Bill Callahan - My Days of 58
Re: Bill Callahan - My Days of 58
Ich denke, dass das keinen Sinn ergibt, denn
(soweit meine Kenntnisse reichen): Dylan bekam
seine schwere Histoplasmose erst, als das Album
"Time Out Of Mind" bereits im Kasten war. Vielleicht
finde ich noch die Quelle (ich meine Larry Campbell).
Okay:
KI erzählt erst totalen Blödsinn. Erst mit meinen
konkreten Nachfragen habe ich meine Quelle
wieder gefunden:
https://www.flaggingdown.com/p/larry-ca ... -his-eight
(soweit meine Kenntnisse reichen): Dylan bekam
seine schwere Histoplasmose erst, als das Album
"Time Out Of Mind" bereits im Kasten war. Vielleicht
finde ich noch die Quelle (ich meine Larry Campbell).
Okay:
KI erzählt erst totalen Blödsinn. Erst mit meinen
konkreten Nachfragen habe ich meine Quelle
wieder gefunden:
https://www.flaggingdown.com/p/larry-ca ... -his-eight
- pipe-bowl
- Studio
- Beiträge: 2246
- Registriert: 04 Jan 2021, 13:03
- Wohnort: Rockcity Westside
- Has thanked: 48 times
- Been thanked: 195 times
Re: Bill Callahan - My Days of 58
@icculus: Du hast natürlich recht. Meine Erinnerung hat mich getrogen. Ich hatte Reviews im Sinn, die darauf hindeuteten, aber dem war nicht so. So schrieb Wolfgang Doebeling zum Beispiel im RS zum Album u.a. vom Warten im Todestrakt, Dead Man Walking, vom finalen Blues und von der großen Hoffnungslosigkeit. Jedoch wies auch er auf die zeitliche Abfolge der Ereignisse hin. Die Aufnahmen zu "Time out of mind" fanden weit überwiegend im Januar 1997 in der Criteria Studios statt und die Krankheit suchte Dylan im Mai des Jahres heim. Wenn man z.B. Tracks wie "Not dark yet" hört, könnte man zumindest annehmen, dass Dylan sich mit dem Thema der Endlichkeit zu der Zeit verstärkt auseinandersetzte. Aber auf eine Vorahnung in Richtung der Erkrankung zu schließen, wäre natürlich absurd.
There's room at the top they are telling you still, but first you must learn how to smile as you kill.
Re: Bill Callahan - My Days of 58
Dylan war nicht scharf drauf, Elvis so schnell wiederzusehen.
Habe ich schon gesagt, dass für mich die Campbell/Sexton-
Ausgabe der Dylan-Band die beste ist, die ich jemals gesehen
habe? (Okay, habe ich drüben schon tausendmal gesagt).
Larry Campbell wäre beinahe in der Pandemie verloren gegangen.
Schwer getroffen, aber doch überlebt.
Offtopic im Callahan-Thread. Aber ich muss das jetzt sagen.
Habe ich schon gesagt, dass für mich die Campbell/Sexton-
Ausgabe der Dylan-Band die beste ist, die ich jemals gesehen
habe? (Okay, habe ich drüben schon tausendmal gesagt).
Larry Campbell wäre beinahe in der Pandemie verloren gegangen.
Schwer getroffen, aber doch überlebt.
Offtopic im Callahan-Thread. Aber ich muss das jetzt sagen.
- lotterlotta
- Beiträge: 199
- Registriert: 13 Jan 2026, 22:49
- Wohnort: im öden wald
- Has thanked: 9 times
- Been thanked: 32 times
Re: Bill Callahan - My Days of 58
mir gefällt das neue album ausgesprochen gut, kommt aber nur teilweise an die qualität von z.b. "shepherd in a sheepskin vest" heran, es ist mir teilweise zu vollgepackt und auch zu lang.....btw.die rs rezension hab ich noch nicht gelesen, den dylan vergleich mit "time out of mind" würde ich einfach als unsinn bezeichnen, an den haaren herbeigezogen, "time out of mind" klang damals für mich wie der letzte schwanengesang, "my days of 58" hingegen wie ein bewältigen mit aufbruch zu neuen ufern.....ist aber auch nur mein gefühl bzw. empfinden....
ich wurde mal gefragt warum ich jazz höre. ganz einfach, weil er frei von hautfarbe und emotional ist....
-
slowslowtrain
- Beiträge: 13
- Registriert: 02 Mär 2026, 13:50
- Has thanked: 14 times
- Been thanked: 5 times
Re: Bill Callahan - My Days of 58
Insofern ist das vielleicht auch das passende erste Album, das hier ausführlicher diskutiert wird.lotterlotta hat geschrieben: 10 Mär 2026, 13:49 "my days of 58" hingegen wie ein bewältigen mit aufbruch zu neuen ufern.....ist aber auch nur mein gefühl bzw. empfinden....
