Zufällig hat Iverson heute sein tolles Charles McPherson Interview von vor zehn Jahren nochmal geteilt...
https://iverson.substack.com/p/tt-570-i ... -mcpherson
Ich höre gerade ... Jazz
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redbeansandrice
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Re: Ich höre gerade ... Jazz

Pianist - Waltz for Bill Evans | Eine CD von 2011 aus Japan, auf die ich im Rahmen der letzten Lücken von Junko Onishi gekommen bin, die mit ihrem Trio (Reginald Veal und Greg Hutchinson) mit "Never Let Me Go" und "You and the Night and the Music" vertreten ist. Dazu kommen je zwei Solo-Stücke - der Opener "How My Heart Sings" und "Nardis" - von Makoto Ozone (Outtakes vom Verve-Album "Fall in Love, Again" von 2007) und - "Here's That Rainy Day" und der Closer "I Should Care" - von Chihiro Yamanaka, zwei Stücke - "Israel" und "What Is This Thing Called Love" - von Hakuei Kim "Trisonique" (Tomokazu Sugiimoto und Hidenobu "Kalta" Otsuki) sowie zweimal Chick Corea, beim ersten Stück live im Blue Note in NYC mit Eddie Gomez und Paul Motian ("Waltz for Debby"), beim zweiten im Duo an zwei Flügeln mit Hiromi ("Very Early"). Ein feines Programm, vom ersten Eindruck her ... und dann auch mal ein erster Track mit Hiromi im Regal. Das gilt auch für Ozone. Die anderen beiden, Kim und Yamanaka, kannte ich noch nicht mal dem Namen nach.

Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' - even if it take them fifteen, twenty years. (Thelonious Monk)
Demnächst auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #174 – 11.08.2026, 22:00
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Re: Ich höre gerade ... Jazz
WEATHER REPORT - Heavy Weather

Weather Report. Eine Formation, mit der ich sehr lange Zeit überhaupt gar nichts anfangen konnte. Früher habe ich deren Platten oft auf Flohmärkten gesehen und sie immer links liegen lassen, ich hatte auch den Eindruck, dass die Weather Report Platten wie Blei in den Kisten lagen.
Weil ich aber nicht ausschließlich Klassiker aus den Fünfziger und Sechziger Jahren hören will, kommen zunehmend auch andere, neuere Alben ins Haus. Da ich schon immer hohe Affinität zu so ziemlich allem in Sachen Groove/Funk hatte kommen da jetzt natürlich viele Optionen ins Spiel. Weather Report sind da schon mal ziemlich toll, die werden mich in den nächsten Monaten vielleicht noch enger begleiten.

Weather Report. Eine Formation, mit der ich sehr lange Zeit überhaupt gar nichts anfangen konnte. Früher habe ich deren Platten oft auf Flohmärkten gesehen und sie immer links liegen lassen, ich hatte auch den Eindruck, dass die Weather Report Platten wie Blei in den Kisten lagen.
Weil ich aber nicht ausschließlich Klassiker aus den Fünfziger und Sechziger Jahren hören will, kommen zunehmend auch andere, neuere Alben ins Haus. Da ich schon immer hohe Affinität zu so ziemlich allem in Sachen Groove/Funk hatte kommen da jetzt natürlich viele Optionen ins Spiel. Weather Report sind da schon mal ziemlich toll, die werden mich in den nächsten Monaten vielleicht noch enger begleiten.
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Re: Ich höre gerade ... Jazz
Hast Du die frühen Alben schon mal angehört (WR, I Sing tue Body Electric, Sweetnighter, Live on Tokyo)? Die sind viel jazziger, die allerersten Aufnahmen teilweise auch recht frei und experimentell, auch sowas wie "Bitches Brew"-Fortschreibungen (oder Fortschteibungen der sehr poetischen Sessions, die erst im 4-CD-Set bzw. bei Mosaic erschienen sind). Die nächsten drei sind dann vielleicht meine liebsten, die Band auf dem Weg von Experimenten zum Groove, sehr vielschichtig. Hat aber bei mir ziemlich gedauert, bis ich mit all dem klar gekommen bin und den Reichtum dieser Aufnahmen erfassen konnte.
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Re: Ich höre gerade ... Jazz
Ich habe außer dieser LP noch "I Sing The Body Electric"und "Mysterious Traveller". Von den früheren Alben hole ich mir sicher auch noch mehr, wenn sie mir unterkommen.gypsy tail wind hat geschrieben: 22 Feb 2026, 09:12 Hast Du die frühen Alben schon mal angehört (WR, I Sing tue Body Electric, Sweetnighter, Live on Tokyo)?
Re: Ich höre gerade ... Jazz
Zuletzt geändert von NvF am 22 Feb 2026, 12:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ich höre gerade ... Jazz
vorhin:

Yusef Lateef – Golden Flower: Live in Sweden | Aufnahmen mit teilschwedischer Combo von 1967 (Lars Sjösten, Palle Danielsson, Albert "Tootie" Heath) und weitere aus der Zeit des Quartett mit Kenny Barron (und Bob Cunningham und Heath) vom Sommer 1972.
jetzt:

Hideo Shiraki - epigonaler aber charmanter Hard Bop zwischen Blakey und Roach, mit Akira Miyazawa (ts), Akira Fukuhara (t), Kazuo Yashiro (p), Hachiro Kurita (b) und Takeshi Onodera (bgo, cga).
kann man auch streamen:
https://180g-soundfuji.bandcamp.com/album/hideo-shiraki

Yusef Lateef – Golden Flower: Live in Sweden | Aufnahmen mit teilschwedischer Combo von 1967 (Lars Sjösten, Palle Danielsson, Albert "Tootie" Heath) und weitere aus der Zeit des Quartett mit Kenny Barron (und Bob Cunningham und Heath) vom Sommer 1972.
jetzt:

Hideo Shiraki - epigonaler aber charmanter Hard Bop zwischen Blakey und Roach, mit Akira Miyazawa (ts), Akira Fukuhara (t), Kazuo Yashiro (p), Hachiro Kurita (b) und Takeshi Onodera (bgo, cga).
kann man auch streamen:
https://180g-soundfuji.bandcamp.com/album/hideo-shiraki
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Re: Ich höre gerade ... Jazz
Kleiner Info-Post:
Für eingebettete kleinere Bilder den SIMG-Tag nehmen und die Pixelzahlen dazu schreiben (ohne Leerschläge):
[simg = 400,400] link [/simg]
Bandcamp-Links werden (wie Youtube-Links) direkt umgewandelt, drum muss man (wie @NvF es gerade getan hat, aber der weiss noch nicht, wie Bilder verkleinern geht
) die URL doppelt reinkopieren (wieder ohne Leerschläge), wenn man nur einen Link kriegen will statt dem Cover mit Play-Link (wie YT):
[url = link] link [/url]
Für eingebettete kleinere Bilder den SIMG-Tag nehmen und die Pixelzahlen dazu schreiben (ohne Leerschläge):
[simg = 400,400] link [/simg]
Bandcamp-Links werden (wie Youtube-Links) direkt umgewandelt, drum muss man (wie @NvF es gerade getan hat, aber der weiss noch nicht, wie Bilder verkleinern geht
[url = link] link [/url]
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Re: Ich höre gerade ... Jazz

Hideo Shiraki Quintet – Recital at Sankei Hall, Tokyo | Ein halbes Jahr später im Juni 1959 mit Akira Fukuhara, Hidehiko Matsumoto, Yuzuru Sera und Hachiro Kurita, auf einem Stück Extra-Percussion von Joya Masubuchi und auf dem Closer dann noch Nobuo Hara and His Sharps & Flats. Das Ding ist eingetlich eine EP (26 MInuten) und hier drückt der Dixieland, der im ersten Album auch hie und da zu hören ist, nochmal etwas deutlicher durch. Wie gesagt, das ist noch weit davon entfernt, eigenständige Musik zu sein, aber Shiraki spielte diesbezüglich halt schon eine Rolle und drum war ich mal auf ein paar frühere Sachen neugierig und kaufe kürzlich ein paar noch greifbare CD-Reissues.

Hideo Shiraki Plays Bossa Nova | Runde drei (bei mir, Shiraki nahm noch viel mehr auf) vom Dezember 1962 ... auch in Japan musste man die Bossa-Craze bedienen. Dass dann "Tico Tico" als schnelle Samba mit einem ständig auseinanderzufliegenden Beat an den Anfang gestellt wird, spricht nicht gerade für tieferes Verständnis - aber Spass macht das schon, gerade auch das ständig leicht Prekäre auf der rhythmischen Ebene. Neben dem Leader kriegen wir hier Hisaya Omata an der Trompete und dann die schon bekannten Hidehiko Matsumoto, Yuzuru Joe Sera und Hachiro Kurita. Das einzige echte Bossa-Stück ist wohl "Orfeu Negro", sonst gibt es "Besame mucho" (eine Hard-Bop-Latin-Nummer mit Sopransax und einer Bass-Begleitung, die auch Sonny Clark-Stück gut angestanden hätte), "Gypsy Blue" von Tina Brooks, Horace Silvers "Sayonara Blues" und zwei Originals von Matsumoto, "Deux Step" und "Groovy Samba".
Zuletzt geändert von gypsy tail wind am 22 Feb 2026, 13:13, insgesamt 1-mal geändert.
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