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Disc Three






Gern geschehen! Hörend schreiben und schreibend hören ...zoji hat geschrieben: 03 Sep 2026, 22:07 Sehr schön friedrich, so höre ich es in weiten Teilen auch, wenngleich es für mich keine Längen hat. Finde Deine Einlassungen immer bereichernd, danke Dir. In jungen Jahren, in den 80ern, habe ich auch deshalb begonnen Blues zu hören, weil ich ihn als maximal unkommerzielle Musik wahrnahm, ich mich wider dem mainstream positionieren wollte und so, blablabla. Irgendwann habe ich die Perspektive schmerzfrei über Bord geworfen, bzw. als für mich irrelevant betrachtet. Dabei war mir auch Hookers kleines Bonmot hier behilflich: If we go for a triple album, we go for the triple money, gefolgt von schallendem Gelächter. Nur schade, dass daraus nichts wurde.

Zu den kommerziellen Aspekten der frühen Bluesszene gibt es dieses tolle Buch - wir kennen die Wurzeln ja nur durch Schellack-Aufnahmen, die dann in den 50er/60er Jahren wiederentdeckt wurden. Und diese Aufnahmen wurden durchaus aus kommerziellen Gründen aufgenommen und vermarktet, z.B. von Möbelfirmen, die Grammophonmöbel an die schwarze Bevölkerung im Süden verkaufen wollten und daher für die Zielgruppe passende Musik bereitstellen mussten.Friedrich hat geschrieben: 04 Sep 2026, 00:10Gern geschehen! Hörend schreiben und schreibend hören ...zoji hat geschrieben: 03 Sep 2026, 22:07 Sehr schön friedrich, so höre ich es in weiten Teilen auch, wenngleich es für mich keine Längen hat. Finde Deine Einlassungen immer bereichernd, danke Dir. In jungen Jahren, in den 80ern, habe ich auch deshalb begonnen Blues zu hören, weil ich ihn als maximal unkommerzielle Musik wahrnahm, ich mich wider dem mainstream positionieren wollte und so, blablabla. Irgendwann habe ich die Perspektive schmerzfrei über Bord geworfen, bzw. als für mich irrelevant betrachtet. Dabei war mir auch Hookers kleines Bonmot hier behilflich: If we go for a triple album, we go for the triple money, gefolgt von schallendem Gelächter. Nur schade, dass daraus nichts wurde.
Ich finde es mutig, dass ein Album wie H n' H in dieser Form veröffentlicht wurde. Die erste Platte in ihrer locker gestrickten Art (so könnte man es auch ausdrücken) hat ja keine Hitqualitäten und ich weiß nicht, ob von H n' H eine Single veröffentlicht wurde. Eher nicht. Canned Heat hatten vor H n' H Hits gehabt und vielleicht hatten sie damit bei ihrer Plattenfirma was gut. Kalkuliert kommerziell klingt das jedenfalls nicht. Aber dass sowohl Heat als auch Hooker von ihrer Musik leben wollten und mussten ist klar und besonders für Hooker war diese Zusammenarbeit sicher auch kommerziell erfolgversprechend. Seinen Scherz kann ich gut verstehen.Und tatsächlich ist H n' H auch ein kommerzieller Erfolg geworden. Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass heute ein Major-Label sowas veröffentlichen würde.
Blues war eine zeitlang sicher kommerziell orientiert. Die Chess Bros. z.B. waren vor allem Unternehmer und andere Labelbetreiber ebenso. Irgendwann kam Blues aber wohl aus der Mode und wurde zum Nischenprogramm - bis solche Nerds wie Alan Wilson, Bob Hite und irgendwelche britische Bohemiens ihn wiederentdeckten. Aber das weiß ja jeder blablabla![]()

Auch sehr schön! Genau genommen aus der Prestige Bluesville-Serie.redbeansandrice hat geschrieben: 04 Sep 2026, 09:23
Blues by Lonnie Johnson
Kann ich jetzt schlecht drüben posten, aber ich geb zu: ich kam hierdrauf weil ich die Swingville Serie von Prestige sehr mag, mit tollen Sidemen wie (hier) Claude Hopkins (p) und Hal Singer (ts)...wenn jetzt eine Trompete dabei wäre, wäre es Jazz, so hat man Lonnie Johnson, der Gitarre spielt und recht viel singt... die Band ist perfekt, die Gitarrensoli von Johnson super charmant.... Abzüge für den vielen Gesang, aber ich hab schon angefangen, mich an die Stimme zu gewöhnen...
