Musikalisches Tagebuch
Re: Musikalisches Tagebuch
Sehr schön @kathisi Das Solomon Burke Album mag ich auch sehr gern. Von dem Immanuel Wilkins Quartet gibt es bislang nur Vol.1 auf Vinyl oder? Die schätze ich auch sehr. Wäre, wenn ich Live Alben liste würde, auch meine Nr.1 dieses Jahr.
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Re: Musikalisches Tagebuch
Ja, Vol.2 und Vol. 3 hab ich auch nur als Download. Hab ihn 2022 in Dortmund gesehen, nach seinem ersten erfolgreichen Album. Aber das ist jetzt vom Zusammenspiel nochmal eine andere Nummer. Hab vorhin gesehen, dass er am 09.11. im Bimhuis in Amsterdam spielt - und sofort eine Karte geordert. Das muss ich mir unbedingt nochmal live anschauen.hurley hat geschrieben: 17 Jun 2026, 21:39 Sehr schön @kathisi Das Solomon Burke Album mag ich auch sehr gern. Von dem Immanuel Wilkins Quartet gibt es bislang nur Vol.1 auf Vinyl oder? Die schätze ich auch sehr. Wäre, wenn ich Live Alben liste würde, auch meine Nr.1 dieses Jahr.
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Re: Musikalisches Tagebuch
Danke dir, ich behalte das mal im Hinterkopf. Kein Herzschmerzfirecracker hat geschrieben: 17 Jun 2026, 20:35 Zuletzt:
Bert Jansch – A Rare Conundrum (1977)
Bert Jansch – Sketches (1990)
Bert Jansch – From the Outside (1992)
Mach mal 'nen Bogen um die Heartbreak, falls du ihr zuerst begegnen solltest. Nicht schlecht, aber auch eher gewöhnlich.madmartl hat geschrieben: 16 Jun 2026, 19:33 Ich werte das mal als Wink mit dem Zaunpfahl, dass ich da endlich aktiv werde![]()
You can't beat two guitars, bass and drums. (Lou Reed)
Re: Musikalisches Tagebuch
Sehr stark. Ich habe Ihn noch nicht gesehen. Aber November wird eher schwierig....kathisi hat geschrieben: 17 Jun 2026, 21:43Ja, Vol.2 und Vol. 3 hab ich auch nur als Download. Hab ihn 2022 in Dortmund gesehen, nach seinem ersten erfolgreichen Album. Aber das ist jetzt vom Zusammenspiel nochmal eine andere Nummer. Hab vorhin gesehen, dass er am 09.11. im Bimhuis in Amsterdam spielt - und sofort eine Karte geordert. Das muss ich mir unbedingt nochmal live anschauen.hurley hat geschrieben: 17 Jun 2026, 21:39 Sehr schön @kathisi Das Solomon Burke Album mag ich auch sehr gern. Von dem Immanuel Wilkins Quartet gibt es bislang nur Vol.1 auf Vinyl oder? Die schätze ich auch sehr. Wäre, wenn ich Live Alben liste würde, auch meine Nr.1 dieses Jahr.
