Miles Davis - Milestones (Columbia, rel. und rec. 1958) *****
Der nächste CBS-Klassiker als Sextett (jetzt ist schon Cannonball mit an Bord). Zusammenspiel der Bläser ist "next level".
Miles Davis w. Gil Evans Orchestra - Miles Ahead (Columbia, rel. und rec. 1957) ****
Die erste von drei Kollaborationen mit großem Jazzorchester. Ich mag den Flügelhornsound sehr sehr gern, finde aber das Quintett (und natürlich auch das Sextett) pur spannender.
Miles Davis - Kind Of Blue (Columbia, rel. und rec. 1959) *****
Perfektion!! Schlicht und einfach!
Mittwoch:
Betty Davis - Betty Davis (1973) ****
Nach Miles nun seine kurzzeitige Ehefrau mit ihrem prominent musikalisch unterstützten Funk-Debut. Schöne Grooves, mal rockiger, mal souliger und eine interessante Stimme. Schönes Gesamtpaket, ihr bestes Album.
James Brown - The Payback (1973) *****
Als Soundtrack konzipiert, von den Filmemachern verworfen - und für mich das beste Studioalbum aus seiner Diskografie. Er nimmt sich Zeit und breitet seine Funkrhythmen wie Teppiche aus. Und zwei nette Soulballade gibt es quasi als Zugabe.
V.A. - Sacred Roots Of The Blues (When The Sun Goes Down Series Vol. 11) (comp. 2004)
Aus der tollen 11 CD Compilation-Serie über die diversen Wurzeln der populären amerikanischen Musik - hier frühe Jubilee, Gospel und andere religiös-motivierte Aufnahmen zwischen 1902 (!) und 1954. Ein weites Feld musikalischer Archäologie, klangtechnisch weitgehend überraschend gut aufbereitet! Für Freunde der "Anthology of American Folk Music".
Stevie Wonder - Innervisions (1973) ****
Zurück ins Jahr 1973 und mit diesem toll produzierten, funkig-souligen Popalbum aus einem Guss. Leider aber auch mit wenigen Songhighlights, abgesehen mal von "Don't worry 'bout a thing".
Orchestre Poly-Rythmo de Cotonou - Orchestre Poly-Rythmo de Cotonou (1973) ****
Wiederaufgelegt von Analog Africa, ein tolles Album der Gruppe aus Benin, einem Hotspot afrikanischer Popmusik in den 70ern. Funkige Polyrhythmen und schöne Bläsersätze treiben die vier Stücke und erzwingen Bewegungsimpulse beim Zuhören.
nun wieder Miles:
Miles Davis - Miles Davis & John Coltrane: The Final Tour (the Bootleg Series Vol. 6) (Columbia, rel. 2018, rec. 1960) *****
Hier geht etwas zu Ende - Evans und Adderley sind schon weg, Coltrane auf dem Weg und auch Kelly/Chambers/Cobb werden eigene Wege gehen. Wehmut schleicht sich ein, das hätte man damals gern live gehört. "So What" aus dem 2. Stockholm Set lief Mitte der 80er in einer Spätabendsendung von Alan Bangs im WDR, meine erste bewußte Begegnung mit Miles Davis.
The Jazz Crusaders - Chile Con Soul
Crown Lands - Apocalypse
Lowell Levene-Sims - Coastlines
Lowell Levene-Sims - Mare Crisium
Lowell Levene-Sims - Throughout the Course of a Week
Klaxon Gueule - (+3) 2010
Big Country - Driving to Damascus
Dennis González Yells at Eels - Geografía
Nesin Howhannesijan - The Shadow of Charles Mingus
Sigur Rós – Ágætis byrjun (A Good Beginning) (2/4)
salamandersalat hat geschrieben: 20 Mai 2026, 20:20
@ dengel: Habe ich dich schon mal nach den Silver Apples gefragt? Kennst du auch die anderen Alben?
Nein, das hast du nicht. Ich kenne noch das selbstbetilte Debut. Nach der Contact veröffentichten sie erst ab Mitte der 1990er neue Alben. Von denen kenne ich keines, die Veröffentlichungstermine habe ich gar nicht mitbekommen.