Ich höre gerade ... Jazz

kurganrs
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Re: Ich höre gerade ... Jazz

Beitrag von kurganrs »

gypsy tail wind hat geschrieben: 13 Sep 2026, 19:06

Sonny Rollins – Complete Sonny Rollins In Japan | Ganz grosses Kino von als Rollins solches angeblich nicht mehr beherrschte ... wirklich toll! (CD-Reissue von 2018 - die "Complete"-Doppel-CD gab es 2008 zum ersten Mal, falls Discogs da komplett ist - kriegt man nicht mehr ganz billig, aber lohnt sich.)
@gypsy tail wind: Freundlich Frage: hast Du vielleicht die Laufzeiten der einzelnen Songs? Danke.
soulpope
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Ich höre gerade ... Jazz

Beitrag von soulpope »

kurganrs hat geschrieben: 16 Sep 2026, 23:27
gypsy tail wind hat geschrieben: 13 Sep 2026, 19:06

Sonny Rollins – Complete Sonny Rollins In Japan | Ganz grosses Kino von als Rollins solches angeblich nicht mehr beherrschte ... wirklich toll! (CD-Reissue von 2018 - die "Complete"-Doppel-CD gab es 2008 zum ersten Mal, falls Discogs da komplett ist - kriegt man nicht mehr ganz billig, aber lohnt sich.)
@gypsy tail wind: Freundlich Frage: hast Du vielleicht die Laufzeiten der einzelnen Songs? Danke.
Ein Hilfslink :

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gypsy tail wind
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Re: Ich höre gerade ... Jazz

Beitrag von gypsy tail wind »

kurganrs hat geschrieben: 16 Sep 2026, 23:27
gypsy tail wind hat geschrieben: 13 Sep 2026, 19:06 Sonny Rollins – Complete Sonny Rollins In Japan | Ganz grosses Kino von als Rollins solches angeblich nicht mehr beherrschte ... wirklich toll! (CD-Reissue von 2018 - die "Complete"-Doppel-CD gab es 2008 zum ersten Mal, falls Discogs da komplett ist - kriegt man nicht mehr ganz billig, aber lohnt sich.)
@gypsy tail wind: Freundlich Frage: hast Du vielleicht die Laufzeiten der einzelnen Songs? Danke.
Da der Link nicht zu gehen scheint (vorübergehend? weil ich in Frankreich bin?), hier ein Screenshot von meinem MP3-Player auf dem Handy:

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Complete bezieht sich auf die drei Tracks der zweiten CD. In Spielreihenfolge ist das leider nicht, die harten Cuts im Applaus auf CD1 sind auffällig (das hätte man 1973 längst besser hingekriegt). Warum die Laufzeiten der 1973er LP einige Sekunden länger sind, weiss ich nicht (vielleicht, weil man den Applaus behutsamer ausblendete als später auf CD-Ausgaben?).
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lotterlotta
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Re: Ich höre gerade ... Jazz

Beitrag von lotterlotta »

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hier mal wieder dies nahezu perfekte album was aufnahmetechnik, klang und pressung betrifft, zum dunklen cover hätte ein wenig mehr dreckigkeit im spiel gepasst, songs natürlich klasse, für mich aber ein wenig zu brav eingespielt, ein paar ecken und kanten eingebaut und es wäre absolut spitze.....
ich wurde mal gefragt warum ich jazz höre. ganz einfach, weil er frei von hautfarbe und emotional ist....
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Re: Ich höre gerade ... Jazz

Beitrag von lotterlotta »

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....bass, klavier, cornet, mehr braucht es hier nicht. mathew shipp nannte, im anschluss nach den aufnahmen, das album beim ersten kompletten anhören ein masterpiece. die stücke sind von knuffke bzw. von den dreien zusammen komponiert. ohne drums ist diese musik extrem transparent, improvisation in formvollendung....
das cover dieser doppel-lp ist ebenfalls ganz wundervoll gestaltet und eine klare werbung für vinyl...die platte ist knuffkes leader debut auf "taoforms". darauf gestoßen bin ich wegen james brandon lewis mit dem er im red lily quintet zusammenspielt, welche ihre scheiben auch auf "taoforms" veröffentlichen. knuffke nennt als mentor u.a. ornette coleman(improvisationsunterricht)und hat schon mit allen möglichen bekannten größen des modernen jazz gespielt....btw. schließe ich mich der meinung von shipp an, die platte ist ein meisterwerk...

