Umfrage - Die 20 besten Tracks von Jason Molina / Songs: Ohia / Magnolia Electric Co.

Track-Umfragen (incl. Übersicht und Planungsthread), Song des Tages
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stefane
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Re: Umfrage - Die 20 besten Tracks von Jason Molina / Songs: Ohia / Magnolia Electric Co.

Beitrag von stefane »

Mit Liste Nr. 15 von @JackofH folgt eine nahezu komplett unterschiedliche Liste.

Verteilung der genannten Tracks auf die Veröffentlichungen:
1x Single (1995)
1x Songs: Ohia (1997)
1x Axxess & Ace (1999)
1x Single (1999)
1x The Lioness (2000)
2x Ghost Tropic (2000)
1x Single (2001)
3x Didn't It Rain (2002)
1x Amalgamated Sons of Rest EP (2002)
4x The Magnolia Electric Co. (2003) - incl. eines Tracks von der Anniversary Edition
2x Pyramid Electric Co. (2004)
1x What Comes after the Blues (2005)
1x Let Me Go, Let Me Go, Let Me Go (2006)

Sagenhafte 13 Veröffentlichungen werden berücksichtigt.

Und sagenhafte sieben Premieren in der Liste von @JackofH.
Das führt natürlich auch zu sehr wenigen Übereinstimmungen mit anderen Listen. Mit @latho ist's nur ein einziger gemeinsamer Track: "Didn't It Rain", der Titeltrack des 2002er-Albums. Das ist der neue Tiefstwert in der Umfrage.

"Just Be Simple" vom 2003er-Album "The Magnolia Electric Co." schlägt sich hier eindeutig besser als sich das erwartet hatte.
Bei @JackofH nun erstmalig auf dem Platz ganz vorne gelistet.

"Long Desert Train" vom 2004er-Album "Pyramid Electric Co." bei @JackofH mit Platz 3 weit vorne gelandet.
Das Label 75 or Less Records aus Providence/Rhode Island hat im Jahr 2017 mit "Failed Tribute Bands Two!" ein rein digital veröffentlichtes Cover-Album herausgebracht. Der Musiker Prescott Cronin aus Warren/Rhode Island hat dafür ein schönes Cover von "Long Desert Train" eingespielt, ohne natürlich die Intensität des Originals von Jason Molina auch nur annähernd zu erreichen.

Prescott Cronin - Long Desert Train

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JackofH
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Re: Umfrage - Die 20 besten Tracks von Jason Molina / Songs: Ohia / Magnolia Electric Co.

Beitrag von JackofH »

stefane hat geschrieben: 28 Apr 2026, 23:45 Sagenhafte 13 Veröffentlichungen werden berücksichtigt.
Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich die Singles von Songs: Ohia leider nur in der "Journey On"-Box besitze. Wobei die tollen liner notes von Erin Osmon ein Bonus sind, weil sie die Bedeutung der 7" für Molina herausarbeitet:

"The goal of the 7"? To burn brightly, to share and inspire via a portable format that artists could afford to self-produce and ship and fan kids with shallow pockets could afford to buy at basement shows and ramshackle all-ages joints; three dollars was the equivalent of two skipped high school lunches, after all. Though monetary limitations were often at the core of the 7" single, Molina knew that not everything his heart purged belonged on the studio LP, and as committed to the format as he was, he also knew when to withhold. When an LP was not possible, this was a way to quickly release virgin and largely unedited material. It was also a way to share space with friends and collaborators, as we so often saw with the split 7" between likeminded and, at times, polar opposite creators throughout the decade. The modest platter was DIY at its core - from the pieced and patchy cover art to the low-fi sonic content - and a haven for those like Molina who could not help but to create, to live and to breathe outside the realm of commercial consciousness. If ever there was an individual immune to passing trends it was Molina, and his copious, and at times haphazard, early catalogue speaks volumes to his unwavering vision as he steered Songs: Ohia both as a compact singer-songwriter vehicle and as a big-rig act churning out touching and unforgettable twang-tinged anthems."

Den letzten Satz zu Songs: Ohia würde ich ebenso unterschreiben. Für mich macht die Vielseitigkeit, die er unter dem frühen Moniker an den Tag legte, dessen Faszination aus. Und gerade auch die Singles transportieren die Eindringlichkeit und das Geisterhafte seiner Kunst für mich perfekt. Alles darauf droht stets zu kippen, manches misslingt auch bzw. ist offensichtlich schnell rausgehauen worden. Aber diese Spannung macht das Hören eben für mich so reizvoll. [Ein gutes Beispiel ist die 7"-Version von "Lioness", die ich der eher indierockigen Studio-Version vorziehe, weil sie purer, sinisterer ist. Die Solo-Parts von Molina sind noch intensiver, verzweifelter gesungen - allein das "youuuuuuh" in "I will swim to you" ist magisch! Und Jennie Benford als zweite Stimme fügt als verruchte "Löwin" dem "look of the lioness" (und dem Heulen im Outro) eine weitere Tiefendimension zu, die mich vollends packt.]
stefane hat geschrieben: 28 Apr 2026, 23:45 Und sagenhafte sieben Premieren in der Liste von @JackofH.
Ich habe gerade die bisherigen Listen nochmal überflogen. Bei den Singles hatte ich damit gerechnet, dass ich da wahrscheinlich eher alleine bin mit der Vorliebe. Aber hatte tatsächlich bislang niemand z.B. "Don't It Look Like Rain" gelistet? Das überrascht mich dann doch.
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h8g7f6
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Re: Umfrage - Die 20 besten Tracks von Jason Molina / Songs: Ohia / Magnolia Electric Co.

Beitrag von h8g7f6 »

Geht mir exakt identisch wie adlatus, Liste ist in Vorbereitung.

adlatus hat geschrieben: 19 Apr 2026, 09:47 Auch auf die Gefahr hin, mich hier als Musik-Nichtschwimmer zu outen: Ich kannte Jason Molina oder seine anderen Bandnamen nicht. Er ist wirklich großartig. Das Genre ist gar nicht zu greifen. Musik from a tortured soul.

Sehr schade, dass er sich schon in so jungen Jahren erst um die Gesundheit und dann um das Leben gesoffen hat.

1. Farewell Transmission
2. The Dark Don't Hide It
3. I've Been Riding with the Ghost
4. The Black Crow
5. Lioness
6. Almost Was Good Enough
7. Tigress
8. John Henry Split My Heart
9. Don’t Fade On Me
10. The Night Shift Lullaby
11. What Comes After the Blues
12. Didn’t it Rain
13. Blue Chicago Moon
14. Hold On Magnolia
15. Captain Badass
16. Just be Simple
17. Whip Poor Will
18. Let Me Go Let Me Go Let Me Go
19. Hammer Down
20. Nervous Bride