald man es nur hört. Da muss gar nicht viel gezeigt werden. Wird es aber. Ich sag mal so: wer Sean William Scott nicht mag, wird Dolly lieben. Was ihm hier widerfährt, hat mich an einige der Bilder in Ernst Friedrichs Krieg dem Kriege erinnert.
Was mich zu den Effekten bringt. Die sind praktisch umgesetzt und funktionieren bestens. Wenn es zu Goreszenen kommt, werden diese nicht zelebriert, sondern als purer Schmerz inszeniert. Das ist herrlich unangenehm, kommt aber gar nicht so oft im Film vor. Denn mit Macy hat Dolly anderes vor.
Dolly wünscht sich auf verquere Weise ein Baby und zwingt Macy in diese Rolle. Das ist ja schon ganz grundsätzlich eine exreme Erniedrigung, man denke nur an Barracuda (Philippe Haïm, 1997), der das ebenfalls thematisierte. Zusätzlich muss Macy jedoch ertragen, dass Dollys Umsetzung der Mutterrolle nicht nur brutal, sondern verstörend ekelhaft ist. Da erspart uns der Film wenig, weder was die Nahrungsaufnahme noch was die Ausscheidungen betrifft.
Blackhurst nutzt sein kleines Budget sehr geschickt. Das 16mm-Material passt zum Genre, die Beschränkung auf eine Laufzeit von nur 83 Minuten ist ebenfalls eine gute Entscheidung. Auch die Beschränkung des Handlungsortes auf ein wenig Wald und ein Haus stört nicht und ist ja durchaus genretypisch. Wenn ich etwas kritisieren müsste, wäre das in erster Linie, dass Dolly selten wirklich überrascht. Trotz der guten Umsetzung ist der Film in vielen Belangen ein sehr typischer Vertreter seines Genres. Eigentlich nicht schlimm, aber aktuell gibt es im Horrorbereich auch ganz viel wirklich frisches. Und das ist Dolly eben nicht. Daher 'nur' 7,5/10 Spaten
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salamandersalat
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von salamandersalat »

Barracuda ist auch so eine übersehene Filmperle.
Zuletzt geändert von salamandersalat am 23 Jun 2026, 00:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von motörwolf »

salamandersalat hat geschrieben: 22 Jun 2026, 16:30
They Will Kill You (Regie: Kirill Sokolov - Südafrika/USA/Kanada, 2026) 7/10
Backrooms (Regie: Kane Parsons - USA, 2026) 8,5/10
Die fand ich beide stark. Zu Backrooms werde ich wohl auch noch etwas schreiben und dabei auch ein bisschen auf die Kurzfilme / Serie eingehen. Die habe ich im Vorfeld extra angeschaut und war recht beeindruckt.
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salamandersalat
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von salamandersalat »

@lysol war von They Will Kill You nicht so angetan. Meine Freundin auch eher nicht. Ich mochte den Look, das Schwein und generell die unkomplizierte Auf's Maul-Vorgehensweise.
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motörwolf
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von motörwolf »

salamandersalat hat geschrieben: 23 Jun 2026, 00:16 Barracuda ist auch so eine übersehene Filmperle.
Oh ja! War auch ein denkwürdiger Kinoabend damals.

Edit: gerade festgestellt, dass ich zu They Will Kill You wohl nichts geschrieben habe.
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gypsy tail wind
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von gypsy tail wind »

:P

Zu Mitchell Leisens Cradle Song muss ich noch ergänzen: das tolle an dem Film ist, dass er nicht melodramatisch ist, dass er eigentlich gar keine Entwicklung hat - die junge Frau könnte an einen Bösewicht geraten, die Typen um das Kloster herum und der Eisenbahnbau könnten den Film in einen halben Western abdriften lassen usw. Nichts dergleichen passiert, Leisen erzählt einfach ganz still und wie mich dünkt sehr aufrichtig die Geschichte.

