Ganz im Gegenteil, vielleicht motiviert dich das zusätzlich dem Film eine verspätete Chance zu geben!FifteenJugglers hat geschrieben: 16 Mär 2026, 13:42Jaja ... Streu nur Salz in die Wunde.Grievous Angel hat geschrieben: 16 Mär 2026, 12:13Da gehe ich mit! Einer meiner liebsten Filme der 2010er. Schaut meiner Erinnerung nach auch toll aus.latho hat geschrieben: 15 Mär 2026, 13:05 Ist definitiv eine Empfehlung, auch weil Arnold diesen offensichtlichen Dampf aus der Heathcliff-Cathy-Beziehung nimmt und das sehr zurück genommen verfilmt, fast ein bisschen verträumt.![]()
Der letzte Film, den ich gesehen habe
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe
Zuletzt gesehen:

Together (Regie: Michael Shanks - Australien/USA, 2025) 7/10
War of the Worlds (Regie: Rich Lee - USA, 2025) 2/10
Bad News Bears (Regie: Richard Linklater - USA, 2005) 4/10
Silo Killer (Regie: Bill Koning - USA, 2002) 3,5/10
Tales of Terror (Regie: Roger Corman - USA, 1962) 7,5/10
Beyond the Valley of the Dolls (Regie: Russ Meyer - USA, 1970) 8,5/10
Da sich meine Filmbegeisterung am verschmähten und verfemten Film entzündete, fiel meine erste Begegnung mit Roger Ebert eher kritisch aus: Zusammen mit Gene Siskel sprach er den Slashern der frühen 1980er die Daseinsberechtigung ab. Ich war also angemessen erstaunt, ihn als Drehbuchautor für einen Film von Russ Meyer in Erscheinung treten zu sehen, verortete ich ihn doch als Verfechter des gewöhnlichen und "sicheren" Kinos. Dort, wo Erzählung, Figuren, Dialoge, allgemein das Drehbuch, immer mehr wiegen als der eigentliche Film.
Beyond the Valley of the Dolls macht sich den Summer of Love 1967 zu eigen und schleppt bis zum Finale Altamont und Manson im Rucksack mit, ohne sie vorher eines Blickes zu würdigen oder einen Gedanken an sie zu verschwenden. Über weite Strecken wirkt Meyers Film also schon im Erscheinungsjahr 1970 anachronistisch, der Abstieg in die 70er hatte unwiderruflich begonnen. Die psychedelischen Bildwelten erscheinen kultivierter, weniger hemdsärmelig auf der Leinwand als aus anderen Werken Meyers gewohnt, die Schnittfrequenz ist auffallend hoch.
Ich weiß nicht, ob Ebert jemals ein Hippie war, seine Dialoge sprechen für einen Blick von außen auf die Jugendbewegung, zeitgeistigen Jargon benutzt er latent ironisch, der Generationenkonflikt muss mehrmals erwähnt werden, doch eine wirkliche Abbildung bleibt aus.
Russ Meyer zeigt ein bemerkenswertes Gespür für die Oberflächen der Psychedelia, engagiert Strawberry Alarm Clock für den Soundtrack, verschafft diesen auch ein Cameo im Film und frönt sonst seinen ureigenen Interessen: Vollbusige Frauen im Verbund mit sadistischer Gewalt und schrägem Humor. Hin und wieder auch eine Prise Gesellschaftskritik, die im schwer moralisierenden Epilog einen Dämpfer einstecken muss. Hat Ebert diesen verfasst?
Erwähnenswert auch die Umkehr der Geschlechterrollen: Die Band im Film setzt sich ausschließlich aus Frauen zusammen, gold digger sind männlich, aggressive Sexualität tritt in weiblicher Form auf. Ein progressiver Ansatz, der durch die Zeichnung von "gutherzigen" Lesben- und "bösartigen" Schwulenfiguren konterkariert wird.
Zum Schluss holt den Hippie-Traum sein unrühmliches Ende ein, Mord schlägt den Sommer der Liebe tot, lenkt den Ausbruch zurück in althergebrachte Bahnen: Nachdem die Bösewichte abgemurkst wurden, darf geheiratet werden. Letztes Schmankerl: Wir wissen nun, dass Martin Bormann (in jeder Szene mit ihm durch eine variierte musikalische Phrase des Liedes der Deutschen angekündigt) an einem kalifornischen Strand durch Superwomans Schwert gerichtet wurde. California über alles!

