pipe-bowl hat geschrieben: 29 Jun 2026, 13:20
Ich sehe eine Liste, in der viele Acts nebeneinander stehen, die musikalisch nicht in der näheren, nicht einmal in der weiteren Umgebung leben. Das macht die Liste für mich reich an Überraschungen und dadurch interessant. Lagwagon neben Kraftwerk dürfte man z.B. nicht allzu häufig in solchen Favoriten-Listen finden. Interpreten, mit denen ich wenig anfangen kann (z.B. PSB, Sparks, VU) stehen hier neben solchen, die mir wichtig sind (z.B. Ramones, Kinks, Bowie, Van Zandt). Auch der harte Rock ist durchaus vertreten, wobei Maiden und Sabbath dabei noch halbwegs erwartbar waren, aber Alben wie "Phenomenon" (sehr erfreulich!) oder "Holy diver" schon überraschen. Und hoch erfreut bin ich natürlich über die sehr hohe Wertschätzung meines All Time-Faves "Revolver".
Danke dir auch für das Feedback! Lagwagon neben Kraftwerk ist wirklich ein schönes Beispiel für die Heterogenität meiner musikalischen Welt. Und tatsächlich lassen beide Bands mein Herz ähnlich hoch schlagen. Auf
Phenomenon bin ich dank Steve Harris gestoßen, für den das ja mit der größte Einfluss war (Weißt du wahrscheinlich schon, aber Iron Maiden lassen auch vor jedem ihrer Konzerte "Doctor Doctor" vom Band laufen, bevor das eigentliche Intro kommt). Hat mich sofort überzeugt, indem es eine unerwartete Assoziation getriggert hat: Stellenweise erinnert mich das viel mehr an Big Star als zum Beispiel an Black Sabbath (die Big Star von
#1 Record, weniger die von
Radio City und schon gar nicht die von
3rd), weil sich der Hard Rock auch mit schönen ruhigen Momenten abwechselt und es einige starke Melodien gibt.
Holy Diver hingegen interessierte mich natürlich wegen Dios (erster) Sabbath-Ära, die zwei Alben hervorgebracht hat, die ich beide sehr schätze (und Rainbow waren mit Dio am Mikro auch nicht verkehrt). Und
Revolver ist natürlich über jeden Zweifel erhaben. Auch die viel kritisierten "Love You to" und "Yellow Submarine" möchte ich nicht missen.