Hier können und sollen für alle user interessante gigs und jazzfestival-line ups des laufenden jahres gepostet werden. kann aber auch gerne fortlaufend genutzt werden.......also her mit euch bekannten daten.....
endlich steht der termin, den ich für mich behalten sollte und die vorfreude ist riesig, mein platz in der ersten reihe ist hoffentlich gesichert, versprochen ist er zumindest.....
31.10.2026 the messthetics&james brandon lewis beim enjoy jazz in heidelberg
https://enjoyjazz.de/veranstaltung/the- ... don-lewis/
Jazz-Konzerte und Festivals 2026
- lotterlotta
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Jazz-Konzerte und Festivals 2026
Zuletzt geändert von lotterlotta am 11 Mär 2026, 19:15, insgesamt 1-mal geändert.
ich wurde mal gefragt warum ich jazz höre. ganz einfach, weil er frei von hautfarbe und emotional ist....
Re: Jazz-Konzerte und Festivals 2026
https://www.bahnhofsverein.de/event/fra ... trainment/
Frank Gratkowski – Alto sax ;Kazu Uchihashi – Guitar; Reza Askari – Bass; Steve Heather – Drums
Frank Gratkowski, der Meister der Grenzüberschreitungen, hier im neuen Power Quartett mit dem japanischen Meistergitarristen Kazuhisa Uchihashi, dem iranisch- stämmigen Bassisten Reza Askari und dem australischen Schlagzeuger Steve Heather live im Güterschuppen Die Musik von Entrainment ist improvisiert und beinhaltet u.a. psychedelischen Rock und Spiritual Jazz. Sie ist roh und kantig und hat,wie in früheren Projekten von Gratkowski -wie bei- „Z-Country Paradise“ – keine Angst vor post-punkigem Druck und viel Energie. Entrainment genießt dieses Gefühl der Befreiung und das Überschreiten von Stilgrenzen der sogenannten „Jazzpolizei“ Alles passt dank Mastermind Gratkowski herrlich zusammen und garantiert einen spannenden Abend im Güterschuppen.
Am 11 April im wunderschönen Ammerland, Westerstede Güterschuppen
Frank Gratkowski – Alto sax ;Kazu Uchihashi – Guitar; Reza Askari – Bass; Steve Heather – Drums
Frank Gratkowski, der Meister der Grenzüberschreitungen, hier im neuen Power Quartett mit dem japanischen Meistergitarristen Kazuhisa Uchihashi, dem iranisch- stämmigen Bassisten Reza Askari und dem australischen Schlagzeuger Steve Heather live im Güterschuppen Die Musik von Entrainment ist improvisiert und beinhaltet u.a. psychedelischen Rock und Spiritual Jazz. Sie ist roh und kantig und hat,wie in früheren Projekten von Gratkowski -wie bei- „Z-Country Paradise“ – keine Angst vor post-punkigem Druck und viel Energie. Entrainment genießt dieses Gefühl der Befreiung und das Überschreiten von Stilgrenzen der sogenannten „Jazzpolizei“ Alles passt dank Mastermind Gratkowski herrlich zusammen und garantiert einen spannenden Abend im Güterschuppen.
Am 11 April im wunderschönen Ammerland, Westerstede Güterschuppen
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Re: Jazz-Konzerte und Festivals 2026
Gestern beim Taktlos ... das dritte Set hörte ich nicht mehr, aber bis dahin fand ich den Abend toll. Kein Jazz eigentlich, oder nur so halb im ersten Set.
