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Musikalisches Tagebuch
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Re: Musikalisches Tagebuch
Jein, für Liebhaber anspruchsvoller Musik, wobei sie zeigen, wie eine Prog Metal Band ohne elektrische Gitarren einige ihrer Songs interpretiert. Die Tasteninstrumente sind prominent vertreten und Andy Kuntz singt fantastisch, bei einem Song ist John Helliwell von Supertramp Gastmusiker.dengel hat geschrieben: 17 Jun 2026, 13:46Die ist doch nur etwas für Hardcore-Fans oder Komplettisten????
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Re: Musikalisches Tagebuch
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Re: Musikalisches Tagebuch
Sehr schön!Mirror Man hat geschrieben: 17 Jun 2026, 19:59
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Re: Musikalisches Tagebuch
Die GY!BE war heute aber nicht das richtige, manchmal ist es einfach der falsche Tag für die richtige Musik.
"Blue Morpho" ist allerdings weiter gewachsen, ganz starkes Album.
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Re: Musikalisches Tagebuch
Das mit GY!BE kann ich gut nachvollziehen. Das verlangt eine bestimmte Stimmung und die nötige ungestörte Zeit, damit sich das entwickeln kann.Mirror Man hat geschrieben: 17 Jun 2026, 20:02 Die GY!BE war heute aber nicht das richtige, manchmal ist es einfach der falsche Tag für die richtige Musik.
"Blue Morpho" ist allerdings weiter gewachsen, ganz starkes Album.
Ja, Ed O'Brien ist da etwas Schönes gelungen.
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Re: Musikalisches Tagebuch
Dafür bin ich der falsche Adressat.Wopperdaler hat geschrieben: 17 Jun 2026, 19:54Jein, für Liebhaber anspruchsvoller Musik, wobei sie zeigen, wie eine Prog Metal Band ohne elektrische Gitarren einige ihrer Songs interpretiert. Die Tasteninstrumente sind prominent vertreten und Andy Kuntz singt fantastisch, bei einem Song ist John Helliwell von Supertramp Gastmusiker.dengel hat geschrieben: 17 Jun 2026, 13:46Die ist doch nur etwas für Hardcore-Fans oder Komplettisten????
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Re: Musikalisches Tagebuch
Ich habe mir auch gerade überlegt, ob ich mich da angesprochen fühlen soll - denke, eher nicht.dengel hat geschrieben: 17 Jun 2026, 20:09Dafür bin ich der falsche Adressat.Wopperdaler hat geschrieben: 17 Jun 2026, 19:54Jein, für Liebhaber anspruchsvoller Musik, wobei sie zeigen, wie eine Prog Metal Band ohne elektrische Gitarren einige ihrer Songs interpretiert. Die Tasteninstrumente sind prominent vertreten und Andy Kuntz singt fantastisch, bei einem Song ist John Helliwell von Supertramp Gastmusiker.dengel hat geschrieben: 17 Jun 2026, 13:46
Die ist doch nur etwas für Hardcore-Fans oder Komplettisten????
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Re: Musikalisches Tagebuch
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Mach mal 'nen Bogen um die Heartbreak, falls du ihr zuerst begegnen solltest. Nicht schlecht, aber auch eher gewöhnlich.madmartl hat geschrieben: 16 Jun 2026, 19:33 Ich werte das mal als Wink mit dem Zaunpfahl, dass ich da endlich aktiv werde![]()
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Nur ins Wasser geh ich nicht, denn mein Walkman ist nicht wasserdicht
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Re: Musikalisches Tagebuch
Mittwoch:
Sault - Chapter I (2026) *** 1/2
Das vormals anonyme britische Kollektiv um den Produzenten Inflo mit einem neuen Album, nach dem Tantiemenrechtsstreit diesmal ohne die Stimme von Little Simz aber mit einer Reihe von neuen Kollaborateuren. Polierte, luftige R&B Sounds und ein relativ ruhiger Flow bestimmen das Album, gespickt mit Streichsätzen. Sehr smooth, aber mir fehlen ab und zu ein paar Ecken und Kanten. Etwas zu sehr Backgroundmusik für meinen Geschmack. Aber grundsätzlich nicht schlecht!
Norah Jones - Come Away With Me (2002) *** 1/2
Wir bleiben im "Easy listening"-Bereich mit R&B beeinflusster toller Frauenstimme - hier das damals gefeierte Debüt. Ganz anders produzierte Musik, gute Songauswahl für ihre Stimme, hier klassisch akustisch, geschmackvoll begleitet. Bleibt für mich trotz aller Stärken in der Umsetzung letztlich zu oberflächlich, um mir etwas zu bedeuten.
Solomon Burke - Don't Give Up On Me (2002) ****
Spätes Comeback-Album des großen R&B/Soulsängers, unterstützt von zahlreichen prominenten Songwritern, die teilweise unveröffentlichte Kompositionen für Burke bereitstellten (Dylan, Waits, Morrison, Costello, etc.). Ähnliche Instrumentierung wie bei Jones, aber erheblich weniger glatt produziert, erlaubt das hier, etwas unter die Oberfläche der Songs zu schauen. "None Of Us Are Free" mit den Blind Boys Of Alabama ist besonders toll!
