
Benjamin Duboc & Alexandra Grimal - Le Retour d'Ulysse
Das ist weniger abstrakt als ich erwartet hatte. Gefällt mir!

Pepper hatte 6 Wochen oder ein paar Monate nicht gespielt vor den Aufnahmen. Sowas (Auszeiten) kann manchmal ein Vorteil sein, im Fall von Pepper mag ich das nicht so ganz beurteilen. Aber jemand mit viel sehr Technik neigt vielleicht dazu die abzurufen, was nicht immer ein Vorteil sein muss. Bei "Tin Tin Deo" hielt sich Chambers ziemlich zurück, auch Garland wirkt insgesamt eher routiniert, aber Philly Joe Jones hatte wohl Lust zu spielen, manche hören das Album sogar lieber wegen den Drums. "Waltz Me Blues" und ein paar andere sind schon schöne Stücke. Und relativ elegant ist das Album auch geworden.vorgarten hat geschrieben: 10 Mär 2026, 17:45
art pepper meets the rhythm section (1957)
eine aufnahme, die wie ein quintessenzielles jazzalbum aus den 50ern daherkommt, aber dann doch nur matt schimmert. art pepper reißt mich bei aller klasse ohnehin nie vom hocker, aber eigenartiger ist, wie gebremst hier die rhythm section agiert. vielleicht hätten sie sich eher ein saxopfonisten-schwergewicht gewünscht. "tin tin deo" kommt hier nicht aus der hüfte, entfaltet keinen swag, dabei konnten die das doch.


danke, ja, SMACK UP wird häufiger genannt... ich weiß nicht, ob pepper nicht zu weit außerhalb meiner vorlieben liegt, als dass ich mich wirklich mal intensiv mit ihm beschäftigen sollte, ähnlich wie bei sonny stitt... andere hören dafür keinen graham haynes... andererseits macht ja so ein hören wie meines auch keinen sinn, wenn man dabei nur in seiner comfortzone bleibt. jedenfalls habe ich mir INTENSITY mal gemerkt.redbeansandrice hat geschrieben: 11 Mär 2026, 16:52 Was für mich in Sachen Pepper funktioniert ist Smack Up, das ist im Quintett, aber das dazugehörige Quartettalbum Intensity erinner ich auch als recht stark, kenn es bloss viel weniger gut... zuletzt hab ich auch Anhaltspunkte gesammelt, dass die Zeit um 1953 eine starke war, zB die erste Session mit Russ Freeman auf Surf Ride, wenn es um Quartett geht... ich hab auch die Village Vanguard Box, die geht nicht gut bei mir...


Waltz Me Blues war mir auch positiv aufgefallen...thelonica hat geschrieben: 11 Mär 2026, 15:44Pepper hatte 6 Wochen oder ein paar Monate nicht gespielt vor den Aufnahmen. Sowas (Auszeiten) kann manchmal ein Vorteil sein, im Fall von Pepper mag ich das nicht so ganz beurteilen. Aber jemand mit viel sehr Technik neigt vielleicht dazu die abzurufen, was nicht immer ein Vorteil sein muss. Bei "Tin Tin Deo" hielt sich Chambers ziemlich zurück, auch Garland wirkt insgesamt eher routiniert, aber Philly Joe Jones hatte wohl Lust zu spielen, manche hören das Album sogar lieber wegen den Drums. "Waltz Me Blues" und ein paar andere sind schon schöne Stücke. Und relativ elegant ist das Album auch geworden.vorgarten hat geschrieben: 10 Mär 2026, 17:45
art pepper meets the rhythm section (1957)
eine aufnahme, die wie ein quintessenzielles jazzalbum aus den 50ern daherkommt, aber dann doch nur matt schimmert. art pepper reißt mich bei aller klasse ohnehin nie vom hocker, aber eigenartiger ist, wie gebremst hier die rhythm section agiert. vielleicht hätten sie sich eher ein saxopfonisten-schwergewicht gewünscht. "tin tin deo" kommt hier nicht aus der hüfte, entfaltet keinen swag, dabei konnten die das doch.