Anlass waren @redbeansandrice ' posts zu Shelly Manne. Daraufhin schlug ich einen Thread über Shelly Manne vor. Aber vielleicht gibt Shelly Manne allein nicht genug Gesprächsstoff her. Mit redbeans’ Einverständnis nehme ich Shelly Manne zum Anlass, etwas weiter auszuholen. Shelly Manne hat nicht nur viele Alben als leader veröffentlicht, sondern spielte auch als sideman von Chet Baker, Shorty Rogers, Gerry Mulligan und vielen anderen – die man allerdings bei weitem nicht alle mit West Coast Jazz assoziiert – und war in Hollywood an vielen Film- und TV-Soundtracks beteiligt, so z.B. Henri Mancinis The Pink Panther, Peter Gunn oder Breakfast At Tiffanys. Shelly Manne ist also vielleicht ein ganz guter Ausgangspunkt und bietet viele Anknüpfungspunkte.
Ich kann und will hier aber keinen umfassenden Überblick liefern, eigentlich nur eine Plattform anbieten, auf der man sich gerne austauschen kann.
Fangen wir einfach mal mit einem kurzem Feature des Deutschlandfunks anlässlich Shelly Mannes 100. Geburtstag im Jahr 2020 an

„Wer Shelly Manne sagt, muss auch West Coast Jazz sagen. Was eigentlich etwas merkwürdig ist, denn Shelly wurde in New York geboren und dort machte er auch seine ersten Aufnahmen. Doch weil es ihn ab 1951 nach Los Angeles zog, seine Karriere ab dort ordentlich Fahrt aufnahm und vor allem weil er dann an der Westküste entscheidenden Anteil an diesem luftig-leichten Gegenentwurf zum New Yorker Bebop hatte, gilt Shelly Manne bis heute als zentrale Figur eben dieses Westküstenjazz der 1950er- bis 70er-Jahre.“