The Clockworks - The Entertainment (2026) ****
Nun hier die nächsten Hördurchgänge - das Album beginnt mit den ersten beiden Titeln ziemlich furios. Der Sound erinnert mich (wie schon vorgestern gesagt) ziemlich an die Wild Beasts, ohne eine direkte Kopie zu sein. Und das Niveau wird nahezu über die Laufzeit gehalten - nur das aufgeblasene "True Romance" klingt so wie es heißt und ist komplett unnötig.
The Vines - Highly Evolved (2002) **
Jetzt wird es rumpeliger, aber leider nicht annähernd so gut. Ein kurzer Hype im Fahrwasser des Libertines-Durchbruch gab den Australiern ihre 15 Minutes of Fame, insbesondere basierend auf der Stärke des als Single ausgekoppelten Titeltracks. Der Rest ist bis auf "Ain't No Room" so lala, mittelmäßige Rocker wechseln mit Balladen, aber alles ziemlich Dutzendware. Und mit ein paar Ausreißern nach unten, ganz besonders die Hardrock"parodien" (?) "Get Free" und "In The Jungle".
Idlewild - The Remote Part (2002) ****
Viel viel besser gealtert ist dagegen das 3. Album der schottischen Band Idlewild aus dem selben Jahr. "A Modern Way of Letting Go" auf dem RS-Heftsampler war damals der Auslöser für diesen Kauf aber es finden sich weitere starke Songs auf der Platte, insbesondere "Live In A Hiding Place" oder der Opener "You Held The World In Your Arms". Insgesamt rockt das mit einem guten Drive, meist treibende Rhythmen, schöner Gitarrensound und Harmoniegesang. Ein gutes Alt-Rock-Album.
The Electric Soft Parade - Holes In The Wall (2002) ****
Und eine weitere gute britische Platte aus diesem Jahr. Die Brüder Alex und Thomas White und Mitmusiker liefern auf ihrem Debütalbum einen melodiösen Gitarrenrock mit Pop-Potential, schönen Hooks und Refrains. Mehr Studio-gefrickelt als Idlewind und deutlich verspielter. Stücke wie "Silent To The Dark" oder "Empty At The End" hätten aber eigentlich Hitpotential haben sollen. Gekauft ebenfalls aufgrund eines Tracks auf einer RS-Heft CD - "On The Wire", toller Song, aber nicht auf dem Album enthalten, sondern war B-Seite einer der Singles. Beim heutigen Wiederhören stößt mir etwas die als Stilmittel eingesetzte Stimmverzerrung auf - aber auch das ist insgesamt nicht wirklich störend.
Doves - The Last Broadcast (2002) *** 1/2
Und noch eine damals hochgelobte britische Band - das Album fand ich immer ganz ok, habe es aber selten gehört. Es war mir immer zu behäbig und konventionell, zu sehr "Coldplay light". "There Goes The Fear" ist gut und auch insgesamt ist das alles vom Songwriting her nicht zu kritisieren. Es zündet bei mir einfach nicht genug, um ein besseres Rating zu rechtfertigen.
Immanuel Wilkins Quartet - Live at the Village Vanguard Vol. 2 (Blue Note, rel. 2026, rec. 2025) *****
Die zweite Veröffentlichung aus den Auftritten im legendären NYer Club. Er stellt sich hier voll in die Tradition - ich will hier ungern den Coltrane-Vergleich ziehen, aber sein Saxophonspiel hat vom Ton und vom Flow her einiges vom Übervater abgeschaut. Habe gerade ein Ticket für sein Konzert am 09.11. in Amsterdam erstanden. Das muss ich jetzt nochmal live erleben.
Dinah Washington - Blues For A Day (Dreyfus Jazz, comp. 2002, rec. 1945-1951) ****
Schöne Compilation der früheren Aufnahmen der Ausnahmesängerin aus der französischen Dreyfus Jazz-Reihe, klangtechnisch absolut ok aufbereitet.
Sault - Chapter I (2026) *** 1/2
Das vormals anonyme britische Kollektiv um den Produzenten Inflo mit einem neuen Album, nach dem Tantiemenrechtsstreit diesmal ohne die Stimme von Little Simz aber mit einer Reihe von neuen Kollaborateuren. Polierte, luftige R&B Sounds und ein relativ ruhiger Flow bestimmen das Album, gespickt mit Streichsätzen. Sehr smooth, aber mir fehlen ab und zu ein paar Ecken und Kanten. Etwas zu sehr Backgroundmusik für meinen Geschmack. Aber grundsätzlich nicht schlecht!
