Das Damengambit (The Queen's Gambit, Scott Frank, 2020)
Ich bin ja nicht so der große Serienfan, aber diese ufert nicht endlos aus (1 Staffel, 7 Folgen), kackt auch nicht gleich wie so vieles, was ich versucht habe, bereits in der 3. Folge ab ... und überzeugt mich daher total.
Gibt es gerade wieder bei Netflix (hat sie damals auch produziert) und sollte auch Nichtfans von Schach in ihren Bann ziehen. Für mich eine der besten Serien der mindestens letzten 20 Jahre.
Die letzte Serie, die ich gesehen habe…
- Talking Head
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Die letzte Serie, die ich gesehen habe…
Talking Head hat geschrieben: 23 Apr 2026, 11:57 Das Damengambit (The Queen's Gambit, Scott Frank, 2020)
Gibt es gerade wieder bei Netflix (hat sie damals auch produziert) und sollte auch Nichtfans von Schach in ihren Bann ziehen. Für mich eine der besten Serien der mindestens letzten 20 Jahre.
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- gypsy tail wind
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Re: Die letzte Serie, die ich gesehen habe…
Noch drei Miniserien die letzten Tage:gypsy tail wind hat geschrieben: 19 Apr 2026, 16:33 zwei Mini-Serien:
The Crash (Rampvlucht) (NL, 2022)
The Deal (CH/FR/LU/BE, 2025)
La Linea della Palma (Das Caravaggio Komplott) (CH, 2025)
Supersex (IT, 2024 / Netflix)
Sablja (Das Attentat - Geheimoperation Belgrad) (RS/DE/BG, 2024)
Ich glaub es gewinnt knapp "The Deal", die vom westschweizer Fernsehen produzierte Serie über die Verhandlungen der USA mit Iran zum Atomvertrag in der Obama-Zeit - jenen Vertrag, den Krasnov gleich zu Beginn seiner zweiten Amtszeit eingestampft hat. Vom Thema her leider obsolet, aber sehr gut gemacht.
"The Crash" handelt vom nie ganz geklärten Absturz eines El-Al Trnasport-Flugzeugs auf den Bijlmer, ein v.a. von Migrant*innen bewohntem Gebiet südöstlich des Zentrums von Amsterdam, von denen nach dem Absturz viele schwer erkrankten, obwohl die Maschine laut der niederländischen Regierung und dem Mossad nur Blumen und Parfüm geladen hatte.
"La Linea della Palma", ein Mafia-Krimi aus dem Tessin, beweist, dass RTI wie RTS ("The Deal") hervorragende Arbeit hinkriegt, wenn man da mal etwas Geld gibt. Es geht um die Suche nach einem in den Sechzigern in Palermo gestohlenen Caravaggio, die in der Gegenwart eine neue Wendung nimmt.
Und über die Darstellerin der Hauptfigur (Gaia Messerklinger) kam ich dann auf "Supersex", die lose an Rocco Siffredis Biographie angelehnte italienische Netflix-Produktion, die mir auch ganz gut gefallen hat - aber da gibt es schon einige Längen. (Messerklinger spielt darin Moana Pozzi, eine der grösseren Nebenrollen.)
"Sablija" hatte ich seit fast einem Jahr im Zwischenspeicher (arte). Hier geht es um die Ermordung von Zoran Đinđić im Jahr 2003 - um das Milieu der Mörder, der Kriegsverbrecher, der Vertuscher, der kriminellen Clans und ihrer Profiteure, aber auch um ein paar Kleinkriminelle, die da reinrutschen und eine TV-Journalistin, die parallel zur Polizei am Fall arbeitet. Auch ganz gut gemacht, aber auch einige Längen.
Zuletzt geändert von gypsy tail wind am 23 Apr 2026, 17:54, insgesamt 1-mal geändert.
Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' - even if it take them fifteen, twenty years. (Thelonious Monk)
Demnächst auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #173 – 09.06.2026, 22:00
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Ausgezeichnetgypsy tail wind hat geschrieben: 19 Apr 2026, 16:33 zwei Mini-Serien:
The Crash (Rampvlucht) (NL, 2022)
"I'm not much but I'm all I have" (Philip K. Dick)