Der letzte Film, den ich gesehen habe
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe
Powell & Pressburger holte ich in den letzten sechs Jahren nach. Eine ungemein befriedigende Filmographie. Was sind deine Favoriten, gypsy?
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe
Kenne leider noch fast nichts, aber "A Matter of Life and Death" erinnere ich als grossartig - und die Treppe in den Himmel taucht in "Tales of Hoffmann" ja auch nochmal auf (nebst der mit Kreide auf den Boden gemalten Treppe, die eigentlich auch schon "Dogville" vorwegnimmt, aber die Idee hatten bestimmt schon ein paar Leute in der Stummfilmära).salamandersalat hat geschrieben: 14 Jun 2026, 21:40 Powell & Pressburger holte ich in den letzten sechs Jahren nach. Eine ungemein befriedigende Filmographie. Was sind deine Favoriten, gypsy?
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe
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Eine kleine verschworene Clique von argentinischen Filmemachern, allesamt dem trashigen Untergrund- und Amateurbereich entstiegen, sucht die Erklärung für ihre bizarren Filme in der bizarren Gesellschaft und Medienlandschaft Argentiniens. Armando Bó, hier im Thread von @FifteenJugglers mit Russ Meyer verglichen, stand u.a. filmisch Pate, bevor die Videowerke auf eigenen Füßen in die Welt gelangten. In Deutschland kam vor allem Plaga Zombie: Zona mutante zu bescheidener Videotheken-Berühmtheit.

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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe
Ich habe ihn bislang nur einmal gesehen und war auch sehr begeistert von der großartigen visuellen Ästhetik des Films. Zusammen mit "The King of Comedy", "After Hours", "Goodfellas" und "The Age of Innocence" (alle zwischen 1980 und 1993) mein liebstes Werk von Scorsese. Den möchte ich mir daheim in Wien auch wieder einmal gönnen.salamandersalat hat geschrieben: 12 Jun 2026, 13:45Ich sah ihn, wie immer eigentlich, seit gut zwanzig Jahren nicht mehr und war ein wenig überwältigt, wie sehr er mir diesmal gefiel. Casino thronte bisher als das Scorsese-Nonplusultra auch über GoodFellas, ich hatte aber nicht mehr so wirklich auf dem Schirm wie fantastisch ausgeleuchtet und fotografiert Raging Bull daherkommt. Das hat ihn mir vor allem verkauft, das Genre ("Boxfilm"?) wäre eher hinderlich, da Sport naturgemäß das Langweiligste überhaupt darstellt, wenn man's anschauen muss. (Bringt mich gerade zu Videospielverfilmungen zurück: Was soll da der Mehrwert sein, wenn meine Interaktion fehlt?)Grievous Angel hat geschrieben: 12 Jun 2026, 04:52Das ist mal eine Ansage, sehr cool! Ist der beim Re-Watch jetzt deutlich gestiegen? Habe bei dir und Scorsese "Goodfellas" und vor allem "Casino" im Kopf, aber mit 10/10 ist das ja was für die Top 20.salamandersalat hat geschrieben: 10 Jun 2026, 17:15 (Regie: Martin Scorsese - USA, 1980) [Re-Watch] 10/10
Keiner für die Top 20, jedoch sicher einer für die Top 100.
Ad 10/10: Ich habe natürlich auch genügend 5-Sterner (bei Alben um die 140, bei Filmen irgendwo zwischen 150 und 200) und ich gebe selbst auch keine Kommastellen oder - / +, auf perfekte 10/10 köme ich vermutlich aber nur bei 10-15 Alben und Filmen. Ist aber nur eine Gefühlssache, ich verstehe absolut, dass man die fünf Sterne auch einfach direkt mit 10/10 übersetzen kann und sich da nicht weiter Gedanken machen muss. Bei dir mit den 0,5-Schritten hatte es mich einfach interessiert, danke für die Antwort.
