Top25 Hip-Hop-Alben

Jahrgangsbeste, ...
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salamandersalat
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Re: Top25 Hip-Hop-Alben

Beitrag von salamandersalat »

FifteenJugglers hat geschrieben: 07 Jul 2026, 13:41 Ich möchte schon auch noch eine Liste machen. Die wird aber kürzer werden. Ich habe 34 Hiphop-Alben in meinem Besitz gezählt. Selbst wenn ich noch ein oder zwei vergessen habe und vielleicht noch zwei dazu nehme, die ich häufig im Stream gehört habe, erscheint mir eine Top 25 etwas vermessen.
Naja, wenn's die richtigen 34 sind... ;)
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Grievous Angel
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Re: Top25 Hip-Hop-Alben

Beitrag von Grievous Angel »

salamandersalat hat geschrieben: 07 Jul 2026, 16:11
Grievous Angel hat geschrieben: 07 Jul 2026, 13:11 Wie erwartet eine tolle Liste, die keine Rücksicht auf den Status eines Albums nimmt. Viele Klassiker in der zweiten Hälfte der Top 100. Bei "Liquid Swords" ist das bisschen überraschend, bei "Illmatic" oder "Straight Outta Compton" habe ich das schon ca so vermutet.
N.W.A. sind zwar nicht als Gruppe, doch als Solo-Künstler ganz weit oben vertreten. Straight Outta Compton hat krasse Highlights, aber eben auch anderes, das mich eher kaltlässt. Wichtiges Album, sicher.

GZA tümmelt sich in der Nähe von Method Man, das finde ich nicht überraschend. Die Stärke des Clans besteht aus den unterschiedlichen Styles seiner Mitglieder - und GZA hat einen präzisen, aber unspektakulären Flow. Und dann muss man ja auch noch Schachspiel und Bibelauslegungen rezipieren. ;)
Ja, das weiß ich doch und sehe es ja auch ähnlich. Deswegen hatte ich das Album ja auch eher hinten vermutet. Wobei ich über den Beginn nicht viel kommen lasse.

Was meinst du mit den Bibelauslegungen? :lol:
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salamandersalat
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Re: Top25 Hip-Hop-Alben

Beitrag von salamandersalat »

Er überlässt Killah Priest auf dem CD-Release seines Solo-Albums (!) einen ganzen Bonus-Track B.I.B.L.E., in dem dieser seine eklektische Spiritualitöt voll ausleben darf. Ansonsten zahlt das eher auf den Ruf des "Genius" ein, der in alten Schriften beheimatet ist und nebenher Schachgroßmeister schlägt. ;) Natürlich ist das ganze Wu-Tang-Universum vollgestopft mit Dingen dieser Art, Schlaubi Wu-Tang verbinde ich aber sofort damit. Mich überzeugt vor allem die Produktion auf Liquid Swords, textlich bin ich eher bei Method Man oder sogar RZA, der ähnliche Inhalte deutlich megalomaner ausführt - und damit auch unterhaltsamer. GZA wirkt ab und zu etwas verbissen und streberhaft.
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Hallogallo
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Re: Top25 Hip-Hop-Alben

Beitrag von Hallogallo »

01 Public Enemy - Fear of a Black Planet
02 N.W.A. - Straight Outta Compton
03 Paris - The Devil made Do it
04 A Tribe Called Quest - The Low End Theory
05 Eric B. and Rakim - Paid in Full
06 De La Soul - 3 Feet High and Rising
07 Eric B. & Rakim - Follow the leader
08 Nas - Illmatic
09 Little Simz - Lotus
10 Greentea Peng - Tell Dem It's Sunny
11 Princess Nokia - GIRLS
12 M.I.A. - Kala
13 Boogie Down Productions - Criminal Minded
14 Gang Starr - Hard to Earn
15 Kid Cudi - Man on the Moon: The End of the Day
16 Cypress Hill - Cypress Hill
17 Digital Underground -Sex Packets
18 Jungle Brothers - Straight Out the Jungle
19 Missy Elliott - Supa Dupa Fly
20 Queen Latifah - All Hail the Queen
21 Wu-Tang Clan - Enter the Wu-Tang (36 Chambers)
22 Mobb Deep - The Infamous
23 Outcast Stankonia
24 The Notorious B.I.G. - Ready to Die
25 2PAC - All Eyez on Me
26 Dr. Der - The Chronic
27 EPMD - Strictly Business
28 Brand Nubian - One for All
29 Big Daddy Kane - Long Live the Kane
30 Ice-T - Power

