etwas eigenartige hörstrecke gerade bei mir:




jam sessions mit buck clayton (danke @redbeansandrice ) , bei der ich den bass (reduziert walkend, immer zwei gleiche töne hintereinander) das irritierendste und doch auch spannendste finde, wenn man den isoliert, kann man auch techno darauf projizieren, aber gut, es sind dann die tenorsax-stimmen, die sich abheben (hawkins, tate), was mich zu brian settles im ensemble kolossus führte, nur das erste stück, "the distance", wo er sich aus einer wolke schält, danach dachte ich an das cool-sax von charlie kohlhase, hörte dann aber eher den tollen gitarrenton von garrison fewell und kam dann zu kenny burrell (danke, @gypsy tail wind ), mit dem gitarrentrio-urtext, ein unfassbares album, träge, intim, aus der nacht ausgeschält, weg vom cleanen singlenote-spiel von barney kessel, akkorde, notenbending, am ende spielt roy haynes monk-melodien auf tierfell, da ist dann eine leise trance angesetzt, kurz vorm wegdämmern. ich müsste jetzt wach werden, aber mir fällt nur noch shirley horn ein.



