Der letzte Film, den ich gesehen habe

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motörwolf
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von motörwolf »

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Good Luck, Have Fun, Don’t Die (Gore Verbinski, 2025)

Wir haben es verbockt. Mit unseren Smartphones und unserer KI haben wir die Welt in eine Katastrophe gestürzt. Also noch nicht, aber so gut wie. Die Zeichen sind bereits da. So jedenfalls erklärt es der seltsam aussehende Typ, der eines Tages in Diner in LA betritt. Darum ist er aus der Zukunft zurückgekehrt, um in dem Diner die richtige Kombination der Kunden zu finden, mit der sich der menschliche Widerstand formieren kann. Da es bereits sein 117. Versuch ist, gelingt es ihm tatsächlich, eine Gruppe zusammenzustellen, mit der er Aufbricht, gegen eine Flut von Hindernissen kämpfend, die Zukunft zu retten...

Die schlechte nachricht vorweg: je mehr man über den Film nachdenkt, desto weniger Sinn ergibt die Handlung. Die gute Nachricht: das ist einem völlig egal! Denn der Film macht in jeder Sekunde einfach Spaß. Und zwar so sehr, dass nicht einmal die relativ plump vorgetragene Kritik an Smartphones, KI und unserer Nutzung dieser Technik den Spaß trüben könnte. Die schiere Menge an irrwitzigen Einfällen ist enorm. Da gibt es eine junge Frau mit Wi-Fi-Allergie. Nach einem School Shooting erfährt eine trauernde Mutter vom Konzept der Klonens der Opfer (und Täter). Ein Lehrer löst eine Art Großangriff der Zombies aus, als er das Handy eines Schülers berührt. Zur Verteidigung ihrer selbst erschafft die KI ein gigantisches Katzenmonster, bestehend aus tausenden Katzen (und anderen Tieren). Logisch, man kennt ja die Bedeutung von Katzenvideos im Internet. So wird aus einem Film, dessen Grundhandlung an die Terminator-Reihe erinnert, ein so abgedrehtes Vergnügen wie es zum Beispiel Everything Everywhere All at Once war.
Ich gebe 8,5/10 Deadbots.
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Friedrich
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von Friedrich »

Friedrich hat geschrieben: 18 Mär 2026, 14:32 Bild

Außer Atem (À Bout De Souffle, Jean-Luc Godard, 1960)

Anlässlich Richard Linklaters Making Of Nouvelle Vague lief Außer Atem passend im Cinema Paris, dem Kino des französischen Kulturinstituts in Berlin. @Shanks schaut sich diesen Film voraussichtlich am Samstag an. Ich warte deswegen mal mit einem Kommentar von mir dazu. Vorab nur das: Zwischen den Images, die ich von À Bout De Souffle im Gedächtnis hatte, der heiteren Leichtigkeit, die das fiktionale Making Of ausstrahlt, einerseits und dem tatsächlichen Film andererseits gibt es einen großen Unterschied.
Hast Du Außer Atem inzwischen gesehen, @Shanks ?
„Für mich ist Rock’n’Roll nach wie vor das beste Mittel, um Freundschaften zu schließen.“ (Greil Marcus)
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salamandersalat
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von salamandersalat »

Zuletzt gesehen:



The Tree (Regie: Julie Bertuccelli - Australien/Frankreich, 2010) 6/10
Déjà Vu (Regie: Tony Scott - USA, 2006) [Re-Watch] 5,5/10
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Sebastian Gutiérrez erweitert ein Blaubart-Motiv über die Umwege der Science-Fiction. Die Kamera durchstreift die Räume wie bei Sorrentino, De Palma winkt aus der Ferne, Garlands Ex Machina kommt in den Sinn, alles getränkt in den ungebremsten Stilwillen des Neo-Giallo. Nur der Soundtrack schwächelt ein wenig, schwingt er sich doch selten zu mehr als passender Untermalung der extrem artifiziellen Atmosphäre auf.
Keramikvasen geh'n jetzt wieder viel leichter kaputt.
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NvF
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von NvF »

motörwolf hat geschrieben: 22 Mär 2026, 13:44
Good Luck, Have Fun, Don’t Die (Gore Verbinski, 2025)

