soulpope hat geschrieben: 11 Jun 2026, 11:25
btw bin a bissl überrascht dass es bei Dir erst Richtung Platz 10 erstmals "elektrisch" wird ....
Na ja, #2 und #9 ... aber ja, die Tendenz ist wohl nach wie vor hörbiographisch erklärbar. Das erste Quintett (und erst etwas später das Sextett, aber ich glaub ich würd die trotzdem zu einer Formation/Werkgruppe zusammenfassen für die betreffende Auswertung
@atom - aber ist selbstverständlich Dir überlassen!) und dann das zweite (aber erst nach "My Funny Valentine"!) als grosse Offenbarungen, daneben schlich sich "In a Silent Way" in die Gehörgänge, die Bindeglieder langsam aber stetig auch ("Filles", "Water Babies", weniger "...in the Sky"), der "richtig" elektrische Miles (wenn man das Mood-Album der stillen Wege noch nicht recht zählen will, was ich aber für falsch hielte) haute mich dann mit "Live-Evil" erstmal richtig weg, gefolgt von "Miles Davis at Fillmore: Live at the Fillmore East", mit "Bitches Brew" klappte es erst etwas später (dank der grossen Box) ... den Rest gab's dann quasi in einem grossen Aufwasch und da wühle und taste ich mich immer noch herum. "Dark Magus" ist ein riesiges Faszinosum, die zwei Japan-Konzerte auch, aber die höre ich so selten, dass sie noch immer wie neu sind, wenn ich sie wieder mal einlege. Der Post-Comeback-Miles hingegen lief von Anfang an mit, "We Want Miles" hätte in einer Album Top-20 sehr gute Chancen, "Amandla" ist ein Lieblingsalbum ... es gibt ja die tollen Alben, die nicht unbedingt mit den Tracks glänzen, die sich dann am tiefsten in die Gehörgänge schleichen.
Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' - even if it take them fifteen, twenty years. (Thelonious Monk)
Demnächst auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #174 – 11.08.2026, 22:00