The Rolling Stones
Re: The Rolling Stones
Ganz ohne Trolling: Ich bin da letztendlich bei @latho.
Reality is that which, when you stop believing in it, doesn’t go away.
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Re: The Rolling Stones
Ab einem gewissen Erfolg kommt halt für jeden Künstler der Punkt, an dem der Aspekt "Geschäftsführer eines Unterhaltungsunternehmens" im Vordergrund steht. Meistens eher früher als später.Stormy Monday hat geschrieben: 13 Jun 2026, 09:55 Das passt nicht bei Dylan, den Stones und vielen anderen. Nescafe und Clooney... Was mich wundert, denn deren Konten sind gut gefüllt, dieses schmutzige Geld hätten sie nicht nötig. Manche kriegen halt den Hals nicht voll.
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Re: The Rolling Stones
Jan Lustiger hat geschrieben: 13 Jun 2026, 10:03Da drehen wir uns schnell im Kreis, denn mir ging es ja darum, die Kritik an den Stones zu verteidigen, eben weil sie so schnell durch Sarkasmus lächerlich gemacht wurde. Und die Kommentierung des Kommentars darf ja auch sein.latho hat geschrieben: 13 Jun 2026, 09:39 Kommentiert werden (auch sarkastisch) darf das ja auf jeden Fall.
Ich hatte auch gar nicht die Absicht, das so sehr auf die persönliche Ebene zu heben. Der Umgang hier ist ja alles in allem ziemlich zivil (vor allem im Vergleich zum RS-Forum vor vielen vielen Jahren): Man kennt sich, weiß sich einzuschätzen und ich denke, Stormy can take a joke. Mir ging es viel stärker um den Bezug zur inhaltlichen Sache. Boshaftigkeit möchte ich, bei aller Kritik des Diskussionsverlaufes, niemandem unterstellen, nur dass das klar ist![]()

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Re: The Rolling Stones
Davon geht man aus, aber ist das (immer) wirklich so? Clooney hatte nicht schlecht verdient, aber damals bei "Syriana" für 350.000 $ gespielt, für "Good Night, and Good Luck" gab es 120.000 $ (oder weniger, versichert war er während des Drehs wegen einer Verletzung jedenfalls nicht), trotzdem war eine Hypothek auf seinem Haus, um den 7 Millionen Dollar Film machen zu können. Der Film machte 54 Millionen weltweit, die Investoren Marc Cuban (Dallas Mavericks) und Jeffrey Skoll hatten davon bestimmt auch was abgekriegt. https://en.wikipedia.org/wiki/Good_Nigh ... ProductionNvF hat geschrieben: 13 Jun 2026, 10:21Ab einem gewissen Erfolg kommt halt für jeden Künstler der Punkt, an dem der Aspekt "Geschäftsführer eines Unterhaltungsunternehmens" im Vordergrund steht. Meistens eher früher als später.Stormy Monday hat geschrieben: 13 Jun 2026, 09:55 Das passt nicht bei Dylan, den Stones und vielen anderen. Nescafe und Clooney... Was mich wundert, denn deren Konten sind gut gefüllt, dieses schmutzige Geld hätten sie nicht nötig. Manche kriegen halt den Hals nicht voll.
Jagger produziert ebenfalls bestimmte Filme, eins der nächsten Projekte wird ein Film über Sister Rosetta Tharpe. Vielleicht sollte man hier zwischen Privatkonten und diversen Geschäftskonten etwas mehr unterscheiden. Wie die das neue Album finanziert haben, würde mich schon interessieren. Was es ungefähr gekostet hat, wie die das Budget kalkulierten. Auch die Bezahlung der Musiker für eine eventuelle Tour (2027?) wäre interessant zu wissen, um deren Rechung besser zu verstehen. Was bekommen die einzelnen Musiker für die gesamte Tour oder für einen Auftritt? Pro Konzert müsste so im oberen fünfstelligen Bereich oder noch höher sein. An den Estate von Charlie Watts, den von Chuck Berry und den von Amy Winehouse dürfte auch noch was gehen, denn auf dem neuen Album sind dann zwei Coverversionen, Watts ist zudem auf etwas älteren Aufnahmen zu hören.
Re: The Rolling Stones
Ja, stimmt. Allerdings bedeuten mehr Varianten wohl auch eine sichere No. 1 Platzierung des Albums. Die Hard Fans kaufen sich neben dem normalen Album noch das mit besonderer Farbe, die Picture disc, die mit dem alternate Cover, etc. Das beschert schnell eine No. 1 Platzierung. Macht Macca auch so, warum die Stones also nicht auch?Clau hat geschrieben: 11 Jun 2026, 18:12 Ich verstehe den Ärger über die unterschiedlichen Varianten nicht. Die können von mir aus hunderte unterschiedliche Cover rausbringen, so what? Das Album wird dadurch zwar nicht besser, aber eben auch nicht einen Hauch schlechter.
Re: The Rolling Stones
Abgesehen davon, dass ich bei Stories wie der von Clooneys Hypothek immer skeptisch bin[1], gibt es auch bei Künstlern der finanziell oberen Mittelklasse (Clooney dürfte allerdings spätestens seit den Ocean's-Filmen zu den Topverdienern gehören) schon eine Infrastruktur an Agenten, Promotern, Rechteverwertern usw., die ihren Aufgaben natürlich auch nachkommt. Und für die ist (im konkreten Fall) die FIFA auch nur eine weitere Möglichkeit zur Vermarktung der Stones. Und warum auch nicht? Die FIFA würde das entsprechende Geld ja statt an die Stones nicht an Witwen und Waisen spenden, sondern allenfalls an andere superreiche Künstler überweisen.thelonica hat geschrieben: 13 Jun 2026, 19:53Davon geht man aus, aber ist das (immer) wirklich so? Clooney hatte nicht schlecht verdient, aber damals bei "Syriana" für 350.000 $ gespielt, für "Good Night, and Good Luck" gab es 120.000 $ (oder weniger, versichert war er während des Drehs wegen einer Verletzung jedenfalls nicht), trotzdem war eine Hypothek auf seinem Haus, um den 7 Millionen Dollar Film machen zu können. [...]NvF hat geschrieben: 13 Jun 2026, 10:21 Ab einem gewissen Erfolg kommt halt für jeden Künstler der Punkt, an dem der Aspekt "Geschäftsführer eines Unterhaltungsunternehmens" im Vordergrund steht. Meistens eher früher als später.
