Warum dieses Unterforum?
- Jan Lustiger
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Eines der großen Genres fehlt ohnehin noch: Punk!
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Hinweis des Admins:
"Punk" wurde als Unterforum in Genres gewünscht, woraufhin sich diese Diskussion entwickelt hat. Ich fand es angebracht, sie vom ursprünglichen Thread gleich hierher zu verschieben.
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Hinweis des Admins:
"Punk" wurde als Unterforum in Genres gewünscht, woraufhin sich diese Diskussion entwickelt hat. Ich fand es angebracht, sie vom ursprünglichen Thread gleich hierher zu verschieben.
- August Ramone
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- Jan Lustiger
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Sorry, aber Punk auf eine Ebene mit diesen Genres zu stellen, ist musikhistorisch ziemlich großer Unsinn - vielleicht mit Ausnahme von Krautrock. Der Rest hat nicht einmal ansatzweise einen ähnlichen Abdruck auf die Entwicklung von Popkultur gehabt. Selbst über die eigenen Genregrenzen und direkte Nachfolgegenres wie New Wave, Hardcore und Post-Punk hinaus hat Punk Kreise gezogen, die Slayer genauso ermöglicht haben wie Olivia Rodrigo.dengel hat geschrieben: 20 Jul 2026, 18:16 Also, wenn man für jede Spielart ein Unterforum anlegen würde wird das Forum verfranst. Dann kommen Wünsche für z.B. Krautrock, Neo-Prog, Westcoast, Liedermacher, Agitpop etc.pp.. Ne, so ist es gut.
Davon abgesehen, ist das ein Genre, das im Forum zahlreiche Anhänger hat. Ich bin mir sicher: Würden wir zu jedem der genannten Genres eine LP-Umfrage zu starten, Punk würde die anderen in Sachen Teilnehmerzahl deutlich abhängen.
- Jan Lustiger
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Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, was du mir damit sagen willst, geschweige denn, inwiefern es ein Argument gegen ein Punk-Subforum darstellt. Wieso sollten Slime denn außen vor bleiben?dengel hat geschrieben: 20 Jul 2026, 18:45 Klar, mit BÖ, Ärzten, Toten Hosen als Punk? Und Slime u.ä. bleibt aussen vor..?
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Punk in engerem Sinne bedeutet für mich Musik, die sich gegen die bestehenden Verhältnisse (gesellschaftlich und musikalisch ) richtet und vorderst nicht auf Kommerz ausgerichtet ist bzw. war oder sein sollte. Meines Erachtens trifft das auf die sog. Punkbands nicht zu. Punk ist und war für mich eine Lebenseinstellung die nichts mit Musik zu tun hat. Trifft auf die Hippiebwewegung der 1960er auch zu. Clevere Geschäftsleute nutzen die jeweilige Stimmungslage der Jugend bzw. jungen Erwachsenen aus. Und besonders machte dies sich Ende der 1970er, Anfang der 1980er Jahre im Fahrwasser der damaligen Nachrüstungsgegner bemerkbar (Bots u.a..). Die Musikindustrie bemächtigt sich gesellschaftlicher Strömungen egal welcher...
- Jan Lustiger
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Metal ist Rock deutlich näher als Punk, der klassische Rockbands eher als Feindbilder betrachtete. Ich würde aber dem Metal-Subforum auch nicht die Existenzberechtigung absprechen, weil das eine gigantische Subkultur mit unterschiedlichsten Strömungen ist - und ähnliches gilt für Punk. Ich würde im Sinne der Übersichtlichkeit eher die Rock- und Pop-Subforen abschaffen, weil die zu weitläufig definiert sind, um Interesse abseits der gängigen Allgemeinthreads zu generieren.admin hat geschrieben: 20 Jul 2026, 19:47 Zum Thema "Punk": kann der nicht auch unter "Rock" laufen, der ohnehin nur sehr spärlich diskutiert wird? Wie weit sollte man das noch aufdröseln?
Ich frag nur...
@dengel Das kann man natürlich so sehen. Ich würde widersprechen, das ist aber mE eine ganz andere Diskussion - die zum Beispiel hervorragend in einem Punk-Subforum geführt werden könnte
- salamandersalat
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Klassischer Punkrock ist doch im Grunde Rock 'n' Roll und Garage Rock mit dem Anspruch neu und aufregend zu sein. Also 1976. Post-Punk wäre schon was Anderes.
Keramikvasen geh'n jetzt wieder viel leichter kaputt.
- Jan Lustiger
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Ich würde Post-Punk auch nicht als Punk-Spielart begreifen. Ich wollte nur veranschaulichen, was für ein gigantischer popkultureller Katalysator Punk war. Und dass es eine ideengeschichtliche Verbindung zwischen Punk und Post-Punk gibt, finde ich recht offensichtlich, auch wenn die Negation von Punk bzw. vieler seiner grundlegenden Prinzipien (mit dem Ziel der Überwindung seiner Limitationen) ein zentraler Bestandteil dieser Verbindung ist. Mit Punk und Post-Punk verhält es sich quasi wie mit Kant und Nietzschesalamandersalat hat geschrieben: 20 Jul 2026, 21:06 Klassischer Punkrock ist doch im Grunde Rock 'n' Roll und Garage Rock mit dem Anspruch neu und aufregend zu sein. Also 1976. Post-Punk wäre schon was Anderes.
- salamandersalat
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Um das zu verstehen: Du willst dich auf Punkrock beschränken? Damals mögen es die Protagonisten als Zivilisationsbruch begriffen haben, gerade im Vergleich zu den angesagten Rock-Spielarten der Zeit, doch aus der Retrospektive sehe ich da eine ziemlich Kontinuität der Rock-Tradition.Jan Lustiger hat geschrieben: 20 Jul 2026, 21:27 Ich würde Post-Punk auch nicht als Punk-Spielart begreifen. Ich wollte nur veranschaulichen, was für ein gigantischer popkultureller Katalysator Punk war. Und dass es eine ideengeschichtliche Verbindung zwischen Punk und Post-Punk gibt, finde ich recht offensichtlich, auch wenn die Negation von Punk bzw. vieler seiner grundlegenden Prinzipien (mit dem Ziel der Überwindung seiner Limitationen) ein zentraler Bestandteil dieser Verbindung ist. Mit Punk und Post-Punk verhält es sich quasi wie mit Kant und Nietzsche![]()
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