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Re: Ich höre gerade ... Jazz

Beitrag von lotterlotta »

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......ella geht fast immer und ihre live-auftritte sind mir die liebsten scheiben, diese radio-mitschnitte aus helsinki reihen sich da nahtlos ein....
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Ich höre gerade ... Jazz

Beitrag von soulpope »



Frank Lowe "The Flam" (Black Saint) 1976 .... die blutigen Fingerkuppen von Alex Blake .... echter Black Saint Klassiker ....
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gypsy tail wind
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Re: Ich höre gerade ... Jazz

Beitrag von gypsy tail wind »




Richie Beirach – Elegy for Bill Evans
Ohio Penitentiary 511 Jazz Ensemble – Hard Luck Soul
Joe Farrell-Louis Hayes Quartet – Vim 'N' Vigor
Mudai Trio (Masahiko Satoh/Masahiko Togashi/Jean-François Jenny-Clark) – Crossing Orbits (Live at Pit-Inn '90)

Zurück aus dem Urlaub seit gestern und das ist mal die erste Ladung von Second-Hand-CDs von Gibert, die bisher liefen (die vom Mudai Trio ist neu, da gibt es ein Reissue von 2025, das ich mitnahm, und die Beirach war wohl auch neu, aber als Occasion angeschrieben). Die zwei Piano Trios gefallen mir sehr, so unterschiedlich sie sind - George Mraz und Al Foster sind bei Beirach im Mai 1981, acht Monate nach Evans' Tod, dabei. Das Farrell/Hayes-Quartett spielt ungeachtet der Bodybuilderin am Kontrabass auf dem fürchterlichen Cover völlig gradlinigen Jazz (mit Rob van den Broeck und Harry Emmery). Das Album der Gefängnisband (mit Logan Rollins, Neffe von Sonny, am Altsax) wurde 1971 als Privatpressung veröffentlicht und 2012 von Jazzman als LP und CD wieder aufgelegt - dort kann man auch etwas mehr zur Geschichte nachlesen. Mit vier Bläsern (t/as/ts/ts) und grosser Rhythmusgruppe (p/org/g/g/b/d/cga/cuíca, die hier "charica" heisst) ist das tatsächlich nah am Funk und Soul und sicher nicht die tiefste Musik, aber vom ersten Eindruck her macht das viel Spass.



Oscar Peterson – Plays My Fair Lady

Auch das hab ich neu bei Gibert gekauft - Reissue vom letzten Jahr und willkommen, da das die Lücke der Trios mit Ellis und Thigpen schliesst: das erste Album mit p/b/d-Trio, aber mit Gene Gammage am Schlagzeug. Als Liner Notes gibt es nur zwei Sätze zum besten Musical der vergangene Dekade (die Aufnahme ist von 1958, erschienen ist das Album wohl 1959 - und ich kann jetzt ein Fresh Sound 2-CD-Set weitergeben, das ich wegen dieses Albums behalten habe, nachdem neulich die Mosaic-Box mit den Studio-Aufnahmen des Peterson/Brown/Thigpen-Trios angekommen ist, wo man das schöne Album mit Gammage leider nicht noch beigegeben hat).



Géraldine Laurent - Around Gigi
Géraldine Laurent - Cooking

Im Shop des sehenswerten Musée de la musique (v.a. Musikinstrumente, inkl. sehr interessanter Präsentationen von Ensembles, wie sie bei bestimmten Stücken zum Einsatz kamen, von Monteverdis "Orfeo" bis zu einer Oper von Wagner, natürlich nur mit je einem der verwendeten Streichinstrumente, aber halt mit Instrumenten, wie sie damals jeweils gespielt wurden, was v.a. bei den Blasinstrumenten schon interessant zu sehen ist) gab es dann noch zwei CDs von Géraldine Laurent, die ich mit ihrem "Time Out Trio" (Album 2006, Konzert im Moods in Zürich im November 2008, dazwischen sicher noch ein Mitschnitt eines Konzerts auf France Musique und 2007 auf das Album "Just Jazz" von Aldo Romano mit Henri Texier und Mauro Negri) entdeckte und seither schätze, ohne dass ich ihr Schaffen ständig verfolgt hätte. Das Gryce-Album beginnt mit Ellington ("Black and Tan Fantasy") und enthält neben ein paar Originals von Laurent auch Stücke, die Art Farmer oder Thelonious Monk schrieben, für Sessions mit Gryce ("Mau Mau" bzw. "Gallop's Gallop"). Von Gryce gibt es "Minority" und "Nica's Tempo" (die zwei bekanntesten?), "Smoke Signal" und sein Arrangement vom Traditional "Kerry Dance". Nach dem ersten Album im Trio (Yoni Zelnick und Laurent Bataille) ist hier Pierre de Bethman am Klavier dabei und mit Franck Agulhon auch ein neuer Drummer. Das dritte Album war dann "At Work" und das ist schon länger hier (2015 mit Paul Lay, Zelnick, Donald Kontomanou) - und 2019 folgte das vierte und bisher letzte, nochmal mit derselben Band (2025 folgte dann noch ein Album mit der Gruppe "The Hookup", zu der die Moutin-Zwillinge und der Pianist Noé Huchard gehören, das kenne ich noch nicht).
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Re: Ich höre gerade ... Jazz

