DAVID GIESEL - Echoes Of The Unknown
Der deutsche Komponist und Drummer mit seinem Debüt...


eine sehr hässliche geschichte, die ja immer noch nicht abgeschlossen ist und wegen des andauernden rechtsstreits keine grauzonen oder differenzierten aussagen möglich macht. ich kann mir immer noch nicht vorstellen, warum sich grand so etwas ausgedacht haben soll, und auch iyer hat sich damals als solidarisch mit ihr erklärt. was man davon halten soll, kann ich auch nicht sagen, aber vielleicht ist es - so oder so - einfach keine gute idee, als 50+ mann mit seiner 17jährigen schülerin zu schlafen. colemans karriere hat das alles enorm geschadet (deswegen klagt er ja auch), aber tatsächlich nimmt er weiter auf, geht auf tour, ist jetzt beim großen jack-dejohnette-gedenkkonzert dabei...kathisi hat geschrieben: 03 Jun 2026, 21:37 [url][/url]Oh oh, hatte ich nicht mitbekommen - findet sich aber sofort im Internet. #metoo schlägt Wellen. Und was soll man jetzt davon halten? Missbrauchsvorwürfe, dagegen Rassismusvorwürfe. OMG!vorgarten hat geschrieben: 03 Jun 2026, 20:27
steve coleman & the council of balance, genesis (1997)
... und kurz übernimmt auch mal der damalige protegée (und heutige erzfeind) vijay iyer den klavierstuhl. ...
https://law.justia.com/cases/federal/ap ... 11-03.html
https://m.facebook.com/story.php?story_ ... tid=wwXIfr
Ja, sehr hässliche Geschichte. Er hat auch die Revision verloren, juristisch ist das wohl durch.vorgarten hat geschrieben: 04 Jun 2026, 08:12eine sehr hässliche geschichte, die ja immer noch nicht abgeschlossen ist und wegen des andauernden rechtsstreits keine grauzonen oder differenzierten aussagen möglich macht. ich kann mir immer noch nicht vorstellen, warum sich grand so etwas ausgedacht haben soll, und auch iyer hat sich damals als solidarisch mit ihr erklärt. was man davon halten soll, kann ich auch nicht sagen, aber vielleicht ist es - so oder so - einfach keine gute idee, als 50+ mann mit seiner 17jährigen schülerin zu schlafen. colemans karriere hat das alles enorm geschadet (deswegen klagt er ja auch), aber tatsächlich nimmt er weiter auf, geht auf tour, ist jetzt beim großen jack-dejohnette-gedenkkonzert dabei...kathisi hat geschrieben: 03 Jun 2026, 21:37 [url][/url]Oh oh, hatte ich nicht mitbekommen - findet sich aber sofort im Internet. #metoo schlägt Wellen. Und was soll man jetzt davon halten? Missbrauchsvorwürfe, dagegen Rassismusvorwürfe. OMG!vorgarten hat geschrieben: 03 Jun 2026, 20:27
steve coleman & the council of balance, genesis (1997)
... und kurz übernimmt auch mal der damalige protegée (und heutige erzfeind) vijay iyer den klavierstuhl. ...
https://law.justia.com/cases/federal/ap ... 11-03.html
https://m.facebook.com/story.php?story_ ... tid=wwXIfr
........mir ist ein wiederhören leider nicht vergönnt....unauffindbarvorgarten hat geschrieben: 03 Jun 2026, 20:27
steve coleman & the council of balance, genesis (1997)
die erste der beiden cds aus diesem doppelpack, mit einer 30-köpfigen bigband aus bläsersatz, klavier, gitarre, 2 bässen (akustisch und elektrisch), drums, streichquartett und 5 santería-percussionisten. klingt wüst, ist aber vom klangbild her total transparent, fast leicht. erzählt wird die schöpfungsgeschichte in 7 tagen und einer coda, aber eigentlich ist das ein federnder groove mit differenziertem akkordbild (streichquartett/bläser), die soli sind oft kollektiv bzw. einer fängt an, überlappt sich mit dem zweiten, dann spielt der kurz allein, dann kommt der dritte dazu etc. übergänge im accelerando, es gibt individuelle wirbel und eine basis-trance. coleman wäre nicht coleman, wenn er sowas nicht hyperpräzise arrangieren würde, aber vielleicht hat auch seine frühphase als bigband-spieler geholfen (sowohl bei sam rivers im loft, als auch bei mel lewis & thad jones im mainstream oder mit murray dazischen). hier sind tolle leute dabei: greg osby, ravi coltrane, greg tardy, george lewis, ralph alessi, und kurz übernimmt auch mal der damalige protegée (und heutige erzfeind) vijay iyer den klavierstuhl. das großartigste ist aber wohl, wie sich hier die federnden drums und die afrokubanische percussion vernetzen. gibt es so auch kein zweites mal.
