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Musikalisches Tagebuch
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Re: Musikalisches Tagebuch
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Nur ins Wasser geh ich nicht, denn mein Walkman ist nicht wasserdicht
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Re: Musikalisches Tagebuch
Dienstag:
Ed O'Brien - Blue Morpho (2026) vorläufige **** 1/2
Und nach dem Aufwachen heute nochmal zwei Durchgänge, die den positiven ersten Eindruck vollständig bestätigen. Die ersten beiden Stücke ziehen einen gleich in die stimmige Atmosphäre hinein, die dann schön gehalten wird. Alternative Rock der ruhigen, teilweise fast meditativen Art, oft akustisch, Streicher, Percussion. Für mich fällt aktuell der Schlußtitel etwas ab, aber das mag sich noch ändern.
Bert Jansch - When The Circus Comes To Town (1995) vorläufige **** 1/2
Vielen Dank an @firecracker, die diese Anschaffung mit ihrem Jansch-Marathon inspiriert hat und dies als Einstiegsplatte empfohlen hatte. Sehr schön - die Stimme gefällt mir ausnehmend gut. Entspannte, folkige, akustische Musik mit schönem Songwriting und tollem Gitarrenspiel. Da eröffnet sich mittelfristig eine neue "Hörbaustelle" mit einem riesigen Backkatalog. Erinnert mich sehr an Richard Thompson, was natürlich bei der Backstory nicht überraschen dürfte.
Van Morrison - Down The Road (2002) ***
Nach soviel sehr guter Musik nun mal wieder in das mittelmäßige Feld - ein solides Album ohne Höhepunkte von einem Künstler, dessen Gesamtwerk ich liebe. Hier ist das Beispiel für die Frage von @Hallogallo im Thread über das Besternen von Alben. Insgesamt ist mir das zu "schunkelig", zu nostalgisch und zu sehr als Altherrenmusik arrangiert - und da kann dann auch die Stimme nicht mehr sooo viel herausreißen.
Richard Thompson - Bloody Noses EP (2020) ****
Während Corona aufgenommen und weitgehend untergegangen. Nachhören, nachdem er am Samstag ein Stück daraus gespielt hat. Solo aufgenommene Songs auf der akustischen Gitarre. Sehr schön "If I Could Live My Life Again" - das besagte Stück aus dem Konzert.
Immanuel Wilkins Quartet - Live at the Village Vanguard Vol. 1 (Blue Note, rel. 2026, rec. 2025) *****
Endlich nach dem Miles-Marathon nun auch mal Muße, dieses bisher ja auch hier im Forum hochgelobte Werk zu hören. Ich hatte Wilkins mit seinem Quartet 2024 in Dortmund auf einem tollen, intensiven Konzert hören dürfen und bin deshalb sehr gespannt zu hören, wie sich das in den 3 Jahren weiterentwickelt hat. Schon der Opener "Warrior" unterstreicht die Klasse der Formation. Fließende Sax-Läufe vor treibender Rhythmusgruppe, dann das Klavier von Micah Thomas. Es folgt eine wirklich gefühlvolle Ballade sowie ein mid-tempo Stück mit schönem Basisriff, vom Klavier durchgezogen und darüber ein wunderbares Saxophonsolo, das sich immer weiter auftürmt, über die zunehmend kochende Rhythmusgruppe. Nach diesem Höhepunkt klingt es im letzte Stück etwas spannungsärmer aus. Fazit: die Band ist noch enger zusammengerückt, tolle Aufnahme!
Ed O'Brien - Blue Morpho (2026) vorläufige **** 1/2
Und nach dem Aufwachen heute nochmal zwei Durchgänge, die den positiven ersten Eindruck vollständig bestätigen. Die ersten beiden Stücke ziehen einen gleich in die stimmige Atmosphäre hinein, die dann schön gehalten wird. Alternative Rock der ruhigen, teilweise fast meditativen Art, oft akustisch, Streicher, Percussion. Für mich fällt aktuell der Schlußtitel etwas ab, aber das mag sich noch ändern.
Bert Jansch - When The Circus Comes To Town (1995) vorläufige **** 1/2
Vielen Dank an @firecracker, die diese Anschaffung mit ihrem Jansch-Marathon inspiriert hat und dies als Einstiegsplatte empfohlen hatte. Sehr schön - die Stimme gefällt mir ausnehmend gut. Entspannte, folkige, akustische Musik mit schönem Songwriting und tollem Gitarrenspiel. Da eröffnet sich mittelfristig eine neue "Hörbaustelle" mit einem riesigen Backkatalog. Erinnert mich sehr an Richard Thompson, was natürlich bei der Backstory nicht überraschen dürfte.