Zusatz: Ich zähle Martin Scorsese zwar im erweiterteten Kreis meiner Lieblingsregisseure (= Top 50), habe aber derzeit gar keinen Film von ihm, den ich mit fünf Sterne bewertet habe. Dafür eine große Anzahl an Filmen, die ich toll bis sehr toll finde. Anderen Regisseuren ist zwar (in my book) ein Meisterwerk geglückt, dafür gibt es weder einen besonderen Stil, den ich schätze, noch ein vergleichbar ergiebiges Oeuvre.
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe
Da wünsche ich dir von Herzen eine umfassende Retrospektive in der Umgebung. Aber bei deinen tollen Kinos nur eine Frage der Zeit.gypsy tail wind hat geschrieben: 14 Jun 2026, 21:57Kenne leider noch fast nichts, aber "A Matter of Life and Death" erinnere ich als grossartig - und die Treppe in den Himmel taucht in "Tales of Hoffmann" ja auch nochmal auf (nebst der mit Kreide auf den Boden gemalten Treppe, die eigentlich auch schon "Dogville" vorwegnimmt, aber die Idee hatten bestimmt schon ein paar Leute in der Stummfilmära).salamandersalat hat geschrieben: 14 Jun 2026, 21:40 Powell & Pressburger holte ich in den letzten sechs Jahren nach. Eine ungemein befriedigende Filmographie. Was sind deine Favoriten, gypsy?
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe
Die letzte hatte ich eben grösstenteils verpasst ... ich hab damals auf jeden Fall mal noch "Black Narcissus" gesehen, und vermutlich in anderem Kontext Powells "Peeping Tom". "Red Shoes" z.B. kenne ich bis heute nicht. Ich hoffe, auch, dass es wieder mal eine Retro gibt!Grievous Angel hat geschrieben: 17 Jun 2026, 02:34Da wünsche ich dir von Herzen eine umfassende Retrospektive in der Umgebung. Aber bei deinen tollen Kinos nur eine Frage der Zeit.gypsy tail wind hat geschrieben: 14 Jun 2026, 21:57Kenne leider noch fast nichts, aber "A Matter of Life and Death" erinnere ich als grossartig - und die Treppe in den Himmel taucht in "Tales of Hoffmann" ja auch nochmal auf (nebst der mit Kreide auf den Boden gemalten Treppe, die eigentlich auch schon "Dogville" vorwegnimmt, aber die Idee hatten bestimmt schon ein paar Leute in der Stummfilmära).salamandersalat hat geschrieben: 14 Jun 2026, 21:40 Powell & Pressburger holte ich in den letzten sechs Jahren nach. Eine ungemein befriedigende Filmographie. Was sind deine Favoriten, gypsy?![]()
Heute gibt's noch einen Stummfilm und dann geht's nach Bologna ... zu Mitchell Leisen, Daisuke Ito, Josephine Baker, Barbara Stanwyck und so weiter - bis auf eine Ausnahme hab ich für alle geplanten Vorstellungen Tickets buchen können:
https://ilcinemaritrovato.it/
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe
Man versuchte mir mal nahezubringen, eine 10/10-Wertung sei nicht zulässig, da es keine makellosen Filme gäbe. Wäre doch eine Katastrophe, wenn ich soviel Zeit auf das Kino verwende - und dann habe ich gar keinen Spaß daran. Ich werte tendenziell weniger streng und limitiere mich auch nicht in den Meisterwerken. Was begeistert, wird gefeiert.Grievous Angel hat geschrieben: 17 Jun 2026, 02:29 Ich habe ihn bislang nur einmal gesehen und war auch sehr begeistert von der großartigen visuellen Ästhetik des Films. Zusammen mit "The King of Comedy", "After Hours", "Goodfellas" und "The Age of Innocence" (alle zwischen 1980 und 1993) mein liebstes Werk von Scorsese. Den möchte ich mir daheim in Wien auch wieder einmal gönnen.
