Was liest der Forumianer im Moment?

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salamandersalat
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Re: Was liest der Forumianer im Moment?

Beitrag von salamandersalat »

Ich trage mein umgekehrtes Pentagramm rein aus Style-Gründen.
Keramikvasen geh'n jetzt wieder viel leichter kaputt.
dogear
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Re: Was liest der Forumianer im Moment?

Beitrag von dogear »

War heute im Briefkasten:
Im Vorkrieg (LuXemburg 2/26)

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Der Rock ist ein Gebrauchswert (Karl Marx)
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Grievous Angel
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Re: Was liest der Forumianer im Moment?

Beitrag von Grievous Angel »

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Aufzeichnungen eines Krokodils (Qiu Miaojin; 1994)
keep on sailing.
dogear
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Beitrag von dogear »

Alain Corbin - Meereslust. Das Abendland und die Entdeckung der Küste (1990).
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salamandersalat
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Re: Was liest der Forumianer im Moment?

Beitrag von salamandersalat »



ALEXANDER MITSCHERLICH - Die Unwirtlichkeit unserer Städte/Anstiftung zum Unfrieden/Konfession zur Nahwelt/Großstadt und Neurose
Gegenstand von Alexander Mitscherlichs brillant formulierten, aus profunder Kenntnis vorgetragenen Polemik sind die menschenfeindliche, weil aufs Merkantile gerichtete moderne Städteplanung, der Egoismus der Grundstückbesitzer und Bauherren und – nicht zuletzt – die Furcht unserer Politiker, durch unpopuläre, aber fürs allgemeine Wohl dringend erforderliche Maßnahmen ins Fettnäpfchen zu treten. Eindringlich entwickelt Mitscherlich, welche psychischen Schädigungen und sozialen Defekte eintreten müssen, wenn Städte und Wohnungen ohne Kenntnis der gesellschaftlichen Erfordernisse geplant und gebaut werden.
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stardog
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Re: Was liest der Forumianer im Moment?

Beitrag von stardog »



Zitat: „Herr Lagerfeld, Sie repräsentieren nicht Paris. Sie sind Paris.“
Das sagt eigentlich alles.
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salamandersalat
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Re: Was liest der Forumianer im Moment?

Beitrag von salamandersalat »



GABRIELE GOETTLE - Deutsche Sitten: Erkundungen in Ost und West
Gabriele Goettles literarisch ambitionierte Sozialreportagen entlarven auf unspektakuläre, dabei oft atemberaubende Weise eine ganze Reihe deutscher Unsitten. Es stellt sich heraus, daß das Gewöhnliche oft genug auch das Monströse ist. Weil sie nicht kommentiert, gelingen ihr definitive Aussagen über den Mief deutschen Wesens und die Kälte modernen Lebens. Die Nachlaßinventarliste eines verstorbenen Lehrers reicht aus, um deutsche Spießergesinnung ganz im Sinne Tucholskys sozusagen flächendeckend auszubreiten. Am Standardtod im Altenheim erfährt der Leser den wahren Verkehrswert der vielbeschworenen Individualität. Es ist die Wahl der Perspektive und die scheinbare Abwesenheit von Kunst, was die Texte von Gabriele Goettle so außergewöhnlich und so kunstvoll macht.
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salamandersalat
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Re: Was liest der Forumianer im Moment?

Beitrag von salamandersalat »



WOLF HAAS - Verteidigung der Missionarsstellung
"Als ich mich das erste Mal verliebte, war ich in England, und da ist die Rinderseuche ausgebrochen. Als ich mich das zweite Mal verliebte, war ich in China, und da ist die Vogelgrippe ausgebrochen. Und drei Jahre später war ich das erste registrierte Opfer der Schweinegrippe. Sollte ich je wieder Symptome von Verliebtheit zeigen, musst du sofort die Gesundheitspolizei verständigen, versprich mir das."
Gegen das Verlieben kämpft Benjamin Lee Baumgartner einen aussichtslosen Kampf. Diese Seuche bringt ihn um den Verstand. Mit Kopfverdrehen fängt es an. Mit Gehirnerweichung geht es weiter. Und das Schlimmste daran: Der Patient infiziert auch noch seinen Autor. Vorsicht, höchste Ansteckungsgefahr!
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salamandersalat
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Re: Was liest der Forumianer im Moment?

Beitrag von salamandersalat »



LUDWIG ERHARD - Wohlstand für Alle
Wohlstand für Alle ist ein 1957 von Ludwig Erhard veröffentlichtes Sachbuch zur deutschen Wirtschaftspolitik. Obwohl es vom Ökonomen Wolfram Langer als Ghostwriter bearbeitet wurde, hat Erhard es in der Ich-Form geschrieben. In diesem populärwissenschaftlich geschriebenen Titel legte der damalige Bundeswirtschaftsminister des Kabinetts Adenauer II und spätere deutsche Bundeskanzler seine Vorstellungen zur Sozialen Marktwirtschaft dar.
Erhard formuliert in seinem Werk das Ziel, breiten gesellschaftlichen Schichten Wohlstand zukommen zu lassen. Nach Erhards Überzeugung könne nur eine freie Wirtschaft Wohlstand für alle schaffen und müsse vor staatlichen Eingriffen sowie vor Kartellen und Monopolen geschützt werden.
Die überkommene Situation einer dünnen, aber kaufkräftigen Oberschicht, die einer breiten Unterschicht mit wenig Ressourcen für Konsum gegenüberstehe, müsse überwunden werden. Mittel hierzu sei der Wettbewerb. Dieser ermögliche „eine Sozialisierung des Fortschritts und des Gewinns“ und halte das Leistungsstreben wach.

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FRANTZ FANON - The Wretched of the Earth
Written at the height of the Algerian war for independence from French colonial rule and first published in 1961, Frantz Fanon's Wretched of the Earth has provided inspiration for anti-colonial movements ever since, analysing the role of class, race, national culture and violence in the struggle for freedom. With power and anger, Fanon makes clear the economic and psychological degradation inflicted by imperialism. It was Fanon, himself a psychotherapist, who exposed the connection between colonial war and mental disease, who showed how the fight for freedom must be combined with building a national culture, and who showed the way ahead, through revolutionary violence, to socialism.
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dogear
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Re: Was liest der Forumianer im Moment?

Beitrag von dogear »

Tobias Freimüller - Alexander Mitscherlich. Gesellschaftsdiagnosen und Psychoanalyse nach Hitler. Wallstein 2007

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Der Rock ist ein Gebrauchswert (Karl Marx)

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