Ich habe eine klaren Schwerpunkt in den 80/90ern, denn da habe ich im Vergleich zu heute recht viel HipHop gehört. Erst dachte ich, ich werde kaum 25 Alben zusammenkriegen, dann ist es mir aber doch recht schwer gefallen, da ich noch einige habe, die auch in die Liste gehören... Run-D.M.C. zum Beispiel...
We hope you all enjoy the show. And remember, people, that no matter who you are and what you do to live, thrive and survive, there're still some things that makes us all the same. You. Me. Them. Everybody. Everybody.
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Grievous Angel
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Re: Top25 Hip-Hop-Alben

Beitrag von Grievous Angel »

salamandersalat hat geschrieben: 08 Jul 2026, 17:10 Er überlässt Killah Priest auf dem CD-Release seines Solo-Albums (!) einen ganzen Bonus-Track B.I.B.L.E., in dem dieser seine eklektische Spiritualitöt voll ausleben darf. Ansonsten zahlt das eher auf den Ruf des "Genius" ein, der in alten Schriften beheimatet ist und nebenher Schachgroßmeister schlägt. ;) Natürlich ist das ganze Wu-Tang-Universum vollgestopft mit Dingen dieser Art, Schlaubi Wu-Tang verbinde ich aber sofort damit. Mich überzeugt vor allem die Produktion auf Liquid Swords, textlich bin ich eher bei Method Man oder sogar RZA, der ähnliche Inhalte deutlich megalomaner ausführt - und damit auch unterhaltsamer. GZA wirkt ab und zu etwas verbissen und streberhaft.
Okay, dann bin ich beruhigt, dachte schon ich hab da zwischendurch etwas überhört. B.I.B.L.E. war der Grund, warum das Album zwischendurch ein paar Platzierungen bei mir verloren hatte. Wusste damals auch noch nicht, dass das ein Bonus Track ist. Da er eben auf der LP nicht enthalten ist, habe ich ihn auch schon ewig nicht gehört. Genau wie Raekwons "North Star (Jewels)".

Ich verstehe deine Gedanken, auch wenn GZA bei mir zwischen Raekwon und Ghostface mein liebstes Wu-Mitglied fest einzementiert ist. Bin froh, alle drei jeweils Solo als auch mit dem Clan bei Konzerten gesehen zu haben. Bei Method Man mag ich eigentlich nur "Tical" sehr (Blackout geht auch klar), bei ihm merkt man dann relativ schnell, dass er das Ganze nicht so ernst wie die anderen nimmt und sich selbst schon lange mehr als Schauspieler denn als Rapper sieht. Da wären mit seiner smoothen delivery und seinem Charisma mehr coole Alben dringewesen.

Würde extrem gerne die originale RZA-produzierte Version vom Wu-Pechvogel Inspectah Deck hören.
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salamandersalat
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Re: Top25 Hip-Hop-Alben

Beitrag von salamandersalat »

Grievous Angel hat geschrieben: 09 Jul 2026, 01:57 Ich verstehe deine Gedanken, auch wenn GZA bei mir zwischen Raekwon und Ghostface mein liebstes Wu-Mitglied fest einzementiert ist. Bin froh, alle drei jeweils Solo als auch mit dem Clan bei Konzerten gesehen zu haben. Bei Method Man mag ich eigentlich nur "Tical" sehr (Blackout geht auch klar), bei ihm merkt man dann relativ schnell, dass er das Ganze nicht so ernst wie die anderen nimmt und sich selbst schon lange mehr als Schauspieler denn als Rapper sieht. Da wären mit seiner smoothen delivery und seinem Charisma mehr coole Alben dringewesen.
Das Lässige, manchmal Schlunzige, das du bei Method Man beklagst, empfinde ich als Pluspunkt. Nicht nur bei diesem speziellen MC, sondern allgemein: Rap hat für mich viel mit Attitüde/Swag zu tun. Und mehr als eine Prise Scheißegal gehört dringend dazu.
Das erklärt vielleicht auch, warum ich kein riesengroßer Fan von Illmatic bin: Dieses Quäntchen zu viel Verkniffenheit, das mich auch bei GZA stört, ist hier ebenfalls vorhanden. Eine Spur zu sauertöpfisch, zu gewollt, zu verkrampft.
Ich bin gewillt gewöhnliche Lyrics in Kauf zu nehmen, wenn die Darbietungsweise stimmt. 2Pac ist da ab und zu ein gutes Beispiel. Liest man manche seiner Texte, denkt man sich: Was ist daran jetzt so toll? Gerappt hört sich das gleich ganz anders an...