Gestern ging es in der Leisen-Reihe mit No Man of Her Own (USA 1950) am Morgen und Hands Across the Table (USA 1935) am Nachmittag weiter. Im ersten, einem Noir, wie Leisen ihn wohl nur widerwillig drehte, glänzt Barbara Stanwyck, die nach einem Zugunglück die Identität einer anderen hochschwangeren Frau annimmt, die mit ihrem Mann umkommt. Im Krankenhaus kommt ihr Kind zur Welt und die Familie des Ehemannes, die sie noch nicht mal auf einem Foto gesehen hatte, erwartet sie. Die mittellose Frau kommt in einen liebevollen Haushalt, ihr Schwager merkt zwar bald, dass etwas nicht stimmt, doch verliebt er sich in sie und hilft ihr später aus der Klemme - denn ihr Ex-Geliebter kriegt Wind von der Sache und erpresst sie ... toller Film, grossartige Stanwyck!

Die Nachmittags-Komödie war dann wieder typische Leisen-Kost. Khoshbakht meint im Programmkatalog, dass das der erste archetypische Leisen-Film sei: Melodrama mit Komödie oder umgekehrt. Carole Lombard spielt eine Frau, die als Maniküristin arbeitet und dabei einen freundlichen wohlhabenden Mann im Rollstuhl verzaubert (Ralph Bellamy) und ihrerseits von einem ehemals wohlhabenden Typen (Fred MacMurray) verzaubert wird - doch einen mittellosen Mann zu wählen verstösst natürlich gegen alle ihre Prinzipien. Der Film hat wieder Tempo und Schwung, tolle Sets, die üblichen - sehr unterhaltsamen - Wortspiele ... und einmal mehr ist da die Musik. Zwei Songs werden im Vorspann extra erwähnt, gesungen wird immerhin eine Zeile oder zwei aus dem einen, und zwar von MacMurray, womit Leisen mit uns, dem Publikum, spielt: "The Morning After" heisst der Song und in der Zeile hofft der Sprecher, dass die Angebetete sich noch an die aufregenden Dinge, die in der Nacht davor geschehen sind (die "seedy side of life" aka Sex) erinnere. Doch natürlich ist zu dem Zeitpunkt bzw. überhaupt im Zeitraum des Filmes noch gar nichts passiert. Mein Favorit ist bisher immer noch "Darling, How Could You", aber die beiden von gestern sind ganz nah dran.



In der Daisuke Ito gewidmeten Reihe verpasse ich leider alle drei Stummfilmvorführungen, für die ein Benshi-Erzähler und zwei Musiker*innen aus Japan anwesend sind - aber von den Tonfilmen habe ich bereits drei gesehen und es geht noch weiter. Osho (The Chess Master) (JP 1948) war am Samstag der erste Film, Tsumasaburo Bando spielt darin einen einfachen Mann aus Osaka, der zum Shogi wird, zum Meister des japanischen Schachspiels. Der Film ist ein Biopic der gerade verstorbenen Sankichi Sakata (1870-1946) und adaptiert von einem Theaterstück. In der Aktualität ist das für Ito sehr atypisch, doch als reine Studio-Produktion über einen Menschen, der sich als edle Seele entpuppt, dennoch wiederum recht traditionell - und sehr, sehr schön. Gestern war für den dritten meiner Ito-Filme der Regisseur Francesco Sossai da und machte eine interessante Bemerkung, die auch jenseits der Genre-Filme, der Jidai-geki (Historienfilme) gilt: wie Mizoguchi oder Ozu in derselben Zeit sei Ito auch an den Räumen bzw. den Zwischenräumen, die zwischen den Dingen liegen, ebenso interessiert wie an den Dingen. Japan hat eine andere Konzeption von "Raum" als wir, es geht um den Blick und die Wände (oft mit Reispapier bezogen und daher nicht völlig intransparent). Als zweiten Film sah ich vorgestern den Whodunnit Oborokago (The Inner Palace Conspiracy) (JP 1951), der im Plot zwar etwas verwirrend war, aber toll anzuschauen, und gestern nach der schon erwähnten, recht langen Einführung, den langen Samurai-Film Oedo gonin otoko (Five Men from Edo) (JP 1951 - ca. 132 Minuten dauert der Film), mit dem Shochiku seinen 30. Geburtstag feierte und einen grossen Cast aufgeboten hat. Neben Bando, der in allen drei Filmen Hauptrollen spielt (er starb 1953 und ist hier zum letzten Mal bei Ito zu sehen), ist auch Utaemon Ichikawa, ein anderer Jidai-geki-Star, dabei - als Kontrahent. Beide leiten Gruppen - oder Gangs - von Kämpfern, die einen aus dem einfachen Volk (hatamoto-yakko) aber mit aufrechtem Anführer (Bando), die anderen eine marodierende Gruppe von Samurai und Ronin (machi-yakko), deren Anführer sich am Ende aber auch nicht als einfacher Bösewicht entpuppt. Dazwischen gibt es Kabuki-Theater und mehr, ein Festival, Liebschaften und vieles mehr ... grosses Historiendrama, das mich eher unerwartet sehr fesselte. Auf den auch nochmal 150+ langen letzten Film, den ich gestern noch im Plan gehabt hatte, ein Rewatch von "A River Called Titas" (Ghatak) habe ich dann verzichtet.