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Re: Musikalisches Tagebuch
Gestern und heute:

The Rolling Stones - Sticky Fingers (1971)
Fehlfarben - Monarchie und Alltag (1980)
Motörhead - Kiss of Death (2006)
Wipers - Alien Boy (EP, 1980)
Bob Dylan - Highway 61 Revisited (1965)
The Feelies - Crazy Rhythms (1980)
Deep Purple - Deep Purple in Rock (1970)
Iron Maiden - Somewhere in Time (1986)
Bad Religion - Against the Grain (1990)
The Congos - Heart of the Congos (1977)
The Beach Boys - Pet Sounds (1966)
Anthrax - Persistence of Time (1990)
Belle and Sebastian - If You're Feeling Sinister (1996)

The Rolling Stones - Sticky Fingers (1971)
Fehlfarben - Monarchie und Alltag (1980)
Motörhead - Kiss of Death (2006)
Wipers - Alien Boy (EP, 1980)
Bob Dylan - Highway 61 Revisited (1965)
The Feelies - Crazy Rhythms (1980)
Deep Purple - Deep Purple in Rock (1970)
Iron Maiden - Somewhere in Time (1986)
Bad Religion - Against the Grain (1990)
The Congos - Heart of the Congos (1977)
The Beach Boys - Pet Sounds (1966)
Anthrax - Persistence of Time (1990)
Belle and Sebastian - If You're Feeling Sinister (1996)
Re: Musikalisches Tagebuch
Bobby "Blue" Bland- His California Album
Bobby "Blue" Bland- Dreamer
Beide unter der Regie von Steve Barri veröffentlichten Alben gehören für mich zu Blands Meisterwerken. Beide in den letzten Jahren als hervorragendes Reissue auf dem deutschen Label Bear-Family neu veröffentlicht. Warmer Klang. Top Pressung. Mein deutsches Original von "His California Album" kann da nicht mithalten (und sowas sage ich eher selten). Beide Alben glänzen durch Blands fantastischen Stimme und durch eine opulente aber nie überzuckerten Produktion.
Dan Penn- Nobody's Fool
Des Meisters erster Streich (auf Albumlänge). Starke Produktion mit einer brillanten Bläsersektion. "Raining In Memphis" ist mein Fave Track hier. "I Hate You" der zweitbeste. Die Tracks neben manchmal einige überraschende Wendungen.
The Sadies- 7 O'Clock Chicken / Pure Diamond Gold
Als Bundle 2012 auf dem hauseigenem Label auf Vinyl wieder veröffentlicht. "7 0'Clock Chicken" wurde von Steve Albini produziert. Einige Gastsängerinnen sind mit an Board wie Catherine Irwin, Margaret Good oder Kelly Hogan. In einem persönlichen Gespräch mit Travis Good herrschte damals in den Nineties schon der Wunsch dies so veröffentlichen, es kam dann aber so erst in den Zehner Jahren zustande.
The Unintended- The Unintended
Side Project von dem zu früh verstorbenen Dallas Good. Von Eric's Trip Gitarrist Rick White produziert. Folk-Rock mit einem Hauch Psychedelic. Warmer Sound. Feierabend Platte.
The Blue Velvet- Sweet Moments
Eine Band um Jim Rooney, Bill Keith, Eric Weissberg Und Richard Greene die im Grunde folkrockartigen Country spielen mit Bluegrass Sprengsel. Haben zusammen nur ein Album geschafft und in einer gerechten besseren Welt würde es gleich hinter "Sweetheart Of Rodeo" oder "The Gilded Palace Of Sin" erwähnt werden.
Gia Margaret- Singing
Meine meistgehörteste neue Platte in diesem Jahr. Aktuell auf Rang 9 in meiner Liste. Tendenz: steigend. Und ja: ich bin Fan. Und ja: Singing!!! Das Drama hinter dem Titel muss man sich erst anlesen. Durch eine zugezogene erlittene Stimmverletzung während ihrer Tour zu Zeiten ihres Albums "There's A Glimmer" im Jahr 2018 konnte sie Jahre nicht mehr singen und veröffentlichte seitdem nur instrumentale Musik. Und das hört man auch auf dem neuen Album: jeder Track überzeugt mit dichten Texturen und einer in sich stimmigen Komposition in der jeder Ton einen Sinn ergibt. Und dazu ihre melancholische gefühlvolle aber gänzlich unpathetische Stimme, die entfernt an Phoebe Bridgers erinnert. Lieblingsplatte. Sehr schönes Cover auch.
Bobby "Blue" Bland- Dreamer
Beide unter der Regie von Steve Barri veröffentlichten Alben gehören für mich zu Blands Meisterwerken. Beide in den letzten Jahren als hervorragendes Reissue auf dem deutschen Label Bear-Family neu veröffentlicht. Warmer Klang. Top Pressung. Mein deutsches Original von "His California Album" kann da nicht mithalten (und sowas sage ich eher selten). Beide Alben glänzen durch Blands fantastischen Stimme und durch eine opulente aber nie überzuckerten Produktion.
