Als Mittelstück einer sehr famosen Albentrojka (=zwischen "All The Sad Young Man" und "With The Three Sounds") eine LP aus der Zeit bereits schweren Drogenkonsums - hier eine traurige Parallele zu Billy Holiday - aus den "restlichen" Kräften schöpfend .... (trotzdem) wunderbar ....kathisi hat geschrieben: 04 Okt 2026, 18:59
Anita O'Day - Trav'lin Light (Verve, rel. und rec. 1961) ****
Zum Abschluß nachmal Anita, Teilweise mit Jazzcombo, teilweise mit größerer Besetzung (aber keine Streicher) - das sind Settings, die ihr deutlich besser bekommen und ihre Stimmer wunderbar wirken lassen. Als Hommage an Billie Holiday konzipiert. Schön!
Musikalisches Tagebuch
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soulpope
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Re: Musikalisches Tagebuch

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CHICK COREA - Now He Sings, Now He Sobs (Solid State, 1968)
JOHN COLTRANE - Blue Train (Blue Note, 1958)
TOWNES VAN ZANDT - At My Window (Sugar Hill, 1987)
KING CRIMSON - 1974 Penn State University (Discipline Global Mobile, 2025)
TIWAYO - Outsider (Record Kicks, 2026)
THE WOMACK SISTERS - The Womack Sisters (Daptone Records, 2026)
KEVIN EUBANKS - Sundance (GRP Records, 1984)
DEFUNKT - In America (Antilles New Directions, 1988)
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- hurley
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Re: Musikalisches Tagebuch
Freitag- Sonntag:
Dogwood Tales- Too Hard To Tell (2018) * * * *
Angefixt von ihren exzellenten aktuellen Album habe ich mir ihr Erstling besorgt. Hier noch eher im klassischen Folk/Blues und leichten Southern Country Vibes unterwegs. Aber bemerkenswert schon hier: das Gespür für atmosphärische, zeitlose Töne mit lyrischen Texten.
Flat Duo Jets- White Trees (1993) * * * *
Ursprünglich nur auf CD und Tape veröffentlicht gab es 2024 endlich eine Vinyl Veröffentlichung. Da ich zwar das Tape habe aber seit längerer Zeit kein Tapedeck, musste das Vinyl freilich her. Zumal die Flats auch einer meiner Lieblingsband im Bereich Duo-Rockabilly/Punk/Garage sind. War mir der Hang zum Stadion und Led Zeppelin bei den White Stripes immer zu offensichtlich, ist der rohe, ursprüngliche Sound und die Energie der Flats mir immer lieber gewesen (obwohl ich sie etwas später kennenlernte). So einen Charakter wie Dex Romweber (Rest In Peace, bro) gibt es kein zweites Mal und ich vermisse die dringliche "alles oder nix"-Art in der Musik. Mit Crow hatte er den perfekten Mitspieler. Zu hören: Kick-ass Rockabilly und Garage Rock.
(Smog)- Supper (2003) * * * *
Das elfte Album von Bill Callahan unter dem Moniker "Smog" und die wohl finale Abwendung seiner Lo-Fi Ästhetik. Ich weiß noch, dass dies Album damals etwas polarisierte. Viele empfanden die Töne als zu zahm und Brummbär-artig, besonders im direkten Vergleich mit früheren Werken. Aber gerade diese ruhige Vortagsweise und Kombination aus den skurillen sowie philosophischen Beobachtungen und Erkenntnissen Callahans sind hier eine perfekte Symbiose. Mit Sarabeth Tucek hat Callahan zudem auch eine feine weibliche Unterstützung.
Kevin Morby- Singing Saw (2016) * * * 1/2
Drittbestes Album von Morby, der in den letzten Jahren sehr produktiv war. Mein liebstes ist und bleibt wohl auch sein bemerkenswertes Debüt "Harlem River" von 2013. Sein neuestes Werk "Little Wide Open" ist etwas zu lang und gleichförmig aber offenbart seine Entwicklung als Songwriter. "Singing Saw" von 2016 gilt oft als sein "Stilfindung" und "Durchbruchs" Album also eines, welches in unverwechselbar macht. Und ja: das kommt hin-auch wenn ich persönlich manche Motive als zu klischeehaft empfinde.
Widowspeak- Widowspeak (2001) * * * 1/2
Das Debüt von 2011 auf Captured Tracks. Mazzy Star meets Ennio Morricone, verführerisch vorgetragen. Ging damals "runter wie Butter" und kann auch heute noch überzeugen, wenngleich es mir dauerhaft zu lieblich und "einlullend" erscheint.
Kleenex Girl Wonder- Ponyoak (1999) * * * 1/2
Damals eher eine Fußnote und bedeutungslos wird "Ponyoak" von der heutigen Community als Schlüsselwerk der Slacker Bewegung gefeiert. Aber in den Nineties gab es viele Slacker Rock Bands wie Pavement, GBV, The Microphones oder Neutral Milk Hotel. Also Bands die Slacker Rocker mit einer gehörigen Portion Power vortrugen. Graham Smith der Kopf der Band wäre eher der "nerdige" Slacker, wenn man so will, also der Chad Vangaalen der Bewegung. Mir ist es etwas zu lang geraten, leider.