Van Morrison - Down The Road (2002) ***
Nach soviel sehr guter Musik nun mal wieder in das mittelmäßige Feld - ein solides Album ohne Höhepunkte von einem Künstler, dessen Gesamtwerk ich liebe. Hier ist das Beispiel für die Frage von @Hallogallo im Thread über das Besternen von Alben. Insgesamt ist mir das zu "schunkelig", zu nostalgisch und zu sehr als Altherrenmusik arrangiert - und da kann dann auch die Stimme nicht mehr sooo viel herausreißen.
Richard Thompson - Bloody Noses EP (2020) ****
Während Corona aufgenommen und weitgehend untergegangen. Nachhören, nachdem er am Samstag ein Stück daraus gespielt hat. Solo aufgenommene Songs auf der akustischen Gitarre. Sehr schön "If I Could Live My Life Again" - das besagte Stück aus dem Konzert.
Immanuel Wilkins Quartet - Live at the Village Vanguard Vol. 1 (Blue Note, rel. 2026, rec. 2025) *****
Endlich nach dem Miles-Marathon nun auch mal Muße, dieses bisher ja auch hier im Forum hochgelobte Werk zu hören. Ich hatte Wilkins mit seinem Quartet 2024 in Dortmund auf einem tollen, intensiven Konzert hören dürfen und bin deshalb sehr gespannt zu hören, wie sich das in den 3 Jahren weiterentwickelt hat. Schon der Opener "Warrior" unterstreicht die Klasse der Formation. Fließende Sax-Läufe vor treibender Rhythmusgruppe, dann das Klavier von Micah Thomas. Es folgt eine wirklich gefühlvolle Ballade sowie ein mid-tempo Stück mit schönem Basisriff, vom Klavier durchgezogen und darüber ein wunderbares Saxophonsolo, das sich immer weiter auftürmt, über die zunehmend kochende Rhythmusgruppe. Nach diesem Höhepunkt klingt es im letzte Stück etwas spannungsärmer aus. Fazit: die Band ist noch enger zusammengerückt, tolle Aufnahme!
Zuletzt geändert von kathisi am 20 Jun 2026, 18:45, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Musikalisches Tagebuch
Ich werte das mal als Wink mit dem Zaunpfahl, dass ich da endlich aktiv werdefirecracker hat geschrieben: 16 Jun 2026, 18:36 Zuletzt:
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Re: Musikalisches Tagebuch
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Re: Musikalisches Tagebuch
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Eazy E - Eternal E (Best of) (2003)
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Re: Musikalisches Tagebuch
Gestern:
Dewan Mothiar Trio/ Irene Schweitzer Trio/ Manfred Schoof/ Barney Wilen- Jazz Meets India
Europäischer Jazz trifft auf ein indisches Trio. Barney Wilen am Saxophon und Manfred Schoof spielt die Trompete. Das Jahr:1967. Die Idee: der Westen öffnet sich fernöstlichen Klängen. Was bei einigen Rock Bands zu jener Zeit zum scheitern verurteilt war gelingt hier auf wundersame Weise und fesselt bei jedem weiteren Hören. Das Oktett spielt zwei lange Stücke und ein kleines meditatives Zwischenspiel, die hypnotisch-ekstatische Tanpura Klänge mit Free Jazz artigen Klängen verbindet. Hervorragend gespielt. Next step: Don Cherry's- Eternal Rhythm
Turnpike Troubadours- The Price Of Admission
Siebtes Studio Album der Band, Album des Jahres bei "Saving-Country-Music" und hierzulande eher übersehen oder ignoriert. "Drüben" (also nicht im RS-Forum sondern im exklusiven WD- Forum) von einem geschätzten User auf die Pole-Position gesetzt, was mich dazu brachte das Album nochmals aus dem Verkaufsstapel zu ziehen und genauer hinzuhören, da es letztes Jahr nicht so recht zünden wollte. Da ich nie großer Fan der Band gewesen bin ...kenne ich nicht alle Alben. Auch will "The Price Of Admission" immer noch nicht recht zünden. Tracks wie "Heaven Passing Through" gehen mir mittlerweile bei allem Schönklang und sicherlich auch textlicher Tiefe, komplett an mir vorbei. Im Gesamten ist es eine solide Mischung aus einigen Balladen, Mid-Tempo Nummern und "galoppierenden" Stücken. Durchaus geeignet für Menschen die Zugang zu moderner Country Musik finden möchten.