Auch sonst kann ich mich der Bewertung anschließen. Ich hab das auch gerne gehört und das Schöne sind wirklich die vielen kleinen Momente, die vielleicht auch noch mehr Aufmerksamkeit von mir benötigen. Aber die ganz große Begeisterung gibt's bei mir auch noch nicht und auch mir ist das alles etwas zu lang und manchmal würde ich mir auch wünschen, dass die schöne Instrumentierung noch etwas mehr aus sich herausgehen würde. Aber ich werde dem Album sicherlich noch ein paar Runden gönnen, passt ja auch hervorragend zum leicht frühlingshaften Wetter.
Re: Bill Callahan - My Days of 58
Ich liebe fast alles, was Callahan gemacht hat, aber "My days of 58" ist wirklich ein großes Album, das mir auch direkt besser gefallen hat als das letzte Werk. Das Songwriting ist durchgängig stark bis herausragend und vor allem deckt es viele Zyklen seines Werks ab. Die Dueteinlagen und die wunderbaren Drums - ein Highlight des Albums - von Jim White lassen die besten Momente von "Supper" wieder auferstehen, ansonsten erinnert mich vieles tatsächlich an "Apocalypse".
"Why do men sing", "Stepping out for air" und "Empathy" sind meine Highlights.
"Why do men sing", "Stepping out for air" und "Empathy" sind meine Highlights.
- Pheebee
- Studio
- Beiträge: 4779
- Registriert: 14 Mär 2021, 20:01
- Has thanked: 48 times
- Been thanked: 279 times
Re: Bill Callahan - My Days of 58
Der Vergleich mit Dylans Time Out Of Mind passt für mich auch nicht; vor allem in zeitlich-künstlerischer Hinsicht. Für Dylan war dieses Album ein Neustart nach einer relativ großen Lücke seit Oh Mercy. Bei Bill Callahan ist eigentlich genau umgekehrt. Nach Dream River traten verschiedene familiäre Ereignisse ein, die zu einer Schreibblockade geführt haben sollen, die erst mit Shepherd In A Sheepskin Vest 2019 gelöst worden sein soll. Seitdem ist er aus meiner Sicht immer besser geworden. Vielleicht fällt Gold Record etwas ab, aber ich habe das Album jetzt im Vorfeld der neuen Platte wieder gehört und musste feststellen, dass ich es nicht so gut in Erinnerung hatte, wie es mir jetzt erscheint.
Spätestens mit Ytelaer und auch mit My Days Of 58 ist Callahan für mich voll in der Spur.
Das neue Album ist so voller Ereignisse und kommt mir nochmal wie eine Befreiung vor, wenn man sich vorstellt, unter welchem Schock einer Krebsdiagnose jemand stehen kann.
Starker Anwärter für einen vorderen Platz in der Liste der Alben des Jahres schon jetzt.
Spätestens mit Ytelaer und auch mit My Days Of 58 ist Callahan für mich voll in der Spur.
Das neue Album ist so voller Ereignisse und kommt mir nochmal wie eine Befreiung vor, wenn man sich vorstellt, unter welchem Schock einer Krebsdiagnose jemand stehen kann.
Starker Anwärter für einen vorderen Platz in der Liste der Alben des Jahres schon jetzt.
Music’s for listening to, not to store away in a bloody cupboard. Yeah, I love my music.
- Hallogallo
- Beiträge: 520
- Registriert: 22 Jun 2023, 10:34
- Has thanked: 392 times
- Been thanked: 90 times
Re: Bill Callahan - My Days of 58
So ging es mir auch, da ich auch ähnlich alt bin. Beim Hören taten sich da aber einiger Unterschiede zwischen mir und BC auf: Ich bin kein US-amerikanischer Musiker, der rumtourt, habe keine Kinder und keine schwere Erkrankung gehabt. Das macht aber auch nichts, das Album ist trotzdem gut und interessant. Vielleicht auch gerade deswegen.Doc F. hat geschrieben: 28 Feb 2026, 10:03 Habe das Album auch erst einmal gehört. Aber allein die Tatsache, dass ich auch 58 bin, spricht mich ja schon irgendwie an. Natürlich ist das noch ein wenig früh, aber ich kann mir schon vorstellen, dass Bill Callahan am Ende des Jahres ziemlich weit oben in meiner Liste landet.
We hope you all enjoy the show. And remember, people, that no matter who you are and what you do to live, thrive and survive, there're still some things that makes us all the same. You. Me. Them. Everybody. Everybody.