Musikalisches Tagebuch

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Talking Head
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Re: Musikalisches Tagebuch

Beitrag von Talking Head »

Blondie - Blondie (1977)
Blondie - Plastic Letters (1977)
Blondie - Parallel Lines (1978)
Blondie - Eat To The Beat (1979)
Blondie - Autoamerican (1980)

Die Alben von Blondie hören sich auch nach dieser langen Zeit für meine Ohren unglaublich frisch und unverbraucht an. Alle sehr gut gealtert. Kann man nicht unbedingt von jeder Band/jedem Interpreten aus dieser Zeit behaupten!
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kathisi
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Re: Musikalisches Tagebuch

Beitrag von kathisi »

Talking Head hat geschrieben: 07 Jul 2026, 10:17 Blondie - Blondie (1977)
Blondie - Plastic Letters (1977)
Blondie - Parallel Lines (1978)
Blondie - Eat To The Beat (1979)
Blondie - Autoamerican (1980)

Die Alben von Blondie hören sich auch nach dieser langen Zeit für meine Ohren unglaublich frisch und unverbraucht an. Alle sehr gut gealtert. Kann man nicht unbedingt von jeder Band/jedem Interpreten aus dieser Zeit behaupten!
Kann ich zumindest für die ersten drei Alben unterschreiben - danach läßt es meiner Ansicht halt doch nach und man verzettelt sich im Eurodisco-Zeitgeist. Wobei "Call Me" natürlich ein Knaller ist!
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Al Swearengen
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Re: Musikalisches Tagebuch

Beitrag von Al Swearengen »

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kathisi
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Re: Musikalisches Tagebuch

Beitrag von kathisi »

Dienstag:

Cream - Wheels Of Fire (1968) ****
Aufgrund der ausgelösten Debatte nochmal ein weiterer Spin. Die Platte ist gut (****)! Meine geäußerten Vorbehalte sind darin begründet, das ich finde, sie hätte noch besser sein können, wenn man auf manche Spielerei verzichtet hätte,

Gene Clark - No Other (1974) ***
Auch mal wieder herausgeholt angesichts des plattenbezogenen Sterne-Threads. Aber Gene Clark ist für meinen Geschmack auch beim Wiederhören hier zu sehr auf der Country-Seite oder in Richtung überproduziertem 70er Rock unterwegs (bei "Strength Of Strings" sind die Strings leider keine Strength). Nicht, das ich die Country-Einflüsse grundsätzlich ablehne (s.u.), aber in Kombination mit Clark's Songwriting geht es hier für mich nicht immer auf.

V.A. - Justified - Music From The Original Television Series (2012) ** 1/2
Die ist wegen der Titelmelodie von Gangstagrass und den Beiträgen von Dave Alvin in meiner Sammlung gelandet. Dafür und für ein paar weitere Beiträge ist es dann auch ok.

Gene Vincent - Race With The Devil (comp. 2012) *** 1/2
Eine Compilation des amerikanischen Rock'n Roll/Rockabilly-Musikers. 50 Songs! Be-Bop-A-Lu-La....

The Coasters - The Very Best Of The Coasters (comp, 2012) ***
Und nochmal eine Compilation, diesmal R&B aus derselben Zeit. "Riot In Cell Block #9" ragt hier für mich heraus.

The Louvin Brothers - Tragic Songs Of Life (1956) *** 1/2
Ist ja nicht so, dass ich Country komplett vermeide - aber dann gern die klassische Version. Kein Lieblingsmusik, aber viel Respekt. Toller Harmoniegesang - Murder Ballads und Songs ohne Happy End - wie der Titel verspricht. "In The Pines" ist hier mein Fav Track.
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Jan Lustiger
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Re: Musikalisches Tagebuch