Dan Penn- Nobody's Fool
Des Meisters erster Streich (auf Albumlänge). Starke Produktion mit einer brillanten Bläsersektion. "Raining In Memphis" ist mein Fave Track hier. "I Hate You" der zweitbeste. Die Tracks neben manchmal einige überraschende Wendungen.
The Sadies- 7 O'Clock Chicken / Pure Diamond Gold
Als Bundle 2012 auf dem hauseigenem Label auf Vinyl wieder veröffentlicht. "7 0'Clock Chicken" wurde von Steve Albini produziert. Einige Gastsängerinnen sind mit an Board wie Catherine Irwin, Margaret Good oder Kelly Hogan. In einem persönlichen Gespräch mit Travis Good herrschte damals in den Nineties schon der Wunsch dies so veröffentlichen, es kam dann aber so erst in den Zehner Jahren zustande.
The Unintended- The Unintended
Side Project von dem zu früh verstorbenen Dallas Good. Von Eric's Trip Gitarrist Rick White produziert. Folk-Rock mit einem Hauch Psychedelic. Warmer Sound. Feierabend Platte.
The Blue Velvet- Sweet Moments
Eine Band um Jim Rooney, Bill Keith, Eric Weissberg Und Richard Greene die im Grunde folkrockartigen Country spielen mit Bluegrass Sprengsel. Haben zusammen nur ein Album geschafft und in einer gerechten besseren Welt würde es gleich hinter "Sweetheart Of Rodeo" oder "The Gilded Palace Of Sin" erwähnt werden.
Gia Margaret- Singing
Meine meistgehörteste neue Platte in diesem Jahr. Aktuell auf Rang 9 in meiner Liste. Tendenz: steigend. Und ja: ich bin Fan. Und ja: Singing!!! Das Drama hinter dem Titel muss man sich erst anlesen. Durch eine zugezogene erlittene Stimmverletzung während ihrer Tour zu Zeiten ihres Albums "There's A Glimmer" im Jahr 2018 konnte sie Jahre nicht mehr singen und veröffentlichte seitdem nur instrumentale Musik. Und das hört man auch auf dem neuen Album: jeder Track überzeugt mit dichten Texturen und einer in sich stimmigen Komposition in der jeder Ton einen Sinn ergibt. Und dazu ihre melancholische gefühlvolle aber gänzlich unpathetische Stimme, die entfernt an Phoebe Bridgers erinnert. Lieblingsplatte. Sehr schönes Cover auch.
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Re: Musikalisches Tagebuch
Damals, als ich meine jetzige Frau kennenlernte, schlug sie mir bei einem unserer ersten Dates vor, zu einem Konzert einer griechischen Reggea Band zu gehen. Ich dachte ... hä ... eine griechische Reggea Band???
Das Ganze war von ihr als ein Test gedacht, auf was ich mich mit ihr einlassen würde.
Locomondo in Berlin im Quasimodo wurde ein sehr vergnüglicher und schweißtreibender Abend. So proppevoll habe ich den Laden nie wieder erlebt! Wenn die griechische Community feiert ... dann aber richtig.
Was liegt also näher, als im und nach einem Urlaub auf Kreta diese Band noch ein bisschen weiter zu hören
Locomondo - Live (2009)
Das Ganze war von ihr als ein Test gedacht, auf was ich mich mit ihr einlassen würde.
Locomondo in Berlin im Quasimodo wurde ein sehr vergnüglicher und schweißtreibender Abend. So proppevoll habe ich den Laden nie wieder erlebt! Wenn die griechische Community feiert ... dann aber richtig.
