Wow, ich wusste gar nicht, dass es da so viele Teile gibt. Fantaghirò ist eine meiner frühesten Kindheitserinnerungen in Verbindung mit nicht animiertem Film, weil meine ältere Schwester die als Kind sehr mochte und ich manchmal mit ihr gemeinsam geschaut habe. Hatte das sogar weniger als Film-Reihe, denn als normale Serie in meinem Hinterkopf behalten.salamandersalat hat geschrieben: 13 Jul 2026, 18:00 Fantaghirò II (Regie: Lamberto Bava - Italien/Tschechien, 1992) 6,5/10
Fantaghirò III (Regie: Lamberto Bava - Italien/Tschechien, 1993) 6,5/10
Fantaghirò IV (Regie: Lamberto Bava - Italien, 1994) 5,5/10
Fantaghirò V (Regie: Lamberto Bava - Italien, 1996) 6,5/10
Der letzte Film, den ich gesehen habe
- Grievous Angel
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe
Jeder dieser Teile ist nochmal unterteilt in zwei 90-minütige Episoden. Kommt von der Laufzeit also locker auf Serienlänge, gilt aber als TV-Filmreihe. Wenn Mario Bava der Farbmagier des Italienischen Kinos ist, stellt sein Sohn Lamberto Bava den Zauberlehrling dar: Man erkennt den deutlichen Einfluss des Papas, auf dessen Niveau kann er sich nicht aufschwingen. Teilweise schön farbig ausgeleuchtet, gutes Set-Design (vor allem für eine TV-Produktion dieser Zeit) und knuffige Kreaturen. Außerdem vulgärfeministische Ansätze und allgemein eine gute Message (mit Berlusconi-Geld realisiert). Man kann seinen Kindern deutlich Schlechteres zumuten. (Für die Erwachsenen gibt es Brigitte Nielsen, Mario Adorf, Horst Buchholz und Ursula Andress.)
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe
Danke dir für die Einschätzung! Ja, die Sets sind mir bis heute in Erinnerung geblieben, das kann ich nicht von vielen Dingen behaupten, die ich vor 25 Jahren das letzte Mal gesehen habe.
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe
Zuletzt gesehen:

The Last Unicorn (Regie: Arthur Rankin Jr./Jules Bass - USA/Großbritannien/Japan, 1982) [Re-Watch] 7,5/10
Blood Father (Regie: Jean-François Richet - Frankreich, 2016) 6,5/10
Lost Highway (Regie: David Lynch - USA/Frankreich, 1997) [Re-Watch] 7,5/10
Tinerețe fără bătrînețe (Regie: Elisabeta Bostan - Rumänien, 1969) 8/10
Das Weihnachtsprogramm der deutschen TV-Sender wird gefühlt seit Jahrzehnten von den selben Filmen beherrscht, vor allem Märchenfilme werden zu dieser Jahreszeit entmottet und quasi rund um die Uhr gesendet, speziell Drei Haselnüsse für Aschenbrödel kann man zu fast jeder Tageszeit auf einem Sendeplatz der Öffentlich-Rechtlichen finden. Ein wenig mehr Vielfalt würde dem Feiertagsprogramm gut stehen und Tinerețe fără bătrînețe (in RBB und MDR ab und zu unter dem Titel Das Schloß hinterm Regenbogen in der DEFA-Synchronisation gesendet) bietet sich als hervorragender Kandidat dafür an: Fantasievolles Set-Design, exquisiter Farbeinsatz und ein Soundtrack, der durch eine kleine experimentelle Kante dem Wohlfühlkitsch um Meilen überlegen ist. All I want for X-Mas, lieber Weihnachtsmann.
Die Komplettierung der Sammlung bedeutet den Tod der Sammelleidenschaft, König Haggard aus The Last Unicorn stellt also eine zutiefst tragische Figur dar, denn sein einziger Quell der Freude wird ihn erneut unbefriedigt zurücklassen, egal, was er auch tut.
Als Kind sah ich recht wenige Filme, meine Filmleidenschaft entwickelte sich erst mit meiner Entdeckung des Horrorfilms, The Last Unicorn aber gleich mehrfach. Nun nochmal im Original und auch abseits von Nostalgiegedöns und Kindheitsverklärung mag ich das Fantasy-Märchen immer noch sehr gerne, auch hier möchte ich den Farbeinsatz hervorheben.
Kurios: Auf meiner DVD befindet sich ebenfalls eine schweizerdeutsche Synchronisation, die für Hochdeutsch gewohnte Ohren extrem ulkig klingt. Ich weiß um diverse Asterix-Comics, die man in Dialekte "übersetzte", komme jedoch zu keinem Ergebnis, ob dies nun ein aufwendiger Gag sein soll oder ein genuiner Versuch die Kinder der abgelegenen Bergdörfer der Schweiz zu erreichen.

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Die Komplettierung der Sammlung bedeutet den Tod der Sammelleidenschaft, König Haggard aus The Last Unicorn stellt also eine zutiefst tragische Figur dar, denn sein einziger Quell der Freude wird ihn erneut unbefriedigt zurücklassen, egal, was er auch tut.
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe
Gestern lief, natürlich zu Ehren von Sam Neill, mal wieder Jurassic Park und ich finde es wirklich erstaunlich wie gut die Special Effects gealtert sind. Bei anderen Dingen, vor allem was die Computer und sonstige Technik betrifft, merkt man das Alter natürlich schon eher. Aber gerade die Dinosaurier sehen immer noch ziemlich frisch aus.
- gypsy tail wind
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Re: Der letzte Film, den ich gesehen habe
This Is My Country (Bayan ko: Kapit sa patalim) (PH 1984) - gerade im Heimkino nachgeholt, da in der Reihe im Februar leider verpasst ... mein grosses Highlight von Brocka ist aber der neulich in Bologna gesehene "Weighed but Found Wanting" vor dem vor zwei Jahren ebenfalls in Bologna gesehenen "Bona". Jetzt stehen noch "Insiang" und "Cain et Abel" an und dann werf ich mal Sterne, auch wenn es insgesamt bloss zehn Filme sind, die ich kenne (nur ca. ein Viertel des Werks, glaub ich).
Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' - even if it take them fifteen, twenty years. (Thelonious Monk)
Demnächst auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #174 – 11.08.2026, 22:00
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