Norah Jones - Come Away With Me (2002) *** 1/2
Wir bleiben im "Easy listening"-Bereich mit R&B beeinflusster toller Frauenstimme - hier das damals gefeierte Debüt. Ganz anders produzierte Musik, gute Songauswahl für ihre Stimme, hier klassisch akustisch, geschmackvoll begleitet. Bleibt für mich trotz aller Stärken in der Umsetzung letztlich zu oberflächlich, um mir etwas zu bedeuten.
Solomon Burke - Don't Give Up On Me (2002) ****
Spätes Comeback-Album des großen R&B/Soulsängers, unterstützt von zahlreichen prominenten Songwritern, die teilweise unveröffentlichte Kompositionen für Burke bereitstellten (Dylan, Waits, Morrison, Costello, etc.). Ähnliche Instrumentierung wie bei Jones, aber erheblich weniger glatt produziert, erlaubt das hier, etwas unter die Oberfläche der Songs zu schauen. "None Of Us Are Free" mit den Blind Boys Of Alabama ist besonders toll!
The Clockworks - The Entertainment (2026) ****
Nun hier die nächsten Hördurchgänge - das Album beginnt mit den ersten beiden Titeln ziemlich furios. Der Sound erinnert mich (wie schon vorgestern gesagt) ziemlich an die Wild Beasts, ohne eine direkte Kopie zu sein. Und das Niveau wird nahezu über die Laufzeit gehalten - nur das aufgeblasene "True Romance" klingt so wie es heißt und ist komplett unnötig.
The Vines - Highly Evolved (2002) **
Jetzt wird es rumpeliger, aber leider nicht annähernd so gut. Ein kurzer Hype im Fahrwasser des Libertines-Durchbruch gab den Australiern ihre 15 Minutes of Fame, insbesondere basierend auf der Stärke des als Single ausgekoppelten Titeltracks. Der Rest ist bis auf "Ain't No Room" so lala, mittelmäßige Rocker wechseln mit Balladen, aber alles ziemlich Dutzendware. Und mit ein paar Ausreißern nach unten, ganz besonders die Hardrock"parodien" (?) "Get Free" und "In The Jungle".
Idlewild - The Remote Part (2002) ****
Viel viel besser gealtert ist dagegen das 3. Album der schottischen Band Idlewild aus dem selben Jahr. "A Modern Way of Letting Go" auf dem RS-Heftsampler war damals der Auslöser für diesen Kauf aber es finden sich weitere starke Songs auf der Platte, insbesondere "Live In A Hiding Place" oder der Opener "You Held The World In Your Arms". Insgesamt rockt das mit einem guten Drive, meist treibende Rhythmen, schöner Gitarrensound und Harmoniegesang. Ein gutes Alt-Rock-Album.
The Electric Soft Parade - Holes In The Wall (2002) ****
Und eine weitere gute britische Platte aus diesem Jahr. Die Brüder Alex und Thomas White und Mitmusiker liefern auf ihrem Debütalbum einen melodiösen Gitarrenrock mit Pop-Potential, schönen Hooks und Refrains. Mehr Studio-gefrickelt als Idlewind und deutlich verspielter. Stücke wie "Silent To The Dark" oder "Empty At The End" hätten aber eigentlich Hitpotential haben sollen. Gekauft ebenfalls aufgrund eines Tracks auf einer RS-Heft CD - "On The Wire", toller Song, aber nicht auf dem Album enthalten, sondern war B-Seite einer der Singles. Beim heutigen Wiederhören stößt mir etwas die als Stilmittel eingesetzte Stimmverzerrung auf - aber auch das ist insgesamt nicht wirklich störend.
Doves - The Last Broadcast (2002) *** 1/2
Und noch eine damals hochgelobte britische Band - das Album fand ich immer ganz ok, habe es aber selten gehört. Es war mir immer zu behäbig und konventionell, zu sehr "Coldplay light". "There Goes The Fear" ist gut und auch insgesamt ist das alles vom Songwriting her nicht zu kritisieren. Es zündet bei mir einfach nicht genug, um ein besseres Rating zu rechtfertigen.
Immanuel Wilkins Quartet - Live at the Village Vanguard Vol. 2 (Blue Note, rel. 2026, rec. 2025) *****
Die zweite Veröffentlichung aus den Auftritten im legendären NYer Club. Er stellt sich hier voll in die Tradition - ich will hier ungern den Coltrane-Vergleich ziehen, aber sein Saxophonspiel hat vom Ton und vom Flow her einiges vom Übervater abgeschaut. Habe gerade ein Ticket für sein Konzert am 09.11. in Amsterdam erstanden. Das muss ich jetzt nochmal live erleben.
Dinah Washington - Blues For A Day (Dreyfus Jazz, comp. 2002, rec. 1945-1951) ****
Schöne Compilation der früheren Aufnahmen der Ausnahmesängerin aus der französischen Dreyfus Jazz-Reihe, klangtechnisch absolut ok aufbereitet.
Zuletzt geändert von kathisi am 20 Jun 2026, 18:44, insgesamt 1-mal geändert.
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