Gestern, Regen, Wind, 15°. Da bleibt kaum was anderes, als mit Musik zu chillen.
Zum heißen Frühstückskaffee mit Tageszeitung gab es:
Aubrie Sellers - Far from Home
Irgendwann kam die Frau auf die Idee, hier von "Garage Country" zu reden. Keine Ahnung, was das genau sein soll, aber es ist ja nie zu spät, eine neue Schublade aufzumachen.
Der Titelsong könnte eventuell noch aus "Yellowstone" bekannt sein.
Weiter gings mit
Awa Ly - Five And A Feather
Feiner Mix aus Jazz, Soul und ein wenig Afro-Rhythmen. Der ME meinte seinerzeit:
"
Awa Ly weiß anscheinend nicht, wohin mit sich. Musikalisch nicht und auch sonst wirkt sie auf ihrer neuen Platte leicht verzweifelt. Ihre Eltern kamen aus dem Senegal, aufgewachsen ist sie in Paris und beide Lebensrealitäten sind schließlich auf Five And A Feather zu Musik verflossen: Chanson-Nuancen und hölzerne Drums tänzeln noch elegant.
Dazu kommen allerdings so viele weitere Zutaten, dass die Platte schließlich zu einem zähen Brei verklebt und durch die Überwürzung irgendwann nur noch fad schmeckt."
Normalerweise würde ich nichts dazu sagen, aber hier frage ich mich schon, ob dieser Johann Voigt vor oder während dieser Review irgendwas gegessen hat, was ihm nicht bekommen ist.
Zur Mittagszeit musste ein Käse-Schinken-Sandwich genügen und die Küche wurde beschallt mit
Eines dieser Ohrwurmalben einer bisher meiner Ansicht nach sehr unterschätzten Sängerin. Sie hat übrigens dieses Jahr ein Album (Visions) nachgelegt, welches von der schreibenden Zunft fast unbemerkt geblieben ist. Mir gefällt es ziemlich gut, aber das will ja nix heißen.
Zum Nachmittagskaffee bin ich dann wieder in den Chill-Modus verfallen mit
Ich hatte mir vor etlichen Jahren die 20th Anniversary Edition zugelegt und sie wurde eines meiner Lieblingsalben, die trotz des Umfangs zu keiner Zeit auch nur ansatzweise langweilig wurde.