Die 20 besten Tracks von "Uriah Heep"

Track-Umfragen (incl. Übersicht und Planungsthread), Song des Tages
Ediski
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Re: Die 20 besten Tracks von "Uriah Heep"

Beitrag von Ediski »

1. The Park
2. Bird of Prey
3. Salisbury
4. Gypsy
5. July Morning
6. Easy Livin'
7. Sunrise
8. Living the Dream
9. Lady in Black
10. Suicidal Man
11. I Hear Voices
12. Universal Wheels
13. The Wizard
14. Traveller In Time
15. Shadow
16. Rainbow Demon
17. Hurricane
18. Look at Yourself
19. I'll Keep On Tryin'
20. Shadows of Grief
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Wopperdaler
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Re: Die 20 besten Tracks von "Uriah Heep"

Beitrag von Wopperdaler »

pipe-bowl hat geschrieben: 24 Sep 2026, 09:40 Wir gehen jetzt in die letzte Woche dieser Umfrage. 11 Listen sind es aktuell und ich hoffe noch auf einen Endspurt im letzten Drittel der Strecke. Vorstellen könnte und wünschen würde ich mir zumindest noch Listen von @Ediski, @Kinkster, @madmartl, @Mr. Blue, @Pink-nice4, @soulpope und @Wopperdaler. Und @magicdoor darf dann gerne in einer Woche abschließen. Aber auch jeder weitere Teilnehmer ist natürlich herzlich willkommen, sich hier noch zu beteiligen.

Derzeit besteht das Ranking aus 55 nominierten Tracks, wovon 18 Stücke nur einmal genannt wurden bisher und lediglich ein Track noch in allen Listen auftaucht. Dieser Track ist allerdings momentan nicht der Führende in der Gesamtwertung. Relativ überraschend finde ich, dass mit "The magician's birthday" und "Sweet freedom" zwei Alben komplett vertreten sind, die m.E. in der Beliebtheit insgesamt hinter Werken wie "Demons and wizards" oder "Look at yourself" stehen, von denen noch nicht alle Titel im Rennen sind.
Eine Erklärung für The Magician' Birthday und Sweet Freedom sehe ich darin, das beide Alben keinen signifikant schlechten Song haben, während bei Demons And Wizards All My Life und von Look At Yourself What Should Be Done eher untere Kategorie sind.
Meine Liste kommt am Wochenende.
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wahr
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Re: Die 20 besten Tracks von "Uriah Heep"

Beitrag von wahr »

Wopperdaler hat geschrieben: 24 Sep 2026, 20:02 von Look At Yourself What Should Be Done eher untere Kategorie sind.
Unfug.
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pipe-bowl
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Re: Die 20 besten Tracks von "Uriah Heep"

Beitrag von pipe-bowl »

wahr hat geschrieben: 24 Sep 2026, 21:04
Wopperdaler hat geschrieben: 24 Sep 2026, 20:02 von Look At Yourself What Should Be Done eher untere Kategorie sind.
Unfug.
Es liegt auch nicht an dem Track (wie auch, bei deiner Wertschätzung?), dass das Album "Look at yourself" hier noch nicht komplett am Start ist, sondern an "Love machine".
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Wopperdaler
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Re: Die 20 besten Tracks von "Uriah Heep"

Beitrag von Wopperdaler »

wahr hat geschrieben: 24 Sep 2026, 21:04
Wopperdaler hat geschrieben: 24 Sep 2026, 20:02 von Look At Yourself What Should Be Done eher untere Kategorie sind.
Unfug.
Da ich ein Herz für Minderheiten habe, sage ich mal, du hast Recht.
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Re: Die 20 besten Tracks von "Uriah Heep"

Beitrag von madmartl »

@pipe-bowl

Ich habe letzte Woche leider meinen Computer durch Totalschaden eingebüßt. Wenn alles glatt läuft, dann bekomme ich morgen Ersatz. Sollte ich trotz der damit verbundenen Unannehmlichkeiten (Datenrettung, Installationen, etc.) und der Sendungsvorbereitung für Donnerstag noch Zeit finden, dann werde ich versuchen, eine Liste beizusteuern.
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Re: Die 20 besten Tracks von "Uriah Heep"

Beitrag von Onkel Tom »

Bei der bisher doch recht übersichtlichen Anzahl von Listen, macht unser "Auswerter" doch sicher eine Ausnahme. :pray:
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pipe-bowl
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Re: Die 20 besten Tracks von "Uriah Heep"

Beitrag von pipe-bowl »

Onkel Tom hat geschrieben: 27 Sep 2026, 09:31 Bei der bisher doch recht übersichtlichen Anzahl von Listen, macht unser "Auswerter" doch sicher eine Ausnahme. :pray:
Inwiefern? Warten wir doch erst mal ab, ob Martin bis Donnerstag liefert. Ansonsten halte ich drei Wochen Umfragedauer mit lange vorher gemachter Ankündigung grundsätzlich für ausreichend. Aber wenn es an besonderen Umständen scheitert und sich jemand gerne beteiligen möchte, lässt sich natürlich darüber reden.
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Mr. Blue
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Re: Die 20 besten Tracks von "Uriah Heep"

