Gut, was passiert dann mit dem Geld aus diesem Deal mit den Shirts und von welchen Summen kann man ungefähr sprechen?Jan Lustiger hat geschrieben: 12 Jun 2026, 16:23Die Annahme, dass sie das machen, um ihre Leute bezahlen zu können bzw. um überhaupt mit einem Plus aus der Sache rauszukommen, finde ich etwas weit hergeholt. Das würde ja im Umkehrschluss bedeuten, dass ähnlich große Acts, die sowas nicht bringen, ständig Minus machen. Nee, sorry. Ich glaube nicht, dass The Rolling Stones die FIFA und Marvel brauchen, um mit ihrer Musik Geld verdienen und ihre Leute bezahlen zu können.thelonica hat geschrieben: 12 Jun 2026, 16:12 Bin kein Experte was die Stones angeht, aber die haben sicherlich genug Personal (allein schon die Band) auf der Gehaltsliste, welches auch angemessen bezahlt werden muss. Daher möchten die nach einem Albumrelease oder Videodreh lieber mit einem Plus aus der Sache rauskommen.
Was ich allerdings gut finde, wenn Profite für Charity genutzt werden. Das widerum macht nicht immer die größten Schlagzeilen. Jagger unterstützt doch einige Organisationen, nicht? Die "Mick Jagger School" müsste eigentlich regelmässig finanzielle Unterstützung bekommen(?).
Auch "ähnlich große Acts" (Metallica, U2, RHCP) haben sicherlich unterschiedliche Geschäftsmodelle (und Ausgaben), U2 spielten in Vegas, Lars Ulrich hat sicher genug verdient und Chad Smith ist nicht mal der reichste Drummer der Welt. Im Vergleich wäre Brian Setzer sogar noch einer der "ärmeren" Millionäre im Rock 'n' Roll, Sammy Hagar oder Mötley Crüe verdienten deutlich mehr über die Jahre. Soweit ich gesehen habe, unterstützt Jack White aus Detroit dort, wo er es für richtig hält (mochte ihn früher nicht so besonders). Chad Smith gab kürzlich einen kleinen Kurs in einem Drum Shop in Portland ohne sich dafür groß entlohnen zu lassen.