Mozza hat geschrieben: 27 Jul 2026, 16:17
Uiuiui, das ist ja schon ein Verriss in Sternen...
Magst du hier im Thread bei Gelegenheit noch mal erläutern, was dieses Album für dich - als Ramones-Kenner und Fan - so schlecht macht?
Kurz gesagt: Sie klingen hier über weite Strecken einfallslos und in den schlechteren Fällen wie eine Parodie ihrer selbst. Bei der Großzahl der Songs habe ich nicht den Eindruck, dass sie aus Inspiration heraus entstanden sind, sondern weil neue Songs für ein Ramones-Album gebraucht werden, also werden halt die üblichen Felder beackert, aber ohne kreative Einfälle, Hooks und Spielfreude.
Dass mit "Bonzo Goes to Bitburg" der beste Track nicht bei den Album-Sessions entstanden ist, sondern ein Jahr zuvor, und das zweite Highlight, "Something to Believe in", klanglich kaum etwas mit dem Rest der Platte zu tun hat, sagt schon viel aus. Die Produktion von Jean Beauvoir tut der Musik auch keinen Gefallen.