Ich höre gerade ... Jazz

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thelonica
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Re: Ich höre gerade ... Jazz

Beitrag von thelonica »

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TEDDY EDWARDS - The Inimitable

Läuft hier im Stream.
soulpope
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Ich höre gerade ... Jazz

Beitrag von soulpope »

thelonica hat geschrieben: 27 Sep 2026, 10:04 Bild

TEDDY EDWARDS - The Inimitable
Der Albumtitel ist Programm .... btw exzellente Rhythmuskombo ....
"I'm not much but I'm all I have" (Philip K. Dick)
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gypsy tail wind
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Re: Ich höre gerade ... Jazz

Beitrag von gypsy tail wind »



Cal Tjader - Soul Sauce
Gene Ammons - Swingin' the Jug

Ein Paris-Mitbringsel, bei dem das Booklet, wie ich daheim beim Öffnen sah, fleckig (Schimmel?) ist und wohl entsorgt wird ... die CD steck ich dann halt in die Hüller meiner alten Kopie und hab das Booklet weiterhin nur als Kopie ... egal, ist eh kein Lieblingsalbum - ich hatte kurz den Gedanken, dass ich in einer Eleganz-Loch gefallen bin (wobei das bei Jo Stafford oft nur für die Stimme gilt, aber zwischen Quincy Jones und Charlap und jetzt Tjader ....). Die meiste Zeit kriegen wir hier die Band mit Lonnie Hewitt am Klavier in brav (Verve/Creed Taylor) eingezäunten Performances, für "Afro-Blue" und zwei Bonustracks wurden Donald Byrd, Jimmy Heath, Kenny Burrell, Richard Davis usw. eingefahren, doch das ändert wenig (tolles Solo von Heath im langen Bonustrack "Ming" allerdings). Gegen die Eleganz (ha ha) jetzt ruppiger Orgeljazz mit Gene Ammons, das gleichnamige Album vom Billig-Twofer, den ich endlich mal bei Discogs suchte, nachdem @redbeansandrice das Album vor ein paar Wochen hier mal erwähnt hatte. Bobby Pierce (org), George Freeman g) und ein Bob Guthrie (d) sind dabei im Juli 1970 in Chicago und das ist natürlich astrein. (Das zweite Album auf der CD ist "The Black Cat" (Prestige, 1970), lange schon mein Lieblingsablum unter dem späteren Output von Ammons, dafür brauch ich keine Piraten-CD. Aber als Bonustrack gibt es noch Ammons' Stück vom Album "Live at the Watts Jazz Festival - Volume 1" (die anderen Stücke sind von Willie Bobo, Jimmy Witherspoon und einer lokalen Band namens LAPD, haha). Ammons spielt nach einer langen gesprochenen Einleitung die Ballade "Here's That Rainy Day" mit Harold Land Jr. (p), Johnny Williams (b) und Paul Humphrey (d), das Konzert fand am 23. September 1973 statt.

Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' - even if it take them fifteen, twenty years. (Thelonious Monk)

Demnächst auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz #176: 13.10.2026, 22:00
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Mirror Man
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Re: Ich höre gerade ... Jazz

Beitrag von Mirror Man »

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Gilad Atzmon & The Orient House Ensemble - The Whistle Blower
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gypsy tail wind
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Re: Ich höre gerade ... Jazz

Beitrag von gypsy tail wind »



Harry Arnold – Studio Sessions 1956-58 with Arne Domnérus, Bengt Hallberg, Bjarne Nerem, Åke Persson

Benny Bailey hat einen Gastauftritt hier (ein Solo, er spielt aber bei fünf Stücken mit), aber hauptsächlich hören wir hier die besten Modern-Jazzer, die Schweden in der Zeit zu bieten hatte - unter anderem sind das Bengt-Arne Wallin, Sixten Eriksson, Ake Persson, Arne Domnérus, Bjarne Nerem (in "Laura" im Webster-Modus), Carl-Henrik Norin, Bengt Hallberg und natürlich die besten Rhythmus-Spieler: Georg Riedel und Simon Brehm bzw. Egil Johansen und auf einem Stück Nils-Bertil Dahlander, der bald bei Teddy Wilson landen sollte (das Stück mit ihm ist als einziges hier von 1956). Dass es noch eine weitere CD mit der "Big Band in Concert 1957/58" gibt und dort neben Tony Scott ein gewisser Quincy Jones als Gast auf dem Cover genannt wird, passt natürlich, denn was wir hier hören, geht in eine ganz ähnliche Richtung Die Arrangements stammen von Arnold und Gösta Theselius, dazu kommen je ein Stück von Gunnar Svensson und, Überraschung, "Meet Benny Bailey" von Quincy Jones, der ja bereits früher in Schweden gewesen war (er ist beim Stück von 1956 sowie bei der letzten Session von Oktober 1958 dabei). So elegant und transparent wie dessen Arrangements sind die von Arnold und Theselius nicht, die setzen dichter, üppiger, vielleicht noch etwas näher an den Basie-Leuten der Zeit (Jones, Foster, Wilkins usw.), und es gibt auch Passagen mit Flöten und Klarinetten (Domnérus spielt auch ein paar Solos an der Klarinette) und einen Einfluss von von Gil Evans (in Theselius' "Gloomy Eyes", das siebeneinhalb Minuten dauert und zwischen wuchtigen Swing-Passagen und fast impressionistischen Intermezzi hin und her springt - mit Platz für Simon Brehm am Bass und gutem Piano von Hallberg). Wie das auch bei Quincy Jones passiert, gibt es auch hier einen Big Band-Klassiker in neuem Gewand: "Margie", der Hit der Lunceford-Band, im neuen Arrangement von Arnold mit einer interessanten Solo-Abfolge, die mit Piano (Hallberg) und Gitarre (Rolf Berg) beginnt, gefolgt von Klarinette (Domnérus) und Tenorsax (Nerem).

Das gefällt mir (erster Hörgang) gerade sehr gut - ich sollte wohl die Live-CD auch mal noch holen. Ich hab von diesen Dragon-Sachen eh zu wenige (hauptsächlich ist Lars Gullin da, dazu was von Lindberg und Rolf Ericsson mit Ernestine Anderson, die tolle CD von Lasse Werner/Bengt Rosengren ... ist auf jeden Fall ausbaufähig).
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