Together (Regie: Michael Shanks - Australien/USA, 2025) 7/10
War of the Worlds (Regie: Rich Lee - USA, 2025) 2/10
Bad News Bears (Regie: Richard Linklater - USA, 2005) 4/10
Silo Killer (Regie: Bill Koning - USA, 2002) 3,5/10
Tales of Terror (Regie: Roger Corman - USA, 1962) 7,5/10
Beyond the Valley of the Dolls (Regie: Russ Meyer - USA, 1970) 8,5/10
Da sich meine Filmbegeisterung am verschmähten und verfemten Film entzündete, fiel meine erste Begegnung mit Roger Ebert eher kritisch aus: Zusammen mit Gene Siskel sprach er den Slashern der frühen 1980er die Daseinsberechtigung ab. Ich war also angemessen erstaunt, ihn als Drehbuchautor für einen Film von Russ Meyer in Erscheinung treten zu sehen, verortete ich ihn doch als Verfechter des gewöhnlichen und "sicheren" Kinos. Dort, wo Erzählung, Figuren, Dialoge, allgemein das Drehbuch, immer mehr wiegen als der eigentliche Film.
Beyond the Valley of the Dolls macht sich den Summer of Love 1967 zu eigen und schleppt bis zum Finale Altamont und Manson im Rucksack mit, ohne sie vorher eines Blickes zu würdigen oder einen Gedanken an sie zu verschwenden. Über weite Strecken wirkt Meyers Film also schon im Erscheinungsjahr 1970 anachronistisch, der Abstieg in die 70er hatte unwiderruflich begonnen. Die psychedelischen Bildwelten erscheinen kultivierter, weniger hemdsärmelig auf der Leinwand als aus anderen Werken Meyers gewohnt, die Schnittfrequenz ist auffallend hoch.
Ich weiß nicht, ob Ebert jemals ein Hippie war, seine Dialoge sprechen für einen Blick von außen auf die Jugendbewegung, zeitgeistigen Jargon benutzt er latent ironisch, der Generationenkonflikt muss mehrmals erwähnt werden, doch eine wirkliche Abbildung bleibt aus.
Russ Meyer zeigt ein bemerkenswertes Gespür für die Oberflächen der Psychedelia, engagiert Strawberry Alarm Clock für den Soundtrack, verschafft diesen auch ein Cameo im Film und frönt sonst seinen ureigenen Interessen: Vollbusige Frauen im Verbund mit sadistischer Gewalt und schrägem Humor. Hin und wieder auch eine Prise Gesellschaftskritik, die im schwer moralisierenden Epilog einen Dämpfer einstecken muss. Hat Ebert diesen verfasst?
Erwähnenswert auch die Umkehr der Geschlechterrollen: Die Band im Film setzt sich ausschließlich aus Frauen zusammen, gold digger sind männlich, aggressive Sexualität tritt in weiblicher Form auf. Ein progressiver Ansatz, der durch die Zeichnung von "gutherzigen" Lesben- und "bösartigen" Schwulenfiguren konterkariert wird.
Zum Schluss holt den Hippie-Traum sein unrühmliches Ende ein, Mord schlägt den Sommer der Liebe tot, lenkt den Ausbruch zurück in althergebrachte Bahnen: Nachdem die Bösewichte abgemurkst wurden, darf geheiratet werden. Letztes Schmankerl: Wir wissen nun, dass Martin Bormann (in jeder Szene mit ihm durch eine variierte musikalische Phrase des Liedes der Deutschen angekündigt) an einem kalifornischen Strand durch Superwomans Schwert gerichtet wurde. California über alles!
Keramikvasen geh'n jetzt wieder viel leichter kaputt.