Sonntagmorgen ging es los mit Sick Abed (USA 1920), einer Komödie mit Wallace Reid, die in der Matinée Idols Reihe läuft. Hier werden ein paar Filme mit vier Stars der Zwanziger gezeigt, die dank Nachmittagsvorstellungen berühmt wurden, die auf ein weibliches Publikum abzielten. Es gibt eine Ehekrise mit gelangweilter Ehefrau, die sich in Reid verliebt, der daraufhin vom Ehemann daran gehindert wird, vor Gericht auszusagen - indem er eben krank spielen soll ... die Ehefrau nervt ihn nur, er verliebt sich stattdessen in seine Krankenschwester und die Ehe ist am Ende auch noch intakt ... sehr unterhaltsam, toll begleitet von Maud Nelissen (p) und Eduardo Raon (harp), auch mit etwas Stimmeinsatz und Effekten. Was kann man an einem Sonntag um 9 Uhr morgens besseres machen als einen Stummfilm mit Live-Musik zu sehen? Zum Einstieg gab es davor ein Promo-Reel von Cecil B. DeMille, The Affairs of Anatol (, USA 1921, 3’).

In der Cinemalibero-Schiene, die mit "Amma Ariyan" grandios gestartet ist, gab es am Sonntag einen kurzen Vorfilm, Oghneyet Touha Al Hazina (The Sad Song of Touha) (EG 1972, 12’), den Diplomfilm, den Atteyat Al Abnoudy im Jahr 1971 drehte - ungewöhnlich allein schon, weil er von einer Frau gemacht worden ist, aber auch ein kleines poetisches Meisterwerk, in dem Strassenartisten in Kairo beobachtet und umkreist werden. Die Kamera nimmt auch die Zuschauer und die Anwohnerinnen in den Blick, den Strassenhund auf dem Hausdach ... es gibt eine Erzählung aus dem Off und Musik und alles vermischt sich zu einem stimmigen Ganzen.