Ad 10/10: Ich habe natürlich auch genügend 5-Sterner (bei Alben um die 140, bei Filmen irgendwo zwischen 150 und 200) und ich gebe selbst auch keine Kommastellen oder - / +, auf perfekte 10/10 köme ich vermutlich aber nur bei 10-15 Alben und Filmen. Ist aber nur eine Gefühlssache, ich verstehe absolut, dass man die fünf Sterne auch einfach direkt mit 10/10 übersetzen kann und sich da nicht weiter Gedanken machen muss. Bei dir mit den 0,5-Schritten hatte es mich einfach interessiert, danke für die Antwort.
Zusatz: Ich zähle Martin Scorsese zwar im erweiterteten Kreis meiner Lieblingsregisseure (= Top 50), habe aber derzeit gar keinen Film von ihm, den ich mit fünf Sterne bewertet habe. Dafür eine große Anzahl an Filmen, die ich toll bis sehr toll finde. Anderen Regisseuren ist zwar (in my book) ein Meisterwerk geglückt, dafür gibt es weder einen besonderen Stil, den ich schätze, noch ein vergleichbar ergiebiges Oeuvre.
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe
Das ist natürlich ziemlicher Unsinn. Es wäre aber auch unsinnig zu denken, dass man nur bei 10/10 Filmen Spaß haben könnte. Leute wie wir, die eben versuchen zu differenzieren, manche strenger, manche weniger streng, manche penibler, manche weniger penibel, machen sich Gedanken zu den Bewertungen und ggfs. Rankings ja auch, weil es Spaß macht oder? Sonst könnte man einfach sagen, dass ein Film geil oder nicht geil war und es dabei belassen.salamandersalat hat geschrieben: 17 Jun 2026, 11:35Man versuchte mir mal nahezubringen, eine 10/10-Wertung sei nicht zulässig, da es keine makellosen Filme gäbe. Wäre doch eine Katastrophe, wenn ich soviel Zeit auf das Kino verwende - und dann habe ich gar keinen Spaß daran. Ich werte tendenziell weniger streng und limitiere mich auch nicht in den Meisterwerken. Was begeistert, wird gefeiert.Grievous Angel hat geschrieben: 17 Jun 2026, 02:29 Ich habe ihn bislang nur einmal gesehen und war auch sehr begeistert von der großartigen visuellen Ästhetik des Films. Zusammen mit "The King of Comedy", "After Hours", "Goodfellas" und "The Age of Innocence" (alle zwischen 1980 und 1993) mein liebstes Werk von Scorsese. Den möchte ich mir daheim in Wien auch wieder einmal gönnen.
Ad 10/10: Ich habe natürlich auch genügend 5-Sterner (bei Alben um die 140, bei Filmen irgendwo zwischen 150 und 200) und ich gebe selbst auch keine Kommastellen oder - / +, auf perfekte 10/10 köme ich vermutlich aber nur bei 10-15 Alben und Filmen. Ist aber nur eine Gefühlssache, ich verstehe absolut, dass man die fünf Sterne auch einfach direkt mit 10/10 übersetzen kann und sich da nicht weiter Gedanken machen muss. Bei dir mit den 0,5-Schritten hatte es mich einfach interessiert, danke für die Antwort.
Zusatz: Ich zähle Martin Scorsese zwar im erweiterteten Kreis meiner Lieblingsregisseure (= Top 50), habe aber derzeit gar keinen Film von ihm, den ich mit fünf Sterne bewertet habe. Dafür eine große Anzahl an Filmen, die ich toll bis sehr toll finde. Anderen Regisseuren ist zwar (in my book) ein Meisterwerk geglückt, dafür gibt es weder einen besonderen Stil, den ich schätze, noch ein vergleichbar ergiebiges Oeuvre.