Ich versuch's mal mit einem Beispiel: Psycho von DMG bietet keine außergewöhnlichen Punchlines, keinen besonders versatilen Flow, aber im Verbund mit dem Beat reißt die Delivery einfach alles raus.
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Grievous Angel
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Re: Top25 Hip-Hop-Alben

Beitrag von Grievous Angel »

salamandersalat hat geschrieben: 09 Jul 2026, 02:20
Grievous Angel hat geschrieben: 09 Jul 2026, 01:57 Ich verstehe deine Gedanken, auch wenn GZA bei mir zwischen Raekwon und Ghostface mein liebstes Wu-Mitglied fest einzementiert ist. Bin froh, alle drei jeweils Solo als auch mit dem Clan bei Konzerten gesehen zu haben. Bei Method Man mag ich eigentlich nur "Tical" sehr (Blackout geht auch klar), bei ihm merkt man dann relativ schnell, dass er das Ganze nicht so ernst wie die anderen nimmt und sich selbst schon lange mehr als Schauspieler denn als Rapper sieht. Da wären mit seiner smoothen delivery und seinem Charisma mehr coole Alben dringewesen.
Das Lässige, manchmal Schlunzige, das du bei Method Man beklagst, empfinde ich als Pluspunkt. Nicht nur bei diesem speziellen MC, sondern allgemein: Rap hat für mich viel mit Attitüde/Swag zu tun. Und mehr als eine Prise Scheißegal gehört dringend dazu.
Das erklärt vielleicht auch, warum ich kein riesengroßer Fan von Illmatic bin: Dieses Quäntchen zu viel Verkniffenheit, das mich auch bei GZA stört, ist hier ebenfalls vorhanden. Eine Spur zu sauertöpfisch, zu gewollt, zu verkrampft.
Ich bin gewillt gewöhnliche Lyrics in Kauf zu nehmen, wenn die Darbietungsweise stimmt. 2Pac ist da ab und zu ein gutes Beispiel. Liest man manche seiner Texte, denkt man sich: Was ist daran jetzt so toll? Gerappt hört sich das gleich ganz anders an...

Ich versuch's mal mit einem Beispiel: Psycho von DMG bietet keine außergewöhnlichen Punchlines, keinen besonders versatilen Flow, aber im Verbund mit dem Beat reißt die Delivery einfach alles raus.
Ganz im Gegenteil, das fällt für mich unter smoothe delivery und Charisma und ist für mich auch sein großer sales point. Ich meine nur, dass man mit einem Blick auf seine Diskographie sieht, dass der Fokus sich schnell in Richtung anderer Professionen bewegt hat. Sonst wäre da sicher noch mindestens ein Album der Güte von "Tical" dringewesen. Bei mir spielt zwar 2Pac keine annähernd so große Rolle wie bei dir, aber ich stimme dir beim Attitüde/Swag-Thema absolut zu.
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salamandersalat
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Re: Top25 Hip-Hop-Alben

Beitrag von salamandersalat »

Method Mans Durchschlagskraft hängt immer ein wenig von den Beats ab. Beim Beatpicking greift er öfter mal daneben. Je weiter sich die Wu-Tang-Mitglieder zeitlich von ihrem Debüt entfernen, scheint mir das aber ein generelles Problem zu sein.
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Fevers and Mirrors
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Re: Top25 Hip-Hop-Alben

Beitrag von Fevers and Mirrors »

salamandersalat hat geschrieben: 09 Jul 2026, 02:20 Ich bin gewillt gewöhnliche Lyrics in Kauf zu nehmen, wenn die Darbietungsweise stimmt. 2Pac ist da ab und zu ein gutes Beispiel. Liest man manche seiner Texte, denkt man sich: Was ist daran jetzt so toll? Gerappt hört sich das gleich ganz anders an...
Das lässt sich perfekt auf jegliche Musik ausweiten. Die Texte sind zum singen/rappen gemacht, eingebettet in einen musikalischen Kosmos, und nur so sollten sie bewertet werden. #literaturnobelpreis
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latho
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Re: Top25 Hip-Hop-Alben

Beitrag von latho »

Fevers and Mirrors hat geschrieben: 09 Jul 2026, 08:01
salamandersalat hat geschrieben: 09 Jul 2026, 02:20 Ich bin gewillt gewöhnliche Lyrics in Kauf zu nehmen, wenn die Darbietungsweise stimmt. 2Pac ist da ab und zu ein gutes Beispiel. Liest man manche seiner Texte, denkt man sich: Was ist daran jetzt so toll? Gerappt hört sich das gleich ganz anders an...
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Ha! Natürlich irgendwo banal, musste aber mal klar gesagt werden, danke (beziehe ich nicht auf irgendwen hier). Ansonsten bin ich beim Mitlesen ja froh, dass ich mir Tical und Liquid Swords angeschafft habe, die scheinen ja allgemein gewertschätzt zu werden.
If you talk bad about country music, it's like saying bad things about my momma. Them's fightin' words.