Ist doch ein schönes Hobby.Jagger produziert ebenfalls bestimmte Filme, eins der nächsten Projekte wird ein Film über Sister Rosetta Tharpe.
Klar. Aber die FIFA-Crosspromotion gehört eben definitiv zum Bereich "Geschäftskonto".Vielleicht sollte man hier zwischen Privatkonten und diversen Geschäftskonten etwas mehr unterscheiden.
[1] Siehe auch die superreichen CEOs mit nur einem Dollar Jahreseinkommen wie Steve Jobs. Clooney wäre nach einem Flop bestimmt nicht ins Zelt oder unter die Brücke gezogen.
Zuletzt geändert von NvF am 14 Jun 2026, 09:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: The Rolling Stones
Wenn die Geschäftskonten also voll (?) sind aber noch keine Einnahmen von einer aktuellen Tour oder anstehenden Tour reingekommen sind, weil das alles noch in den Sternen steht (vielleicht wird es sogar die letzte oder vorletzte Tour?), wie werden bereits entstandene Kosten (die wirklich sehr hoch sein müssten) beglichen und benötigen die nicht auch einen dicken Puffer dafür (siehe Crosspromotion)? Die Einnahmen aus der letzten Tour müssten doch größtenteils eigentlich schon verteilt und versteuert worden sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass für Finanzierungen Einnahmen aus Publishing herhalten müssen, vielleicht nur in Ausnahmefällen (Solo Projekt von Keith vielleicht). Da kann doch nur ein Plus (oder sonstige Investments) vorhanden sein, welches dann eine Albumproduktion in Höhe von ein paar Millionen (?) möglich macht. Wahrscheinlich wissen das nur bestimmte Insider und die Bosse von der Organisation(?).
Die Sidemen and women (plus Gäste) auf den letzten Alben sind ja größtenteils nicht/kaum am Songwriting beteiligt, dafür sind es aber Topverdiener. Und Steve Jordan ist teilweise schon etwas mehr in die Produktion involviert, wenn er gebraucht wird - Jordan macht zusätzlich noch viele andere Projekte.
Die Sidemen and women (plus Gäste) auf den letzten Alben sind ja größtenteils nicht/kaum am Songwriting beteiligt, dafür sind es aber Topverdiener. Und Steve Jordan ist teilweise schon etwas mehr in die Produktion involviert, wenn er gebraucht wird - Jordan macht zusätzlich noch viele andere Projekte.
Zuletzt geändert von thelonica am 14 Jun 2026, 13:26, insgesamt 1-mal geändert.
Re: The Rolling Stones
Ich gehe davon aus, dass das gesamte Geflecht wesentlich komplizierter ist und nicht einfach durch Kontenstände und Kontenbewegungen nachverfolgbar. Da wird es x verschiedene Beteiligte mit Verträgen, Verpflichtungen, Meilensteinen, Absichtserklärungen usw. usf. geben. Siehe auch: https://en.wikipedia.org/wiki/Hollywood_accounting
Mein Punkt war eigenlich eher auf der Meta-Ebene: "Die Rolling Stones" haben im Lauf der Dinge nur noch sehr wenig mit ein paar (alten) Männern zu tun, die Musik machen. Und wenn man den zugehörigen Kosmos mitbetrachtet, ist der FIFA-Deal nicht überraschend, sondern eigentlich fast schon zwingend.
Zuletzt geändert von NvF am 14 Jun 2026, 09:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: The Rolling Stones
Sowohl Mick als auch Keif sind vielfache Millionäre, das Geld für eine Album-Erstellung könnten die locker vorstrecken. Aber da wird es genügend Firmen geben, u.a. die Plattenfirma, die da einspringen.
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Re: The Rolling Stones
Entsprechend hoch sind die laufenden Kosten und da muss der Cash-Flow schon stimmen.latho hat geschrieben: 14 Jun 2026, 01:16 Sowohl Mick als auch Keif sind vielfache Millionäre, das Geld für eine Album-Erstellung könnten die locker vorstrecken. Aber da wird es genügend Firmen geben, u.a. die Plattenfirma, die da einspringen.
Ob mit der Zusammenarbeit mit der FIFA eine rote Linie überschritten wurde, kann nur jeder für sich selbst beantworten, denn die rote Linie ist ja auch bei jedem anders.
Die Zusammenarbeit ist übrigens etwas größer als nur ein anderes Album-Cover. Es gibt auch einen speziellen Mix von In The Stars, der auf dem offiziellen "WM 26 Soundtrack" ist und wohl auch spezielles Merch - Trikots oder sowas (?).
der Mix: https://youtu.be/6TW5bxGhEAs (mit ordentlich Ballermann-Beat)
https://inside.fifa.com/de/tournament-o ... sik-kultur
We hope you all enjoy the show. And remember, people, that no matter who you are and what you do to live, thrive and survive, there're still some things that makes us all the same. You. Me. Them. Everybody. Everybody.