Die schlechte nachricht vorweg: je mehr man über den Film nachdenkt, desto weniger Sinn ergibt die Handlung.
[...]
Mir hat der Film auch Spaß gemacht. Die Vergleiche zu Everything eveywhere... liegen nahe. Mir hat sich irgendwann der Verdacht aufgedrängt, dass die Haupthandlung gar nicht in der Realität spielt, sondern bereits in der Simulation - und da ist schließlich alles möglich. Es gab jedenfalls bei diversen Aspekten keine klare Trennung zwischen "Realität", "20 minutes into the future" und "völlig überdreht".
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Shanks
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von Shanks »

Friedrich hat geschrieben: 23 Mär 2026, 10:15
Friedrich hat geschrieben: 18 Mär 2026, 14:32 Bild

Außer Atem (À Bout De Souffle, Jean-Luc Godard, 1960)

Anlässlich Richard Linklaters Making Of Nouvelle Vague lief Außer Atem passend im Cinema Paris, dem Kino des französischen Kulturinstituts in Berlin. @Shanks schaut sich diesen Film voraussichtlich am Samstag an. Ich warte deswegen mal mit einem Kommentar von mir dazu. Vorab nur das: Zwischen den Images, die ich von À Bout De Souffle im Gedächtnis hatte, der heiteren Leichtigkeit, die das fiktionale Making Of ausstrahlt, einerseits und dem tatsächlichen Film andererseits gibt es einen großen Unterschied.
Hast Du Außer Atem inzwischen gesehen, @Shanks ?
Nein, habe es leider in keine der Vorstellungen geschafft...

Dafür aber gestern endlich ins sanierte Kino International zu "Marty Supreme". War okay, hatte mir allerdings mehr als nur eine weitere Variation von "Good Time" bzw. "Uncut Gems" erhofft.
I'm going to the moon and you're buying the ticket
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Friedrich
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von Friedrich »

Shanks hat geschrieben: 23 Mär 2026, 19:51
Friedrich hat geschrieben: 23 Mär 2026, 10:15
Friedrich hat geschrieben: 18 Mär 2026, 14:32 Bild

Außer Atem (À Bout De Souffle, Jean-Luc Godard, 1960)

Anlässlich Richard Linklaters Making Of Nouvelle Vague lief Außer Atem passend im Cinema Paris, dem Kino des französischen Kulturinstituts in Berlin. @Shanks schaut sich diesen Film voraussichtlich am Samstag an. Ich warte deswegen mal mit einem Kommentar von mir dazu. Vorab nur das: Zwischen den Images, die ich von À Bout De Souffle im Gedächtnis hatte, der heiteren Leichtigkeit, die das fiktionale Making Of ausstrahlt, einerseits und dem tatsächlichen Film andererseits gibt es einen großen Unterschied.
Hast Du Außer Atem inzwischen gesehen, @Shanks ?
Nein, habe es leider in keine der Vorstellungen geschafft...

Dafür aber gestern endlich ins sanierte Kino International zu "Marty Supreme". War okay, hatte mir allerdings mehr als nur eine weitere Variation von "Good Time" bzw. "Uncut Gems" erhofft.
@Shanks

Ah, okay! Das Kino International ist alleine wegen der Räumlichkeiten einen Besuch wert. Schade, dass Dir der Film aber nicht so gut gefallen hat. Ich kenne leider weder den noch die 2 anderen von Dir genannten Filme.

Ich werde morgen mal meinen Senf zu Außer Atem posten.
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motörwolf
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von motörwolf »

NvF hat geschrieben: 23 Mär 2026, 18:01
motörwolf hat geschrieben: 22 Mär 2026, 13:44
Good Luck, Have Fun, Don’t Die (Gore Verbinski, 2025)

Die schlechte nachricht vorweg: je mehr man über den Film nachdenkt, desto weniger Sinn ergibt die Handlung.
[...]
Mir hat der Film auch Spaß gemacht. Die Vergleiche zu Everything eveywhere... liegen nahe. Mir hat sich irgendwann der Verdacht aufgedrängt, dass die Haupthandlung gar nicht in der Realität spielt, sondern bereits in der Simulation - und da ist schließlich alles möglich. Es gab jedenfalls bei diversen Aspekten keine klare Trennung zwischen "Realität", "20 minutes into the future" und "völlig überdreht".
Absolut! Ging mir genau so, als der Mann aus der Zukunft sinngemäß erklärt, die KI gebe den Menschen in der Simulation Aufgaben, die Sinn stiftend wirken und die Menschen zufrieden machen. Und tatsächlich ist unser Mann scheinbar nicht unzufrieden mit seiner Mission.
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Friedrich
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von Friedrich »