Beitrag von Mr. Blue »

Nun Uriah Heep zählen jetzt nicht unbedingt zu meinem absoluten Favs, wenngleich ich ihre Alben so bis Mitte der 70iger soweit alle kenne und durchaus schätze. Aber so ab Ende der 70iger bis heute (ich glaube die Truppe gibt's ja immer noch, die sind irgendwie auch nicht totzukriegen) habe ich die komplett aus den Augen verloren und kenne bis auf ein paar ganz wenige Songs, die ich auf einer Compilation von ihnen habe, nichts mehr. Und das wenige, was ich da noch kenne, hat mich nie überzeugt und vom Hocker gehauen.
Aber für eine Liste von 20 Tracks reicht es soweit bei mir :

01 Gypsy
02 Lady In Black
03 Easy Livin'
04 The Wizard
05 Look At Yourself
06 Wake Up (Set Yor Sights)
07 Salisbury
08 Why
09 Bird Of Prey
10 Stealin'
11 Sweet Lorraine
12 July Morning
13 Pilgrim
14 Come Away Melinda
15 Sunrise
16 Sweet Freedom
17 Something Or Nothing
18 Traveller In Time
19 Return To Fantasy
20 Fallen Angel
Blue Blue Blue Over You
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Wopperdaler
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Re: Die 20 besten Tracks von "Uriah Heep"

Beitrag von Wopperdaler »

Da ich seit ca. 1971 Uriah Heep Fan bin, habe ich zu meinen Top ein wenig geschrieben, wer möchte, kann es lesen, ansonsten gibt es am Ende der Betrachtungen meine Top 40 in Tabellenform.

1. July Morning (Hensley)
Ihr absolutes Meisterwerk, wobei Ken Hensley mit seinen Tastenkünsten auf dem Niveau von Jon Lord agiert. Ein Wechselspiel von leise und laut mit einem ungeheuer gefühlvoll singenden David Byron, der hier auch höhere Höhen meistert. Kein geringerer als Manfrd Mann steuert ein Moog Solo bei, lediglich das Outro hätte ein wenig gestrafft gehört.

2. Sunrise (Hensley)
Der Opener auf The Magician's Birthday und Live '73, eine perfekte Wahl. Sanfte Orgelklänge begrüßen den Sonnenaufgang bis zur Steigerung in einen harten Rocksong mit fantastischen Chören und Harmony Vocals.

3. Look At yourself (Hensley)
Der Einstieg in das gleichnamige Album bietet alle Stilelemente, die zu ihren Markenzeichen werden sollten, treibende Hammond, der Gitarrensound von Mick Box. Den Leadgesang übernahm Ken Hensley, da David Byron vom exzessiven Touren einen stimmlichen Durchhänger hatte.

4. Rainbow Demon (Hensley)
Ein herrausragendes Stück von Demons And Wizards, schleppender Rhythmus, schwere Orgelklänge, ein mytischer Text und ein dämonisch singender Byron.

5. The Wizard (Hensley/Clarke)
Sanfter und melodischer Einstieg in ihr Topalbum mit akustischer Gitarre und tollen Vocals von Byron, der einen Zauberer/Magier trifft, der ihm von einer besseren Welt erzählt, wo jeder in Frieden lebt, ein schöner Gedanke, doch leider eine Utopie. Musikalisch eine gelungene Mischung von Folk und Hard Rock.

6. Pilgrim (Hensley/Byron)
Der Track von Sweet Freedom, der ein Synonym für den Begriff Bombast Rock werden sollte, mächtige Chöre, verschiedene Tasteninstrumente, ein funky Gitarrenrhythmus und ein fantastisches Wah-Wah Solo von Mick Box.

7. Gypsy (Box/Byron/Hensley)
Der Opener des Debuts, schwere Orgelsounds und ein Gitarrenriff, das es mit 21st Century Schizoid Man aufnehmen kann. Eine frühe Sternstunde für Box und Byron als Performer. Hensley bekam erst viele Jahre später einen Credit als Songwriter, da er erst später zu den Aufnahmen, sowie als Bandmitglied dazu kam.

8. Easy Livin' (Hensley)
Einer ihrer Signature Songs, ein einfacher Shuffle Groove von Lee Kerslake, eine flotte Orgel und die Chöre allgegenwärtig. Neben Gypsy, der Song, der in keinem Konzert fehlt.

9. Stealin' (Hensley)
Der Horseriding Song, ein relaxter Rocker, der sich langsam steigert und in der LP Fassung ein starkes Solo von Box hat. Ein absoluter Stimmungssong bei Konzerten, der damals in den USA im Radio einen Piepser erhielt, aufgrund der Textzeile "I've done the rancher's Daughter and i sure did hurt his pride".

10. Shadows Of Grief (Hensley/Byron)
Noch waren Heep so nah an einem Genre, das man heute Progressive Metal nennt. Ungeheuer abwechslungsreich mit einem heftigen Riff, psychedelischen Passagen, großartiger Gitarre und häufige Tempowechsel.