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe
Gestern im Kino: wieder in die "Moderne Filmtheorie"-Vorlesung der Uni reingesessen, die seit ein paar Jahren öffentlich im Filmpodium Zürich stattfindet, und danach für den Film geblieben: Neun Leben hat die Katze (BRD 1968) von Ula Stöckl, die mit dem Film ihr Studium an der Hochschule für Gestaltung in Ulm abschloss. Thema gestern war feministische und queere Filmtheorie, natürlich alles höchst interessant. Fürs Programmheft hat Linda Waack, die dieses Jahr die Vorlesung hält (mit ein paar Gästen) diesen Text zum Film geschrieben:
Der fliessende Wechsel zwischen Deutsch und Französisch gefiel mir sehr (die Nouvelle Vague fährt mit dem Zug nach München ... und reist dann am Ende des Sommers wieder ab), noch mehr natürlich die fragmentarische Erzählweise, die formalen Freiheiten (z.B. wird auch mal eine längere, völlig kohärente Dialogszene in hart zusammenmontierten Takes dargestellt, was eine Art Jump-Cut-Dialog ergibt, anderswo agiert die Kamera völlig befreit, es besteht die Gefahr von Seekrankheit/Übelkeit ... dann ist das alles sehr musikalisch. Die wichtigste Nebenfigur ist Schlager- oder Chansonsängerin, die Hauptfigur aus München besucht sie zuhause, bei Proben und dann auch bei der Session, bei der "Neun Leben hat die Katze" eingespielt wird. Dazu ist der eigentliche Filmsoundtrack von Bob Degen (p), Manfred Eicher (b) und Fred Braceful (d) eingespielt worden - ECM-Jazz von kurz bevor es ECM dann geben sollte. Dazwischen gibt es Parties, fragile Männer, suchende starke Frauen, senkrechtstartende Flugzeuge, Studentendemos, besoffene Ausflüge in den Englischen Garten, Blumenwiesen (kurz schweifen die Gedanken zu Vardas "Le Bonheur"), das Freibad im Sommerregen und noch viel mehr. Schade höchstens, dass es davon keine glänzende 35mm-Kopie zum Vorführen gibt ... das DCP ist schön, aber die Materialität lässt sich halt nur bedingt übertragen.Neun Leben hat die Katze von Ula Stöckl gilt als einer der ersten explizit feministischen Filme des Neuen Deutschen Films. Es geht darin um zwei Frauen – Katherina und ihre französische Freundin Anne – die im München des Sommers 1967 ihre Zeit miteinander teilen, spazieren gehen, tanzen und Cafés besuchen. Der Film setzt auf die Gespräche und Alltagsbeobachtungen der Frauen, lässt sie über Arbeit, Beziehungen und Sexualität reflektieren. Sowohl inhaltlich als auch formal bricht er mit patriarchalen Filmtraditionen: Die offene, fragmentarische Erzählweise und der dokumentarische Ton passen zur feministischen Suche nach neuen Formen, die nicht den eingeübten Erzählmustern folgen. Mit der Ankunft der Französin Anne erreichen dabei auch Stilelemente der französischen Nouvelle Vague die BRD. (lwa)
Eine grosse Entdeckung!
Zuletzt geändert von gypsy tail wind am 18 Mär 2026, 07:47, insgesamt 1-mal geändert.
Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' - even if it take them fifteen, twenty years. (Thelonious Monk)
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe
Marty Supreme (2025, Josh Safdie) ****1/2
Wer einen Sportfilm erwartet, bekommt den natürlich nicht (nur). Sondern viel mehr. Der Film hat etwas von einem Road Movie. Mit vielen Wegbegleitern, die kommen und gehen und manchmal auch wiederkommen, wie die Galanis, Wally, Rockwell und Stone, Kletzki, Rachel und Ira, Onkel Murray und Mama Rebecca, Ezra und natürlich Koto Endo. Dabei hetzt der sich nur einem Ziel verpflichtet fühlende und dadurch extrem unsympathische Marty Mauser durch die 150 Minuten, viele kleine Geschichten und manche Absurdität, dass manchmal kaum Luft zum Atmen bleibt. Für ihn und die Zuschauer. Die Musik steigert diesen Kitzel. Auch Kamera, Schnitt und Ton gehen mit. Langeweile bleibt in diesem Film folglich ein Fremdwort. An vielen Stellen kam es zu überraschenden Momenten, an wenigen waren Dinge vorhersehbar. Einer dieser Filme, bei dem ich mich hinterher schon fragte, ob ich Kleinigkeiten übersehen habe und der nach einem zweiten Durchgang schreit. Meine persönliche kleine Lieblingsszene: Die hüpfenden orangenen Tischtennisbälle auf dem Trottoir in der Nacht.