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Außer Atem (À Bout De Souffle, Jean-Luc Godard, 1960)

Mit Fellinis Dolce Vita ging es mir so, dass ich davon Bilder im Kopf hatte, ohne ihn je gesehen zu haben. Anita Ekberg im Trevi-Brunnen, der gut aussehende und charmante Marcello Mastroianni, die glitzernde Welt des showbusiness. Bei Dolce Vita überstrahlten diese Bilder den tatsächlichen Film und überdeckten, dass er tatsächlich ein Blick in die tiefen Abgründe der Schönen und Reichen ist. Mit Außer Atem ging es mir ähnlich: Irgendwie meinte ich den Film zu kennen, hatte ihn aber tatsächlich nie gesehen – oder konnte mich nicht mehr daran erinnern.

Bei Außer Atem hatte ich das Bild des lässigen Ganoven und Draufgängers Jean-Paul Belmondo alias Michel Poiccard, der kurzhaarigen Stilikone Jean Seberg alias Patricia Franchini, die Liebesgeschichte zwischen den beiden und die lebendigen Pariser Straßenszenen vor Augen. Was ich zunächst nicht sah, war der dissoziale Widerling Michel, der einen Polizisten erschießt, Freunde bestiehlt, Fremde überfällt und ein Auto nach dem anderen klaut und die eigentlich dysfunktionale Affäre zwischen ihm und der Studentin Patricia. Ich habe mich gefragt, wie ich die Figur Michel überhaupt interpretieren soll: Ist das ein Antiheld, den ich in seiner respektlosen Art irgendwie cool finden soll? Ist das eine Parodie auf den zynischen einsamen Desperado aus einem Western oder den Privatdetektiv oder Gangster aus einem Film Noir? Sind seine ständigen besserwisserischen und gegenüber Frauen abwertenden Sprüche zeittypisch für die späten 50er/frühen 60er? Stellt Jean-Luc Godard diesen Sexismus hier bloß? Oder fand man es damals wirklich cool, jungen Frauen auf offener Straße von hinten den Rock zu lupfen? Ständig wird darüber geredet, wer wie oft mit wem geschlafen hat. P: „Kennst du William Faulkner?“ M: „Hast Du mit ihm geschlafen?“

Warum lässt sich die selbstbewusste und intellektuelle Patricia das gefallen? Oder ist dessen Grobheit sogar das, was sie an Michel reizt? Das erscheint mir völlig unglaubwürdig. Was sind das eigentlich für ausufernde Dialoge zwischen den beiden, in denen sie aber nur aneinander vorbeireden. Sie redet über Kunst und Literatur, er redet über Geld und Sex. Schlaue Sprüche, Aphorismen, die man schön zitieren oder als Graffiti an die Wand schreiben kann. Ist das Philosophie oder kann das weg?

In Außer Atem gibt es einen eigenartigen Widerspruch zwischen dem scheinbaren Naturalismus, der durch die mit Handkamera auf der Straße, in Mansarden und Bistros gedrehten, spontan wirkenden Szenen erzeugt wird, die Alltagsgeräusche im Hintergrund einerseits und den bis zur Parodie stilisierten klischeehaften Figuren wie eben Michel oder dem von Jean-Pierre Melville gespielten Schriftsteller, den Patricia interviewt, andererseits. Der spricht auch ausschließlich in Aphorismen: „Unsterblich werden – und dann sterben.“ Die leicht trottelig wirkenden Polizisten kommen mir fast vor wie Schulze und Schultze. Als Michel am Ende, von einer Polizeikugel getroffen, sterbend auf der Straße liegt, stößt er noch eine letzte Wolke Zigarettenrauch aus und drückt sich selber die Augen zu.