Beitrag von Jan Lustiger »

kathisi hat geschrieben: 07 Jul 2026, 10:22
Talking Head hat geschrieben: 07 Jul 2026, 10:17 Die Alben von Blondie hören sich auch nach dieser langen Zeit für meine Ohren unglaublich frisch und unverbraucht an. Alle sehr gut gealtert. Kann man nicht unbedingt von jeder Band/jedem Interpreten aus dieser Zeit behaupten!
Kann ich zumindest für die ersten drei Alben unterschreiben - danach läßt es meiner Ansicht halt doch nach und man verzettelt sich im Eurodisco-Zeitgeist. Wobei "Call Me" natürlich ein Knaller ist!
Kann ich nicht nachvollziehen. Zum einen gibt es kein Blondie-Album, auf dem Eurodisco tatsächlich das tragende Element ist - das waren eigentlich immer nur Einzeltracks. Zum anderen geht es dem Eurodisco-Zeitgeist 2026 deutlich besser als seinem Rock- oder auch "New Wave"-Pendant. Autoamerican und vor allem The Hunter würden sich heute deutlich frischer anhören, wenn sie tatsächlich einen stringenten Disco-Einfluss aufweisen würden. Die Weichen dafür, dass jemand heute mit einem Track à la "One Way or Another" einen Hit haben könnte, werden derzeit zwar von Olivia Rodrigo gestellt, aber wie weit die Kreise sein werden, die dieser Impuls zieht, muss sich noch zeigen. Im Vergleich ist es alles andere als lange her, dass "Heart of Glass" Pate für kontemporäre Charterfolge stand. Stichwort: Nu-Disco.

Madonna feiert gerade ihren vierten (?) Karrierefrühling dank eines Albums, das wiederum an ein anderes Album von ihr anknüpft, das 2005 die logische Überführung von Electrodisco ins 21. Jahrhundert darstellte. Möglich ist das, weil die 2010er die Kanonisierung queerer Dance-Kultur innerhalb eines größeren popkulturellen Kontexts entscheidend vorangebracht haben. Davon hat die Nu-Disco-Welle der frühen 2020er profitiert, die wiederum eine Abkehr von der Dominanz abstrakterer Produktionen im Electronica-Bereich (was Simon Reynolds damals kontroverserweise als "Conceptronica" bezeichnete, aber auch unter dem ungelenken Begriff "Deconstructed Club" firmiert) darstellte.

Zwar ist die Nu-Disco-Ära schon wieder vorbei, beendet mit tatkräftiger Beihilfe von Billie Eilish. Aktuell befinden wir uns in einer Phase, in der Künstlerinnen wie Charli XCX oder Slayyyter übersaturierte Techno-Beats erfolgreich in einen Pop-Kontext überführen (also ein bisschen die Geschichte von elektronischer Musik in den 90ern wiederholen, aber erweitert um eine post-ironische Self-Awareness, die geradezu "2020er" schreit) und mit ihren klanglich wie inhaltlich ungenierten Exzess zelebrierenden Dance-Pop-Dekonstruktionen die Widersprüche, die Nu-Disco und Conceptronica voneinander trennten, aufheben. Letzten Endes hat sich Disco als verlässlicher Träger neuer Impulse innerhalb der Massenkultur der letzten 20 Jahre erwiesen. Oder um Stephin Merritt zu zitieren: "Disco music never died / Everything became discofied"

PS. Der Post ist ein bisschen ausgeufert, aber vielleicht bietet er ja ganz interessante Diskussionsanstöße, also lasse ich ihn mal so stehen.
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salamandersalat
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Re: Musikalisches Tagebuch

Beitrag von salamandersalat »

MOS DEF - The New Danger
ROSALIE'S LUCID DREAMS - Rosalie's Lucid Dreams
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madmartl
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Re: Musikalisches Tagebuch

Beitrag von madmartl »

Stevie Wonder - For once in my life (1968)
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Stevie Wonder - Uptight (1966)
Icehouse - Great southern land (1989)
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Mirror Man
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Re: Musikalisches Tagebuch

Beitrag von Mirror Man »

Grover Washington, Jr. - All the King's Horses
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firecracker
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Re: Musikalisches Tagebuch

Beitrag von firecracker »

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Tempus hat zwar schöne Momente, aber auch zu viele Oh-oh-oh-ohs. „Go Scotland“ von Just the Brave auch; ihr „Caledonia“ hat zu viel Pathos, sodass ich erstmal wieder Abstand genommen habe.
Ich geh mit dem Walkman an den Strand und leg mich mit Popmusik in den Sand
Nur ins Wasser geh ich nicht, denn mein Walkman ist nicht wasserdicht
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Jan Lustiger
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Re: Musikalisches Tagebuch

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