Das sind zwei echt schöne Alben
@redbeansandrice - das von Tate kenne ich noch nicht sehr lange und es lief auch vor nicht allzu langer Zeit mal wieder. Das von Johnson hab ich hingegen schon sehr lange. Sein zweites für Riverside mit dem Bruder (Keg Johnson) an der Posaune finde ich auch schön, aber die Produktion mit den Trompetern (und der Geige) war eine echt gute Idee.
Hier lief die letzten Tage nebenbei das hier:
The Bing Crosby CBS Radio Recordings 1954-56 | Und die Anregung dafür war, dass es den Filmen von Mitchell Leisen, die ich gerade täglich entdecke, immer wieder Songs gibt - meistens ohne Gesang und Texte, aber in den Credits werden selbst dann die Texter genannt. Die Begleitung ist nicht immer über alle Zweifel erhaben - Buddy Cole wäre besser einfach beim Klavier geblieben, seine altmodische Orgel (und gelegentlich Celesta und ein krasses Industrie-Cembalo) ist schon sehr aus der Zeit gefallen. Für den einen oder anderen Akzent sorgt aber eh eher Vince Terri mit seiner eleganten Gitarre. Bassist Don Whitaker sagt mir am wenigsten hier, Drummer Nick Fatool ist hingegen der grösste Name der Band. Und weil das passt - gleiche Band, aber über einen längeren Zeitraum entstanden - mache ich jetzt hiermit weiter:
The Rosemary Clooney CBS Radio Recordings 1955-61 | Das alles ist natürlich eher Pop als Jazz, aber beides sind elegante Stimmen mit toller Delivery - und vor allem sind beide Sets echte Schatztruhen voller feiner Songs, die oft mit Verse dargeboten werden ... und dennoch oft kurz sind, eher zwei als drei Minuten, manchmal noch kürzer. War ja alles fürs Radio gedacht, nicht für Schallplatten.
Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' - even if it take them fifteen, twenty years. (Thelonious Monk)
Demnächst auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #174 – 11.08.2026, 22:00