von Byung-Chul Han

Ohje, das ist ja traurig.Ford_Prefect hat geschrieben: 16 Sep 2026, 15:46 Gestern kam in der 3sat Kulturzeit ein Beitrag über den in Wien lebenden Schriftsteller Joachim Lottmann, der als einer der ersten deutschen Popliteraten gilt und 1987 (in diesem Jahr wurde ich eingeschult) seinen Debütroman "Mai, Juni, Juli" veröffentlichte, in dem die Spex-Popkultur eine zentrale Rolle spielt.
Da Joachim Lottmann, der im Oktober seinen 70. Geburtstag feiern wird, schwer an Krebs erkrankt ist, hat der Popautor leider nur noch wenige Monate zu leben ... oder sogar nur noch wenige Wochen. In dem anührenden Kulturzeit-Interview macht der Schriftsteller Joachim Lottmann aber einen noch verhältnismäßig fitten Eindruck. Man wünscht dem Autor alles Gute.
Habe den Namen Joachim Lottmann vorher noch nie gehört. Hat jemand hier von ihm ein Buch gelesen?
In Kürze erscheint ein letzter Roman von Joachim Lottmann zu Lebzeiten mit dem Titel "Port Stanley ist gefallen". Außerdem hat er noch etliche Manuskripte in der Schublade, die wohl dann posthum eine Veröffentlichung erfahren.Hallogallo hat geschrieben: 16 Sep 2026, 15:59Ohje, das ist ja traurig.Ford_Prefect hat geschrieben: 16 Sep 2026, 15:46 Gestern kam in der 3sat Kulturzeit ein Beitrag über den in Wien lebenden Schriftsteller Joachim Lottmann, der als einer der ersten deutschen Popliteraten gilt und 1987 (in diesem Jahr wurde ich eingeschult) seinen Debütroman "Mai, Juni, Juli" veröffentlichte, in dem die Spex-Popkultur eine zentrale Rolle spielt.
Da Joachim Lottmann, der im Oktober seinen 70. Geburtstag feiern wird, schwer an Krebs erkrankt ist, hat der Popautor leider nur noch wenige Monate zu leben ... oder sogar nur noch wenige Wochen. In dem anührenden Kulturzeit-Interview macht der Schriftsteller Joachim Lottmann aber einen noch verhältnismäßig fitten Eindruck. Man wünscht dem Autor alles Gute.
Habe den Namen Joachim Lottmann vorher noch nie gehört. Hat jemand hier von ihm ein Buch gelesen?
Ich habe das genannte "Mai, Juni, Juli" gelesen und er hatte auch mal einen taz-Blog. Mir war er zu oft zu geschmäcklerisch-nörgelig, aber schon unterhaltsam... Ich weiß nicht mehr, wovon das Buch handelt und habe nur noch im Kopf, dass ich es ganz ok fand. Wer sich für die deutsche Popliteratur interessiert, sollte "Mai, Juni, Juli" aber mal lesen. Es gehört quasi zum Kanon.
btw.: Die Wand habe ich immerhin schon mal angefangen.
Ja genau. Ich habe mal das Theaterstück gesehen, Sophie Rois Solo, das war klasse. Da habe ich mir dann die gesammelten Werke gekauft. Nun muss ich die nur noch lesen.Ford_Prefect hat geschrieben: 16 Sep 2026, 16:41 Das surrealistische Buch "Die Wand" stammt doch von Marlen Haushofer? Ich hab die Verfilmung mit Martina Gedeck gesehen.

Friedrich Nietzsche gilt heute als einer der wichtigsten Zeugen der Suche des modernen Menschen nach einem neuen Selbstverständnis. Trotz seiner kraftvollen Sprache, seines polemischscharfen, aphoristischen Stils und seiner glänzenden kulturkritischen Analysen erfährt sein Werk erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine ihm angemessene Aufnahme. »Jenseits von Gut und Böse« dokumentiert Nietzsches Grundgedanken und -konzeptionen und vermittelt einen Eindruck seiner inhaltlichen und formalen Qualität und Sprengkraft.