Gestern wieder mal Lars Vogt mit den Mendelssohn-Konzerten - weil wir's beim Vertrieb vor einer Woche davon hatten, dass wir uns einig sind: eigentlich funktionieren diese Konzerte nicht, sind blosses Virtuosenfutter. Ich führte Vogt ins Feld als die grosse Ausnahme - und ich bleibe dabei: das ist eine wunderbare Aufnahme, mit Liebe zum Detail und wo nötig mit viel Energie und Verve. Und plötzlich klingen diese Konzerte nach Musik und nicht mehr nach Schaulaufen. Wundervoll.
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Am Abend dann "Aci, Galatea e Polifemo", konzertant, beim neuen Barockfestival der Oper Zürich (Jaroussky am Pult, de Sá als Aci - unglaublich!), heute geht es dann mit "Giulio Cesare" (Bartoli als Cleo und Capuano am Pult, dieses Mal dann mit Bühne, Davide Livermores Inszenierung in Co-Produktion mit Bartolis Haus in Monte Carlo).
Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' - even if it take them fifteen, twenty years. (Thelonious Monk)
Demnächst auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #173 – 09.06.2026, 22:00