Der letzte Film, den ich gesehen habe

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Stormy Monday
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von Stormy Monday »

salamandersalat hat geschrieben: 29 Jul 2026, 19:20 Und: Werner Herzog zählt ihr nicht zu euren Favoriten unter den deutschen Regisseuren?
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Grievous Angel
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von Grievous Angel »

FifteenJugglers hat geschrieben: 29 Jul 2026, 11:19 Und wie ordnet man die Exilanten ein, bei denen ein Großteil des Werks in den USA und anderen Orts entstand? Douglas Sirk, anyone?
Gut, wenn wir Sirk, Lubitsch und co. mit reinnehmen, wird es wirklich schwierig. Fritz Lang hatte auch die deutsche Staatsbürgerschaft erworben. Und Murnau hatte immerhin den Großteil seiner Filme in Deutschland gedreht. Sagen wir dann lieber Top 10, damit man nicht über seine eigene Aussage stolpert. :D
gypsy tail wind hat geschrieben: 29 Jul 2026, 11:36 Kleiner Nachtrag dazu: die drei Filme von Jordan Peele mochte ich auch sehr, wobei nur der letzte aus den Zwanzigern ist und von den dreien der schwächste, fand ich ("Nope", 2022).

Vermutlich hab ich schon generell eine Abneigung gegen das, was Du "Mainstream-Blockbuster" nennst - die dort bedienten Genres interessieren mich wenig bis kaum (Action, Science Fiction, Highschool-Schlock) oder eher nicht in der dort anzutreffenden Gestaltungsform (RomComs, überhaupt Komödien, Coming-of-Age Filme). Es gibt halt so viele Filme zu sehen und so viele, die ich noch nicht kenne, dass ich die Prioritäten einfach anders setze (und Kino ist ja nicht das einzige, was mich in meiner Freizeit umtreibt, es gibt ja auch noch diese Ding namens Musik).
Danke für die Ergänzung. Geht mir insgesamt ähnlich (wobei Coming of Age eines meiner liebsten "Genres" generell und Science-Fiction natürlich ein riesiges Feld ist). Bei Jordan Peele bin ich ebenfalls bei dir, auch wenn die Filme nicht so weit voneinander weg sind. Bei "Nope" mochte ich vor allem die Bemühung, die ganzen Einflüsse und Ideen unter einen Hut zu bringen.
salamandersalat hat geschrieben: 29 Jul 2026, 19:18 Welche weiteren Filme von Wolf würdest du (und würdet ihr) mir empfehlen, ausgehend von dem Wissen, dass ich Goya sehr mochte?
"Sterne", "Ich war neunzehn", "Sonnensucher", "Mama, ich lebe". Ich war nicht so ein Riesenfan von "Solo Sunny", aber das ist auch schon ewig her.
salamandersalat hat geschrieben: 29 Jul 2026, 19:20 Und: Werner Herzog zählt ihr nicht zu euren Favoriten unter den deutschen Regisseuren?
Bei mir nicht ganz vorne mit dabei, aber natürlich ein großer Regisseur. Kenne noch viel zu wenig von seinen Dokufilmen, also unter Vorbehalt.

Bzgl. Bildstörung habe ich mir das die letzten Jahre auch schon gedacht, auf der Webseite tut sich schon einige Jahre nichts. Der letzte Film, den ich dort gekauft hatte, war das fantastische "Sohn der weißten Stute". Einer der letzten gesehenenen Filme vor meinem Umzug war "Lärm und Wut". Hast du alle Veröffentlichungen daheim?

Danke mal wieder an alle für die letzten Beiträge, macht richtig Spaß hier.
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gypsy tail wind
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von gypsy tail wind »

Grievous Angel hat geschrieben: 30 Jul 2026, 03:52
gypsy tail wind hat geschrieben: 29 Jul 2026, 11:36 Kleiner Nachtrag dazu: die drei Filme von Jordan Peele mochte ich auch sehr, wobei nur der letzte aus den Zwanzigern ist und von den dreien der schwächste, fand ich ("Nope", 2022).

Vermutlich hab ich schon generell eine Abneigung gegen das, was Du "Mainstream-Blockbuster" nennst - die dort bedienten Genres interessieren mich wenig bis kaum (Action, Science Fiction, Highschool-Schlock) oder eher nicht in der dort anzutreffenden Gestaltungsform (RomComs, überhaupt Komödien, Coming-of-Age Filme). Es gibt halt so viele Filme zu sehen und so viele, die ich noch nicht kenne, dass ich die Prioritäten einfach anders setze (und Kino ist ja nicht das einzige, was mich in meiner Freizeit umtreibt, es gibt ja auch noch diese Ding namens Musik).
Danke für die Ergänzung. Geht mir insgesamt ähnlich (wobei Coming of Age eines meiner liebsten "Genres" generell und Science-Fiction natürlich ein riesiges Feld ist). Bei Jordan Peele bin ich ebenfalls bei dir, auch wenn die Filme nicht so weit voneinander weg sind. Bei "Nope" mochte ich vor allem die Bemühung, die ganzen Einflüsse und Ideen unter einen Hut zu bringen.
Genau, Coming of Age-Filme mag ich oft auch sehr gerne - aber eben: eher aus Europa (am fulminantesten zuletzt vielleicht "Le règne animal" von 2023) oder Asien. Den Film von Kirsten Stewart könnte man auch noch zum Genre rechnen, dann wäre eine kleine US-Produktion immerhin auch vorn mit dabei.