Was liegt also näher, als im und nach einem Urlaub auf Kreta diese Band noch ein bisschen weiter zu hören
Locomondo - Live (2009)
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Re: Musikalisches Tagebuch
Schöne Auswahl - und auch mal eine, wo ich fast alles kenne und schätze (ok, ohne Anthrax).Jan Lustiger hat geschrieben: 17 Jun 2026, 22:39 Gestern und heute:
The Rolling Stones - Sticky Fingers (1971)
Fehlfarben - Monarchie und Alltag (1980)
Motörhead - Kiss of Death (2006)
Wipers - Alien Boy (EP, 1980)
Bob Dylan - Highway 61 Revisited (1965)
The Feelies - Crazy Rhythms (1980)
Deep Purple - Deep Purple in Rock (1970)
Iron Maiden - Somewhere in Time (1986)
Bad Religion - Against the Grain (1990)
The Congos - Heart of the Congos (1977)
The Beach Boys - Pet Sounds (1966)
Anthrax - Persistence of Time (1990)
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Re: Musikalisches Tagebuch
Und Flitterwochen lieber auch nicht. Heartbreak (1982) und Santa Barbara Honeymoon (1975) haben meines Erachtens immer noch mehr Charme als die gar nicht so schlechten Redemption’s Son von Joseph Arthur und Musicforthemorningafter von Pete Yorn, aber ich darf mich inzwischen wohl auch als Fan der gesamten Discographie von Bert Jansch bezeichnen. Und ein bisschen auch von ihm selbst. (Das Interview, das ich damals mit Pete Yorn führte, war strange. Bin mir aber nicht sicher, ob das an ihm oder an mir lag. Vielleicht gut, Bert Jansch nie getroffen zu haben.)madmartl hat geschrieben: 17 Jun 2026, 21:46 Danke dir, ich behalte das mal im Hinterkopf. Kein Herzschmerz![]()
Aber da du ja nicht auf Lyrics achtest, sollten solche Zeilen ja in Ordnung sein:
You are my sunshine, my only sunshine
You make me happy when skies are gray
You'll never know dear, how much I love you
Please don't take my sunshine away
Wenn Bert Jansch sie singt, finde ich sie sogar schön. Ich mag auch Gospelchöre.
Ich geh mit dem Walkman an den Strand und leg mich mit Popmusik in den Sand
Nur ins Wasser geh ich nicht, denn mein Walkman ist nicht wasserdicht
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- kathisi
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Re: Musikalisches Tagebuch
firecracker hat geschrieben: 18 Jun 2026, 09:55Und Flitterwochen lieber auch nicht. Heartbreak (1982) und Santa Barbara Honeymoon (1975) haben meines Erachtens immer noch mehr Charme als die gar nicht so schlechten Redemption’s Son von Joseph Arthur und Musicforthemorningafter von Pete Yorn, aber ich darf mich inzwischen wohl auch als Fan der gesamten Discographie von Bert Jansch bezeichnen. Und ein bisschen auch von ihm selbst. (Das Interview, das ich damals mit Pete Yorn führte, war strange. Bin mir aber nicht sicher, ob das an ihm oder an mir lag. Vielleicht gut, Bert Jansch nie getroffen zu haben.)madmartl hat geschrieben: 17 Jun 2026, 21:46 Danke dir, ich behalte das mal im Hinterkopf. Kein Herzschmerz![]()
Aber da du ja nicht auf Lyrics achtest, sollten solche Zeilen ja in Ordnung sein:
You are my sunshine, my only sunshine
You make me happy when skies are gray
You'll never know dear, how much I love you
Please don't take my sunshine away
Wenn Bert Jansch sie singt, finde ich sie sogar schön. Ich mag auch Gospelchöre.
Lustig, daß du gerade diese beiden Alben als Vergleich heranziehst, die hier ja eher selten Erwähnung finden. Arthur habe ich gerade wiedergehört, Yorn schon länger nicht, aber beide hängen hier bei ***.
Und "You are my Sunshine" ist ja ein unantastbarer Klassiker, da verbietet sich fast jede kritische Textanalyse. Staatshymne von Louisiana, wenn ich mich recht erinnere.
Love Goes On!