Beitrag von lotterlotta »

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...bass clarinette solo...war ich einfach neugierig drauf...
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Re: Ich höre gerade ... Jazz

Beitrag von gypsy tail wind »




Rhoda Scott – Ladies Gentlemen
Zoot Sims in France - Live and Unissued Recordings
Pierre de Bethmann Trio – Essais / Volumes 1 & 2

Auf "Cookin'" spielt Laurent übrigens nur eigenes Material, bis auf den von ihr arrangierten Standard "You and the Night and the Music". Ich hab noch mehr französischen Jazz eingekauft, u.a. auch das bisher verschmähte Album von Rhoda Scotts Lady Quartet (Sophie Alour, Lisa Cat-Berro, Julie Saury) mit drei Gentlmen-Gästen, die je zwei Tracks singen: Hugh Coltman, David Linx, Emmanuel Pi Djob (er spielt auch noch Gitarre). Es gibt netterweise auch vier instrumentale Stücke, sie echt gut sind, aber die Vocal-Features sind auch nicht schlecht. Pi Djob ist eher so der Spiritual/Soul/Funk-Typ (er singt den Traditional "A Lady Called Mother" und den Closer "Lady" von Fela Kuti, Coltman der elegante Crooner ("Stardust" und "One Night of Sin") und David Linx ist natürlich der Akrobat mit der unglaublichen Stimme und dem tollen Scat-Gesang (er singt "Childhood" von Steve Houben und mit "A Quiet Place" auch Carmichael). Das ist für mich sicher eins der unwichtigsten Alben in Scotts Katalog - aber Ehrensache, dass es ins Regal gehört, wo ich ihre Aufnahmen seit langem sammle. Die vier Instrumentals stammen übrigens von allen vier Musikerinnen: der Opener "MD Blues" von Scott, "Tricky Lady" von Cat-Berro, "Tyty" von Saury und "Dreamers" von Alour (es gibt das Album auch auf Vinyl, mit drei zusätzlichen Tracks, also wohl Doppel-LP - der Discogs-Eintrag verrät bisher nicht mehr).

Auf Pierre de Bethmanns grosses Trio-Projekt wurde ich zufälligerweise kurz vor meinen Ferien aufmerksam - inzwischen ist Vol. 6 erschienen, nach vier Alben mit Sylvain Romano (b) und Tony Rabeson (d) hat Nelson Veras (g) den Drummer ersetzt. Als die ersten zwei für Kleingeld bei Gibert standen, hab ich also zugegriffen. Das Repertoire geht von Hancock ("Promise of the Sun" als Opener des ersten Albums), Dolphy ("Miss Ann") über oder Shearing ("Conception") allerlei Standards ("Beautiful Love", "Without a Song", "For Heaven's Sake", "You Don't Know What Love Is", "I Remember You") und Chansons (""Pull marine" von Gainsbourg", "La Mer" von Trenet", "Je Bois" von Goraguer) zu Anna Marlys "Chant des partisans" bis zu Klassik-Adaptionen (Faurés "Sicilienne" auf dem ersten Album, Ravels "Forlane" und Händels "Lascia la spina" auf dem zweiten).

Die Sims-CD hatte ich letztes Jahr verpasst (wie noch einige weitere interessante Fresh Sound-Veröffentlichungen der letzten Jahre). Los geht es mit einem Ausschnitt des Auftritts in Cannes im Juli 1958 mit dem Trio von Walter Davis Jr. (Doug Watkins und Art Taylor), also der Rhythmusgruppe, mit der Donald Byrd damals unterwegs war und auch aufgenommen hat. Dann folgen vier Stücke aus dem Blue Note Paris vom Dezember 1960 mit Maurice Vander, Jimmy Gourley, Pierre Michelot und Kenny Clarke. Den Abschluss machen dann Sutido-Aufnahmen von Januar und Februar 1961, die erste mit Henri Renaud and His Sax Ensemble (George Bessières, Jean-Louis Chautemps, José Germain und William Boucaya plus Michel Gaudry und Philippe Combelle) und dann noch vier einfach mit Renauds Quartett (Gourley, Gaudy, Combelle).
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