Der Hauptfilm war dann Dayereh-Ye Mina (The Cycle) (Iran 1974) von Dariush Mehrjui - ein Meisterwerk über einen Jungen, der mit seinem kranken Vater, einem missbräuchlichen Arschloch, vom Land in die Stadt kommt, in der Hoffnung, dass der Vater in einem Krankenhaus gepflegt werden würde. Das klappt nicht, stattdessen landen die beiden auf der Strasse. Der Junge freundet sich mit einer älteren Krankenpflegerin an (Forouzan, ein Filmfarsi-Star) und arbeitet bald für den Gauner, der dem Krankenhaus verunreinigtes Blut verkauft, das er Armen und Drogensüchtigen abnimmt. Eine einfache Geschichte, in betörende Bilder gepackt - grossartig. Und überhaupt toll, dass man in Bologna Meisterwerke aus dem vorrevolutionären Iran entdecken kann. Eins folgt noch dieses Jahr. Dass der Ton ein paar Sekunden verschoben war (wie kann das bei einem DCP überhaupt passieren?) war zwar schade, aber ich mochte dennoch nicht das dichte Programm neu organisieren und gehörte zu den Leuten, die den Saal nicht verlassen haben, als es deswegen eine kurze Pause und Info gab.

Gestern gab's in der Programmschiene einen umwerfenden Kurzfilm und dann einen langfädigen langen Jubeldokumentarilm. The Dislocation of Amber (Sudan 1975) ist ein betörendes Poem aus Bildern und Musik, gedreht von Hussein Shariffe in der zerstörten Hafenstadt Suakin (Sawakin) - "a haunting meditation on memory, absence, and what remains of history", wie die Tochter des Regisseurs, die auch eine Einleitung machte, im Programmkatalog schreibt. Grossartig! Der Hauptfilm danach war Et Vint la Liberté (And Then Freedom Came) (Guinea 1968), dessen 90 Minuten eher wie drei Stunden wirkten. Sékoumar Barry drehte den Film zum zehnjährigen Jubiläum der Unabhängigkeit und feiert das Land und seine Institutionen, die im Geist des Sozialismus errichtet wurden (und natürlich in eine Diktatur abgedriftet waren). Die Industrie, der Abbau von Bodenschätzen, die Landwirtschaft, die zunehmende Automatisierung in allen Bereichen (vom Feld zur Fabrik), die Bildung, der grenzüberschreitende Fortschrittsbegriff, der alles mitreisst und auch alles kontrollieren will (inklusive die Natur, die erforscht und damit auch unterworfen wird) ... all das zeigt der Film, dessen Hauptdarsteller Sékou Touré ist, der 1958 zum Präsidenten wurde und bis zu seinem Tod 1984 als Diktator waltete. Immer wieder gibt es Paraden und Feiern, Reden vor uniformiertem Publikum, Drills und Manöver, die Armee wird auch als Schuhfabrik gezeigt (die Soldaten sollten ja auch Soldaten der Wirtschaft sein und sich richtig nützlich machen) ... kurz wird auch das traditionelle Handwerk angesprochen, das natürlich nicht aussterben dürfe und dessen Produkte auch die Touristen erfreuten ... und ein paar Male zeigt der Film die Schönheit des Landes - aber ohne Reflexion darüber, dass dieses in den restlichen 85 Minuten als reine, auszubeutende Ressource dargestellt wird. Das ist am Schluss des Films, wenn nochmal die Schönheit der Wälder und Berge besungen wird, etwas schwer auszuhalten, wie überhaupt der Film, den dann auch viele Leute vorzeitig verlassen haben.

(Die Cinemalibero-Filme sind in aller Regel frisch restauriert und werden als DCP gezeigt - in der Tube finden sich von vielen alte Versionen, aber die mag ich gar nicht verlinken, weil die neue Versionen um Welten besser sind. Details zu den verwendeten Elementen usw. finden sich auf der Website oder im Programmkatalog, der auch im Netz zu finden ist.)



