
Genau das richtige für den Abend.
Alles dreht sich nämlich in dieser dreiteiligen Konzertsuite um Gershwins Operngeschichte von „Porgy and Bess“.
Die meisten der hier nun für Klavier und Orchester bearbeiteten Songs haben sich natürlich längst zu eigenständigen Ohrwürmern entwickelt. Mit seiner musikalisch gelungenen Version, die nahtlos an den Spirit der „Rhapsody In Blue“ anknüpft, wollte Vyacheslav Gryaznov jedoch nicht die Evergreens einfach runterspulen, sondern die Geschichte der beiden Hauptdarsteller nacherzählen. Für diesen Mut wurde er in seiner Funktion auch als Pianist vom Dirigenten Wayne Marshall unterstützt bzw. belohnt, der den „sinfonischen Gershwin“ wie kaum ein Zweiter beherrscht. Und da ebenfalls das ORF Radio-Symphonieorchester Wien die Zwischentöne zwischen Jazz und Klassik locker aus dem Ärmel schütteln kann, darf man diese neue Gershwin-Hommage allein schon deswegen als geglückt bezeichnen, weil sie riesigen Spaß macht.
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Das ist wirklich prima gelungen! *****