Dogwood Tales- Too Hard To Tell (2018) * * * *
Angefixt von ihren exzellenten aktuellen Album habe ich mir ihr Erstling besorgt. Hier noch eher im klassischen Folk/Blues und leichten Southern Country Vibes unterwegs. Aber bemerkenswert schon hier: das Gespür für atmosphärische, zeitlose Töne mit lyrischen Texten.
Flat Duo Jets- White Trees (1993) * * * *
Ursprünglich nur auf CD und Tape veröffentlicht gab es 2024 endlich eine Vinyl Veröffentlichung. Da ich zwar das Tape habe aber seit längerer Zeit kein Tapedeck, musste das Vinyl freilich her. Zumal die Flats auch einer meiner Lieblingsband im Bereich Duo-Rockabilly/Punk/Garage sind. War mir der Hang zum Stadion und Led Zeppelin bei den White Stripes immer zu offensichtlich, ist der rohe, ursprüngliche Sound und die Energie der Flats mir immer lieber gewesen (obwohl ich sie etwas später kennenlernte). So einen Charakter wie Dex Romweber (Rest In Peace, bro) gibt es kein zweites Mal und ich vermisse die dringliche "alles oder nix"-Art in der Musik. Mit Crow hatte er den perfekten Mitspieler. Zu hören: Kick-ass Rockabilly und Garage Rock.
(Smog)- Supper (2003) * * * *
Das elfte Album von Bill Callahan unter dem Moniker "Smog" und die wohl finale Abwendung seiner Lo-Fi Ästhetik. Ich weiß noch, dass dies Album damals etwas polarisierte. Viele empfanden die Töne als zu zahm und Brummbär-artig, besonders im direkten Vergleich mit früheren Werken. Aber gerade diese ruhige Vortagsweise und Kombination aus den skurillen sowie philosophischen Beobachtungen und Erkenntnissen Callahans sind hier eine perfekte Symbiose. Mit Sarabeth Tucek hat Callahan zudem auch eine feine weibliche Unterstützung.
Kevin Morby- Singing Saw (2016) * * * 1/2
Drittbestes Album von Morby, der in den letzten Jahren sehr produktiv war. Mein liebstes ist und bleibt wohl auch sein bemerkenswertes Debüt "Harlem River" von 2013. Sein neuestes Werk "Little Wide Open" ist etwas zu lang und gleichförmig aber offenbart seine Entwicklung als Songwriter. "Singing Saw" von 2016 gilt oft als sein "Stilfindung" und "Durchbruchs" Album also eines, welches in unverwechselbar macht. Und ja: das kommt hin-auch wenn ich persönlich manche Motive als zu klischeehaft empfinde.
Widowspeak- Widowspeak (2001) * * * 1/2
Das Debüt von 2011 auf Captured Tracks. Mazzy Star meets Ennio Morricone, verführerisch vorgetragen. Ging damals "runter wie Butter" und kann auch heute noch überzeugen, wenngleich es mir dauerhaft zu lieblich und "einlullend" erscheint.
Kleenex Girl Wonder- Ponyoak (1999) * * * 1/2
Damals eher eine Fußnote und bedeutungslos wird "Ponyoak" von der heutigen Community als Schlüsselwerk der Slacker Bewegung gefeiert. Aber in den Nineties gab es viele Slacker Rock Bands wie Pavement, GBV, The Microphones oder Neutral Milk Hotel. Also Bands die Slacker Rocker mit einer gehörigen Portion Power vortrugen. Graham Smith der Kopf der Band wäre eher der "nerdige" Slacker, wenn man so will, also der Chad Vangaalen der Bewegung. Mir ist es etwas zu lang geraten, leider.
Zuletzt geändert von hurley am 05 Okt 2026, 13:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Musikalisches Tagebuch
Shawn Phillips – Second Contribution (1970)
Dass das Album Einzug in meine TOP 100 halten wird, oder wie bei Klaus sogar auf der 026 seines Gesamtrankings landen wird, wage ich zu bezweifeln. Ein faszinierendes Album ist es aber auf alle Fälle.
Dass das Album Einzug in meine TOP 100 halten wird, oder wie bei Klaus sogar auf der 026 seines Gesamtrankings landen wird, wage ich zu bezweifeln. Ein faszinierendes Album ist es aber auf alle Fälle.
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Re: Musikalisches Tagebuch
Same here.Talking Head hat geschrieben: 05 Okt 2026, 10:35 Shawn Phillips – Second Contribution (1970)
Dass das Album Einzug in meine TOP 100 halten wird, oder wie bei Klaus sogar auf der 026 seines Gesamtrankings landen wird, wage ich zu bezweifeln. Ein faszinierendes Album ist es aber auf alle Fälle.
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