Einen letzten Film gab es noch, Sonntag in der Spätvorstellung - ich hatte im ersten Post "Ghatak" erwähnt, ohne mehr zu schreiben, weil ich dachte, ich käme so weit. Meghe Dhaka Tara (The Cloud-Capped Star) (IN 1960), den ich vor Jahren schon einmal in einer Retrospektive in Zürich sah, war einer von leider nur zwei Filmen von Ritwik Ghatak, die ich hier schaffen werde (den dritten geplanten hatte ich gestern wie erwähnt kurzfristig rausgestrichen). Ein grosses Melodram über eine junge Frau, die nach einem Unfall des Vaters zur Versorgerin ihrer Familie wird und unglaubliches aushalten muss. Ihr Studium bricht sie ab, unterstützt ihre jüngeren Kinder - wobei die Schwester ihr noch den Mann ausspannt und heiratet, der jüngere Bruder bei einem Unfall in der Fabrik verletzt wird, der geliebte ältere der zwei jüngeren Brüder immerhin tatsächlich zum erfolgreichen Sänger, der geliebte - arme aber als Lehrer gebildete, nicht mehr arbeitende - Vater immer mehr in seine eigene Welt abdriftet ... und die Mutter viel zu spät merkt, dass mit der Tochter etwas nicht stimmt. Sie hat fortgeschrittene Tuberkulose ... alles hochdramatisch oder eher als grosses Melodram erzählt - aber nah dran an den Menschen, nah an der Armut und den Umwälzungen der postkolonialen Gesellschaft. Und das alles wird in atemberaubenden Bildern erzählt. Manchmal, so scheint es, durchbricht die Erzählerin, die älteste Tochter, die vierte Wand, wendet sich direkt an das Publikum, wenn sie tagebuchartige Sätze spricht. Und Musik, die Lieder gesungen vom Bruder, spielt im ganzen Film eine wichtige Rolle. Ein enorm poetischer Film, der mich beim Wiedersehen nochmal ganz anders beeindruckte, als ich ihn erinnerte.
Zuletzt geändert von gypsy tail wind am 01 Jul 2026, 13:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von lysol »

salamandersalat hat geschrieben: 23 Jun 2026, 00:22 @lysol war von They Will Kill You nicht so angetan. Meine Freundin auch eher nicht. Ich mochte den Look, das Schwein und generell die unkomplizierte Auf's Maul-Vorgehensweise.
Na ich hatte schon Spaß im Kino, habe geschwankt zwischen *** und ***1/2. Vor 20 Jahren hätte ich ihn aber sicher mehr gefeiert.
Extra Sympathiepunkte für die Hauptdarstellerin und die schlanke Spielzeit.
Zwanzig Minuten kürzer hätte für mich „Backrooms”(***1/2) sein können, mit weniger Story und Psychologisierung. Faszinierend fand ich sie zum Teil schon, habe aber das Gefühl, dass andere noch mehr von den liminalen Räume angesprochen werden.
Sehr angesprochen hat mich „Disclosure Day” (****) , ein naiver, aus der Zeit gefallener Film mit zum Teil holpriger Story, diffuser Message, billig aussehenden CGI-Effekten, MacGuffins und toll inszenierten Verfolgungsjagden. Hat mich lange Zeit an meine geliebten 70er -Paranoia- Verschwörungsthriller erinnert.
Zu Hause mache ich die inoffizielle 20 Robert Altman -Filme in 30 Tagen -Challenge.
Jetzt ist Halbzeit und mit „ Dr. T & The Women” und „Prêt-à-Porter” gab es schon einige Längen. Aber es gab auch positive Überraschungen wie „Popeye”(alleine Shelley Duvall als Olive Oil) und unerwartete Hits wie „California Split”(auch Elliott Gould geht natürlich immer).
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Grievous Angel
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von Grievous Angel »

lysol hat geschrieben: 23 Jun 2026, 10:25 Zu Hause mache ich die inoffizielle 20 Robert Altman -Filme in 30 Tagen -Challenge.
Großartige Idee! Wie kam es dazu? :)
lysol hat geschrieben: 23 Jun 2026, 10:25unerwartete Hits wie „California Split”
Das ist doch ein Top-100 Film und kein unerwarteter Hit! :D

Edit: um das belegen zu können gerade nachgesehen, in meiner letzten Liste von 2019 auf #75.
keep on sailing.