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Musikalisches Tagebuch
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Re: Musikalisches Tagebuch
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Re: Musikalisches Tagebuch
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Re: Musikalisches Tagebuch
Mittwoch:
The Coral - 388 (2026) vorläufig ***
Nach weiteren Hördurchgängen stabilisiert es sich im mittelmäßigen Bereich. Schade, hätte mir mehr erhofft. To be continued.
The Mountain Goats - Through This Fire Across From Peter Balkan (2025) ***
Revisited, nachdem es 2025 nicht so richtig zünden wollte. Mein Problem fängt schon mit der instrumentalen "Overture" an, die so gar nicht meins ist. Sie drängt die Platte für mich in eine Schublade, aus der sie sich kaum befreien kann. Ich mag einfach den Sound und die Produktion nicht, die hier das Songwriting dominiert. Und da setzt "Overture" das Statement - es soll so over-the-top produziert klingen - das ist Absicht! Sorry @firecracker !
Hoffentlich wird es auf dem neuen Album anders.
P.S. - die Internet-Livevideos von "Cold at Night" klingen für mich viel viel besser - an den Songs liegt es also nicht.
Kim Gordon - Play Me (2026) ***
Nächster Hördurchgang bei Kim. Die erste Soloplatte mochte ich gern, die zweite weniger. Mit dieser hier hab ich mich bei den ersten Rotationen schwer getan. Zeit also für weitere Versuche. Kim Gordon goes Laurie Anderson - so hört es sich für mich an. Das ist alles nicht schlecht gemacht und hat seine Momente ("Not Today" z.B.), aber es holt mich insgesamt auch weiterhin nicht ab.
Dann wieder zu Miles - die bisher ausgelassenen frühen Aufnahmen kommen jetzt:
Miles Davis - Birth of The Cool (1949-1950) (Capitol, rel. 1957, rec. 1949-1950) ****
Bebop-Einflüsse deutlich hörbar, dazu stark swingend. Tolle Einspielungen - mir ist der spätere HardBop-Stil aber näher.
Miles Davis - Young Man With A Horn (Blue Note, rel. 1953, rec. 1952) ****
Miles Davis - Volume 2 (Blue Note, comp. 1953, rec. 1953) **** 1/2
Miles Davis - Volume 3 (Blue Note, comp. 1954, rec. 1954) **** 1/2
Drei 10''-Veröffentlichung auf Blue Note, später als CD auf 2 CD's zusammengefaßt. Davis, hier noch vor dem Entzug, was ich seinem Spiel nicht anhöre - sehr warmer Klang. Das gefällt mir tatsächlich besser als die "Birth of Cool"-Aufnahmen.
Und jetzt der große Sprung/Bruch zu den Osaka-Liveaufnahmen aus 1975
Miles Davis - Agharta (Columbia, rel. und rec. 1975) *****
Miles Davis - Pangaea (Columbia, rel. 1976, rec. 1975) *****
Diese beiden Alben wurden tatsächlich an einem Tag aufgenommen - die Nachmittags- (Agharta) und Abendsession (Pangaea)am 1. Februar 1975 in der Osaka Festival Hall - insgesamt knapp über 3 Stunden Musik. Miles Davis war auf der dreiwöchigen Japantournee in einem miserablen gesundheitliche Zustand (danach kam die lange Auszeit) und betäubte die Schmerzen mit Drogen und Alkohol. Ein Wunder, wie unter den Bedingungen dieser Kraftakt hier zustande kommen konnte.
Zum Einstieg in "Agharta" geht es sofort ohne Zögern in einen tiefen, pulsenden Funkgroove, ein kurzer Break, dann wieder hinein. Was für ein Sog - und dann kommt die Trompete darüber, dann treten die beiden genialen Gitarren heraus und ordnen sich wieder ein. Dann das Sopransax. Und es läuft und läuft und läuft, 26 Minuten lang. "Prelude (Part I)" ist für die Umfrage absoluter Top 20-Anwärter. Nach dem Reprise in Part II dann mit "Maiysha" dann das nächste Highlight. Ruhiger, etwas weniger intensiv, aber toll aufgebaut. Im zweiten Teil dann zu Anfang wieder eine lange, Medley-hafte Improvisationsübung mit vielen Anspielungen und Zitaten - aber die Einzeltitel werden hier der übergelagerten Improvisation untergeordnet. Und immer wieder Breaks, Luftholen, danach mit kleinen Verschiebungen in Tempo und Dynamik weiter. Hier erreicht Miles Davis sein Ziel einer organischen "Black Music" mit allen ihren Elementen in einen mitreißenden Strom zu gießen. Da alle sagen, dass die japanische Version diesen musikalischen Malstrom in der Transparenz und der Instrumententrennung viel besser abbildet, habe ich mir diese nun auch noch bestellt. Bin gespannt.