Bei Peele sehe ich es auch ähnlich: die drei Filme sind nah beisammen, aber ich fand den ersten vom Plot her am dämonischsten und den zweiten unterm Strich den besten, der dritte ist auch super, aber fasert zwischen den ganzen Genres dann doch ein klein wenig aus.

Ich hab fürs Heimkino noch die beiden "Black Panther"-Filme und sonstwas von Coogler bereit - wobei ich "Sinners" ja unterm Strich deutlich weniger gut finde als die drei von Peele ... obwohl man über "Sinners" zwanzig dicke Bücher schreiben könnte und ich das alles sehr interessant fände ... er liess mich seltsam kalt (was soweit ich es sagen kann der Ästhetik, der Bildnachbearbeitung, zuzuschreiben ist).

Gestern im Heimkino eine Wes Anderson-Lücke geschlossen - wieder mal ein äusserst liebenswürdiger, schrulliger Film:



Rushmore (US 1998), die Geschichte vom seltsamen Max Fischer und seinen seltsamen Freund*innen ... eine Komödie und auch wieder eine Coming of Age-Geschichte ... inklusive "Apocalypse Now" als Schülertheater. Schon ziemlich abgefahren. Zwei oder drei hab ich noch vor mir, um die Retro vom letzten Jahr im Programmkino zu komplettieren. Schon ein bisschen schade, die zuhause zu gucken.
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gypsy tail wind
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von gypsy tail wind »

Lieblingsregisseure aus Deutschland: von nach der Nazerei Fassbinder vor allen anderen. Herzog und Wenders gucke ich zwar durchaus mal, aber Lieblingsregisseure sind sie nicht (Herzog noch eher). Aus der Zeit davor neben Murnau und Lang auf jeden Fall noch Georg Wilhelm Papst (ab 1921 in Berlin sagt Wiki - die besten deutschen Regisseure waren Österreicher, he?). Von Lubitsch kenne ich bisher glaub ich keinen einzigen Film aus Deutschland. Von Max Ophüls glaub ich ebensowenig.

Von Lotte Reiniger und Walter Ruttmann kenne ich kaum etwas, aber die paar Filme sind derart grossartig, dass ich geneigt wäre, sie mitzuzählen.

In der letzten Zeit entdeckt habe ich einzelne, sehr tolle Filme von Ula Stöckl ("Neun Leben hat die Katze", 1968) und Thomas Arslan ("Verbrannte Erde", 2024). Und im Zwischenspeicher (hab neulich mal Inventur gemacht und alles notiert, was dort zwischen unzähligen Dokumentationen so an Spielfilmen liegt) hab ich grad noch zwei Filme von Margarethe von Trotta, die ich bisher erst als Schauspielerin kenne.
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von jimmydean »

sieht bei mir ähnlich aus:
ohne reihung

ophüls natürlich
lang, lubitsch
wicki obwohl der glaube ich schweizer war
fassbinder

von herzog würde ich nur "aguirre" als absolutes meisterwerk einordnen, bei wenders vielleicht "paris texas"
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von gypsy tail wind »

Wicki war wohl Österreicher (Mutter, Geburtsort) und laut Wiki ab 1945 auch Schweizer (wie sein Vater) ... da kenne ich auch erst "Die Brücke" und seinen feinen Auftritt als Schauspieler in "La notte".
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FifteenJugglers
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von FifteenJugglers »

salamandersalat hat geschrieben: 29 Jul 2026, 19:20 Und: Werner Herzog zählt ihr nicht zu euren Favoriten unter den deutschen Regisseuren?
Heute mehr als früher. Aber ob er die Top 10 knacken würde?

P.S.: Solo Sunny ist natürlich ganz fantastisch. Aber wenn es um "ähnlich wie Goya" geht, muss ich passen.
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jimmydean
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von jimmydean »

gypsy tail wind hat geschrieben: 30 Jul 2026, 08:15 Wicki war wohl Österreicher (Mutter, Geburtsort) und laut Wiki ab 1945 auch Schweizer (wie sein Vater) ... da kenne ich auch erst "Die Brücke" und seinen feinen Auftritt als Schauspieler in "La notte".
schwerste empfehlung für "das falsche gewicht" und "das spinnennetz", seine beiden joseph roth-verfilmungen...
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Grievous Angel
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von Grievous Angel »

Bei mir bei fallen wenn ich an deutsche Regisseure denke zuerst Fassbinder, dann ohne Reihenfolge Käutner, Hoffmann, Wolf, Wenders, Thome, Herzog, Petzold, Graf, ... Harlan.... ein.

Bei den internationalen Deutschen (wobei man da auch wieder Leute von oben reinnehmen kann) Sirk, Ophüls, Murnau, Lang, Lubitsch...

Schwierig.
gypsy tail wind hat geschrieben: 30 Jul 2026, 07:40 die besten deutschen Regisseure waren Österreicher, he?
Au ja! :romance-inlove:
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gypsy tail wind
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe

Beitrag von gypsy tail wind »

Grievous Angel hat geschrieben: 30 Jul 2026, 08:31
gypsy tail wind hat geschrieben: 30 Jul 2026, 07:40 die besten deutschen Regisseure waren Österreicher, he?
Au ja! :romance-inlove:
Fast wie bei den Politikern damals :shifty:
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