Caroline Kraabel: alto saxophone, voice / John Edwards: double bass spielten dieses erste Set - Mann und Frau aus London, die Frau lange weg vom Fenster, weil sie die Kinder erzog, während der Mann um die Welt reiste (ich denke Edwards ist immer noch der Musiker, den ich insgesamt am häufigsten überhaupt gehört habe). Ein Duo-Set ohne Unterbruch, vermutlich eine Dreiviertelstunde lang, mit geräuschhaftem Beginn (Slap-Tongue ohne Töne am Sax, Klappengeräusche, Luft, das Geräusch vom Hoch- und Runterziehen des Hemdes ...), Geschabe und Gekratze am Bass. Daraus entwickelte sich ein weiter Bogen, der ein ständiges Auf und Ab bot, es wurde intensiver und lauter, dann wieder stiller fast bis zum Verklingen - und nicht zwingend nach demselben Muster wurden Töne auf konventionelle Art erzeugt oder eben nicht (Edwards schob wieder den Bogen zwischen das Griffbrett und die Saiten, fast bis ganz nach oben - da krieg ich jedes Mal innerlich leise Panikattacken und leide mit dem Instrument und hoffe, dass das Hartholz wirklich hart genug ist), mal gingen sie gemeinsam, mal einzeln durch diese Bögen, fanden sich immer wieder. Schön, aber manchcmal auch etwas anstrengend.
IBELISSE GUARDIA FERRAGUTTI & FRANK ROSALY: MESTIZX - Ibelisse Guardia Ferragutti: voice, guitar, synths, performance / Frank Rosaly: drums, percussion, electronics / James McClure: trumpet, synths / Lida Brouskari: synths / Uldis Vītols: bass guitar - Das Equipment für die folgende Band war schon bereit. Fünf Ständer mit kleinen Synthesizern (auch bei Rosaly sahen die "electronics" danach aus). Los ging es mit einem Knall. Intensiver Gesang zwischen Sprechen und Singen und manchmal fast Schreien, Rosaly am elektrischen Daumenklavier, die Synthesizer am Brummen und Kreischen - das Set wurde laut, das war sofort klar. Tiefe Frequenzen vom Bass liessen ab dem zweiten Song immer wieder den Raum (ich weiss nichts über ihn, er sieht nur wie ein Dachstock aus, ist ebenerdig, vermutlich eine Art Werkstattgebäude?) erzittern. Ibelisse Guardia Ferragutti hat Wurzeln in Brasilien und Bolivien, Rosaly in Puerto Rico, und in ihrem gemeinsamen Projekt suchen sie, wie die Frontfrau in ein paar längeren Ansagen erläuterte, nach Wegen, die Geschichte mitzunehmen und einen Ausdruck im Hier und Heute zu finden, der das alles channelt, was sie im Rucksack haben, alle das, was vor ihnen kam. Der Name der Gruppe bzw. des Projekts - es ist in den Niederlanden basiert, wo sie alle leben und wirken (Brouskari ist wohl griechisch, Vitols lettisch und McClure stammt aus Kapstadt) - ist vom portugiesischen Wort "mestiço" entliehen, das X am Ende macht es inklusiv (und führt anscheinend dazu, dass sie auch schon als "Miss Texas" angesagt wurden - man spricht den Bandname "Mestisex", eigentlich nicht schwer). Je länger das Set dauerte, desto besser gefiel es mir. Brouskari war für den harmonischen Kitt zuständig, spielte oft orgel-ähnliche Sounds, Vitols' Bass dröhnte in der Tiefe (und im Bauch), Rosaly legte Stück für Stück tolle Beats vor, oft mit unregelmässigen Patterns, manchmal mit Anleihen an allerlei Marschmusik-Traditionen (eher karnevaleske als militärische natürlich). McClure kriegte auch einen langen Solo-Spot, mäanderte sonst nahtlos zwischen banddienlichen Liegetönen (manchmal so leise, dass sie kaum zu hören waren) und kleinen melodischen Einwürfen, manche davon wirkten wie Fragmente eines Solos, alles überlagerte sich immer wieder neu, es gab Verschiebungen und Klangschichtungen, die zwischendurch auch mal den elektrischen Miles von ca. 1972-75 heraufbeschwörten. Der Sound im Raum war hervorragend, oft so gut, dass man sogar die gesungenen Worte verstehen konnte (ich kann kein Portugiesisch, aber kann mir recht oft einen Reim drauf machen) - toll.