"Pangaea" listet überhaupt nur zwei Titel je >40 Minuten, einen pro CD. Das Konzept bleibt logischerweise dasselbe. Der Einstieg ist ähnlich rasant geplant wie am Nachmittag, erreicht aber nicht ganz den dichten Sog (ist wohl auch kaum auf Knopfdruck wiederholbar). Im zweiten "Stück" wird dann auch für den Hörer so etwas wie leichte Ermüdung spürbar. Das Tempo geht runter, die Einsätze werden ruhiger, bedächtiger, behäbiger (?). Aber auch noch sehr gut! Dieser Doppelschlag ist für mich das Highlight des "elektrischen Miles"!
The Coral - 388 (2026) vorläufig ***
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Hoffentlich wird es auf dem neuen Album anders.
P.S. - die Internet-Livevideos von "Cold at Night" klingen für mich viel viel besser - an den Songs liegt es also nicht.
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Nächster Hördurchgang bei Kim. Die erste Soloplatte mochte ich gern, die zweite weniger. Mit dieser hier hab ich mich bei den ersten Rotationen schwer getan. Zeit also für weitere Versuche. Kim Gordon goes Laurie Anderson - so hört es sich für mich an. Das ist alles nicht schlecht gemacht und hat seine Momente ("Not Today" z.B.), aber es holt mich insgesamt auch weiterhin nicht ab.
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Miles Davis - Volume 3 (Blue Note, comp. 1954, rec. 1954) **** 1/2
Drei 10''-Veröffentlichung auf Blue Note, später als CD auf 2 CD's zusammengefaßt. Davis, hier noch vor dem Entzug, was ich seinem Spiel nicht anhöre - sehr warmer Klang. Das gefällt mir tatsächlich besser als die "Birth of Cool"-Aufnahmen.
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Re: Musikalisches Tagebuch
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The Loft - Badges (3x)
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Tim Finn - Say it is so
The Great Crusades - Damaged goods
Chuck Prophet - The land that time forgot
The Hellacopters - High visibility
Steve Earle - Transcendental Blues
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Re: Musikalisches Tagebuch
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Die Toten Hosen - Damenwahl (1986)
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The Shangri-Las - Shangri-Las-65! (1965)
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Re: Musikalisches Tagebuch
Jan Lustiger hat geschrieben: 04 Jun 2026, 09:11 Gestern:
Lou Reed - Berlin (1973)
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The Shangri-Las - Shangri-Las-65! (1965)
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Schöne Auswahl!
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Re: Musikalisches Tagebuch
Das Album klingt opulent, ja. Ist auch nicht mein Lieblingsalbum der Band, aber **** hätte ich über.kathisi hat geschrieben: 03 Jun 2026, 21:50The Mountain Goats - Through This Fire Across From Peter Balkan (2025) ***
Revisited, nachdem es 2025 nicht so richtig zünden wollte. Mein Problem fängt schon mit der instrumentalen "Overture" an, die so gar nicht meins ist. Sie drängt die Platte für mich in eine Schublade, aus der sie sich kaum befreien kann. Ich mag einfach den Sound und die Produktion nicht, die hier das Songwriting dominiert. Und da setzt "Overture" das Statement - es soll so over-the-top produziert klingen - das ist Absicht! Sorry firecracker !
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P.S. - die Internet-Livevideos von "Cold at Night" klingen für mich viel viel besser - an den Songs liegt es also nicht.
Der Vorabtrack ("Charlie Sheen Reaches Out to the Feds") des neuen Albums sagt mir dies mal nicht so zu. Obwohl das Artwork toll ist.
Ich behalte Bert Jansch noch etwas an meiner Seite:
Zuletzt:
Bert Jansch – Crimson Moon (2000)
Bert Jansch – Toy Balloon (1998) [2x|
Ich geh mit dem Walkman an den Strand und leg mich mit Popmusik in den Sand
Nur ins Wasser geh ich nicht, denn mein Walkman ist nicht wasserdicht
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Re: Musikalisches Tagebuch
Ich habe die Links gesehen, bin aber bisher davor zurückgeschreckt, es mir anzuhören. Ich mag das Konzept der Vorab-Track-Veröffentlichungen nicht so sehr. Sitze das gerade auch bei den Stones und Peter Gabriel aus und warte auf die Alben.firecracker hat geschrieben: 04 Jun 2026, 09:52
Der Vorabtrack ("Charlie Sheen Reaches Out to the Feds") des neuen Albums sagt mir dies mal nicht so zu. Obwohl das Artwork toll ist.
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Re: Musikalisches Tagebuch
Ich dagegen habe mich getraut und muss sagen, dass mir das recht gut gefällt:
"Peter Balkan" hingegen hat auch bei mir nicht so eingeschlagen wie andere Werke der Band. Bin gespannt, ob sie mich mit dem neuen Album wieder überzeugen.
"Peter Balkan" hingegen hat auch bei mir nicht so eingeschlagen wie andere Werke der Band. Bin gespannt, ob sie mich mit dem neuen Album wieder überzeugen.
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