11. Wonderworld (Hensley)
Der Titeltrack des Albums, auf dem sich erste Ermüdungserscheinungen erkennen lassen, kein Wunder, das siebte Album in vier Jahren. Sanfte Klänge (Klavier und Synthie) und die Fokussierung auf die Stimme von Byron hören sich toll an. Herausragend auch das melodische Bassspiel vom viel zu früh verstorbenen Gary Thain.

12. Tears In My Eyes (Hensley)
Ein beinharter Rocker mit starker Slidegitarre von Hensley plus akustischem Zwischenspiel und Vocalakrobatik von Byron.

13. The Dance (Williams)
Für mich das beste Stück nach dem Abgang von Byron und Wetton 1976. Sänger John Lawton brilliert auf diesem Synthielastigen Stück, das in einem Funky Reggae Groove daher kommt. Ungewöhnlich, aber toll umgesetzt. Autor ist Jack Williams, ein Freund von Hensley, der einige Stücke auf Firefly und Innocent Victim mitverfasst hat.

14. The Easy Road (Hensley)
Das zweite Highlight auf Wonderworld ist diese tolle Ballade mit traumhaften Melodien, Orchesterbegleitung und einem Byron in Höchstform.

15. The Hanging Tree (Hensley/Williams)
Opener der neuen Heep des 77er Albums Firefly, ein schleppender Rocker, wo Lawton gleich mal zeigt, das er sich hinter Byron nicht zu verstecken braucht. Eine dunklere Stimmfärbung, die eher aus dem Blues Rock kommt. Schönes Solo von Mick Box und die Story von einem Outlaw, auf den der Hanging Tree wartet. Interessant ist, das es einen zweiten Teil des Songs gibt, "Right Here Right Now", der auf dem letzten Album von Hensley vor dessen Tod, "My Book Of Answers" zu hören ist.

16. Sympathy (Hensley)
Ein wunderbar melodischer Rocker mit einem Ohrwurmriff. John Lawton zeigt was er kann. Live hat er auch die hohen Passagen sehr gut gesungen, wovon ich mich 1977 beim Konzert überzeugen konnte.

17. Circus (Thain/Box/Kerslake)
Eine seltene Autorenkombination, was auch auf den musikalischen Inhalt zutrifft. Ein wunderbar entspanntes akustisches Stück, bei dem Heep mit dem Vorurteil der Presse aufräumt, das sie sehr einfach gestrickt sind. Textlich wird sich mit der Szene in Los Angeles auseinander gesetzt, bei der es um Groupies, Hippies, Hotels und Schmarotzer geht.

18. Between Two Worlds (Box/Lanzon)
Der einzige Song der Besetzung von 1989-2007 in meinen Top 20. Die Hammond gibt das Thema vor, in das der Rest der Band anschließend einsteigt. Brachialer Rock wechselt sich mit sanften melodischen Passagen ab, typische Chöre, ein ruhiger Mittelteil, aus dem Bernie Shaw mit extrem hohen Noten in den schnellen Schlußteil überleitet. Textlich eine Hommage von Mick Box an seinen alten Freund David Byron.

19. Illusion (Hensley)
Die melancholische Ballde von Innocent Victim, das im Original eigentlich aus den Stücken Illusion/Masquerade besteht. Nachzuhören auf der Expanded CD mit einer Laufzeit von 8:30. Das Solo von Mick Box erinnert mich ein wenig an Ritchie Blackmore auf Catch The Rainbow.

20. Return To Fantasy (Hensley/Byron)
Der Titeltrack eines ansonsten durchwachsenen Albums mit dem Neuzugang John Wetton am Bass. Sehr Synthielastig, mit starken Chören und Refrain. Die Tour 1975 war qualitativ sehr unterschiedlich, ich hatte das Pech in Dortmund einen weniger guten Auftritt zu sehen, hauptsächlich weil Byron ziemlich betrunken war, was seiner Performance nicht gut tat.

Meine Top 40

1. July Morning
2. Sunrise
3. Look At Yourself
4. Rainbow Demon
5. The Wizard
6. Pilgrim
7. Gypsy
8. Easy Livin'
9. Stealin'
10. Shadows Of Grief
11. Wonderworld
12. Tears In My Eyes
13. The Dance
14. The Easy Road
15. The Hanging Tree
16. Sympathy
17. Circus
18. Between Two Worlds
19. Illusion
20. Return To Fantasy

21. Tales
22. Bird Of Prey
23. Choices
24. Poet's Justice
25. The Magician's Birthday
26. Dreams
27. Wise Man
28. One Way Or Another
29. Too Scared To Run
30. Rain
31. The Spell
32. Salisbury
33. A Year Or A Day
34. Blind Eye
35. Cry Freedom
36. Rocks In The Road
37. I'm Alive
38. Beautiful Dream
39. Against The Odds
40. Dream On
Think I'll sit down and invent some fool - some Grand Court Jester

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