Danach war's fast halb 11 und eine längere Umbaupause inklusive Entfernen der Stühle wurde angekündigt, zudem werde es "laut" ... und da beschloss ich dann, zu gehen ... obwohl mich die Tieftonfrequenzen von FRACHTER (Daniel Sailer: E-Contrabass, Bass Pedals, Tubes, Fog / Flo Götte: E-bass, Bass Pedals, Tubes) schon sehr wundergenommen hätten. Aber ich war zu müde und auf noch lautere Musik hatte ich keine Lust (ich versteh's eh nicht, warum macht man Konzerte, die alle nur mit Hörschutz überstehen können? Macht ja echt keinen Spass, wenn man die Hälfte der Frequenzen kaum hört, dafür das eigene Schlucken ... und Mestizx waren ja laut genug und gingen voll in die Magengrube ... was mehr braucht's denn noch, Taubheit?). Anyway, ein schöner Abend!
Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' - even if it take them fifteen, twenty years. (Thelonious Monk)
Demnächst auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #173 – 09.06.2026, 22:00
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Re: Jazz-Konzerte und Festivals 2026
Ich finde das bisher feststehende Programm von Enjoy Jazz insgesamt gut, es kommen auch Ahmed, Tom Skinner und andere spannende Acts:
https://enjoyjazz.de/veranstaltungen/
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Re: Jazz-Konzerte und Festivals 2026
ahmed und the messthetics&jbl sind bei mir fest gebucht, skinner bin ich noch am überlegen, beim rest ist für mich im moment nichts zwingendes dabei, mal schauen was da noch kommt.....nail75 hat geschrieben: 17 Mär 2026, 16:09 Ich finde das bisher feststehende Programm von Enjoy Jazz insgesamt gut, es kommen auch Ahmed, Tom Skinner und andere spannende Acts:
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ich wurde mal gefragt warum ich jazz höre. ganz einfach, weil er frei von hautfarbe und emotional ist....
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Re: Jazz-Konzerte und Festivals 2026
letztes jahr hatte ich zu der zeit schon sechs gebuchte konzerte, von daher ist da noch luft nach oben.....nail75 hat geschrieben: 17 Mär 2026, 21:08 Unter den wenigen bestätigten Konzerten schon zwei Pflichttermine ist aber doch nicht so schlecht.
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Re: Jazz-Konzerte und Festivals 2026
Sullivan Fortner Trio ist eine Überlegung wert. Im Jazzclub in Paris letzten November war das ein super Abend. Ich weiss nicht mehr, ob ich im RS was geschrieben hatte, komme wieder nicht rein. Selbst wenn es an sich wieder läuft, ist es halt jetzt wirklich kaputt.
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Re: Jazz-Konzerte und Festivals 2026
Ach naja, so denke ich nie. Letztes Jahr war aber auch eines der spannendsten Line-ups seit längerem: Charles Lloyd, Vijay Iyer und Wadada Leo Smith, Makaya McCraven, Soap & Skin und es gab noch mehr. Am Ende sind es immer mehr Konzerte, als ich wirklich besuchen kann, zumal ich keine wirkliche Lust habe, nach Neustadt oder Schwetzingen zu fahren.lotterlotta hat geschrieben: 17 Mär 2026, 23:00letztes jahr hatte ich zu der zeit schon sechs gebuchte konzerte, von daher ist da noch luft nach oben.....nail75 hat geschrieben: 17 Mär 2026, 21:08 Unter den wenigen bestätigten Konzerten schon zwei Pflichttermine ist aber doch nicht so schlecht.
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Re: Jazz-Konzerte und Festivals 2026
würde sogar behaubpten, dass es das beste in den letzten 15 jahren war! schwetzingen ist für mich noch tollerabel, in neustadt müsste schon etwas laufen, was ich unbedingt mal hören will, der aufwand für mich da doch ein wenig zu hoch...bei mir wird der geldbeutel in den nächsten jahren die entscheidung treffen, was geht!
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