Für mich sind auch nicht nur die 10/10 Werke Meisterwerke, aber diese sind für mich die, die in ihrem jeweiligen Medium Teile meiner persönlichen DNA geworden sind oder bei denen ich beim Sehen direkt das Gefühl hatte, dass das direkt da vorne reinmuss. Kann natürlich auch sein, dass ich irgendwann auch auf hundert Filme oder Alben komme, denen ich diese Wertung zugestehe, aktuell könnte ich aber nicht z.B. einen Platz 7 mit einem Platz 89 wahllos austauschen, weil eben diese gefühlsmäßigen Abstufungen den Unterschied machen. Wenn ich * * * * * gebe, könnte das am Spektrum irgendwo zwischen 9 komma irgendwas bis 10 liegen. Ich rechne wie gesagt nicht mit Punkten bzw. Kommastellen oder mache mir da generell zu viele Gedanken (hätte mir noch nicht einmal überlegt, welche jetzt überhaupt die 10/10er sind), wollte nur erklären wie ich das meine. Hoffe, dass das halbwegs verständlich formuliert war. Passt ja auch eher "Über das Bewerten"-Thread.
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe
Außerdem gesehen:

Come Away (Regie: Brenda Chapman - Großbritannien/USA, 2020) 5/10
Escape from Mogadishu (Regie: Ryoo Seung-wan - Südkorea, 2021) 7,5/10
The Constant Gardener (Regie: Fernando Meirelles - Großbritannien/Deutschland, 2005) 7,5/10
Hin und Weg (Regie: Christian Zübert - Deutschland, 2014) 5/10
Come Away (Regie: Brenda Chapman - Großbritannien/USA, 2020) 5/10
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The Constant Gardener (Regie: Fernando Meirelles - Großbritannien/Deutschland, 2005) 7,5/10
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe
Die "großen" Werke beginnen bei mir mit 9/10. Dazwischen herrscht erstaunlicherweise Niemandsland: 9,5 von 10 Punkten vergebe ich so gut wie nie. 10/10 erhalten meist auch Filme, die ich erneut anschaue und so begeistert bin wie beim ersten Mal. Und tendenziell bewerte ich alles etwas besser, das mir Dinge zeigt, die ich in dieser Art noch nicht wahrgenommen habe. Das mag eine "interessantristische" Herangehensweise sein, aber Kunst kommt ja nicht von Können. (Vibe/Gestimmtheit/Atmosphäre spielen bei mir auch eine enorm wichtige Rolle, diese können andere Schwächen ausputzen.)Grievous Angel hat geschrieben: 17 Jun 2026, 13:35Das ist natürlich ziemlicher Unsinn. Es wäre aber auch unsinnig zu denken, dass man nur bei 10/10 Filmen Spaß haben könnte. Leute wie wir, die eben versuchen zu differenzieren, manche strenger, manche weniger streng, manche penibler, manche weniger penibel, machen sich Gedanken zu den Bewertungen und ggfs. Rankings ja auch, weil es Spaß macht oder? Sonst könnte man einfach sagen, dass ein Film geil oder nicht geil war und es dabei belassen.
Für mich sind auch nicht nur die 10/10 Werke Meisterwerke, aber diese sind für mich die, die in ihrem jeweiligen Medium Teile meiner persönlichen DNA geworden sind oder bei denen ich beim Sehen direkt das Gefühl hatte, dass das direkt da vorne reinmuss. Kann natürlich auch sein, dass ich irgendwann auch auf hundert Filme oder Alben komme, denen ich diese Wertung zugestehe, aktuell könnte ich aber nicht z.B. einen Platz 7 mit einem Platz 89 wahllos austauschen, weil eben diese gefühlsmäßigen Abstufungen den Unterschied machen. Wenn ich * * * * * gebe, könnte das am Spektrum irgendwo zwischen 9 komma irgendwas bis 10 liegen. Ich rechne wie gesagt nicht mit Punkten bzw. Kommastellen oder mache mir da generell zu viele Gedanken (hätte mir noch nicht einmal überlegt, welche jetzt überhaupt die 10/10er sind), wollte nur erklären wie ich das meine. Hoffe, dass das halbwegs verständlich formuliert war. Passt ja auch eher "Über das Bewerten"-Thread.![]()
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