Wer einen Sportfilm erwartet, bekommt den natürlich nicht (nur). Sondern viel mehr. Der Film hat etwas von einem Road Movie. Mit vielen Wegbegleitern, die kommen und gehen und manchmal auch wiederkommen, wie die Galanis, Wally, Rockwell und Stone, Kletzki, Rachel und Ira, Onkel Murray und Mama Rebecca, Ezra und natürlich Koto Endo. Dabei hetzt der sich nur einem Ziel verpflichtet fühlende und dadurch extrem unsympathische Marty Mauser durch die 150 Minuten, viele kleine Geschichten und manche Absurdität, dass manchmal kaum Luft zum Atmen bleibt. Für ihn und die Zuschauer. Die Musik steigert diesen Kitzel. Auch Kamera, Schnitt und Ton gehen mit. Langeweile bleibt in diesem Film folglich ein Fremdwort. An vielen Stellen kam es zu überraschenden Momenten, an wenigen waren Dinge vorhersehbar. Einer dieser Filme, bei dem ich mich hinterher schon fragte, ob ich Kleinigkeiten übersehen habe und der nach einem zweiten Durchgang schreit. Meine persönliche kleine Lieblingsszene: Die hüpfenden orangenen Tischtennisbälle auf dem Trottoir in der Nacht.
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe
Lieben Dank! Mit etwas in dieser Art hatte ich von dir gerechnet.
Der Film schreit tatsächlich nach einem wiederholten Ansehen. Als meine Frau und ich aus dem Kino kamen, schauten wir uns vor dem Eingang in die Augen und sagten unisono: "Was für ein Film!"
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe
Danke für die Empfehlung! Von dem Film hatte ich ehrlicherweise noch nie gehört!gypsy tail wind hat geschrieben: 18 Mär 2026, 07:46 Gestern im Kino: wieder in die "Moderne Filmtheorie"-Vorlesung der Uni reingesessen, die seit ein paar Jahren öffentlich im Filmpodium Zürich stattfindet, und danach für den Film geblieben: Neun Leben hat die Katze (BRD 1968) von Ula Stöckl, die mit dem Film ihr Studium an der Hochschule für Gestaltung in Ulm abschloss.
Und nachdem die Safdies unter allen Regisseuren mit Regie-Debüt in diesem Jahrtausend bei mir an der Spitze stehen (vor Barry Jenkins, Andrea Arnold, Jonathan Glazer, Kenneth Lonergan, etc. - das wäre auch eine interessante Thread-Idee), freue ich mich nach dem vielen Lob hier für "Marty Supreme" umso mehr auf einen baldigen Kino-Besuch.
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe
Hatte von dem Film davor auch nie gehört ... ist halt von einer Frau, immer noch das grösste Manko, das ein Film haben kann.
Auf den Chalamet-Film hab ich ich irgendwie gar keine Lust, glaub den lass ich vorüberziehen. Ich kann ihn dann ja in 15 Jahren im Filmclub gucken gehen
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe
Weil der schneller altert als Oper, ja
- nein im Ernst, ich mag den durchaus manchmal (hab ihn neulich in jungen Jahren als Sohn einer Nebenfigur in "Homeland", das ich grad binge, wiederentdeckt), aber der ganze Film, irgendwie ... einfach alles, was ich (abgesehen von pipe-bowls Post hier) so mitgekriegt hab. Nach Lino Brocka steht hier dann die Entdeckung von Hong Sangsoo an, den ich noch überhaupt nicht kenne. Ist immer so viel los, dass ich neue Filme eh viel zu oft verpasse.
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Außer Atem (À Bout De Souffle, Jean-Luc Godard, 1960)
Anlässlich Richard Linklaters Making Of Nouvelle Vague lief Außer Atem passend im Cinema Paris, dem Kino des französischen Kulturinstituts in Berlin. @Shanks schaut sich diesen Film voraussichtlich am Samstag an. Ich warte deswegen mal mit einem Kommentar von mir dazu. Vorab nur das: Zwischen den Images, die ich von À Bout De Souffle im Gedächtnis hatte, der heiteren Leichtigkeit, die das fiktionale Making Of ausstrahlt, einerseits und dem tatsächlichen Film andererseits gibt es einen großen Unterschied.
„Für mich ist Rock’n’Roll nach wie vor das beste Mittel, um Freundschaften zu schließen.“ (Greil Marcus)