schade! ist schon ein highlight im werk, finde ich - auch teil 2 mit der rumpfband "five elements" (ohne zweiten bläser).lotterlotta hat geschrieben: 04 Jun 2026, 13:43........mir ist ein wiederhören leider nicht vergönnt....unauffindbarvorgarten hat geschrieben: 03 Jun 2026, 20:27
steve coleman & the council of balance, genesis (1997)
die erste der beiden cds aus diesem doppelpack, mit einer 30-köpfigen bigband aus bläsersatz, klavier, gitarre, 2 bässen (akustisch und elektrisch), drums, streichquartett und 5 santería-percussionisten. klingt wüst, ist aber vom klangbild her total transparent, fast leicht. erzählt wird die schöpfungsgeschichte in 7 tagen und einer coda, aber eigentlich ist das ein federnder groove mit differenziertem akkordbild (streichquartett/bläser), die soli sind oft kollektiv bzw. einer fängt an, überlappt sich mit dem zweiten, dann spielt der kurz allein, dann kommt der dritte dazu etc. übergänge im accelerando, es gibt individuelle wirbel und eine basis-trance. coleman wäre nicht coleman, wenn er sowas nicht hyperpräzise arrangieren würde, aber vielleicht hat auch seine frühphase als bigband-spieler geholfen (sowohl bei sam rivers im loft, als auch bei mel lewis & thad jones im mainstream oder mit murray dazischen). hier sind tolle leute dabei: greg osby, ravi coltrane, greg tardy, george lewis, ralph alessi, und kurz übernimmt auch mal der damalige protegée (und heutige erzfeind) vijay iyer den klavierstuhl. das großartigste ist aber wohl, wie sich hier die federnden drums und die afrokubanische percussion vernetzen. gibt es so auch kein zweites mal.![]()
.....hatte damals fast alles von seiner website geladen, von den meisten dann auch sicherungskopien auf cd-r erstellt, nur davon anscheinend nicht, zwischendurch gabs mal zwei gewitterschäden, da ging einiges verloren.....ärgerlich....vorgarten hat geschrieben: 04 Jun 2026, 14:07schade! ist schon ein highlight im werk, finde ich - auch teil 2 mit der rumpfband "five elements" (ohne zweiten bläser).lotterlotta hat geschrieben: 04 Jun 2026, 13:43........mir ist ein wiederhören leider nicht vergönnt....unauffindbarvorgarten hat geschrieben: 03 Jun 2026, 20:27
steve coleman & the council of balance, genesis (1997)
die erste der beiden cds aus diesem doppelpack, mit einer 30-köpfigen bigband aus bläsersatz, klavier, gitarre, 2 bässen (akustisch und elektrisch), drums, streichquartett und 5 santería-percussionisten. klingt wüst, ist aber vom klangbild her total transparent, fast leicht. erzählt wird die schöpfungsgeschichte in 7 tagen und einer coda, aber eigentlich ist das ein federnder groove mit differenziertem akkordbild (streichquartett/bläser), die soli sind oft kollektiv bzw. einer fängt an, überlappt sich mit dem zweiten, dann spielt der kurz allein, dann kommt der dritte dazu etc. übergänge im accelerando, es gibt individuelle wirbel und eine basis-trance. coleman wäre nicht coleman, wenn er sowas nicht hyperpräzise arrangieren würde, aber vielleicht hat auch seine frühphase als bigband-spieler geholfen (sowohl bei sam rivers im loft, als auch bei mel lewis & thad jones im mainstream oder mit murray dazischen). hier sind tolle leute dabei: greg osby, ravi coltrane, greg tardy, george lewis, ralph alessi, und kurz übernimmt auch mal der damalige protegée (und heutige erzfeind) vijay iyer den klavierstuhl. das großartigste ist aber wohl, wie sich hier die federnden drums und die afrokubanische percussion vernetzen. gibt es so auch kein zweites mal.![]()