Liest sich so, als würde ich Außer Atem überhaupt nicht mögen. Ist aber gar nicht so. Ich stelle aber fest, dass das Image des Filmes, wie ich es im Kopf hatte, in weiten Teilen überhaupt nicht mit dem tatsächlichen Film übereinstimmt. Einerseits wirkt er wie eine Hommage an Gangster- und Liebesfilme, andererseits zerlegt er aber die Klischees dieser Genres einschließlich ihrer Figuren und entzaubert sie. Er ist scheinbar naturalistisch, aber tatsächlich total künstlich – Belmondo durchbricht am Anfang sogar die vierte Wand, Seberg ganz am Ende auch einmal. Ein Film über Film, auf der Metaebene. Denkt JLG hier zweimal um die Ecke und führt den Zuschauer (also mich) aufs Glatteis, so dass der gar nicht mehr weiß, was er da wirklich sieht? „Je sais que je ne sais rien“, könnte ich mit einem Aphorismus sagen.

Und da muss ich noch mal auf Richard Linklaters Making Of Nouvelle Vague zurückkommen: Hier wirkt Belmondo wie ein sympathisches Schlitzohr und die Beziehung zwischen Michel und Patricia wirkt romantisch, wenn auch am Ende tragisch. Er gibt eigentlich die Vorstellung von Außer Atem wieder, die ich hatte, bevor ich den Film (wieder) sah. Haben vielleicht auch andere Leute diese Vorstellung? Wie wird Außer Atem eigentlich sonst wahrgenommen? Ich schrieb in einem früheren Post, dass Anfang der 60er wahrscheinlich jeder junge Mann am liebsten Michel/Belmondo nachahmen wollte: Der Hut, die Sonnenbrille, die Zigarette! Die Frechheit! Jetzt denke ich: Schön doof! Außer Atem ist ein desillusionierender Film, Nouvelle Vague hingegen ist ein beschwingter, ja berauschender Film. Aber er verklärt Außer Atem eigentlich total. Ich frage mich, wie Richard Linklater das sieht.

Ach ja, und dann gibt es da noch die jump cuts, die langen Kamerafahrten mit ungeschnittenen Einstellungen, die Aufnahmen „en extérieur“... Filmmusik übrigens von Martial Solal.
Zuletzt geändert von Friedrich am 24 Mär 2026, 10:42, insgesamt 1-mal geändert.
„Für mich ist Rock’n’Roll nach wie vor das beste Mittel, um Freundschaften zu schließen.“ (Greil Marcus)
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von h8g7f6 »

Peaky Blinders - The Immortal Man.

Leider nicht der Rede wert, diesen Abschluss hätte sich die Serie schenken können.

Dangal

Recht charmanter indischer Film über zwei Mädchen, die von ihrem Vater zu erfolgreichen Ringerinnen gemacht werden. Nach realen Begebenheiten.
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Grievous Angel
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von Grievous Angel »

salamandersalat hat geschrieben: 23 Mär 2026, 17:25 Fritz The Cat (Regie: Ralph Bakshi - USA, 1972) 8/10
:dance:
Friedrich hat geschrieben: 23 Mär 2026, 22:16 Außer Atem (À Bout De Souffle, Jean-Luc Godard, 1960)
Lieben Dank für deine ausführlichen Eindrücke!

"À bout de souffle" ist natürlich toll, für mich aber vor allem als filmhistorisches Zeitdokument und Wegbereiter für die späteren Godard-Meisterwerke interessant, die folgenden Werke bis 1967 mag ich fast alle lieber. Eine Hommage an Noir- und Gangster-Film des US-Kinos, die vor allem damit beschäftigt ist, Konventionen aufzubrechen und dabei eine neue, moderne Filmsprache etabliert.

Ich hatte den Film einmal während der Schulzeit über mehrere Unterrichtsstunden verteilt im Fach Bildnerische Erziehung sehen müssen. Damals hatte ich null Interesse am Medium, war abgesehen von Harry Potter hauptsächlich aus sozialen Gründen und dem Popcorn gelegentlich im Kino. Wusste dann Jahre später beim Wiedersehen aber trotzdem sofort, dass ich das schon irgendwann einmal beiläufig gesehen hatte. Es gibt übrigens auch ein Remake mit Richard Gere, vom unterschätzten Regisseur Jim McBride, der zuvor u.a. "David Holzman's Diary" und "Glen and Randa" verantwortete.
keep on sailing.