Deadletter- Existence IS Bliss
Das schwierige zweite Album nach einem hervorragenden Debüt und einer existenzialistischen Ansage der Band in diesen dunklen Zeiten der Idiotie. Sperrig wie eh und je und ausgestattet mit feinen Bläser, reihen sich Deadletter neben den erfolgreichen Fontaines DC, Drahla und Shame ein und machen mit ihrem unangepasst post-punkigen Fundament den Hören nicht einfach, da sie textlich tiefer gehen als andere Bands. Kein Album zum nebenbei dudeln aber eines das reichlich belohnt. Highlight!
Bella White- A Sign In The Weather
Ich liebe Bella Whites Stimme und ihr zweites Album "Among Other Things" ist eines meiner liebstes Americana Alben der letzten Jahre. Dementsprechend leicht (oder auch schwer?) hat es ihr neues Album, das im Grunde ,trotz "neuartiger" aber reduzierte Synthesizer-Klänge, wieder eine Reihe selbstgeschriebener Songs beinhaltet. Braucht noch einige Spins.
Dewan Mothiar Trio/ Irene Schweitzer Trio/ Manfred Schoof/ Barney Wilen- Jazz Meets India
Europäischer Jazz trifft auf ein indisches Trio. Barney Wilen am Saxophon und Manfred Schoof spielt die Trompete. Das Jahr:1967. Die Idee: der Westen öffnet sich fernöstlichen Klängen. Was bei einigen Rock Bands zu jener Zeit zum scheitern verurteilt war gelingt hier auf wundersame Weise und fesselt bei jedem weiteren Hören. Das Oktett spielt zwei lange Stücke und ein kleines meditatives Zwischenspiel, die hypnotisch-ekstatische Tanpura Klänge mit Free Jazz artigen Klängen verbindet. Hervorragend gespielt. Next step: Don Cherry's- Eternal Rhythm
Turnpike Troubadours- The Price Of Admission
Siebtes Studio Album der Band, Album des Jahres bei "Saving-Country-Music" und hierzulande eher übersehen oder ignoriert. "Drüben" (also nicht im RS-Forum sondern im exklusiven WD- Forum) von einem geschätzten User auf die Pole-Position gesetzt, was mich dazu brachte das Album nochmals aus dem Verkaufsstapel zu ziehen und genauer hinzuhören, da es letztes Jahr nicht so recht zünden wollte. Da ich nie großer Fan der Band gewesen bin ...kenne ich nicht alle Alben. Auch will "The Price Of Admission" immer noch nicht recht zünden. Tracks wie "Heaven Passing Through" gehen mir mittlerweile bei allem Schönklang und sicherlich auch textlicher Tiefe, komplett an mir vorbei. Im Gesamten ist es eine solide Mischung aus einigen Balladen, Mid-Tempo Nummern und "galoppierenden" Stücken. Durchaus geeignet für Menschen die Zugang zu moderner Country Musik finden möchten.
Deadletter- Existence IS Bliss
Das schwierige zweite Album nach einem hervorragenden Debüt und einer existenzialistischen Ansage der Band in diesen dunklen Zeiten der Idiotie. Sperrig wie eh und je und ausgestattet mit feinen Bläser, reihen sich Deadletter neben den erfolgreichen Fontaines DC, Drahla und Shame ein und machen mit ihrem unangepasst post-punkigen Fundament den Hören nicht einfach, da sie textlich tiefer gehen als andere Bands. Kein Album zum nebenbei dudeln aber eines das reichlich belohnt. Highlight!
Bella White- A Sign In The Weather
Ich liebe Bella Whites Stimme und ihr zweites Album "Among Other Things" ist eines meiner liebstes Americana Alben der letzten Jahre. Dementsprechend leicht (oder auch schwer?) hat es ihr neues Album, das im Grunde ,trotz "neuartiger" aber reduzierte Synthesizer-Klänge, wieder eine Reihe selbstgeschriebener Songs beinhaltet. Braucht noch einige Spins.
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Re: Musikalisches Tagebuch
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SOFT MACHINE - Third
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Re: Musikalisches Tagebuch
Habe ich mir jetzt auch geholt und den Vorgänger auch noch.kathisi hat geschrieben: 16 Jun 2026, 19:31 Ed O'Brien - Blue Morpho (2026) vorläufige **** 1/2
Und nach dem Aufwachen heute nochmal zwei Durchgänge, die den positiven ersten Eindruck vollständig bestätigen. Die ersten beiden Stücke ziehen einen gleich in die stimmige Atmosphäre hinein, die dann schön gehalten wird. Alternative Rock der ruhigen, teilweise fast meditativen Art, oft akustisch, Streicher, Percussion. Für mich fällt aktuell der Schlußtitel etwas ab, aber das mag sich noch ändern.